"Moselbarone“ in der Weinwirtschaft Trier

TRIER. Eine Deutschland-Premiere feiert am 3. November, 19:00 Uhr, ein neues Show-Konzept rund um das Thema "Wein" in der Weinwirtschaft Trier: Wein-Comedy trifft Wein-Wissen. Der Wein-Comedian Ingo Konrads aus Remagen und der Weinmundwerker Thomas Vatheuer aus Trier bieten ihrem Publikum als "Moselbarone" ein gemeinsames Bühnenprogramm. Jede Menge Witz und persönliche Mehr

Ehrliche Finderin sorgt für die gute Nachricht des Tages

TRIER. Und es gibt sie noch - die guten Nachrichten. Die heutige stammt aus dem Polizeibericht. Eine junge Frau fand in der Nähe vom Haus des Jugendrechts in Trier-West eine Geldbörse und brachte sie unverzüglich zur dortigen Polizeidienststelle. Am frühen Nachmittag des gestrigen Dienstags die 21-jährige Triererin in der Mehr

Mutmaßlicher Brandstifter geht Trierer Polizei ins Netz

TRIER. Es war ein rascher Fahndungserfolg: Die Polizei Trier hat in der Nacht zu Mittwoch, 18. Oktober, einen 22-jährigen Trierer festgenommen. Der junge Mann steht im Verdacht, drei Autos in Brand gesetzt zu haben. Seit letztem Sonntag, 15. Oktober, brannten in Trier-Nord in mehreren Nächten hintereinander Fahrzeuge, insgesamt drei an Mehr

Bericht zu Gewerbemieten erschienen

TRIER. Durchschnittlich 115 Euro pro Quadratmeter kostet die Miete in den Läden der Simeonstraße nahe des Hauptmarkts. Diesen und viele weitere Preise präsentiert der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in seinem aktuellen, alle drei Jahre erscheinenden Bericht. Auffallend ist vor allem die große Spanne bei den Ladenmieten. Seit 2005 legt der Mehr

Tempokontrollen vom 25. bis 30. Oktober

TRIER. In folgenden Straßen muss in der kommenden Woche nach Rathaus-Angaben mit Kontrollen der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung gerechnet werden. ♦ Mittwoch, 25. Oktober: Trier-Mitte/Gartenfeld: Walramsneustraße ♦ Donnerstag, 26. Oktober: Trier-Mitte/Gartenfeld: Weimarer Allee ♦ Freitag, 27. Oktober: Trier-Süd, Südallee ♦ Samstag, 28. Oktober: Zewen, Zewener Straße ♦ Montag, 30. Oktober: Pallien, Bonner Straße Das Ordnungsamt weist ferner Mehr

Grünes Herz, schwarze Seele, rote Ohnmacht

Dezernent Thomas Egger soll seine Mitarbeiter nun schulen lassen, um solche Vergehen in Trier besser ahnden zu können.

Dezernent Thomas Egger soll seine Mitarbeiter nun schulen lassen, um solche Vergehen in Trier besser ahnden zu können.

TRIER. CDU und Grüne haben am Dienstagabend im Stadtrat ihren gemeinsamen Antrag zur Eindämmung des Wildparkens in Trier durchgebracht. Die SPD hingegen scheiterte mit ihrem Ergänzungsantrag. Die Sozialdemokraten wollten sechs neue Stellen für den Verkehrs-Überwachungs-Dienst “zum nächstmöglichen Zeitpunkt” durchsetzen. Dezernent Thomas Egger hatte im Vorfeld der Sitzung gegenüber trier-reporter mehr Personal für seine Abteilung gefordert. Knapp eine Stunde debattierte der Rat überaus kontrovers zum Thema, wobei sich ungewohnte Allianzen herauskristallisierten – dahingehend etwa, dass FDP und Linke gemeinsam dafür plädierten, beide Anträge zunächst noch einmal im zuständigen Ausschuss zu beraten. Mehr

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Wildparken in Trier – Egger will neue Einsatztruppe

Auf vielen Trierer Wegen ist oft kein Durchkommen mehr - weil kreuz und quer und ganz nach eigenem Ermessen geparkt wird.

Auf vielen Trierer Wegen ist oft kein Durchkommen mehr – weil kreuz und quer und ganz nach eigenem Ermessen geparkt wird.

TRIER. Das Problem ist ein altes in Trier, nicht erst seit gestern da. “Wildparken” gehört in der Stadt quasi zum guten Ton. Aktuell fokussiert sich das Problem auf die Kernstadt im Alleenring – etwa in der Mustorstraße. Deswegen bringen die Fraktionen von CDU und Grünen in der Konsequenz auf die Berichterstattung zur Ratssitzung am Dienstag einen Antrag ein. Der zuständige Dezernent Thomas Egger begrüßt die Initiative zwar grundsätzlich, kritisiert im Gespräch mit trier-reporter aber: “Dann sollen beide auch so ehrlich sein und sagen, dass wir zehn bis 15 neue Stellen in der Verkehrsüberwachung brauchen.” CDU und Grünen regen hingegen an, das personelle Problem etwa durch eine Kooperation mit privaten Unternehmen zu lösen. “Nichts dagegen”, sagt Egger, “das können wir prüfen.” Ihm schwebt eine Einsatztruppe vor, “um die Überwachung endlich 24 Stunden und auch an Sonn- und Feiertagen” gewährleisten zu können. Mehr

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Auferstanden aus dem Urknall

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

TRIER. Was mit einer Provokation und dem lauten Urknall in der kulturellen Szene Triers begann, mündet nun wohl in einem Ergebnis mit breitem Konsens. Die Stadt bekommt ein Kulturleitbild − vorbehaltlich der Zustimmung des Rates am kommenden Dienstag. Dezernent Thomas Egger will das achtseitige Papier als erste Etappe verstanden wissen. Nach der Sommerpause sollen aus dem Leitbild Leitlinien entwickelt werden, um so die Ziele der hiesigen Kulturpolitik vom Allgemeinen ins Besondere herunterzubrechen. Was jetzt vorliegt, ist das Fundament. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mehr

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“Der Westwall ist schon mit den Dingern gebaut worden”

"Nicht unser Problem", sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

“Nicht unser Problem”, sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

TRIER. Kein Güterverkehr mehr in der Nacht, Lärmschutzmaßnahmen durch leisere Züge und niedrige Gabionenwände an der Strecke sowie die Beteuerung der Deutschen Bahn, sich den Problemen der Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu stellen – das sind die Kernpunkte der mehr als zweistündigen Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Eurener Bürgerhaus zum Großprojekt “Westtrasse”. An der vom Trierischen Volksfreund initiierten Veranstaltung nahmen rund 150 Besucher teil, darunter zahlreiche Vertreter der Trierer Stadtratsfraktionen und Parteien. Auf dem Podium diskutierten Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Jürgen Berg von der Luxemburger Bahn, Giesbert Brauner von der Deutschen Bahn, Thomas Geyer vom SPNV-Nord sowie Michael Puschel vom Mainzer Innenministerium unter der Moderation von Dieter Lintz und Rainer Neubert. Mehr

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Trierer Politpoker: Nichts Genaues weiß man nicht

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem "ökologischen Desaster". Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem “ökologischen Desaster”. Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

TRIER. Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder doch offene Liebe je nach Gefälligkeit, Interessen und Absichten? Die CDU als stärkste Kraft im Trierer Stadtrat schreckt aktuell noch vor einem festen Bündnis zurück. Noch? Vor der OB-Wahl am 28. September wollen sich die Konservativen ohnehin nicht festlegen. Was danach passiert, ist offen. Die Union geht mit der SPD, aber auch mit den Grünen. Zur Ratssitzung am 22. Juli ist die CDU mit beiden im Geschäft. Mit der SPD gibt es eine Anfrage zur Schulpolitik, mit den Grünen sogar einen Antrag zum “Wildparken” in Trier − in der Konsequenz auf die Berichterstattung zum Thema. Mehr

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Humboldt-Gymnasium – Verhärtete Fronten

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

TRIER. Die Stadt sagt, sie habe Ralph Borschel für das kommende Schuljahr Räume im Robert-Schuman-Gebäude angeboten. Borschel wiederum sagt: “Wir brauchen eine langfristige Lösung.” Deswegen hat der Schulleiter des Trierer Humboldt-Gymnasiums (HGT) seinem Ärger jüngst in einem Brief an die zuständige Dezernentin Angelika Birk (Grüne) Luft verschafft. Das Schreiben ging auch an die Fraktionen des Rates. Eine Lösung für die prekäre Raumsituation an der Schule ist jedoch nicht in Sicht. Das Gymnasium am Augustinerhof platzt derweil aus allen Nähten. Mehr

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“Ich war nie auf Populismus aus” – Klaus Jensen im Interview

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

TRIER. Er selbst sagt von sich, er sei ein Macher. Seine Kritiker hingegen werfen ihm Führungsschwäche vor. Er habe die Stadt in den sieben Jahre seiner Amtszeit nicht weiterentwickelt, heißt es immer wieder. Im Interview widerspricht Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dem energisch. Der 62-jährige Sozialdemokrat, der noch bis zum April kommenden Jahres als Stadtoberhaupt amtiert, sagt: “Ich war nie auf Effekthascherei oder Populismus aus, sondern auf Nachhaltigkeit und strukturelle Reformen.” Für ihn waren die letzten sieben Jahre gute Jahre für Trier – trotz Finanzkrise und hoher Schulden. Dafür hat er viele Argumente. Eric Thielen sprach mit Klaus Jensen. Mehr

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“CDU hat Hinterzimmer bis Berlin ausgedehnt”

Jensen plädiert dafür, keine Luftschlösser zu bauen. Er hält “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn” für unrealistisch.

Seit Jahren tobt der Streit über “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn”.

TRIER. Nach der Aufnahme der Trierer Nord- und Westumfahrung (“Moselaufstieg”) durch das zuständige Berliner Ministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) in den Bundesverkehrswegeplan 2015 verschärft sich der Streit zwischen SPD und Grünen auf der einen sowie der Union auf der anderen Seite. Die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grünen Mainzer Regierungsfraktionen, Astrid Schmitt (SPD) und Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), kritisierten die Berliner Entscheidung am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Trierer CDU-Chef Kaster reagierte sofort und warf der Mainzer Regierung eine Verkehrspolitik zur “ideologischen Profilierung” vor. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Corinna Rüffer, mischte sich am Freitag in den Streit ein. Die CDU habe “anscheinend die Hinterzimmer bis nach Berlin ausgedehnt”, so Rüffer in einer eigenen Presseerklärung. Mehr

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