"Sie war immer hilfsbereit und eine politische Strategin"

TRIER. Die Grünen des Stadtverbandes haben sich am Montag bei ihrer Jahresmitgliederversammlung von ihrem Mitglied, der scheidenden Bürgermeisterin Angelika Birk, verabschiedet und ihr für ihre Arbeit gedankt. Seit acht Jahren übt die frühere Ministerin im Kabinett von Heide Simonis das Amt der Bürgermeisterin in Trier aus. Ihre Bewerbung um Mehr

Zukunft von Himmerod ist "Herzensangelegenheit“

TRIER. Auch nach dem Weggang des Konvents der Zisterzienser aus Kloster Himmerod geht das Leben dort weiter. Das haben der Beauftrage des Bistums Trier für Himmerod, Domkapitular Professor Reinhold Bohlen, und der emeritierte Abt des Klosters, Pater Johannes Müller, am 22. Januar in Himmerod mitgeteilt. Als sichtbares Zeichen dafür Mehr

Der große Philosoph auf der Medaille

TRIER. Passend zum Marx-Jahr, das am 5. Mai – dem 200. Geburtstag des großen Philosophen – in Trier eingeläutet wird, hat eine Firma aus Bochum eine Sonderprägung mit Marx-Porträt auf der Vorder- und mit Original-Unterschrift und Lebensdaten auf der Rückseite herausgebracht. Michael Knippschild präsentierte OB Wolfram Leibe das Exemplar, das Mehr

Weinforum Mosel: Plattform für neue Entdeckungen

TRIER. Zufriedene Besucher, zufriedene Aussteller und Veranstalter: Eine sehr positive Bilanz des Weinforums Mosel in Trier ziehen Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Mosel-Weinwerbung. Die 26. Auflage der beliebten Weinveranstaltung lockte mehr als 2.000 Gäste in die römischen Thermen im Stadtzentrum von Trier. Dort wurden 220 Weine von insgesamt 70 Erzeugern präsentiert Mehr

Die Zukunft der Landwirtschaft liegt in der Vergangenheit

TRIER. Die Universität Trier befasst sich aktuell mit dem Thema Landwirtschaft. Zusammen mit Partnern aus ganz Europa geht eine 50-köpfige Forschungsgruppe der Frage nach, wie mehr Biodiversität und weniger Input langfristig den Ertrag sichern kann – und das ohne Chemie. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union für Mehr

“Der Westwall ist schon mit den Dingern gebaut worden”

"Nicht unser Problem", sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

“Nicht unser Problem”, sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

TRIER. Kein Güterverkehr mehr in der Nacht, Lärmschutzmaßnahmen durch leisere Züge und niedrige Gabionenwände an der Strecke sowie die Beteuerung der Deutschen Bahn, sich den Problemen der Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu stellen – das sind die Kernpunkte der mehr als zweistündigen Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Eurener Bürgerhaus zum Großprojekt “Westtrasse”. An der vom Trierischen Volksfreund initiierten Veranstaltung nahmen rund 150 Besucher teil, darunter zahlreiche Vertreter der Trierer Stadtratsfraktionen und Parteien. Auf dem Podium diskutierten Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Jürgen Berg von der Luxemburger Bahn, Giesbert Brauner von der Deutschen Bahn, Thomas Geyer vom SPNV-Nord sowie Michael Puschel vom Mainzer Innenministerium unter der Moderation von Dieter Lintz und Rainer Neubert. Mehr

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Trierer Politpoker: Nichts Genaues weiß man nicht

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem "ökologischen Desaster". Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem “ökologischen Desaster”. Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

TRIER. Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder doch offene Liebe je nach Gefälligkeit, Interessen und Absichten? Die CDU als stärkste Kraft im Trierer Stadtrat schreckt aktuell noch vor einem festen Bündnis zurück. Noch? Vor der OB-Wahl am 28. September wollen sich die Konservativen ohnehin nicht festlegen. Was danach passiert, ist offen. Die Union geht mit der SPD, aber auch mit den Grünen. Zur Ratssitzung am 22. Juli ist die CDU mit beiden im Geschäft. Mit der SPD gibt es eine Anfrage zur Schulpolitik, mit den Grünen sogar einen Antrag zum “Wildparken” in Trier − in der Konsequenz auf die Berichterstattung zum Thema. Mehr

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Humboldt-Gymnasium – Verhärtete Fronten

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

TRIER. Die Stadt sagt, sie habe Ralph Borschel für das kommende Schuljahr Räume im Robert-Schuman-Gebäude angeboten. Borschel wiederum sagt: “Wir brauchen eine langfristige Lösung.” Deswegen hat der Schulleiter des Trierer Humboldt-Gymnasiums (HGT) seinem Ärger jüngst in einem Brief an die zuständige Dezernentin Angelika Birk (Grüne) Luft verschafft. Das Schreiben ging auch an die Fraktionen des Rates. Eine Lösung für die prekäre Raumsituation an der Schule ist jedoch nicht in Sicht. Das Gymnasium am Augustinerhof platzt derweil aus allen Nähten. Mehr

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“Ich war nie auf Populismus aus” – Klaus Jensen im Interview

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

TRIER. Er selbst sagt von sich, er sei ein Macher. Seine Kritiker hingegen werfen ihm Führungsschwäche vor. Er habe die Stadt in den sieben Jahre seiner Amtszeit nicht weiterentwickelt, heißt es immer wieder. Im Interview widerspricht Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dem energisch. Der 62-jährige Sozialdemokrat, der noch bis zum April kommenden Jahres als Stadtoberhaupt amtiert, sagt: “Ich war nie auf Effekthascherei oder Populismus aus, sondern auf Nachhaltigkeit und strukturelle Reformen.” Für ihn waren die letzten sieben Jahre gute Jahre für Trier – trotz Finanzkrise und hoher Schulden. Dafür hat er viele Argumente. Eric Thielen sprach mit Klaus Jensen. Mehr

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“CDU hat Hinterzimmer bis Berlin ausgedehnt”

Jensen plädiert dafür, keine Luftschlösser zu bauen. Er hält “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn” für unrealistisch.

Seit Jahren tobt der Streit über “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn”.

TRIER. Nach der Aufnahme der Trierer Nord- und Westumfahrung (“Moselaufstieg”) durch das zuständige Berliner Ministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) in den Bundesverkehrswegeplan 2015 verschärft sich der Streit zwischen SPD und Grünen auf der einen sowie der Union auf der anderen Seite. Die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grünen Mainzer Regierungsfraktionen, Astrid Schmitt (SPD) und Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), kritisierten die Berliner Entscheidung am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Trierer CDU-Chef Kaster reagierte sofort und warf der Mainzer Regierung eine Verkehrspolitik zur “ideologischen Profilierung” vor. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Corinna Rüffer, mischte sich am Freitag in den Streit ein. Die CDU habe “anscheinend die Hinterzimmer bis nach Berlin ausgedehnt”, so Rüffer in einer eigenen Presseerklärung. Mehr

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“Wir brauchen mehr direkte Demokratie in Trier”

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

TRIER. Er steht nicht im Ruf, ein Revoluzzer auf den Barrikaden wider Staat und System zu sein. Das verbietet ihm schon der Mittelteil seiner Berufsbezeichnung. Thomas Albrecht ist Oberstaatsanwalt. Er ist Christdemokrat und Stadtrat in Trier – ein überzeugter Wert-Konservativer und gläubiger Protestant. Sein Spezialgebiet ist die Internet-Kriminalität. Im WorldWideWeb jagt er jene, die Gutgläubigkeit ausnutzen, tricksen und betrügen – die gegen das Gesetz verstoßen. Und doch sieht der 58-jährige Jurist aus Mariahof gerade im Netz Chancen, die Demokratie auch auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und Menschen für die Politik zurückzugewinnen. Eric Thielen sprach mit dem Mann, der sagt: “Wir brauchen auch in Trier mehr direkte Demokratie”, der mit seinen Thesen gelegentlich auch aneckt – auch in der eigenen Partei. Mehr

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Schöne Aussicht auf dem Berg

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère - zur schönen Aussicht.

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère – zur schönen Aussicht.

TRIER. Aus dem ehemaligen französischen Burgunderviertel in Kürenz wird “Belvédère” in unmittelbarer Nähe zum Trierer Petrisberg – schöne Aussicht eben. Seit drei Jahren stehen die Gebäude des Areals zwischen Kohlenstraße und Robert-Schuman-Allee leer. Nun hat die Stadt sich “nach zähem Ringen”, so Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU), mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) geeinigt. Der Verkehrswert des Geländes wird von Experten auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Etwa in dieser Höhe wird auch der Verkaufspreis liegen. Kaufen und entwickeln will die Stadt aber nicht selbst. Das wird voraussichtlich die “Entwicklungs-Gesellschaft Petrisberg” (EGP) als städtische Gesellschaft übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und des Stadtrates. Mehr

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West-Trasse: Unheilige Allianz aus Politik und Geld?

Über den Bahnübergang in der Aachener Straße donnert ein Güterzug mit zwei Lokomotiven. Die Bahnschranken sind ebenso in die Jahre gekommen wie das alte Gleisnetz am Westufer.

Über den Bahnübergang in der Aachener Straße donnert ein Güterzug mit zwei Lokomotiven. Die Bahnschranken sind ebenso in die Jahre gekommen wie das alte Gleisnetz am Westufer.

TRIER. Die Deutsche Bahn AG plant aktuell keine Aufnahme der Trierer Westtrasse in ihr freiwilliges Lärmsanierungsprogramm analog zur Oststrecke. Das geht aus einer Antwort des Unternehmens auf eine Anfrage hervor. Über die DB-Systemtechnik wird laut Bahn allerdings derzeit ein Lärmgutachten erstellt, das im Sommer vorliegen soll. Dann werde entschieden, ob für die Westtrasse Lärmschutzmaßnahmen nötig seien, teilte ein Bahnsprecher mit. Die fordern Anlieger und Anwohner jedoch unabhängig vom Gutachten. In den westlichen Stadtteilen wird befürchtet, dass sich der Güterverkehr nach Reaktivierung der Strecke für den Personenverkehr ausschließlich in die Nacht verlagert. Der Ausbau des Logistik-Zentrums im luxemburgischen Bettembourg könnte dafür ein Indiz sein. Mehr

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