Barley SPD-Spitzenkandidatin bei Europawahl?

TRIER/BERLIN. Bundesjustizminsterin Katarina Barley soll im Mai 2019 die Spitzenkandidatin der SPD bei der kommenden Europawahl werden. Das meldet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Nach den Informationen des Spiegels war Barley unter den Europapolitikern in der SPD seit Monaten die favorisierte Kandidatin. Dem Nachrichtenmagazin zufolge will die Parteiführung die Spitzenkandidatur Barleys Mehr

Grenzüberschreitend arbeiten und voneinander lernen

TRIER. Ökologisch-soziales nachhaltiges Bauen ist das Thema der internationalen Konferenz "Nachhaltige Quartiere", die am heutigen Dienstag bei den Stadtwerken Trier (SWT) läuft. Dazu eingeladen hatte das europaweit erste grenzüberschreitende Netzwerk der Umwelttechnik Greater Green, Dabei handelt es sich um ein am Hochschulstandort Birkenfeld angesiedeltes Umwelttechnik-Meta-Cluster der Hochschule Trier, das Mehr

"Das Studium ist eine geile Zeit“

TRIER. Wohnungen haben die beide Studienanfängerinnen Anna Schulze und Clara Klein schon gefunden. Die eine war gleich im ersten Anlauf erfolgreich, bei der anderen klappte es nach zehn Besichtigungsterminen. Nun sitzen sie erstmals im Hörsaal. Gemeinsam mit 2100 anderen jungen Männern und Frauen starten sie in diesen Tagen an Mehr

Wo über 100 Craft-Biere auf ihre Verkoster warten

TRIER. In aller Ruhe aus über 100 Sorten Craft Beer auswählen – wo kann man das schon? Noch bis einschließlich Samstag, 13. Oktober, im Trierer Stadtteil Olewig. Die Hausbrauerei "Kraft-Bräu", die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, hat zum fünften Mal alle Freunde der Craft Beer-Szene eingeladen. Und Mehr

Malerei und Fotografie im Kontext

TRIER. Am Freitag, 19. Oktober 2018, veranstaltet der Kunst- und Kulturverein am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier um 19.30 Uhr im Ausstellungsflur des Brüderkrankenhauses eine Vernissage mit Öl- und Acrylwerken von Leo Hammes und Fotografien von Uli Schmidt. Die gemeinsame Ausstellung steht unter dem Motto "Malerei und Fotografie im Mehr

Der Kommentar – Zurück zur Sachlichkeit

Der neue Parteichef Udo Köhler muss die Kaster-Ära nun endgültig beenden und mit der Trierer CDU zur Sachlichkeit zurückkehren.

Der neue Parteichef Udo Köhler muss die Kaster-Ära nun endgültig beenden und mit der Trierer CDU zur Sachlichkeit zurückkehren.

Jutta Albrecht hat am Samstag auf dem Parteitag der Trierer CDU sehr viel Mut bewiesen. Die streitbare Chefin der Frauen Union wagte es, Udo Köhler den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Dafür gebührt ihr Respekt. Denn die Konservativen sind nicht die Grünen, auch wenn sie sich inzwischen selbst einen Hauch von grünem Anstrich verleihen wollen. Respekt gebührt ihr aber auch für die Entscheidung, ihre Kandidatur als Parteichefin nach der klaren Niederlage im ersten Wahlgang zurückzuziehen. Auch dazu gehört Mut – und ein gerüttelt Maß an Größe. Schließlich hatte sie noch tags zuvor angekündigt, in beiden Wahlgängen antreten zu wollen, komme, was da wolle. Doch Mut allein genügt nicht. Albrecht hätte nur dann eine echte Chance gehabt, hätte sie statt der kleinen Revolte eine große Revolution ausgerufen. Dafür jedoch ist die Zeit in der Trierer CDU tatsächlich noch nicht reif. Köhler war der erklärte Favorit der starken Männer in der Union: Bernhard Kaster, Ulrich Dempfle und des nach wie vor starken Mannes im Hintergrund – Helmut Schröer. Auf den neuen Parteichef wartet nun viel Arbeit. Köhler muss verlorenes Vertrauen zurückgewinnen, und er muss – unabhängig von Mainzer oder Berliner Einflüsterungen – mit der CDU in Trier zur Sachpolitik zurückkehren. Persönliche Empfindungen dürfen dabei keine Rolle spielen. Die haben in der Politik nämlich nichts zu suchen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung 12 Kommentare

Die reporter-Satire – Weekly Visit

Weekly Visit unseres Visitors.

Weekly Visit unseres Visitors.

Wieder Zeit für die wöchentliche reporter-Satire. Der Visitor war wie immer im Netz unterwegs − und schlägt zu. Diesmal mit ’nem Staatssekretär vom BMFWZUE, der den Döner vom Markt nehmen will, mit dem Söders ihrem “Mensch Markus”, dem Kohls ihrem “Isch-bin-der-Bundeschkanzler” Helmut, ’ner Clinton-Braut aus USA und deren E-Mails und mit rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln inlusive eines rollenden Ministers. Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Meinung Hinterlasse einen Kommentar

+++ Live-Ticker +++ Parteitag der CDU Trier

Der strahlende Sieger der CDU-Parteitages heißt Udo Köhler.

Der strahlende Sieger der CDU-Parteitages heißt Udo Köhler.

TRIER. Der strahlende Sieger des CDU-Parteitags am Samstag heißt Udo Köhler. Der 51-jährige Architekt wurde mit der überwältigende Mehrheit von 96,4 Prozent der Stimmen nicht nur als Nachfolger von Bernhard Kaster zum neuen Parteivorsitzenden der Trierer Union gewählt, sondern in einem Vorentscheid auch als Kandidat für die Landtagswahl 2016 nominiert. Köhlers Gegenkandidatin Jutta Albrecht zog nach der Niederlage in der Abstimmung über die Landtagskandidatur ihre Bewerbung als Parteichefin zurück. Allerdings entscheidet erst ein weiterer Parteitag im Mai oder Juni endgültig darüber, ob Köhler als Kandidat der Christdemokraten in den Landtagswahlkampf zieht. Albrecht könnte dann erneut gegen den neuen Parteichef antreten. CDU-Fraktions-Chef Dr. Ulrich Dempfle begründete während des Parteitages noch einmal die Entscheidung der Union für das Bündnis mit den Grünen. Nur zwei Partner hätten zur Verfügung gestanden − die SPD und eben die Grünen. Mit den Sozialdemokraten sei jedoch “aus menschlichen Gründen” nach dem OB-Wahlkampf eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen − trotz der größeren Nähe zur SPD in Sachfragen. Der Tag zum Nachlesen im Live-Ticker. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 5 Kommentare

“Hinterzimmerpolitik von CDU und Grünen”

Ihr platzte am Mittwochabend im Bauausschuss der Kragen. Dezernentin Simone Kaes-Torchiani warf CDU und Grünen eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Stadt vor. Foto: Stadt Trier

Ihr platzte am Mittwochabend im Bauausschuss der Kragen. Dezernentin Simone Kaes-Torchiani warf CDU und Grünen eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Stadt vor. Foto: Stadt Trier

TRIER. Das Bündnis aus CDU und Grünen hat am Mittwochabend im Bauausschuss die sogenannte Offenlegung des städtischen Flächennutzungplans (FNP) blockiert und vertagt. Vorausgegangen war nach reporter-Informationen eine überaus heftige und emotionale Debatte zwischen den Vertretern der schwarz-grünen Koalition, die von den Linken unterstützt wurden, und Oppositionspolitikern. Schließlich platzte der scheidenden Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) der Kragen. KT sei geradezu explodiert, berichten gleich mehrere Ausschussmitglieder gegenüber dem reporter. Die Beigeordnete warf ihren Parteifreunden, aber auch den Grünen und den Linken eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Stadt vor. Rückendeckung erhielt Kaes-Torchiani unter anderem von Christiane Probst (FWG) und Rainer Lehnart von der SPD. Vor allem die CDU setzt offenbar – wie schon bei der Feuerwache – auf Zeitgewinn. Über Kaes-Torchianis Nachfolger Andreas Ludwig hofft die Union darauf, politischen Einfluss im Stadtvorstand zurückzugewinnen. Der FNP sieht vor, wie Trier sich in den kommenden Jahrzehnten städtebaulich entwickeln soll – bei der Wohnbebauung, bei Handel und Gewerbe, in Natur und Verkehr. Er soll den inzwischen über 30 Jahre alten Plan von 1982 ersetzen. Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hatte den FNP in Zusammenarbeit mit Kaes-Torchiani zur Chefsache gemacht. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 19 Kommentare

Feuerwehr Trier – Mehrheit für Egger-Papier

Dezernent Thomas Egger hat mit seinem Papier im Steuerungsausschuss die nächste Hürde genommen. Nun wartet der Stadtrat auf den ehemaligen Freidemokraten.

Dezernent Thomas Egger hat mit seinem Papier im Steuerungsausschuss die nächste Hürde genommen. Nun wartet der Stadtrat auf den ehemaligen Freidemokraten.

TRIER. Die Vorlage von Dezernent Thomas Egger zum Neubau der Trierer Hauptfeuerwache hat nach reporter-Informationen am Donnerstagabend in nichtöffentlicher Sitzung den Steuerungsausschuss passiert. Ferner nahm das Gremium auch den Ergänzungsantrag der SPD an (wir berichteten mehrfach). Der Vorstoß der CDU, die Prioritätenliste zu ändern, fand hingegen keine Mehrheit. Die Union hatte in Abstimmung mit ihrem Bündnispartner von den Grünen beantragt, das Polizeipräsidium an Priorität eins zusetzen. Danach sollte die Löwenbrückener Straße folgen. Der Standort Spitzmühle sollte hingegen nicht weiter entwickelt werden. Bei der Abstimmung über das Egger-Papier und den Ergänzungsantrag der SPD enthielten sich dann aber mehrere Christdemokraten der Stimme, sodass beide Vorlagen angenommen wurden. Egger wird mit seinem Papier nun am 19. März in den Stadtrat gehen. Dort könnte die Union erneut beantragen, die Prioritätenliste zu ändern. Im Stadtrat verfügt das Bündnis aus CDU und Grünen über eine Stimme Mehrheit. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 3 Kommentare

Kein Taschengeld für Flüchtlinge? – ADD widerspricht “Multi”

Die Androhung der Taschengeldsperre soll "die soziale Kontrolle der Bewohner untereinander fördern", sagt Miriam Lange vor der ADD-Pressestelle. Dies habe in der Dasbachbachstraße bereits zum Erfolg geführt. Foto: Handyfoto "Multi"

Die Androhung der Taschengeldsperre soll “die soziale Kontrolle der Bewohner untereinander fördern”, sagt Miriam Lange vor der ADD-Pressestelle. Dies habe in der Dasbachbachstraße bereits zum Erfolg geführt. Foto: Handyfoto “Multi”

TRIER. Das Multikulturelle Zentrum Trier kritisiert die Androhung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), den Flüchtlingen in der Nebenstelle der Aufnahmeeinrichtung in der Luxemburger Straße das wöchentliche Taschengeld zu sperren. Miriam Lange von der ADD-Pressestelle bestätigte gegenüber dem reporter die Androhung, die durch einen Aushang angekündigt worden war. In den vergangenen Wochen sei durch die Flüchtlinge mehrfach Feueralarm ausgelöst worden, ohne dass ein Notfall vorgelegen habe. Daraufhin hätten Gespräche mit den Flüchtlingen über die Fehlalarme stattgefunden, die jedoch nicht zu einer Veränderung geführt hätten. Schließlich habe die ADD angedroht, das Taschengeld zu sperren, sollten sich die Vorfälle wiederholen. Lange betont, dass es sich dabei nur um die Androhung gehandelt habe. Bisher sei noch “kein Cent” einbehalten worden, erklärt die ADD-Pressesprecherin. Jules Tüscher vom Vorstand des Multikulturellen Zentrums bezweifelt das. Flüchtlinge hätten berichtet, dass ihnen kein Geld ausbezahlt worden sei, so Tüscher gegenüber dem reporter. Zudem kritisiert Tüscher allgemein das Vorgehen der ADD, das für ihn “höchst fragwürdig und rechtlich wohl auch nicht haltbar” sei. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

Zukunftsdiplom – Lange Puste für das Zugpferd

Mit dem Diplom in der Hand: Das Projekt der Lokalen Agenda 21 für Kinder ist eine Erfolgsgeschichte. Foto: Gabi Böhm

Mit dem Diplom in der Hand: Das Projekt der Lokalen Agenda 21 für Kinder ist eine Erfolgsgeschichte. Foto: Gabi Böhm

TRIER. Es zählt zu den großen Erfolgsgeschichten im Angebot für Kinder in Trier und Umgebung: das “Trierer Zukunftsdiplom für Kinder”. Zum zwölften Mal in Folge wird das Programm von der Lokalen Agenda (LA) 21 Trier e.V. von Mai bis Oktober auf die Beine gestellt, um Kindern mit Exkursionen, Workshops oder Kreativangeboten Nachhaltigkeit zu vermitteln. Das brandneue Programm mit 108 Veranstaltungen für dieses Jahr wurde jetzt in einem sozialen Brennpunkt in Trier vorgestellt. Mehr

Erstellt am Autor Gabi Böhm in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

Theater Trier – “40 Millionen Euro sind Obergrenze”

40 Millionen Euro seien die Obergrenze bei den Baukosten für das Trierer Theater, sagt Markus Nöhl. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion regt zudem an, die Debatte nun zu öffnen. Es sei Zeit für eine Bürgerbeteiligung, sagt der Sozialdemokrat.

40 Millionen Euro seien die Obergrenze bei den Baukosten für das Trierer Theater, sagt Markus Nöhl. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion regt zudem an, die Debatte nun zu öffnen. Es sei Zeit für eine Bürgerbeteiligung, sagt der Sozialdemokrat.

TRIER. Die öffentliche Diskussion über den geplanten Neubau des Trierer Theaters hat gerade erst begonnen. Kosten von rund 50 Millionen stehen nach der aktuellen Vorlage von Dezernent Thomas Egger im Raum. Verhandelt und beraten wurde bisher ausschließlich in nichtöffentlichen Gremien. Die SPD geht nun mit ihren konkreten Vorstellungen in die Öffentlichkeit. Für die Sozialdemokraten soll der geplante Architektenwettbewerb mit einer Obergrenze von 40 Millionen Euro gedeckelt werden. “Wir müssen angesichts der finanziellen Situation der Stadt realistisch bleiben, auch wenn das Land den Großteil der Kosten übernehmen wird”, betont Markus Nöhl, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat, am Dienstag gegenüber dem reporter. Ferner regt Nöhl die Öffnung der Debatte an: “Die Zeit ist reif für eine entsprechende Bürgerbeteiligung.” Der jüngsten Forderung der AfD nach einem Bürgerentscheid erteilt Nöhl hingegen eine klare Absage. “14.000 Unterschriften für den Erhalt des Theaters alleine aus Trier, dazu noch 13.000 Unterschriften aus dem Umland und viele weitere aus der ganzen Republik sind für uns bereits ein klarer Bürgerentscheid”, sagt der Sozialdemokrat. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur, Politik 7 Kommentare