Bürgerentscheid – Die Tanke bleibt

TRIER. Klarer Erfolg der Befürworter: Die Aral-Tankstelle in der Ostallee bleibt! Beim Bürgerentscheid am heutigen Sonntag votierten 14.079 Wähler (72,79 Prozent) für die Tankstelle, nur 5.264 (27,21 Prozent) stimmten gegen die sogenannte "Blaue Lagune". Damit wurde auch das erforderliche Quorum von 12.695 Stimmen vom Pro-Lager übertroffen. Die Wahlbeteiligung lag Mehr

Gemeinsam Teller füllen an Sankt Nikolaus

TRIER. Für die Besucher der Sozialküche der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf gab es am Nikolaustag eine besondere Überraschung. Dort erwartete sie Gerhard Surges, Eigentümer des Nahkauf-Marktes in der Gartenfeldstraße, um gemeinsam mit einem Mitarbeiter 85 Spendentüten mit haltbaren Lebensmitteln der bundesweiten Spendenaktion "Gemeinsam Teller füllen“ zu Mehr

Guts-Romantik, Lichterglanz und Hüttenzauber

TRIER. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude – da ist es eine gute Nachricht, dass auch in diesem Jahr am 3. Adventwochenende der traditionelle Glühweinmarkt am Gut Avelsbach in Trier wieder stattfindet. Das zweitägige Programm lockt mit einigen neuen Attraktionen: Guts-Romantik und Weihnachts-Märchen, Hüttenzauber und Lichterglanz. Pferdekutschen rollen durch das Mehr

Stadtmuseum - Vortrag zur Gestapo Trier

TRIER. Anhand der bisher zusammengetragenen Quellen beleuchtet Lena Haase in ihrem Vortrag im Stadtmuseum die Geschichte der Geheimen Staatspolizei in Trier. Dabei blickt sie bewusst über die Epochengrenzen von 1933 und 1945 hinaus, um einerseits die Verankerung Politischer Polizei in der Gesellschaft vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten und andererseits Mehr

Versteigerung mit Weinmundwerker Thomas Vatheuer

TRIER. "Zum Ersten, Zweiten und zum Dritten…!“ Auf der Bühne des Trierer Weihnachtsmarktes am Domfreihof werden am Sonntag, 10. Dezember, zwischen 13 und 17 Uhr, edle Weine von Weinmundwerker Thomas Vatheuer für den guten Zweck versteigert. Die Charity-Versteigerung zugunsten des Sozialbündnisses Allianz Pro Menschlichkeit zwischen Unternehmen und dem Deutschen Mehr

Think Tank für rechtspolitische Fragestellungen

Die Leitung von Universität und IRP begrüßte beim Symposium zum Transparenzgesetz prominente Gäste (v.l.): Prof. Dr. Martin Przybilski, Vizepräsident für Studium und Lehre, Dr. Ulrike Graßnick, Kanzlerin, Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Prof. Dr. Thomas Raab, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtspolitik und Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier. Foto: Uni Trier

Die Leitung von Universität und IRP begrüßte beim Symposium zum Transparenzgesetz prominente Gäste (v.l.): Prof. Dr. Martin Przybilski, Vizepräsident für Studium und Lehre, Dr. Ulrike Graßnick, Kanzlerin, Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Prof. Dr. Thomas Raab, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtspolitik und Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier. Foto: Uni Trier

TRIER. Energiewende, Verfassungsschutz, demographischer Wandel – zu diesen und vielen weiteren gesellschaftlich relevanten Themen hat das Institut für Rechtspolitik (IRP) in den vergangenen Jahren wichtige Impulse geliefert. “Wir sind sehr froh darüber, dass das IRP politische Prozesse aus rechtswissenschaftlicher Perspektive begleitet”, lobte Ministerpräsident Malu Dreyer (SPD) anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Instituts. Dabei stehe immer die Fragen im Mittelpunkt: “Ist die aktuelle Rechtslage noch geeignet, bestimmte politische Entwicklungen zu ermöglichen, und wo muss sich das Recht hinbewegen?” Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Politik Hinterlasse einen Kommentar

Stolpersteine – Wider das Vergessen

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt die Stolpersteine für die in Auschwitz ermorderte Trierer Familie Kallmann.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt die Stolpersteine für die in Auschwitz ermorderte Trierer Familie Kallmann.

TRIER. Seit heute hat Trier weitere Stolpersteine. Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegte am Mittwoch im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Frieden (AGF) und des Kulturvereins Kürenz insgesamt 18 Steine dieser Art in der ganzen Stadt – fünf von ihnen vor dem Haus in der Neustraße 92. Dort wohnte die jüdische Familie Kallmann, Vater Adolf, Mutter Sophie und die Kinder Josef Arnold, Adele und Leopold. Alle wurden ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort ermordet. Das war vor 72 Jahren. Einen Grabstein besitzen sie nicht. Jetzt wurden den Opfern des Rassenwahns ihre Namen zurückgeben – auf der quadratischen Messingplatte, die jeden Stolperstein am Kopf abschließt. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

Höchste Zeit für offensive Antworten

Vor allem die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Flüchtlingsarbeit, wie hier in der AfA, haben ein Recht auf umfassende Kommunikation und Information. Foto: Gabi Böhm

Vor allem die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Flüchtlingsarbeit, wie hier in der AfA, haben ein Recht auf umfassende Kommunikation und Information. Foto: Gabi Böhm

Am kommenden Freitag wird der neue Theater-Intendant Karl Sibelius seinen ersten Spielplan vorstellen. Der Österreicher kommt als Kulturmanager nach Trier. Sibelius präsentiert die künstlerische Ausrichtung des Hauses am Augustinerhof. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Genug für den Anfang, viel für Sibelius und dessen Mannschaft. Mehr aber ist vom Theater derzeit nicht zu hören. Über dem Rathaus liegt das große Schweigen, nachdem die Parteien von der CDU über die SPD bis hin zur AfD sich positionierten. Offiziell weiß die Öffentlichkeit von offizieller Seite nichts. Das gilt auch für die Flüchtlingsarbeit. Dazu wollte Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) nach den Osterferien informieren. Die aber sind längst nicht mehr wahr. Auch hier liegt das große Schweigen über dem Rathaus. Die SPD kritisiert, dass der vor über zwei Monaten beschlosse Runde Tisch “Flüchtlingsarbeit” immer noch nicht zusammengetreten sei. Ja, Birk habe bisher noch nicht einmal dazu eingeladen. Vorderhand laufen die Themen Theater und Flüchtlingsarbeit parallel. Und doch existieren Überschneidungen. Denn dem Rathaus fehlt es offensichtlich an einer strategisch sinnvollen Kommunikationsoffensive. Eine kritische Betrachtung von Eric Thielen Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung 2 Kommentare

SPD fordert breitere Debatte zur Stadtentwicklung

Die SPD hat das Gespräch mit der Bürgerinitiative vom Brubacher Hof gesucht.

Die SPD hat das Gespräch mit der Bürgerinitiative vom Brubacher Hof gesucht.

TRIER. Die Trierer SPD sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Ausweisung von Flächen im neuen Flächennutzungsplan (FNP) für die Stadt. Nach den Grünen und der CDU positionieren sich nun auch die Sozialdemokraten vor den weiteren Beratungen zum FNP am Donnerstag im Dezernatsausschuss. “Wer in Trier arbeiten und leben möchte, braucht Arbeitgeber mit Perspektivstandorten sowie bezahlbare vier Wände. Fehlt eines von beidem, dann kommt es zu noch mehr Pendelverkehr, der unsere Straßen zusätzlich belastet. Weniger Flächen für Wohnen heißt also nicht allein ‘mehr Erholung’, sondern heißt auch ‘mehr Lärm’“, kommentiert der Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion, Rainer Lehnart, die Debatte über die aktuelle Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans. Mehr

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“Augen zu und durch” – Aufbruchstimmung in Ehrang

Die neue Trasse der B 422 verläuft durch das ehemalige Mühlengelände mit den zwei alten Seifer-Mühlen. Foto: Gabi Böhm

Die neue Trasse der B 422 verläuft durch das ehemalige Mühlengelände mit den zwei alten Seifer-Mühlen. Foto: Gabi Böhm

TRIER. Der Stadtteil Ehrang-Quint erlebt nach jahrelangem Stillstand jetzt einen unvergleichlichen Bauboom. Dazu zählen die neue Umgehungsstraße B 422 von Kordel nach Ehrang, das Brand- und Katastrophenschutzzentrum sowie Straßen- und Brückensanierungen. Sie alle sind zwar mit Baustellen, Umwegen und gesperrten Straßen verbunden. Dennoch geht ein Ruck durch Ehrang. “Augen zu und durch!”, lautet die Devise des Ortsvorstehers. “Es muss ja gemacht werden!” Mehr

Erstellt am Autor Gabi Böhm in Featured, Politik 1 Kommentar

Die reporter-Satire – Weekly Visit

Weekly Visit unseres Visitors.

Weekly Visit unseres Visitors.

Nach zwei Wochen Pause tourt der Visitor wieder druchs Netz und findet: Lachkrampfgrundlagen. Einen Bodo Ramelow, der angepöbelt wird, obwohl er doch eigentlich ganz lieb ist. Herdprämie reloaded. Karneval bei der EZB. Die Revolution des deutschen Rechtssystems. Und abschliessend: Gangster Rapper T-Bartz van E macht jetzt Hippiemucke. Viel Spaß garantiert also… Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Meinung Hinterlasse einen Kommentar

“Bemerkenswert offen auch für uns”

Karl Kardinal Lehmann und der Trierer Bischof Stephan Ackermann feierten den Gottesdienst in der Liebfrauen-Basilika. Foto: Bistum Trier

Karl Kardinal Lehmann und der Trierer Bischof Stephan Ackermann feierten den Gottesdienst in der Liebfrauen-Basilika. Foto: Bistum Trier

TRIER. “Die Heilig-Rock-Tage in Trier sind ein kostbares Gedenken an den Tod Jesu und an die Früchte seines Sterbens für uns bis zum heutigen Tag.” Das hat Karl Kardinal Lehmann bei seiner Predigt am Samstag in der Trierer Liebfrauenbasilika gesagt. Der Bischof von Mainz kam am zweiten Tag des Bistumsfestes nach Trier, um mit einem Vortrag und im Gottesdienst an das II. Vatikanische Konzil (1962 bis 1965) zu erinnern, das vor 50 Jahren zu Ende gegangen ist. Das Leitwort der Heilig-Rock-Tage “Christus, Licht der Völker” ist dem Konzilsdokument über die Kirche entnommen. Mehr

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Seelenbalsam in realer Utopie

Er selbst sagt von und über sich, er sei ein gerontosophischer Nähkästchen-Erzähl-Kabarettist. Franz-Josef Euteneuer leitet das Begegnungsforum im Haus Franziskus seit 29 Jahren.

Er selbst sagt von und über sich, er sei ein gerontosophischer Nähkästchen-Erzähl-Kabarettist. Franz-Josef Euteneuer leitet das Begegnungsforum im Haus Franziskus seit 29 Jahren.

TRIER. Etwas mehr als zwei Monate noch, dann soll Schluss sein: Die Waldbreitbacher Franziskanerinnen haben die Schließung des Begegnungsforums Haus Franziskus in der Trierer Christophstraße zum 30. Juni angekündigt. Nach 29 Jahren endet damit eine Ära. Der Orden führt personelle und finanzielle Gründe für seine Entscheidung an. Das denkmalgeschützte Haus soll verkauft werden. Erster Interessent ist ein Trierer Immobilienmakler, weil das Bistum offenbar keine eigenen Ambitionen hat. In einem Schreiben an die Fraktionen des Stadtrates und den neuen Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) suchen Franz-Josef Euteneuer und der Förderverein des Begegnungsforums nun die Unterstützung der Politik. Zusammen mit den Schwestern Ute Glatz und Antonie Hamm führt Euteneuer das Haus seit 1986. Das Konzept besitzt weit über die Grenzen Triers hinaus Strahlkraft. “Wir sind eine Real-Utopie”, sagt der Sozialpädagoge. “Unser Angebot ist einzigartig, nicht nur in Trier.” Ein Blick ins Innere des Begegnungsforums, dessen Schließung eine große Lücke in der soziokulturellen Landschaft der Moselregion hinterlassen würde. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Gesellschaft 1 Kommentar