Klimaschützer auf dem Dach und der Straße

TRIER. Kaum ein anderer Beruf steht dem Thema Klimaschutz so nahe wie die Schornsteinfeger. Denn Schornsteinfeger verstehen sich immer mehr als Klimaschutz-Manager von Haushalten. Für die Innung Trier ist es aus diesem Grund eine Selbstverständlichkeit, dass man zu diesem Thema Flagge zeigt. Deshalb hat die Schornsteinfeger-Innung Trier im vergangenen Jahr Mehr

Die ÖKO 2018 hat ihre Tore geöffnet

TRIER. Das Thermometer zeigte 3 Grad Celsius, gefühlt waren es aber eher 5 Grad Minus. Doch die Menschen, die am heutigen Freitag in den Moselauen geduldig auf den Einlass in die ÖKO 2018 warteten, schien das nicht weiter zu stören. Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der ausrichtenden Handwerkskammer (HwK), wollte denn Mehr

Illuminale 2018 findet an zwei Abenden statt

TRIER. Die Lichtershow Illuminale lockt jedes Jahr Ende September Tausende in den Abendstunden zu einem Bummel durch die bunt erleuchtete Stadt. In diesem Jahr zieht die Illuminale  am 28. und 29. September in die Kaiserthermen und den angrenzenden Palastgarten. Erstmals gibt es das Lichtspektakel an zwei Abenden und mit Mehr

Peter Stamm beim Eifel Literaturfestival

PRÜM. Peter Stamm gilt als der bedeutendster Erzähler der Schweizer Gegenwartsliteratur. Bekannt wurde er mit dem Debüt-Roman "Agnes“, der 1998 erschienen ist. Dieser Roman ist längst ein Leseklassiker im Deutschunterricht der Schulen. Am 22. Februar ist nun sein neuer Roman erschienen: "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“. Da trifft sich Mehr

Ode an die Vergänglichkeit

TRIER. Frühere Mitglieder des Katz-Theaters haben sich zum Ensemble Théâtre Gérard zusammengeschlossen. Ihre Aufführung des Einakters "Der König stirbt" kommt in einer Präsentation des Satiricon Theaters am 8. März erstmalig im Großen Saal der Tufa zur Aufführung. In einer sich immer schneller drehenden Welt sind die bewährten sicheren Fundamente, die Mehr

Heißer Tanz – “CDU und Grüne spielen mit Menschenleben”

In seiner letzten Ratssitzung erwartet Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) ein heißer Tanz.

In seiner letzten Ratssitzung erwartet Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) ein heißer Tanz.

TRIER. Im Streit um die Offenlegung des neuen städtischen Flächennutzungsplans (FNP) bleibt Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hart. Der Stadtchef wird den Punkt trotz des negativen Votums im jüngsten Bauausschuss nicht von der Tagesordnung des Stadtrates nehmen. Entsprechende reporter-Informationen bestätigte am Montag Ralf Frühauf vom städtischen Presseamt. Somit kommt es am Donnerstag in der öffentlichen Sitzung des Rates voraussichtlich zur Machtprobe zwischen der Verwaltung und der Opposition aus SPD, FWG und FDP auf der einen sowie dem von der Links-Fraktion unterstützten Mehrheits-Bündnis aus CDU und Grünen auf der anderen Seite. Die schwarz-grüne Koalition kann den Punkt nach weiteren reporter-Informationen nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit von der Tagesordnung kippen. Derweil fordert die FDP-Fraktion in einer Presseerklärung, den Neubau der Feuerwache am Standort Spitzmühle zu realisieren. CDU und Grüne sind gegen den Standort (wir berichteten mehrfach). “Mit Verantwortung hat das Handeln der sogenannten Verantwortungsgemeinschaft aus CDU und Grünen wirklich nichts zu tun, das ist vielmehr verantwortungslos”, übt Liberalen-Chef Tobias Schneider scharfe Kritik am schwarz-grünen Bündnis. CDU und Grüne spielten zum Machterhalt mit Menschenleben, so Schneider. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 21 Kommentare

Getötete Jugendliche – Tatverdächtiger festgenommen

Am Tatort in Trier-Nord stehen inzwischen Kerzen zum Gedenken an die getötete Jugendliche. Freunde und Bekannte haben Blumen niedergelegt.

Am Tatort in Trier-Nord stehen inzwischen Kerzen zum Gedenken an die getötete Jugendliche. Freunde und Bekannte haben Blumen niedergelegt.

TRIER. Rascher Fahndungserfolg für die Trierer Polizei und Staatsanwaltschaft. Keine 24 Stunden, nachdem am frühen Samstagabend in Trier-Nord die verbrannte Leiche einer 16-jährigen Schülerin aus Trier aufgefunden worden war, hat die Polizei bereits am Sonntag einen Tatverdächtigen festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der 24-jährige mutmaßliche Täter inzwischen gestanden, die Jugendliche erstochen und deren Leiche später angezündet zu haben. Der Mann aus Trier war offenbar ein Bekannter des Opfers. Er wird laut Staatsanwaltschaft noch am heutigen Montag dem Haftrichter vorgeführt. Am Mittwoch soll in der Trierer Innenstadt ein Trauermarsch für die getötete Jugendliche stattfinden. Der Trierer Stadtvorstand hat am Montag in einem Moment der Stille der getöteten Schülerin gedacht. “Wir alle sind tief erschüttert”, sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen. Mehr

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Der Kommentar – Zurück zur Sachlichkeit

Der neue Parteichef Udo Köhler muss die Kaster-Ära nun endgültig beenden und mit der Trierer CDU zur Sachlichkeit zurückkehren.

Der neue Parteichef Udo Köhler muss die Kaster-Ära nun endgültig beenden und mit der Trierer CDU zur Sachlichkeit zurückkehren.

Jutta Albrecht hat am Samstag auf dem Parteitag der Trierer CDU sehr viel Mut bewiesen. Die streitbare Chefin der Frauen Union wagte es, Udo Köhler den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Dafür gebührt ihr Respekt. Denn die Konservativen sind nicht die Grünen, auch wenn sie sich inzwischen selbst einen Hauch von grünem Anstrich verleihen wollen. Respekt gebührt ihr aber auch für die Entscheidung, ihre Kandidatur als Parteichefin nach der klaren Niederlage im ersten Wahlgang zurückzuziehen. Auch dazu gehört Mut – und ein gerüttelt Maß an Größe. Schließlich hatte sie noch tags zuvor angekündigt, in beiden Wahlgängen antreten zu wollen, komme, was da wolle. Doch Mut allein genügt nicht. Albrecht hätte nur dann eine echte Chance gehabt, hätte sie statt der kleinen Revolte eine große Revolution ausgerufen. Dafür jedoch ist die Zeit in der Trierer CDU tatsächlich noch nicht reif. Köhler war der erklärte Favorit der starken Männer in der Union: Bernhard Kaster, Ulrich Dempfle und des nach wie vor starken Mannes im Hintergrund – Helmut Schröer. Auf den neuen Parteichef wartet nun viel Arbeit. Köhler muss verlorenes Vertrauen zurückgewinnen, und er muss – unabhängig von Mainzer oder Berliner Einflüsterungen – mit der CDU in Trier zur Sachpolitik zurückkehren. Persönliche Empfindungen dürfen dabei keine Rolle spielen. Die haben in der Politik nämlich nichts zu suchen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Die reporter-Satire – Weekly Visit

Weekly Visit unseres Visitors.

Weekly Visit unseres Visitors.

Wieder Zeit für die wöchentliche reporter-Satire. Der Visitor war wie immer im Netz unterwegs − und schlägt zu. Diesmal mit ’nem Staatssekretär vom BMFWZUE, der den Döner vom Markt nehmen will, mit dem Söders ihrem “Mensch Markus”, dem Kohls ihrem “Isch-bin-der-Bundeschkanzler” Helmut, ’ner Clinton-Braut aus USA und deren E-Mails und mit rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln inlusive eines rollenden Ministers. Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Parteitag der CDU Trier

Der strahlende Sieger der CDU-Parteitages heißt Udo Köhler.

Der strahlende Sieger der CDU-Parteitages heißt Udo Köhler.

TRIER. Der strahlende Sieger des CDU-Parteitags am Samstag heißt Udo Köhler. Der 51-jährige Architekt wurde mit der überwältigende Mehrheit von 96,4 Prozent der Stimmen nicht nur als Nachfolger von Bernhard Kaster zum neuen Parteivorsitzenden der Trierer Union gewählt, sondern in einem Vorentscheid auch als Kandidat für die Landtagswahl 2016 nominiert. Köhlers Gegenkandidatin Jutta Albrecht zog nach der Niederlage in der Abstimmung über die Landtagskandidatur ihre Bewerbung als Parteichefin zurück. Allerdings entscheidet erst ein weiterer Parteitag im Mai oder Juni endgültig darüber, ob Köhler als Kandidat der Christdemokraten in den Landtagswahlkampf zieht. Albrecht könnte dann erneut gegen den neuen Parteichef antreten. CDU-Fraktions-Chef Dr. Ulrich Dempfle begründete während des Parteitages noch einmal die Entscheidung der Union für das Bündnis mit den Grünen. Nur zwei Partner hätten zur Verfügung gestanden − die SPD und eben die Grünen. Mit den Sozialdemokraten sei jedoch “aus menschlichen Gründen” nach dem OB-Wahlkampf eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen − trotz der größeren Nähe zur SPD in Sachfragen. Der Tag zum Nachlesen im Live-Ticker. Mehr

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“Hinterzimmerpolitik von CDU und Grünen”

Ihr platzte am Mittwochabend im Bauausschuss der Kragen. Dezernentin Simone Kaes-Torchiani warf CDU und Grünen eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Stadt vor. Foto: Stadt Trier

Ihr platzte am Mittwochabend im Bauausschuss der Kragen. Dezernentin Simone Kaes-Torchiani warf CDU und Grünen eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Stadt vor. Foto: Stadt Trier

TRIER. Das Bündnis aus CDU und Grünen hat am Mittwochabend im Bauausschuss die sogenannte Offenlegung des städtischen Flächennutzungplans (FNP) blockiert und vertagt. Vorausgegangen war nach reporter-Informationen eine überaus heftige und emotionale Debatte zwischen den Vertretern der schwarz-grünen Koalition, die von den Linken unterstützt wurden, und Oppositionspolitikern. Schließlich platzte der scheidenden Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) der Kragen. KT sei geradezu explodiert, berichten gleich mehrere Ausschussmitglieder gegenüber dem reporter. Die Beigeordnete warf ihren Parteifreunden, aber auch den Grünen und den Linken eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Stadt vor. Rückendeckung erhielt Kaes-Torchiani unter anderem von Christiane Probst (FWG) und Rainer Lehnart von der SPD. Vor allem die CDU setzt offenbar – wie schon bei der Feuerwache – auf Zeitgewinn. Über Kaes-Torchianis Nachfolger Andreas Ludwig hofft die Union darauf, politischen Einfluss im Stadtvorstand zurückzugewinnen. Der FNP sieht vor, wie Trier sich in den kommenden Jahrzehnten städtebaulich entwickeln soll – bei der Wohnbebauung, bei Handel und Gewerbe, in Natur und Verkehr. Er soll den inzwischen über 30 Jahre alten Plan von 1982 ersetzen. Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hatte den FNP in Zusammenarbeit mit Kaes-Torchiani zur Chefsache gemacht. Mehr

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Feuerwehr Trier – Mehrheit für Egger-Papier

Dezernent Thomas Egger hat mit seinem Papier im Steuerungsausschuss die nächste Hürde genommen. Nun wartet der Stadtrat auf den ehemaligen Freidemokraten.

Dezernent Thomas Egger hat mit seinem Papier im Steuerungsausschuss die nächste Hürde genommen. Nun wartet der Stadtrat auf den ehemaligen Freidemokraten.

TRIER. Die Vorlage von Dezernent Thomas Egger zum Neubau der Trierer Hauptfeuerwache hat nach reporter-Informationen am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung den Steuerungsausschuss passiert. Ferner nahm das Gremium auch den Ergänzungsantrag der SPD an (wir berichteten mehrfach). Der Vorstoß der CDU, die Prioritätenliste zu ändern, fand hingegen keine Mehrheit. Die Union hatte in Abstimmung mit ihrem Bündnispartner von den Grünen beantragt, das Polizeipräsidium an Priorität eins zusetzen. Danach sollte die Löwenbrückener Straße folgen. Der Standort Spitzmühle sollte hingegen nicht weiter entwickelt werden. Bei der Abstimmung über das Egger-Papier und den Ergänzungsantrag der SPD enthielten sich dann aber mehrere Christdemokraten der Stimme, sodass beide Vorlagen angenommen wurden. Egger wird mit seinem Papier nun am 19. März in den Stadtrat gehen. Dort könnte die Union erneut beantragen, die Prioritätenliste zu ändern. Im Stadtrat verfügt das Bündnis aus CDU und Grünen über eine Stimme Mehrheit. Mehr

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Kein Taschengeld für Flüchtlinge? – ADD widerspricht “Multi”

Die Androhung der Taschengeldsperre soll "die soziale Kontrolle der Bewohner untereinander fördern", sagt Miriam Lange vor der ADD-Pressestelle. Dies habe in der Dasbachbachstraße bereits zum Erfolg geführt. Foto: Handyfoto "Multi"

Die Androhung der Taschengeldsperre soll “die soziale Kontrolle der Bewohner untereinander fördern”, sagt Miriam Lange vor der ADD-Pressestelle. Dies habe in der Dasbachbachstraße bereits zum Erfolg geführt. Foto: Handyfoto “Multi”

TRIER. Das Multikulturelle Zentrum Trier kritisiert die Androhung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), den Flüchtlingen in der Nebenstelle der Aufnahmeeinrichtung in der Luxemburger Straße das wöchentliche Taschengeld zu sperren. Miriam Lange von der ADD-Pressestelle bestätigte gegenüber dem reporter die Androhung, die durch einen Aushang angekündigt worden war. In den vergangenen Wochen sei durch die Flüchtlinge mehrfach Feueralarm ausgelöst worden, ohne dass ein Notfall vorgelegen habe. Daraufhin hätten Gespräche mit den Flüchtlingen über die Fehlalarme stattgefunden, die jedoch nicht zu einer Veränderung geführt hätten. Schließlich habe die ADD angedroht, das Taschengeld zu sperren, sollten sich die Vorfälle wiederholen. Lange betont, dass es sich dabei nur um die Androhung gehandelt habe. Bisher sei noch “kein Cent” einbehalten worden, erklärt die ADD-Pressesprecherin. Jules Tüscher vom Vorstand des Multikulturellen Zentrums bezweifelt das. Flüchtlinge hätten berichtet, dass ihnen kein Geld ausbezahlt worden sei, so Tüscher gegenüber dem reporter. Zudem kritisiert Tüscher allgemein das Vorgehen der ADD, das für ihn “höchst fragwürdig und rechtlich wohl auch nicht haltbar” sei. Mehr

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