40.000ste Besucherin im Karl-Marx-Haus

TRIER. Vor wenigen Tagen wurde im Karl-Marx-Haus die 40.000ste Besucherin dieses Jahres begrüßt, und das bereits am 140. Tag seit der Wiedereröffnung des Museums am 5. Mai 2018. Katja Richter (49) aus Fulda, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Doktorandenförderung der dortigen Hochschule, verbringt mit ihrem Mann, Robert Richter, ein paar Tage Mehr

"Welturaufführung in Prüm" mit Jutta Richter

PRÜM. Die brillante Vorlesekunst von Jutta Richter. Die immense Aufmerksamkeit von rund 700 Schülern aller Schularten aus Prüm und Bleialf. Und die schier grenzenlose Fragefreude der jungen Leseratten. Dieser Dreiklang machte die Lesung der renommierten Kinder- und Jugendbuchautorin Jutta Richter am 21. September in Prüm zu einem besonderen Ereignis. Und Mehr

SWT gleich zweifach bei Wettbewerben ausgezeichnet

TRIER. Gleich über zwei Auszeichnungen konnten sich die Stadtwerke Trier (SWT) in diesen Tagen freuen. Beim STADTWERKE AWARD 2018 setzten sie sich unter 30 Bewerbern durch und belegten den dritten Platz. Und für ihr Projekt " Optimaler Einsatz erneuerbarer Energie in der Trinkwasserversorgung mithilfe Künstlicher Neuronaler Netze (KNN)“ erhielt Mehr

Trier und Fort Worth brauen gemeinsames Bier

TRIER. Die Partnerstädte Trier und Fort Worth stellen mit den Brauereien Kraft Bräu und Wild Acre Brewing an diesem Mittwoch in den USA ihr erstes gemeinschaftlich gebrautes Bier "Wild Acre Kraft Haus“ vor. Mit der Vorstellung wird das fünfte Oktoberfest in Fort Worth eröffnet, bei dem den Besuchern traditionell Mehr

Bürgerhaushalt startet am 27. September

TRIER. Ab Donnerstag, 27. September, haben die Bürgerinnen und Bürger Triers wieder die Möglichkeit, Vorschläge zum Doppelhaushalt der Stadt einzureichen. Abgeschlossene Projekte der Vergangenheit zeigen: Vorschläge der Trierer werden gehört und umgesetzt. Bei einem Bürgerhaushalt werden die Einwohner der Stadt an der Aufstellung des Haushaltsplans beteiligt. Die Bürgerinnen und Bürger Mehr

Feuerwehr Trier – Mehrheit für Egger-Papier

Dezernent Thomas Egger hat mit seinem Papier im Steuerungsausschuss die nächste Hürde genommen. Nun wartet der Stadtrat auf den ehemaligen Freidemokraten.

Dezernent Thomas Egger hat mit seinem Papier im Steuerungsausschuss die nächste Hürde genommen. Nun wartet der Stadtrat auf den ehemaligen Freidemokraten.

TRIER. Die Vorlage von Dezernent Thomas Egger zum Neubau der Trierer Hauptfeuerwache hat nach reporter-Informationen am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung den Steuerungsausschuss passiert. Ferner nahm das Gremium auch den Ergänzungsantrag der SPD an (wir berichteten mehrfach). Der Vorstoß der CDU, die Prioritätenliste zu ändern, fand hingegen keine Mehrheit. Die Union hatte in Abstimmung mit ihrem Bündnispartner von den Grünen beantragt, das Polizeipräsidium an Priorität eins zusetzen. Danach sollte die Löwenbrückener Straße folgen. Der Standort Spitzmühle sollte hingegen nicht weiter entwickelt werden. Bei der Abstimmung über das Egger-Papier und den Ergänzungsantrag der SPD enthielten sich dann aber mehrere Christdemokraten der Stimme, sodass beide Vorlagen angenommen wurden. Egger wird mit seinem Papier nun am 19. März in den Stadtrat gehen. Dort könnte die Union erneut beantragen, die Prioritätenliste zu ändern. Im Stadtrat verfügt das Bündnis aus CDU und Grünen über eine Stimme Mehrheit. Mehr

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Kein Taschengeld für Flüchtlinge? – ADD widerspricht “Multi”

Die Androhung der Taschengeldsperre soll "die soziale Kontrolle der Bewohner untereinander fördern", sagt Miriam Lange vor der ADD-Pressestelle. Dies habe in der Dasbachbachstraße bereits zum Erfolg geführt. Foto: Handyfoto "Multi"

Die Androhung der Taschengeldsperre soll “die soziale Kontrolle der Bewohner untereinander fördern”, sagt Miriam Lange vor der ADD-Pressestelle. Dies habe in der Dasbachbachstraße bereits zum Erfolg geführt. Foto: Handyfoto “Multi”

TRIER. Das Multikulturelle Zentrum Trier kritisiert die Androhung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), den Flüchtlingen in der Nebenstelle der Aufnahmeeinrichtung in der Luxemburger Straße das wöchentliche Taschengeld zu sperren. Miriam Lange von der ADD-Pressestelle bestätigte gegenüber dem reporter die Androhung, die durch einen Aushang angekündigt worden war. In den vergangenen Wochen sei durch die Flüchtlinge mehrfach Feueralarm ausgelöst worden, ohne dass ein Notfall vorgelegen habe. Daraufhin hätten Gespräche mit den Flüchtlingen über die Fehlalarme stattgefunden, die jedoch nicht zu einer Veränderung geführt hätten. Schließlich habe die ADD angedroht, das Taschengeld zu sperren, sollten sich die Vorfälle wiederholen. Lange betont, dass es sich dabei nur um die Androhung gehandelt habe. Bisher sei noch “kein Cent” einbehalten worden, erklärt die ADD-Pressesprecherin. Jules Tüscher vom Vorstand des Multikulturellen Zentrums bezweifelt das. Flüchtlinge hätten berichtet, dass ihnen kein Geld ausbezahlt worden sei, so Tüscher gegenüber dem reporter. Zudem kritisiert Tüscher allgemein das Vorgehen der ADD, das für ihn “höchst fragwürdig und rechtlich wohl auch nicht haltbar” sei. Mehr

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Zukunftsdiplom – Lange Puste für das Zugpferd

Mit dem Diplom in der Hand: Das Projekt der Lokalen Agenda 21 für Kinder ist eine Erfolgsgeschichte. Foto: Gabi Böhm

Mit dem Diplom in der Hand: Das Projekt der Lokalen Agenda 21 für Kinder ist eine Erfolgsgeschichte. Foto: Gabi Böhm

TRIER. Es zählt zu den großen Erfolgsgeschichten im Angebot für Kinder in Trier und Umgebung: das “Trierer Zukunftsdiplom für Kinder”. Zum zwölften Mal in Folge wird das Programm von der Lokalen Agenda (LA) 21 Trier e.V. von Mai bis Oktober auf die Beine gestellt, um Kindern mit Exkursionen, Workshops oder Kreativangeboten Nachhaltigkeit zu vermitteln. Das brandneue Programm mit 108 Veranstaltungen für dieses Jahr wurde jetzt in einem sozialen Brennpunkt in Trier vorgestellt. Mehr

Erstellt am Autor Gabi Böhm in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

Theater Trier – “40 Millionen Euro sind Obergrenze”

40 Millionen Euro seien die Obergrenze bei den Baukosten für das Trierer Theater, sagt Markus Nöhl. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion regt zudem an, die Debatte nun zu öffnen. Es sei Zeit für eine Bürgerbeteiligung, sagt der Sozialdemokrat.

40 Millionen Euro seien die Obergrenze bei den Baukosten für das Trierer Theater, sagt Markus Nöhl. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion regt zudem an, die Debatte nun zu öffnen. Es sei Zeit für eine Bürgerbeteiligung, sagt der Sozialdemokrat.

TRIER. Die öffentliche Diskussion über den geplanten Neubau des Trierer Theaters hat gerade erst begonnen. Kosten von rund 50 Millionen stehen nach der aktuellen Vorlage von Dezernent Thomas Egger im Raum. Verhandelt und beraten wurde bisher ausschließlich in nichtöffentlichen Gremien. Die SPD geht nun mit ihren konkreten Vorstellungen in die Öffentlichkeit. Für die Sozialdemokraten soll der geplante Architektenwettbewerb mit einer Obergrenze von 40 Millionen Euro gedeckelt werden. “Wir müssen angesichts der finanziellen Situation der Stadt realistisch bleiben, auch wenn das Land den Großteil der Kosten übernehmen wird”, betont Markus Nöhl, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat, am Dienstag gegenüber dem reporter. Ferner regt Nöhl die Öffnung der Debatte an: “Die Zeit ist reif für eine entsprechende Bürgerbeteiligung.” Der jüngsten Forderung der AfD nach einem Bürgerentscheid erteilt Nöhl hingegen eine klare Absage. “14.000 Unterschriften für den Erhalt des Theaters alleine aus Trier, dazu noch 13.000 Unterschriften aus dem Umland und viele weitere aus der ganzen Republik sind für uns bereits ein klarer Bürgerentscheid”, sagt der Sozialdemokrat. Mehr

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“Handlanger Kasters” – Grüne Demo gegen Dobrindt

Dobrindt sei der Handlanger des scheidenden Trierer CDU-Vorsitzenden Bernhard Kaster, attackieren die Grünen die beiden Christdemokraten. Kaster gilt als Architekt des schwarz-grünen Bündnisses in Trier.

Dobrindt sei der Handlanger des scheidenden Trierer CDU-Vorsitzenden Bernhard Kaster, attackieren die Grünen die beiden Christdemokraten. Kaster gilt als Architekt des schwarz-grünen Bündnisses in Trier.

TRIER. Im Trierer Stadtrat kuscheln die Grünen im Bündnis mit der CDU. Der scheidende CDU-Chef Bernhard Kaster gilt zusammen mit seiner Bundestagskollegin Corinna Rüffer und dem Trierer Stadtrat Reiner Marz (beide Grüne) als führender Wegbereiter der schwarz-grünen Koalition. Am Donnerstag kommt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf Einladung der Union nach Trier. Ursprünglich sollte der Christsoziale bereits im OB-Wahlkampf 2014 seine Visitenkarte an der Mosel abgegeben. Doch damals tobte die Debatte um Dobrindts Mautpläne auf ihrem Höhepunkt. Die CDU verzichtete schließlich auf den Auftritt des Ministers. Ungeachtet der gemeinsamen Politik in Trier fahren die Grünen nun schweres Geschütz gegen Kaster und Dobrindt auf. So sagt Sascha Gottschalk, Sprecher der Grünen in Trier-Saarburg: “Indem Dobrindt an der Bedarfsprüfung für den Moselaufstieg und die Meulenwaldautobahn festhält, macht er sich zum Handlanger von Kaster und Julia Klöckner.” Bei der Demonstration vor der Europäischen Rechtsakademie (16.30 Uhr) wollen die Grünen von Dobrindt Maut für den Moselaufstieg verlangen. “Dobrindt muss ein Pickerl lösen”, erklären die Grünen am Dienstag in einer Pressemitteilung. Mehr

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Resolution gegen Bahnlärm auf der Westtrasse

Auf der gesamten Moselstrecke hat der Güterverkehr zugenommen. Das bekommen auch die Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu spüren.

Auf der gesamten Moselstrecke hat der Güterverkehr zugenommen. Das bekommen auch die Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu spüren.

TRIER. Der Trierer Stadtrat wird am 19. März voraussichtlich eine Resolution gegen den Bahnlärm durch den Güterverkehr auf der Westtrasse verabschieden. Dem Vorstoß der SPD-Fraktion, der von den Freien Wählern (FWG) unterstützt wurde, schloss sich nach reporter-Informationen am Montagabend auch die CDU während ihrer Fraktionssitzung an. Die Grünen wollen nach Auskunft ihrer Fraktionsvorsitzenden Petra Kewes erst am nächsten Montag entscheiden, ob sie die Resolution ebenfalls unterstützen werden. Der Rat tritt im vorliegenden Entwurf der Resolution mit konkreten Forderungen an die Deutsche Bahn AG heran. Unter anderem verlangen die Fraktionen die Tempo-Reduzierung für Güterzüge im Stadtbereich auf 50 Kilometer pro Stunde und die zeitnahe Erstellung eines Lärmgutachtens für die Trasse. Seit Monaten schicken aus- und inländische Unternehmen verstärkt Güterzüge über die ungeschützte Strecke im Trierer Westen. Nach Angaben der Bürgerinitiative “Gegen Bahnlärm im Moseltal” hat sich der Güterverkehr entlang der Mosel in jüngster Zeit deutlich erhöht. Demnach soll die Bahn vor allem Züge aus dem Rheintal, wo der Protest inzwischen konzertiert und massiv ist, über die Mosel in den europäischen Süden umleiten. Die Trierer Westtrasse gelte nach der Instandsetzung des Verbindungsgleises am Ehranger Güterbahnhof als ideale Ausweichstrecke. Mehr

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Augen zu und durch

Wohin zieht die Trierer Berufsfeuerwehr? An die Spitzmühle oder doch auf das Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums?

Wohin zieht die Trierer Berufsfeuerwehr? An die Spitzmühle oder doch auf das Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums?

TRIER. Dezernent Thomas Egger wird die Vorlage zum Neubau der Trierer Hauptfeuerwache heute Abend in seinen Ausschuss einbringen. Verhandelt wird dann im geheimen Teil der Sitzung. Das Egger-Papier sieht in dieser Reihenfolge eine Prioritätenliste mit den Standorten Spitzmühle, Polizeipräsidium und Löwenbrückener Straße vor. Letzterer wird nach wie vor vom Mehrheitsbündnis aus CDU und Grünen favorisiert (wir berichteten). Doch unabhängig vom heutigen Ausgang der Beratungen und Abstimmung: Der Dezernent will seine Vorlage nach reporter-Information auch am 19. März in den Stadtrat einbringen. Damit wählt Egger den politischen Weg: Er will die Fraktionen zu einer Entscheidung zwingen. Ähnlich verfuhr Egger bereits bei der Übernahme der Kommunalen Geschwindigkeits-Überwachung (KGÜ) Anfang Dezember. Auch damals scheiterte seine Vorlage im Ausschuss, wurde schließlich aber vom Stadtrat gebilligt. Das aktuelle Egger-Papier zum Feuerwachen-Neubau könnte heute Abend allerdings noch eine Änderung erfahren. Denn die SPD-Fraktion bringt nach reporter-Informationen einen Ergänzungsantrag in die Verhandlungen ein. Demnach sollen die Standorte Spitzmühle und Polizeipräsidium planerisch parallel angegangen werden. Triers künftiger Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) hatte im Interview mit dem reporter seine Sympathie für den Standort Polizeipräsidium bereits erklärt. Mehr

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Frauentag – “Frauenquote bringt mehr Vielfalt”

In der rheinland-pfälzischen Landesregierung - hier Eveline Lemke (links) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer - ist die Quote bei sieben Frauen und zwei Männern mehr als erfüllt. Foto: Stk

In der rheinland-pfälzischen Landesregierung – hier Eveline Lemke (links) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer – ist die Quote bei sieben Frauen und zwei Männern mehr als erfüllt. Foto: Stk

TRIER/BAD KREUZNACH. Zum internationalen Frauentag am 8. März hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die neue Frauenquote in Aufsichtsräten von Großunternehmen begrüßt. “Ich verspreche mir von der Frauenquote mehr Vielfalt und eine gleichberechtigtere Unternehmenskultur”, sagte Dreyer am Sonntag bei einer DGB-Veranstaltung zum internationalen Frauentag in Bad Kreuznach. Am Freitag hatte der Bundestag mit den Stimmen von Union und SPD dem Gesetzentwurf der schwarz-roten Bundesregierung zugestimmt. Grüne und Linke enthielten sich. Demnach müssen große Unternehmen in ihren Aufsichtsräten künftig einen Frauenanteil von 30 Prozent aufweisen. Betroffen von der Neuregelung sind ab 2016 gut 100 börsennotierte und mitbestimmungspflichtige Unternehmen. 3.500 weitere Unternehmen müssen sich künftig verbindliche Ziele für die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen setzen. Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) hatte von einem “historischen Schritt” gesprochen. Mehr

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