Politik und Spaß beim Jugendparlament

TRIER. Wie kann man Jugendliche erreichen, denen das Thema Politik und damit auch die anstehende Bundestagswahl zu öde ist? Gedanken hatte sich da das Trierer Jugendparlament gemacht und das Diskussionsformat „#blickpunkt“ wiederbelebt. Dieses Format richtet sich primär an Erstwähler sowie an alle anderen Interessierten. Mit einer Podiumsdiskussion sollten die Mehr

Bei Holzland Leyendecker in die Praxis geschaut

TRIER. Es sind nur noch wenige Tage hin bis zur kommenden Bundestagswahl. Was der Wähler daran merkt, dass einige recht prominente Politiker wie Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) an der Haustür klingeln und um ihre Stimme bitten. Natürlich sind zeitgleich auch weniger prominente Bewerber um ein Bundestagsmandat unterwegs. Da sie Mehr

Vorsicht bei vollmundigen Versprechungen

TRIER. Der Wechsel des Strom- und Gasversorgers ist schon seit etlichen Jahren möglich. Dank Internet und Technik ist er angeblich auch kinderleicht zu bewerkstelligen – zumindest wird das immer wieder suggeriert. Dochunter den derzeit über 1000 Strom- und über 800 Gasanbietern in Deutschland gibt es auch einige wenige Unternehmen, Mehr

60 Jahre jung und sehr beliebt: Das Freibad Süd

TRIER. Vier Stunden lang Party und gute Laune in einem erfrischenden Ambiente, das gab es am Montagnachmittag im Freibad Süd. Anlass war der 60. Geburtstag des Bades. Und dass 60 Jahre für solch ein Spaßbad überhaupt kein Alter sind, das bewies der (zugegeben vor ein paar Jahren geliftete) Jubilar Mehr

Grundschule Ehrang hat die meisten Erstklässler

TRIER. Insgesamt 833 Kinder werden diese Woche in Trier eingeschult. Dieser Anfang August ermittelte Wert liegt etwas unter der Vorjahreszahl von 859. Im Ranking der Grundschulen liegt St. Peter in Ehrang mit 63 neuen Schülern an der Spitze, gefolgt von Keune (60) und Feyen mit 58. In den fünften Mehr

Wildparken in Trier – Egger will neue Einsatztruppe

Auf vielen Trierer Wegen ist oft kein Durchkommen mehr - weil kreuz und quer und ganz nach eigenem Ermessen geparkt wird.

Auf vielen Trierer Wegen ist oft kein Durchkommen mehr – weil kreuz und quer und ganz nach eigenem Ermessen geparkt wird.

TRIER. Das Problem ist ein altes in Trier, nicht erst seit gestern da. “Wildparken” gehört in der Stadt quasi zum guten Ton. Aktuell fokussiert sich das Problem auf die Kernstadt im Alleenring – etwa in der Mustorstraße. Deswegen bringen die Fraktionen von CDU und Grünen in der Konsequenz auf die Berichterstattung zur Ratssitzung am Dienstag einen Antrag ein. Der zuständige Dezernent Thomas Egger begrüßt die Initiative zwar grundsätzlich, kritisiert im Gespräch mit trier-reporter aber: “Dann sollen beide auch so ehrlich sein und sagen, dass wir zehn bis 15 neue Stellen in der Verkehrsüberwachung brauchen.” CDU und Grünen regen hingegen an, das personelle Problem etwa durch eine Kooperation mit privaten Unternehmen zu lösen. “Nichts dagegen”, sagt Egger, “das können wir prüfen.” Ihm schwebt eine Einsatztruppe vor, “um die Überwachung endlich 24 Stunden und auch an Sonn- und Feiertagen” gewährleisten zu können. Mehr

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Auferstanden aus dem Urknall

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

TRIER. Was mit einer Provokation und dem lauten Urknall in der kulturellen Szene Triers begann, mündet nun wohl in einem Ergebnis mit breitem Konsens. Die Stadt bekommt ein Kulturleitbild − vorbehaltlich der Zustimmung des Rates am kommenden Dienstag. Dezernent Thomas Egger will das achtseitige Papier als erste Etappe verstanden wissen. Nach der Sommerpause sollen aus dem Leitbild Leitlinien entwickelt werden, um so die Ziele der hiesigen Kulturpolitik vom Allgemeinen ins Besondere herunterzubrechen. Was jetzt vorliegt, ist das Fundament. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mehr

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“Der Westwall ist schon mit den Dingern gebaut worden”

"Nicht unser Problem", sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

“Nicht unser Problem”, sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

TRIER. Kein Güterverkehr mehr in der Nacht, Lärmschutzmaßnahmen durch leisere Züge und niedrige Gabionenwände an der Strecke sowie die Beteuerung der Deutschen Bahn, sich den Problemen der Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu stellen – das sind die Kernpunkte der mehr als zweistündigen Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Eurener Bürgerhaus zum Großprojekt “Westtrasse”. An der vom Trierischen Volksfreund initiierten Veranstaltung nahmen rund 150 Besucher teil, darunter zahlreiche Vertreter der Trierer Stadtratsfraktionen und Parteien. Auf dem Podium diskutierten Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Jürgen Berg von der Luxemburger Bahn, Giesbert Brauner von der Deutschen Bahn, Thomas Geyer vom SPNV-Nord sowie Michael Puschel vom Mainzer Innenministerium unter der Moderation von Dieter Lintz und Rainer Neubert. Mehr

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Trierer Politpoker: Nichts Genaues weiß man nicht

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem "ökologischen Desaster". Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem “ökologischen Desaster”. Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

TRIER. Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder doch offene Liebe je nach Gefälligkeit, Interessen und Absichten? Die CDU als stärkste Kraft im Trierer Stadtrat schreckt aktuell noch vor einem festen Bündnis zurück. Noch? Vor der OB-Wahl am 28. September wollen sich die Konservativen ohnehin nicht festlegen. Was danach passiert, ist offen. Die Union geht mit der SPD, aber auch mit den Grünen. Zur Ratssitzung am 22. Juli ist die CDU mit beiden im Geschäft. Mit der SPD gibt es eine Anfrage zur Schulpolitik, mit den Grünen sogar einen Antrag zum “Wildparken” in Trier − in der Konsequenz auf die Berichterstattung zum Thema. Mehr

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Humboldt-Gymnasium – Verhärtete Fronten

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

TRIER. Die Stadt sagt, sie habe Ralph Borschel für das kommende Schuljahr Räume im Robert-Schuman-Gebäude angeboten. Borschel wiederum sagt: “Wir brauchen eine langfristige Lösung.” Deswegen hat der Schulleiter des Trierer Humboldt-Gymnasiums (HGT) seinem Ärger jüngst in einem Brief an die zuständige Dezernentin Angelika Birk (Grüne) Luft verschafft. Das Schreiben ging auch an die Fraktionen des Rates. Eine Lösung für die prekäre Raumsituation an der Schule ist jedoch nicht in Sicht. Das Gymnasium am Augustinerhof platzt derweil aus allen Nähten. Mehr

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“Ich war nie auf Populismus aus” – Klaus Jensen im Interview

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

TRIER. Er selbst sagt von sich, er sei ein Macher. Seine Kritiker hingegen werfen ihm Führungsschwäche vor. Er habe die Stadt in den sieben Jahre seiner Amtszeit nicht weiterentwickelt, heißt es immer wieder. Im Interview widerspricht Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dem energisch. Der 62-jährige Sozialdemokrat, der noch bis zum April kommenden Jahres als Stadtoberhaupt amtiert, sagt: “Ich war nie auf Effekthascherei oder Populismus aus, sondern auf Nachhaltigkeit und strukturelle Reformen.” Für ihn waren die letzten sieben Jahre gute Jahre für Trier – trotz Finanzkrise und hoher Schulden. Dafür hat er viele Argumente. Eric Thielen sprach mit Klaus Jensen. Mehr

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“CDU hat Hinterzimmer bis Berlin ausgedehnt”

Jensen plädiert dafür, keine Luftschlösser zu bauen. Er hält “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn” für unrealistisch.

Seit Jahren tobt der Streit über “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn”.

TRIER. Nach der Aufnahme der Trierer Nord- und Westumfahrung (“Moselaufstieg”) durch das zuständige Berliner Ministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) in den Bundesverkehrswegeplan 2015 verschärft sich der Streit zwischen SPD und Grünen auf der einen sowie der Union auf der anderen Seite. Die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grünen Mainzer Regierungsfraktionen, Astrid Schmitt (SPD) und Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), kritisierten die Berliner Entscheidung am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Trierer CDU-Chef Kaster reagierte sofort und warf der Mainzer Regierung eine Verkehrspolitik zur “ideologischen Profilierung” vor. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Corinna Rüffer, mischte sich am Freitag in den Streit ein. Die CDU habe “anscheinend die Hinterzimmer bis nach Berlin ausgedehnt”, so Rüffer in einer eigenen Presseerklärung. Mehr

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“Wir brauchen mehr direkte Demokratie in Trier”

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

TRIER. Er steht nicht im Ruf, ein Revoluzzer auf den Barrikaden wider Staat und System zu sein. Das verbietet ihm schon der Mittelteil seiner Berufsbezeichnung. Thomas Albrecht ist Oberstaatsanwalt. Er ist Christdemokrat und Stadtrat in Trier – ein überzeugter Wert-Konservativer und gläubiger Protestant. Sein Spezialgebiet ist die Internet-Kriminalität. Im WorldWideWeb jagt er jene, die Gutgläubigkeit ausnutzen, tricksen und betrügen – die gegen das Gesetz verstoßen. Und doch sieht der 58-jährige Jurist aus Mariahof gerade im Netz Chancen, die Demokratie auch auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und Menschen für die Politik zurückzugewinnen. Eric Thielen sprach mit dem Mann, der sagt: “Wir brauchen auch in Trier mehr direkte Demokratie”, der mit seinen Thesen gelegentlich auch aneckt – auch in der eigenen Partei. Mehr

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