Blue Jeans, die Revolte gegen das Establishment

TRIER. Rockig und fetzig-frech, bieder-brav und melodiös – Gegensätze, die sich nicht vereinbaren lassen? Mitnichten! Beim Schauspiel "Blue Jeans", das am Samstag im großen Haus des Theaters Premiere feierte, fand all das auf höchst unterhaltsame Weise zusammen. In der Inszenierung von Ulf Dietrich erlebte die Zeit des Wirtschaftswunders mit Mehr

Verein soll Kürenzer Orangerie mit Leben füllen

TRIER. In Kürenz will sich am Samstag, 19. Januar, ein neuer Verein gründen. Die vordringliche Aufgabe des neuen Vereins: die Pflege und den Betrieb der Orangerie im Schlosspark. Wer im Stadtteil Kürenz etwas Ruhe sucht, geht dort in den Schlosspark. Das im Zentrum befindliche Gebäude, das hier allgemein als das Mehr

Feinherbe Weine sind beim Publikum im Kommen

TRIER. Neue Weine entdecken, sich mit dem Winzer austauschen, mit Freunden über Wein plaudern – all das ist beim aktuellen Weinforum in den Viehmarktthermen möglich und gewünscht. Noch bis einschließlich Sonntag wollen hier 210 Weine aus rund 70 Betrieben entdeckt und verkostet werden. Für den reporter war Rolf Lorig Mehr

Neuer Treff für Jugendliche mit Beeinträchtigung

TRIER. Jugendliche mit Beeinträchtigung bekommen einen neuen Treffpunkt: Die Lebenshilfe Trier bietet ab diesem Monat einen Jugendtreff in der Villa Henn (Paulinstraße 14) an. Die betreuten Treffen finden immer freitags von 16 bis 19 Uhr statt und richten sich an Jugendliche mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung zwischen 14 und Mehr

92 neue Wohnungen auf dem Olewiger Klostergelände

TRIER. Mit einem Projektvolumen in Höhe von 30 Mio. Euro schafft die Projektgesellschaft P3, ein Tochterunternehmen des Bauträgers "Eifel Haus", auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Olewig neuen Wohnraum. Mitte 2021, so die Planung, sollen dort 92 Wohneinheiten neu bezogen werden, ein Viertel davon wird sozial gefördert. Alle Wohnungen Mehr

Porta³ – Wecker-Leuchten am Schwarzen Tor

Konstantin Wecker kommt zu Porta³. Der Altmeister lässt das schwarze Tor leuchten.

Konstantin Wecker kommt zu Porta³. Der Altmeister lässt das schwarze Tor leuchten.

TRIER. Zwischen Bauch und Kopf muss sich im kommenden Sommer niemand entscheiden. Zwischen Posaune und Gitarre auch nicht. Und erst recht nicht zwischen altgedienten Stars des Musikgeschäfts und Newcomern der letzten drei Jahre. Auch in seiner zweiten Auflage garantiert das Porta³-Festival Abwechslung pur: Mit “Bauch und Kopf”-Sänger Mark Forster, “Vaterland”-Philosoph Konstantin Wecker und “Funk Unit”-Kopf Nils Landgren geben sich vor der beeindruckenden Kulisse der Porta erneut nationale und internationale Stars die Klinke in die Hand. Mehr

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Trier-West – Steuermann Leibe

In der Eurener Straße 6 soll der Bauspielplatz einziehen. Für die Leitung der Maßnahme schreibt die Verwaltung nun eine unbefristete Stelle aus.

In der Eurener Straße 6 soll der Bauspielplatz einziehen. Für die Leitung der Maßnahme schreibt die Verwaltung nun eine unbefristete Stelle aus.

TRIER. Das ging dann doch zügig – und sogar relativ schmerzlos. Relativ, weil ob des aufziehenden Landtagswahlkampfes ein paar verbale Grobheiten schlicht zu einer solchen Debatte dazugehören. Die aber waren schnell verrauscht oder blieben sogar im knarrenden Knirschen der alten Lautsprecher hängen. Wie dem auch immer sei, der Stadtrat hat am Dienstagabend ein deutlichen Zeichen für die Entwicklung in Trier-West gesetzt. Einstimmig wurde der Antrag der SPD zum Zeitplan im Stadtteil angenommen – ergänzt und bereichert durch den Antrag der CDU, die eine bessere Kommunikation zwischen Rathaus und Ortsteilvertretern festgeschrieben sehen wollte. Bis spätestens zur Sommerpause – die SPD hatte ursprünglich den 31. März als letztmögliches Datum gefordert – soll das Gesamtkonzept für den Gneisenaubering, auf das der Stadtteil seit sechs Jahren wartet, in Trier-West vorgestellt werden. Dafür steht nun Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) mit seinem Wort gerade. Der Stadtchef übernahm am Dienstagabend für die Verwaltung anstelle der zuständigen Dezernentin Angelika Birk (Grüne) die Kommunikation in den Rat hinein. Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) wird ferner eng in die weiteren Planungen eingebunden. Eine Analyse von Eric Thielen Mehr

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Das Beste zum Schluss

Auch der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann (links) war am Montagabend in die HWK gekommen. Rechts HWK-Geschäftsführer Dr. Manfred Bitter, Malu Dreyer und HWK-Präsident Rudi Müller.

Auch der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann (links) war am Montagabend in die HWK gekommen. Rechts HWK-Geschäftsführer Dr. Manfred Bitter, Malu Dreyer und HWK-Präsident Rudi Müller.

TRIER. Der Anspruch war hoch, das Interesse groß. Gerade deshalb wäre der Veranstaltung am Montagabend in der Handwerkskammer Trier etwas mehr Schwung zu wünschen gewesen. Mithin versandete die Diskussion unter der weitgefassten Überschrift “Perspektiven für Flüchtlinge in der Region Trier” doch leicht. Das lag weniger am Inhalt und den Protagonisten auf dem Podium, sondern vielmehr am dann doch zu hohen Anspruch, alle Themen in knapp zwei Stunden zu pressen. Zu viel bereits Bekanntes wurde wiederholt, allzu viel bereits Gesagtes aufgewärmt. Die Konzentration auf einige wenige Kernthemen hätte dem Abend mehr Würze geben können. Die kam erst ganz am Ende, als HWK-Geschäftsführer Dr. Manfred Bitter zum politischen Statement anhob. Eine Kritik vom Eric Thielen Mehr

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Trier-West – Dreyer: “Zustand nicht akzeptabel!”

Im Mai hatte Dreyer OB Wolfram Leibe die Bewilligungsbescheide des Landes persönlich in Trier-West übergeben.

Im Mai hatte Dreyer OB Wolfram Leibe die Bewilligungsbescheide des Landes persönlich in Trier-West übergeben.

TRIER. Am morgigen Dienstag wird sich der Trierer Stadtrat (Sitzungsbeginn 17 Uhr) mit dem Antrag der SPD-Fraktion “Fortschritt für Trier-West – Gneisenaubering entwickeln!” zur Situation im westlichen Stadtteil beschäftigen. Nach den Trierer Sozialdemokraten meldet sich nun auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und Trierer Landtagsabgeordnete Malu Dreyer zur reporter-Berichterstattung über den Stillstand in Trier-West zu Wort. Dreyer begrüßt ausdrücklich den Antrag der SPD, die einen genauen Zeitplan für das weitere Vorgehen im Stadtteil festgeschrieben sehen will. “Dass seit der Bewilligung der Fördergelder durch das Land nichts passiert ist, ist nicht akzeptabel. Die Bürger und Bürgerinnen in Trier-West haben lange genug gewartet”, kritisiert Dreyer den Stillstand scharf. Im Mai hatte sie die Bewilligungsbescheide persönlich vor der alten Gneisenau-Kaserne im Trierer Westen an Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) übergeben. Vor zehn Tagen hatte Ortsvorsteher Horst Erasmy (CDU) seine scharfe Kritik an der Politik im Dezernat der zuständigen Dezernentin Angelika Birk (Grüne) erneuert. Mehr

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SWT-Technikpark – Bürgerbeteiligung startet

Auf dem Gelände der ehemaligen EHM-Fabrik entsteht der neue Technikpark der Stadtwerke Trier.

Auf dem Gelände der ehemaligen EHM-Fabrik entsteht der neue Technikpark der Stadtwerke Trier.

TRIER. Das insgesamt rund 7,8 Hektar große Gelände rund um den künftigen Energie- und Technikparks (ETP) ist eines der wichtigsten Projekte der nächsten Jahre im Kürenzer Norden der Stadt. Nachdem der Stadtrat am 6. Oktober den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan “Energie- und Technikpark Trier” gefasst hat, folgt nun nach Rathaus-Angaben die frühzeitige Bürgerbeteiligung. Die Info-Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 16. Dezember, 19 Uhr, in der Europäischen Sportakademie. Mehr

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Synode – Wechsel in der Perspektive

"Wir stoßen an Grenzen", sagte Triers Bischof Ackermann zum Abschluss der Vollversammlung.

“Wir stoßen an Grenzen”, sagte Triers Bischof Ackermann zum Abschluss der Vollversammlung.

TRIER. Die Trierer Diözesansynode hat auf ihrer sechsten Vollversammlung vom 10. bis 12. Dezember in Trier mit den Vorbereitungen für die Arbeit an einem Schlussdokument die Weichen für den Abschluss der Synode im kommenden Frühjahr gestellt. Dazu verabschiedete die Vollversammlung eine Beschlussempfehlung, die einen grundlegenden Perspektivwechsel der Kirche im Bistum Trier vorsieht. Künftig solle mehr vom Einzelnen her und weniger von der Institution her gedacht werden, statt einer primär aufgabenorientierten Pastoral sollten mehr die Begabungen und Fähigkeiten (“Charismen”) der Menschen in den Blick genommen werden, und schließlich sollten “weite pastorale Räume” eingerichtet und “netzwerkartige Kooperationsformen verankert werden, wie es in der Beschlussempfehlung heißt. Das bedeute eine Abkehr “von der bisherigen Form der Pfarrei als “kleinteilige Pfarrstruktur und den “Abschied von der bisherigen Form der Pfarrei als Garant für eine geleichmäßige, flächendeckende seelsorgliche Versorgung”. Auf dieser Grundlinie liegen eine Reihe weiterer Beschlussempfehlungen, die die Synode nach teils kontroverser Diskussion verabschiedete. Mehr

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Einigung mit Bahn – SWT bauen Fahrradstation am Hauptbahnhof

Jürgen Konz (links) von der Deutschen Bahn und Oberbürgermeister Wolfram Leibe als SWT-Aufsichtsratschef besiegeln den Vertrag. Foto: SWT

Jürgen Konz (links) von der Deutschen Bahn und Oberbürgermeister Wolfram Leibe als SWT-Aufsichtsratschef besiegeln den Vertrag. Foto: SWT

TRIER. Was lange währt, wird endlich gut: Die Stadtwerke Trier (SWT) und die Deutsche Bahn AG haben sich auf die Modalitäten zum Kauf des rund 1.200 Quadratmeter großen Geländes an Gleis zehn Süd (ehemaliger Expressgutschuppen) des Trierer Hauptbahnhofs geeinigt. Geplant ist ein Rundum-Paket aus Fahrradstation, Werkstatt, Sanitäranlagen und Büroflächen auf rund 360 Quadratmetern Gebäudegrundfläche. Mehr

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Synode – Weichen für Abschlussdokument gestellt

Am zweiten Tag der Vollversammlung haben die Synodalen die Weichen für das Abschlussdokument gestellt. Foto: Bistum Trier

Am zweiten Tag der Vollversammlung haben die Synodalen die Weichen für das Abschlussdokument gestellt. Foto: Bistum Trier

TRIER. Vom Einzelnen her denken, Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen, weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern: Diese drei Perspektivwechsel hat die Vollversammlung der Trierer Diözesansynode mit großer Mehrheit beschlossen. Mehr als 86 Prozent der Synodalen stimmten am Freitag für den Antrag. Das Abstimmungsergebnis beinhaltet damit den klaren Arbeitsauftrag an die Redaktionsgruppe, die am Ende dieser Vollversammlung eingesetzt wird, die Perspektivwechsel in das Abschlussdokument einzutragen. “Ziel muss es sein, der Redaktionsgruppe Gewissheit zu geben, mit welchem Material sie arbeiten kann”, sagte Generalvikar Dr. Georg Bätzing. Mehr

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