Roland Jankowsky und die Kunst des Mordens

TRIER. Seit 20 Jahren gibt er bei "Wilsberg" den etwas trottligen Kommissar Overbeck. Dass Roland Jankowsky aber auch ganz anders kann, stellte er am Sonntag mit einer Lesung im Großen Saal der Tufa unter Beweis. Von Rolf Lorig Als der Schauspieler um 20 Uhr die Bühne betritt, empfängt ihn ein warmer Mehr

Blue Jeans, die Revolte gegen das Establishment

TRIER. Rockig und fetzig-frech, bieder-brav und melodiös – Gegensätze, die sich nicht vereinbaren lassen? Mitnichten! Beim Schauspiel "Blue Jeans", das am Samstag im großen Haus des Theaters Premiere feierte, fand all das auf höchst unterhaltsame Weise zusammen. In der Inszenierung von Ulf Dietrich erlebte die Zeit des Wirtschaftswunders mit Mehr

Verein soll Kürenzer Orangerie mit Leben füllen

TRIER. In Kürenz will sich am Samstag, 19. Januar, ein neuer Verein gründen. Die vordringliche Aufgabe des neuen Vereins: die Pflege und den Betrieb der Orangerie im Schlosspark. Wer im Stadtteil Kürenz etwas Ruhe sucht, geht dort in den Schlosspark. Das im Zentrum befindliche Gebäude, das hier allgemein als das Mehr

Feinherbe Weine sind beim Publikum im Kommen

TRIER. Neue Weine entdecken, sich mit dem Winzer austauschen, mit Freunden über Wein plaudern – all das ist beim aktuellen Weinforum in den Viehmarktthermen möglich und gewünscht. Noch bis einschließlich Sonntag wollen hier 210 Weine aus rund 70 Betrieben entdeckt und verkostet werden. Für den reporter war Rolf Lorig Mehr

Neuer Treff für Jugendliche mit Beeinträchtigung

TRIER. Jugendliche mit Beeinträchtigung bekommen einen neuen Treffpunkt: Die Lebenshilfe Trier bietet ab diesem Monat einen Jugendtreff in der Villa Henn (Paulinstraße 14) an. Die betreuten Treffen finden immer freitags von 16 bis 19 Uhr statt und richten sich an Jugendliche mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung zwischen 14 und Mehr

Synode – Weichen für Abschlussdokument gestellt

Am zweiten Tag der Vollversammlung haben die Synodalen die Weichen für das Abschlussdokument gestellt. Foto: Bistum Trier

Am zweiten Tag der Vollversammlung haben die Synodalen die Weichen für das Abschlussdokument gestellt. Foto: Bistum Trier

TRIER. Vom Einzelnen her denken, Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen, weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern: Diese drei Perspektivwechsel hat die Vollversammlung der Trierer Diözesansynode mit großer Mehrheit beschlossen. Mehr als 86 Prozent der Synodalen stimmten am Freitag für den Antrag. Das Abstimmungsergebnis beinhaltet damit den klaren Arbeitsauftrag an die Redaktionsgruppe, die am Ende dieser Vollversammlung eingesetzt wird, die Perspektivwechsel in das Abschlussdokument einzutragen. “Ziel muss es sein, der Redaktionsgruppe Gewissheit zu geben, mit welchem Material sie arbeiten kann”, sagte Generalvikar Dr. Georg Bätzing. Mehr

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Ackermann öffnet Heilige Pforte im Dom

Bischof Dr. Stephan Ackermann wird am kommenden Sonntag die Heilige Pforte zwischen Dom und Liebfrauenbasilika öffnen. Foto: Bistum Trier

Bischof Dr. Stephan Ackermann wird am kommenden Sonntag die Heilige Pforte zwischen Dom und Liebfrauenbasilika öffnen. Foto: Bistum Trier

TRIER. Bischof Dr. Stephan Ackermann öffnet am kommenden Sonntag, 13. Dezember, die Heilige Pforte im Trierer Dom. Die Feier beginnt um zehn Uhr in der Liebfrauenbasilika. Es ist das erste Mal, dass zu einem Heiligen Jahr auch in den Bistümern in der ganzen Welt Heilige Pforten geöffnet werden. Papst Franziskus hat das Heilige Jahr der Barmherzigkeit am 8. Dezember in Rom eröffnet. Mehr

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Feuerwache – Egger setzt weiter auf Spitzmühle

Dezernent Thomas Egger (SPD) setzt weiter auf die Spitzmühle als neuer Standort für die Trierer Feuerwehr.

Dezernent Thomas Egger (SPD) setzt weiter auf die Spitzmühle als neuer Standort für die Trierer Feuerwehr.

TRIER. Die Trierer Feuerwehr muss etwas länger auf die endgültige Entscheidung warten, wo die neue Hauptwache gebaut werden wird. Ursprünglich sollten die archäologischen Grabungen an der Spitzmühle bis zum Ende des laufenden Jahre abgeschlossen sein. Weil bei Bodenuntersuchungen jedoch kontaminiertes Material gefunden wurde, musste die Stadt die weiteren Untersuchungen des Geländes zwischen Friedrich-Wilhelm-Gymnasium und Kleingartenanlage vorerst einstellen. Die Hinterlassenschaft stammt von der ehemaligen Lederfabrik Hermann Simon, die dort bis zum Anfang der 1970er Jahre Leder gerbte. Die Entwarnung kam erst Mitte September aus Berlin: Das beauftragte Robert-Koch-Institut konnte keine Kontaminierung mit gefährlichen Milzbrandsporen feststellen. Die können bei Altstandorten der Tier- und Lederindustrie nicht ausgeschlossen werden. Da über die Wintermonate archäologische Grabungen unmöglich sind, sollen die Experten des Rheinischen Landesmuseums erst im Sommer 2016 an die Arbeit gehen – sofern bis dahin nicht weitere Kontaminierungen des Geländes entdeckt werden. Mehr

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SPD macht Druck für Trier-West

Die Sperrung im Irminenwingert soll bis zum 1. Februar aufgehoben werden.

Die Sperrung im Irminenwingert soll bis zum 1. Februar aufgehoben werden.

TRIER. Am Donnerstag vergangener Woche tagte der Ortsbeirat von Trier-West/Pallien. Dabei erneuerte Ortsvorsteher Horst Erasmy (CDU) seine scharfe Kritik am Dezernat von Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) und der Stadtverwaltung. Am Montag berichteten neben dem reporter weitere Medien über den Stillstand bei den Projekten im Programm “Soziale Stadt” im Trierer Westen. Am heutigen Dienstag reagiert die SPD-Stadtratsfraktion darauf mit dem Antrag “Fortschritt für Trier-West – Gneisenaubering entwickeln!” zur kommenden Ratssitzung am 15. Dezember. Darin stellen Fraktions-Chef Sven Teuber und die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Monika Berger, einen engen Zeitplan für das weitere Vorgehen der Stadt in Trier-West auf – und erhöhen so den Druck im Interesse des Stadtteils und auf die Dezernate von Birk und Baudezernent Andreas Ludwig (CDU). Mehr

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“Wir fühlen uns belogen und betrogen”

Seit Jahren das gleiche Bild - in den Höhlen im Gneisenauberring wohnt immer noch das Grauen.

Seit Jahren das gleiche Bild – in den Höhlen im Gneisenaubering wohnt immer noch das Grauen.

TRIER. Horst Erasmy ist nicht erkältet. Auch in der nasskalt-ekligen Vorwinterzeit strotzt der Christdemokrat vor Vitalität. Verschnupft ist er dennoch: Erasmy hat die Nase voll. Gestrichen voll. “Mit Frau Birk bin ich fertig”, sagt er schon vor der Sitzung seines Ortsbeirates am Donnerstagabend im Dechant-Engel-Haus. Im Schatten der Ruinen des Gneisenauberings, die auch an diesem Abend wie verfaulte Stümpfe aus einem verrotteten Gebiss in den schwarzen Himmel ragen, legt er nach. Im Armenhaus der Stadt, hier im Trierer Westen, weiß Erasmy, dass er nicht erst um Zustimmung buhlen muss. Über die Parteigrenzen hinweg stehen die Mitglieder des Beirates hinter dem Vorsteher. Von der anderen Moselseite kommen wie stets beschwichtigende Töne. “Verwaltungsinterne Abstimmungen” hätten die weitere Umsetzung der Projekte im Programm “Soziale Stadt” bisher verzögert, heißt es aus dem Dezernat der zuständigen Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne). Damit hat Trier-West sein eigenes Unwort des Jahres. “Für diese Ausreden habe ich kein Verständnis mehr”, sagt Erasmy, “das ist eine Frechheit!” Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 8 Kommentare

Gute Idee schlecht umgesetzt

Die Diskussion zwischen Alexander Schweitzer, Julia Klöckner und Daniel Köbler war dann doch eher bescheiden - was vor allem an der Moderation von Bernd Mosebach (Bildmitte) lag. Foto: Rolf Lorig

Die Diskussion zwischen Alexander Schweitzer, Julia Klöckner und Daniel Köbler war dann doch eher bescheiden – was vor allem an der Moderation von Bernd Mosebach (Bildmitte) lag. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Vorsitzenden der Fraktionen im rheinland-pfälzischen Landtag sollten am Donnerstagabend den Unternehmern der Region während einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort stehen. Intention der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, die erstmalig eine solche im Vorfeld der Landtagswahl ausrichtete, war, die Positionen der Parteien unter der Überschrift “Landtagswahl 2016 – Chancen der Wirtschaftspolitik nutzen!” auszuloten. Es hätte eine interessante Veranstaltung werden können – wenn sich die Moderation in umsichtigeren Händen befunden hätte. Eine Kritik von Rolf Lorig Mehr

Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Meinung, Politik Hinterlasse einen Kommentar

Syrien-Einsatz – “Kopf- und verantwortungslos!”

Die Linke protestiert gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien.

Die Linke protestiert gegen den Einsatz der Bundeswehr in Syrien.

TRIER/BERLIN. Aus Anlass der Entscheidung im Deutschen Bundestag über die verstärkte deutsche Beteiligung beim internationalen Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) hat der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, Stellung genommen. Ackermann betont die Bedeutung des europäischen Zusammenhalts beim Kampf gegen den Terror: “Die Stärkung der europäischen Kooperation – wo zielführend auch militärisch – ist eine Voraussetzung für die geforderte langfristige Handlungsfähigkeit.” Vor diesem Hintergrund sei die geplante militärische Beteiligung der Bundesrepublik gut nachvollziehbar. Dagegen kritisieren die beiden Trierer Bundestagsabgeordneten Corinna Rüffer (Grüne) und Katrin Werner (Linke) den Einsatz der Bundeswehr scharf. Die Bundesregierung handle “ohne Strategie und völkerrechtswidrig vollkommen verantwortungslos”, so Werner. Rüffer kritisiert, die Bundesregierung sei “völlig kopf- und verantwortungslos”. Mehr

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SWT und HWK kooperieren – Theorie und Praxis verbinden

HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter (l.) und SWT-Vorstand Olaf Hornfeck (r.) zusammen mit OB Wolfram Leibe bei der Unterzeichnung der Kooperation. Foto: HWK

HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter (l.) und SWT-Vorstand Olaf Hornfeck (r.) zusammen mit OB Wolfram Leibe bei der Unterzeichnung der Kooperation. Foto: HWK

TRIER. Die Handwerkskammer (HWK) Trier baut ein neues Berufsbildungs- und Technologiezentrums in der Loebstraße. Die Stadtwerke Trier (SWT) entwickeln in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Energie- und Technikpark (ETP) einen neuen Standort für technische Abteilungen. Diese räumliche Nähe und die damit verbundenen Standortvorteile wollen die beiden Partner zukünftig auf mehreren Ebenen nutzen. Einen ersten Schritt auf diesem Weg gehen beide Kooperationspartner bereits ab 2016: Bis das neue Ausbildungszentrum fertiggestellt ist, nutzt die Handwerkskammer eine der ETP-Hallen als Ausweichfläche für die Aus- und Weiterbildungskurse der Maler und Lackierer, Fahrzeuglackierer, Raumausstatter sowie der Berufsorientierungsmaßnahmen. Dazu wurde am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mehr

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