Sicherheit auf der Straße - ein hochsensibles Thema

TRIER. Die Fraktion der Grünen im Stadtrat war alarmiert: Der Abbau von Fußgängerüberwegen in der Stadt Trier sei sofort zu stoppen. So lautete die Forderung eines Antrages, über den der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu befinden hatte. Welche Brisanz in diesem Thema liegt, verdeutlichte die Tatsache, dass sich Mehr

Kammermusikkonzert in der Stiftskurie St. Paulin

TRIER. Am Dienstag, 13. Juni, 19.30 Uhr, konzertieren die beiden Cellistinnen Sonja Lehrke und Angela Simons in der Stiftskurie St. Paulin. Beim 10. Kammermusikkonzert, das seit 2013 regelmäßig in der wunderbaren Atmosphäre der Stiftskurie St. Paulin stattfindet, bringen die beiden Cellistinnen die Einzigartigkeit des Instrumentes im Zusammenspiel zum erklingen. "Das Mehr

Fliegendes Holz im Cusanus-Geburtshaus

BERNKASTEL-KUES. Klassik und Jazz, Folklore und Improvisationen stehen beim nächsten Konzert im Cusanus-Geburtshaus auf dem Programm. Gespielt wird es von einem Duo mit außergewöhnlicher Instrumentenkombination. Die Klangkombination eines Violoncellos mit einem Saxophon oder einer Bassklarinette erlebt man sehr selten. Die Musikerinnen Anne Kaftan und Ulrike Zavelberg haben sich ihr verschrieben Mehr

Premiere für Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart

TRIER. Am Samstag, 3. Juni, 19.30 Uhr, ist im Großen Haus des Theater Trier Premiere für die Oper (Dramma per musica) Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart. Zehn Jahre Krieg um Troja haben die Stadt in Trümmer gelegt. Die siegreichen Griechen treten die Heimreise an, doch auch sie finden keinen Frieden. Mehr

"Ein Grandseigneur"

TRIER. Hans-Günther Lanfer ist am Montag von Oberbürgermeister Wolfram Leibe und dem Stadtvorstand in den Ruhestand verabschiedet worden. Leibe würdigte den langjährigen Leiter des städtischen Presseamtes als "Grandseigneur, bescheiden im Auftreten, aber anspruchsvoll gegen sein eigenes Team und den Oberbürgermeister". "Es war eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe", sagte der Stadtchef. Mehr

Auferstanden aus dem Urknall

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

TRIER. Was mit einer Provokation und dem lauten Urknall in der kulturellen Szene Triers begann, mündet nun wohl in einem Ergebnis mit breitem Konsens. Die Stadt bekommt ein Kulturleitbild − vorbehaltlich der Zustimmung des Rates am kommenden Dienstag. Dezernent Thomas Egger will das achtseitige Papier als erste Etappe verstanden wissen. Nach der Sommerpause sollen aus dem Leitbild Leitlinien entwickelt werden, um so die Ziele der hiesigen Kulturpolitik vom Allgemeinen ins Besondere herunterzubrechen. Was jetzt vorliegt, ist das Fundament. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mehr

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“Der Westwall ist schon mit den Dingern gebaut worden”

"Nicht unser Problem", sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

“Nicht unser Problem”, sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

TRIER. Kein Güterverkehr mehr in der Nacht, Lärmschutzmaßnahmen durch leisere Züge und niedrige Gabionenwände an der Strecke sowie die Beteuerung der Deutschen Bahn, sich den Problemen der Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu stellen – das sind die Kernpunkte der mehr als zweistündigen Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Eurener Bürgerhaus zum Großprojekt “Westtrasse”. An der vom Trierischen Volksfreund initiierten Veranstaltung nahmen rund 150 Besucher teil, darunter zahlreiche Vertreter der Trierer Stadtratsfraktionen und Parteien. Auf dem Podium diskutierten Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Jürgen Berg von der Luxemburger Bahn, Giesbert Brauner von der Deutschen Bahn, Thomas Geyer vom SPNV-Nord sowie Michael Puschel vom Mainzer Innenministerium unter der Moderation von Dieter Lintz und Rainer Neubert. Mehr

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Trierer Politpoker: Nichts Genaues weiß man nicht

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem "ökologischen Desaster". Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem “ökologischen Desaster”. Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

TRIER. Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder doch offene Liebe je nach Gefälligkeit, Interessen und Absichten? Die CDU als stärkste Kraft im Trierer Stadtrat schreckt aktuell noch vor einem festen Bündnis zurück. Noch? Vor der OB-Wahl am 28. September wollen sich die Konservativen ohnehin nicht festlegen. Was danach passiert, ist offen. Die Union geht mit der SPD, aber auch mit den Grünen. Zur Ratssitzung am 22. Juli ist die CDU mit beiden im Geschäft. Mit der SPD gibt es eine Anfrage zur Schulpolitik, mit den Grünen sogar einen Antrag zum “Wildparken” in Trier − in der Konsequenz auf die Berichterstattung zum Thema. Mehr

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Humboldt-Gymnasium – Verhärtete Fronten

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

TRIER. Die Stadt sagt, sie habe Ralph Borschel für das kommende Schuljahr Räume im Robert-Schuman-Gebäude angeboten. Borschel wiederum sagt: “Wir brauchen eine langfristige Lösung.” Deswegen hat der Schulleiter des Trierer Humboldt-Gymnasiums (HGT) seinem Ärger jüngst in einem Brief an die zuständige Dezernentin Angelika Birk (Grüne) Luft verschafft. Das Schreiben ging auch an die Fraktionen des Rates. Eine Lösung für die prekäre Raumsituation an der Schule ist jedoch nicht in Sicht. Das Gymnasium am Augustinerhof platzt derweil aus allen Nähten. Mehr

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“Ich war nie auf Populismus aus” – Klaus Jensen im Interview

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

TRIER. Er selbst sagt von sich, er sei ein Macher. Seine Kritiker hingegen werfen ihm Führungsschwäche vor. Er habe die Stadt in den sieben Jahre seiner Amtszeit nicht weiterentwickelt, heißt es immer wieder. Im Interview widerspricht Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dem energisch. Der 62-jährige Sozialdemokrat, der noch bis zum April kommenden Jahres als Stadtoberhaupt amtiert, sagt: “Ich war nie auf Effekthascherei oder Populismus aus, sondern auf Nachhaltigkeit und strukturelle Reformen.” Für ihn waren die letzten sieben Jahre gute Jahre für Trier – trotz Finanzkrise und hoher Schulden. Dafür hat er viele Argumente. Eric Thielen sprach mit Klaus Jensen. Mehr

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“CDU hat Hinterzimmer bis Berlin ausgedehnt”

Jensen plädiert dafür, keine Luftschlösser zu bauen. Er hält “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn” für unrealistisch.

Seit Jahren tobt der Streit über “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn”.

TRIER. Nach der Aufnahme der Trierer Nord- und Westumfahrung (“Moselaufstieg”) durch das zuständige Berliner Ministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) in den Bundesverkehrswegeplan 2015 verschärft sich der Streit zwischen SPD und Grünen auf der einen sowie der Union auf der anderen Seite. Die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grünen Mainzer Regierungsfraktionen, Astrid Schmitt (SPD) und Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), kritisierten die Berliner Entscheidung am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Trierer CDU-Chef Kaster reagierte sofort und warf der Mainzer Regierung eine Verkehrspolitik zur “ideologischen Profilierung” vor. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Corinna Rüffer, mischte sich am Freitag in den Streit ein. Die CDU habe “anscheinend die Hinterzimmer bis nach Berlin ausgedehnt”, so Rüffer in einer eigenen Presseerklärung. Mehr

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“Wir brauchen mehr direkte Demokratie in Trier”

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

TRIER. Er steht nicht im Ruf, ein Revoluzzer auf den Barrikaden wider Staat und System zu sein. Das verbietet ihm schon der Mittelteil seiner Berufsbezeichnung. Thomas Albrecht ist Oberstaatsanwalt. Er ist Christdemokrat und Stadtrat in Trier – ein überzeugter Wert-Konservativer und gläubiger Protestant. Sein Spezialgebiet ist die Internet-Kriminalität. Im WorldWideWeb jagt er jene, die Gutgläubigkeit ausnutzen, tricksen und betrügen – die gegen das Gesetz verstoßen. Und doch sieht der 58-jährige Jurist aus Mariahof gerade im Netz Chancen, die Demokratie auch auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und Menschen für die Politik zurückzugewinnen. Eric Thielen sprach mit dem Mann, der sagt: “Wir brauchen auch in Trier mehr direkte Demokratie”, der mit seinen Thesen gelegentlich auch aneckt – auch in der eigenen Partei. Mehr

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Schöne Aussicht auf dem Berg

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère - zur schönen Aussicht.

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère – zur schönen Aussicht.

TRIER. Aus dem ehemaligen französischen Burgunderviertel in Kürenz wird “Belvédère” in unmittelbarer Nähe zum Trierer Petrisberg – schöne Aussicht eben. Seit drei Jahren stehen die Gebäude des Areals zwischen Kohlenstraße und Robert-Schuman-Allee leer. Nun hat die Stadt sich “nach zähem Ringen”, so Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU), mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) geeinigt. Der Verkehrswert des Geländes wird von Experten auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Etwa in dieser Höhe wird auch der Verkaufspreis liegen. Kaufen und entwickeln will die Stadt aber nicht selbst. Das wird voraussichtlich die “Entwicklungs-Gesellschaft Petrisberg” (EGP) als städtische Gesellschaft übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und des Stadtrates. Mehr

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