Odnungsamt – Egger besucht neue Einsatzleitstelle

Bei der Arbeit. Franz Alken (r.) erläutert Dezernent Egger (l.) in der Leitstelle des Kommunalen Vollzugsdienstes den aktuellen Einsatzplan. Im Hintergrund koordinieren Reinhard Regneri und Stephanie Schneider die Einsätze. Foto: Presseamt Trier

Bei der Arbeit. Franz Alken (r.) erläutert Dezernent Egger (l.) in der Leitstelle des Kommunalen Vollzugsdienstes den aktuellen Einsatzplan. Im Hintergrund koordinieren Reinhard Regneri und Stephanie Schneider die Einsätze. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Als Dezernet für Sicherheit und Ordnung hat Thomas Egger (SPD) den neuen Standort des Ordnungsamtes im Telekom-Gebäude, Wasserweg 7 bis 9 in Trier-Nord, besucht und die neue Einsatzleitstelle besichtigt. Zum ersten Mal sind die insgesamt 90 Mitarbeiter, die zuvor auf vier Standorte verteilt waren, unter einem gemeinsamen Dach vereint. “Die Zusammenlegung war der richtige Schritt, und es ist genau das, was ich immer haben wollte”, sagte Egger. Dazu musste erst einmal das passende Gebäude gefunden werden. Mit der Auflösung und dem Abzug einiger Abteilungen der Telekom wurde dies erst jetzt möglich. Somit sind die uniformierten Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD), der Verkehrsüberwachung (VÜD) und der Kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung (KGÜ) mit den zivilen Verwaltungsdienststellen des Ordnungsamtes vereint und im Haus nach einsatztaktischen und strategisch-funktionalen Erfordernissen untergebracht. Auch die neun Dienstfahrzeuge haben einen Stellplatz in der Tiefgarage gefunden.

Herzstück der gemeinsamen Dienststelle ist die Einsatzstelle “Leo”. Sie ist mit je einem Disponenten der Verkehrsüberwachung und des Vollzugsdienstes besetzt, in der Regel werktags von sechs bis 0.30 Uhr und samstags zwischen neun und 23 Uhr. Hinzu kommen einsatzbedingte Sonderlagen. “Leo” übernimmt nicht nur die zentrale Steuerung und Einsatzführung aller uniformierten Einsatzkräfte, sondern ist auch wichtiger Ansprechpartner für Bürger, die sich in akuten Notlagen befinden. Dazu ist sie mit den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei vernetzt. Zwei Einsatzleittische, ausgestattet mit Digitalfunk sowie zusätzlicher Überwachungs- und Steuerungstechnik, erleichtern den Disponenten die Einsatzsteuerung und Führung. “Wir sehen, dass die Anforderungen an das Ordnungsamt als Sicherheitsbehörde stetig zunehmen. Mit der Einrichtung der neuen Leitstelle sind wir für die Zukunft gut aufgestellt”, machte Egger bei dem Ortstermin deutlich.

Besucher des Ordnungsamtes werden am Haupteingang des Gebäudes von einem Empfangsmitarbeiter der Telekom begrüßt und erhalten einem Besucherausweis. Wegen der sicherheitsrelevanten Dienststellen von Telekom und Ordnungsamt werden sie dann zu den zuständigen Mitarbeitern begleitet. Eine Parkmöglichkeit steht nicht zur Verfügung.

Telefonische Erreichbarkeit der Einsatzleitstelle: Disponent Vollzugsdienst: 0651/718-4321 oder 0651/ 718-3333, Disponent Verkehrsüberwachung: 0651/718-3232. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 1 Kommentar

Kommentar zu Odnungsamt – Egger besucht neue Einsatzleitstelle

  1. Bettina

    Mhh viel gerbacht hat der Umzug aber wohl nicht. Gestern war z.B. der ganze Weberbach mit Falschparkern über Stunden hinweg bestückt. Die Rahnenstraße so dicht beparkt, dass Autos kaum noch durchfahren konnten. Fußgänger nur mit Baueinziehen entlang laufen konnten.

    Die entsprechenden Veranstaltungen waren alle schon Wochen vorher bekannt. Um so trauriger ist es, dass weder direkt VÜD Personal vor Ort war, noch etwa durch Shuttlebusse Abhilfe geschafft wird. Bzw. man endlich einführt, dass mit solchen Tickets verpflichtend eben auch Fahrkarten für den ÖPNV kombiniert sind, so dass zumindest das Kostenargument kein Hindernis mehr für die Nutzung des eigenen Autos darstellt. Wer dann immer noch Gehwege, private Haushinfahrten, Feuerwehrzufahrten und Fahrbahnen dreist parkt muss einfach viel zügiger abgeschleppt werden. Das Argument, man wolle den Täter Kosten ersparen scheitert doch alleine schon daran, dass es so viel Zeit (= Geld der Allgemeinheit) kostet, dass sich um viele andere Fahrzeuge/Tatorte gar nicht gekümmert werden kann. Mein Mitleid mit lauffaulen Partygängern hält sich stark in Grenzen, wenn diese erste anderen behindern, dann laut sind und teilweise sogar dann noch alkoholisiert mit dem Auto heimfahren wollen.

     

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