Spaß in der Freizeit verbessert jede Kriminalstatistik

TRIER. 890 Schülerinnen und Schüler haben am heutigen Freitag am Erlebnis-, Aktions-, Spaß- und Informationstag (easi) in der Arena Trier teilgenommen. Die Aktion ist ein gemeinsam mit der Stadt Trier und dem Polizeipräsidium Trier gestaltetes Präventionskonzept des Landeskriminalamtes Rheinland Pfalz (LKA). "Wir wollen Jugendlichen zeigen, was die Stadt Trier an Mehr

"In Trier habe ich keine Ressentiments erfahren"

TRIER. Der in Trier geborene Blogger, Autor von Büchern, Theaterstücken und Komponist Johannes Kram hat sich nicht nur im fernen Berlin einen Namen gemacht. Den Kontakt zu seiner Heimatstadt aber hat der Allrounder niemals abreißen lassen. Am Donnerstag stellte er im Kasino am Kornmarkt sein neuestes Buch vor: "Ich Mehr

Richtig was los am Meulenwaldtag im Forstamt

TRIER. Der Wettergott ist ein Freund des Meulenwaldes. Allerschönstes Sommerwetter lockte Jung und Alt an das Forstamt Trier in Quint. Das Motto lautete "Wald nicht ohne Waldarbeit“. Ein Motto, das Revierleiter Joachim Haupert bei der Waldführung aufgriff: "Ohne Waldarbeit, ohne die Pflanz-, Pflege- und Schutzmaßnahmen, ohne nachhaltige Holzernte, um Mehr

Innogy bringt Internet bis in den Gigabitbereich

TRIER-SARBURG. Der vergangene Donnerstag war für 86 Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg der Aufbruch in die digitale Zukunft. Am 16. August unterzeichneten Landrat Günther Schartz (Landkreis Trier-Saarburg) und Lothar Oelert (Innogy, Leiter Rheinland-Pfalz) einen Kooperationsvertrag, der den Weg des Landkreises in die Gigabyte-Gesellschaft öffnet. Bereits ab Ende dieses Jahres werden Mehr

"Come back, Karl Marx!" – Das Comedy Musical

TRIER. "Lustiger als das kommunistische Manifest" oder "Romantischer als Das Kapital" – ein wahres Begeisterungsfeuerwerk begleitet die Ankündigung des Comedy-Musicals "Come back, Karl Marx", das vom 18. bis 20. Oktober in der Europahalle zu sehen sein wird. Einen Erstkontakt gab es am heutigen Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Brunnenhof. Und Mehr

“Für Braune ist kein Platz, für Flüchtlinge immer”

Rund 300 Menschen demonstrierten am Freitagabend gegen den Fackelzug der NPD und für ein tolerantes Trier.

Rund 300 Menschen demonstrierten am Freitagabend gegen den Fackelzug der NPD und für ein tolerantes Trier.

TRIER. Rund 300 Menschen haben am Freitagabend in Euren ein deutliches Zeichen der Solidarität, ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und für ein tolerantes Trier gesetzt. Ihr Auftritt war die starke Antwort auf den Fackelzug “Gegen Asylmissbrauch” der rechtsradikalen NPD. Lediglich 16 Neonazis machten auch im Trierer Stadtteil mit den ewig schmutzigen Parolen gegen Asylrecht, gegen den Schutz von Verfolgten, gegen demokratische Grundprinzipien und gegen die Menschenwürde mobil. Dagegen setzten die Demonstranten ihr Motto “Euren – Ort der Toleranz und Vielfalt”. Die Polizei, die mit rund 100 Kräften im Einsatz war, hatte die Lage jederzeit im Griff. Auf der Höhe des “Eurener Hofes” mussten die Beamten allerdings einschreiten, als Aktivisten der “Antifa” aus der St.-Helena-Straße heraus zu den Rechtsradikalen durchbrechen wollten. Es blieb der einzige derartige Vorfall am Abend. Mehr

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Der Gastkommentar – Trier und Dresden

Rüdiger Rauls - Trierer Autor und Journalist.

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Von Rüdiger Rauls

Die NPD demonstriert gegen die Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Trier-Euren. Noch herrschen keine Dresdener Verhältnisse. Aber das Konfliktpotential ist ähnlich. Vordergründig geht es bei den Protesten um Flüchtlinge, Ausländer oder sogenannte Islamisten. Das ist eine künstliche Aufteilung der Bevölkerung, die von Medien und der Teilen der Politik zwischen “uns Deutschen” und den “Nichtdeutschen” geschaffen wurde. Jetzt aber beginnt aus dieser Stimmung heraus eine Bewegung zu entstehen, vor der die herrschenden politischen Kräfte Angst haben. Da kommt etwas in Gange, das aus dem Ruder laufen könnte. Damit diese Bewegung sich nicht aufschaukelt und vielleicht unkontrollierbar wird, will man der ganzen Sache das Explosive nehmen. Den Stimmungen und der Emotionalität soll nun Sachlichkeit entgegen gestellt werden. Sachlichkeit und Appelle an die Vernunft sollen die aufgeheizte Stimmung abkühlen. Medien veröffentlichen nun auf einmal Zahlen, Fakten und Argumente, die dem Gerede von der “islamistischen Bedrohung” und all den anderen Legenden den Wind aus den Segeln nehmen sollen. Mehr

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Solidarität mit Flüchtlingen – Demo gegen Rechts in Euren

Der Verein "Für ein buntes Trier" ruft für Freitag zum Protest gegen menschenverachtende Parolen auf. Die NDP will in Euren einen Fackelzug veranstalten. Foto: Gabi Böhm

Der Verein “Für ein buntes Trier” ruft für Freitag zum Protest gegen menschenverachtende Parolen auf. Die rechtsradikale NDP will in Euren einen Fackelzug veranstalten. Foto: Gabi Böhm

TRIER/MAINZ. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Mittwoch in Mainz zur Solidarität mit Flüchtlingen und Asylsuchenden aufgerufen. “Diese Menschen sind in Rheinland-Pfalz willkommen. Darüber gibt es im Land einen breiten gesellschaftlichen Konsens”, betonte Dreyer. Selbstverständlich sei, “dass wir Flüchtlingen die Hand reichen, ihnen helfen und Schutz bieten”. Dreyer wird am Samstag, 14 Uhr, zusammen mit dem neuen Justizminister Gerhard Robbers die AfA in der Trierer Dasbachstraße besuchen. Für Freitag, 18 Uhr, hat die NPD zu einem Fackelmarsch in Euren aufgerufen. Die Rechtsradikalen stellen ihren Demonstrationszug unter das Motto “Alle Aufnahmeeinrichtungen sofort schließen − Scheinasylanten ausweisen”. Oberbürgermeister Klaus Jensen erklärte in der Ratssitzung am Dienstagabend, die Stadt habe den Rechtsradikalen untersagt, bei der Demonstration Fackeln zu entzünden. Für 17 Uhr hat der Verein “Für ein buntes Trier” zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Treffpunkt ist an der Bezirkssportanlage in Euren. “Geflüchtete seid willkommen! In Euren ist kein Platz für rassistische Hetze!”, betonen die Veranstalter. Auch der Ortsvorsteher von Euren, Hans-Alwin Schmitz, ruft dazu auf, an der Gegendemonstration teilzunehmen. “Wir brauchen keine menschenverachtenden Parolen in Euren”, so Schmitz. Mehr

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Der Sieger trägt Rot

SPD-Chef Sven Teuber war am Dienstagabend ohne Ölkanne, dafür aber mit dem großen Leimtopf unterwegs - seine Taktik ging auf.

SPD-Chef Sven Teuber war am Dienstagabend ohne Ölkanne, dafür aber mit dem großen Leimtopf unterwegs – seine Taktik ging auf.

Vielleicht lag es ja am süffigen Rebensaft, der im Untergeschoss des Rathauses ausgeschenkt wurde. Vielleicht aber auch an den leckeren Schnittchen, belegten Brötchen und Frikadellen, die von einer Metzgerei aus Feyen geliefert worden waren. Vielleicht wollte man auch einfach nur den Geburtstag von Thomas Egger in trauter Einigkeit begehen. Oder es lag doch am Heiligen Geist, der kurz vor Weihnachten sogar Politiker zu beseelen vermag. Wie dem auch gewesen sein mag: So viel Harmonie war selten im Trierer Rat wie am Dienstagabend – trotz der klaren Fronten in den thematischen Disputen. Eine Analyse von Eric Thielen Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Aus dem Trierer Stadtrat

Protest der Humboldtianer zu Beginn der Stadtratssitzung - vorne links Schulleiter Ralph Borschel.

Protest der Humboldtianer zu Beginn der Stadtratssitzung – vorne links Schulleiter Ralph Borschel.

Der reporter hat heute Abend live aus der letzten Stadtratssitzung des Jahres berichtet. Das Fazit: Die städtischen Tempokontrollen (KGÜ) werden kommen. Ein Großteil der Christdemokraten enthielt sich − wie erwartet − bei der Asbtimmung über die Vorlage von Dezernent Thomas Egger, um so den gewünschten grünen Bündnispartner nicht zu brüskieren. Diesmal stimmten die Grünen geschlossen für die KGÜ. Ansonsten gilt: Das offiziell noch immer nicht besiegelte Bündnis aus Union und Grünen wirkt zumindest vorderhand stabil. Trotzdem gingen einige Punkte des SPD-Antrages zum Humboldt-Gymnasium durch. Die Humboldtianer dürfen sich jedenfalls auf neue Schulräume im Robert-Schuman-Gebäude freuen − zumindest temporär. Inzwischen hat der reporter in Zusammenarbeit mit dem Presseamt der Stadt alle Verlinkungen überarbeitet. Die Vorlagen und Anträge können somit abgerufen werden. Der Abend zum Nachlesen im Ticker… Mehr

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Paukenschlag – FDP fordert Aus für Egbert im Gartenfeld

Doe FDP fordert die Aufgabe des Schulstandortes "Egbert" im Gartenfeld.

Die FDP fordert die Aufgabe des Schulstandortes “Egbert” im Gartenfeld.

TRIER. Das dürfte in der Debatte am heutigen Abend im Trierer Stadtrat für mächtig Zündstoff sorgen: Die FDP wartet mit einem Ergänzungsantrag zum Vorstoß der SPD bezüglich Humboldt-Gymnasium und Barbara-Grundschule auf. Die Liberalen fordern nicht weniger, als die Egbert-Grundschule im Gartenfeld aufzugeben. Wörtlich heißt es im FDP-Antrag: “Die Grundschule Egbert wird am bisherigen Standort aufgegeben und in das Gebäude der aufgegebenen Grundschule Kürenz verlegt.” Zudem sollen die Schulbezirke derart neu gestaltet werden, dass Schüler aus Kürenz in der neuen Egbert-Grundschule, bisherige Egbert-Schüler aus dem Gartenfeld aber auch in Olewig unterrichtet werden können. Mehr

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Trierer Weißhaus schließt zum Jahresende

Zum Jahresende wird der Gastronomie-Betrieb auf dem Weißhaus vorläufig eingestellt. Foto: Weißhaus

Zum Jahresende wird der Gastronomie-Betrieb auf dem Weißhaus vorläufig eingestellt. Foto: Weißhaus

TRIER. Eine Trierer Institution geht in den einstweiligen Ruhestand: Zum Jahresende schließt das Restaurant im Weißhaus über dem Moselufer. Entsprechende reporter-Informationen bestätigte jetzt Ralf Frühauf vom städtischen Presseamt. Das Pächter-Ehepaar Adamkiewicz zieht sich aus Altersgründen aus dem Geschäft zurück, der Restaurant-Betrieb wird zunächst vorläufig eingestellt. Seit April ist das klassizistische Gebäude wieder im alleinigen Besitz der Stadt, nachdem es zuvor von der Bauherren-Gemeinschaft “Weißhaus” verwaltet worden war. Bereits 1881 war auf dem Weißhaus der erste Gastronomie-Betrieb eröffnet worden. Mehr

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Hoffnung für Humboldt

Die Sanierung des Robert-Schuman-Gebäudes in der Kaiserstraße wird voraussichtlich 4,3 Millionen Euro kosten.

Die Sanierung des Robert-Schuman-Gebäudes in der Kaiserstraße wird voraussichtlich 4,3 Millionen Euro kosten.

TRIER. Die Tage des scheidenden Jahres werden immer kürzer, die Tagesordnungen hingegen länger. Am nächsten Dienstag kommt der Trierer Stadtrat zu seiner letzten Sitzung in 2014 zusammen. 41 Punkte wollen die kommunalen Parlamentarier am Abend im öffentlichen Teil behandeln, darunter etliche Erreger-Themen – wie etwa die Sanierung des Robert-Schuman-Gebäudes in der Kaiserstraße, die Übernahme der Tempokontrollen durch die Stadt und den Zustand des Straßenbelags in der Fußgängerzone. Für die Karl-Marx-Ausstellung 2018 soll gemeinsam mit dem Land eine Gesellschaft gegründet werden. In vier Jahren jährt sich der Geburtstag des berühmtesten Trierers zum 200. Mal. Stadt und Land planen Ausstellungen im Landes- und Stadtmuseum, die an jene der Konstantin-Ausstellung heranreichen sollen. Mehr

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