Herrlich Trude – eine Hommage an Trude Herr

TRIER. 1991 verstarb die deutsche Schauspielerin, Komödiantin und gefeierte Sängerin Trude Herr nach einem von Höhen und Tiefen geprägten, abwechslungsreichen Leben in Lauris in Frankreich. Sie hinterließ neben zahlreichen Lieder, überaus erfolgreiche Theaterstücke und über 60 Filme. Die Uraufführung der Revue "Herrlich Trude" – eine Hommage an Trude Herr erzählt Mehr

Stadtmobil Trier erweitert Angebot um Elektroauto

TRIER. Elektrofahrzeuge liegen im Trend. Denn sie sind nicht nur leise, sondern stoßen auch keine Abgase aus. Betankt mit Ökostrom sorgen sie für ein Stück Klimaschutz. Stadt und Stadtwerke Trier investieren seit Jahren in den Ausbau von Ladeinfrastruktur. Auch die Zahl der eingesetzten Elektrofahrzeuge im städtischen und im SWT-Fuhrpark Mehr

Kein Anlass für Änderung des Universitätsnamens

TRIER. Die Universität Trier leistet mit einer Fülle von Veranstaltungen einen maßgeblichen Beitrag zum Programm des Karl Marx-Jahres in Trier. Unweigerlich dürfte im Verlauf des Jubiläums die schon in der Vergangenheit aufgeworfene Frage erneut gestellt werden, ob es nicht angemessen wäre, den weltweit bekannten Sohn der Stadt Trier zum Mehr

Ada-Evangeliar: Vorentscheidung im Herbst

TRIER. In der Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier schlummern viele Handschriften, die von großer Bedeutung für die Wissenschaft, aber auch für die Stadt und das Land sind. Eine davon ist das Ada-Evangeliar, das die Leithandschrift der Hofschule Karls des Großen bildet. Das Werk ist auf die Jahre 795 – 810 Mehr

Giftköder: Weitere Verdachtsfälle in Detzem

REGION. Nachdem bereits am 10. Februar ein Hund in Detzem vermutlich infolge der Aufnahme eines Giftköders verendet war, gibt es erneute Verdachtsfälle in der Ortslage. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Bisher wurden drei Sachverhalte bei der Polizeiinspektion Schweich angezeigt, die im Zusammenhang stehen dürften. Fall 1: Am 9. Februar Mehr

Angriff der Zocker – Kampf um den Chefsessel

Doppelt gemoppelt hält sogar noch besser: Tauber mit seinen beiden Zocks.

Doppelt gemoppelt hält sogar noch besser: Tauber mit seinen beiden Zocks.

TRIER. Die Trierer CDU hat am Donnerstagabend in der Orangerie des Nells-Park-Hotels die heiße Phase des OB-Wahlkampfs eingeläutet. Acht Jahre nach dem Verlust der Macht wollen die Unionschristen möglichst schon am 28. September, spätestens jedoch am 12. Oktober in der Stichwahl den Chefsessel im Rathaus zurückerobern – für die Unternehmerin Hiltrud Zock. Mit dem SPD-Kandidaten Wolfram Leibe ist der schärfste Widersacher ausgemacht. Folglich sparte Zock auch nicht mit Angriffen auf den Kontrahenten. Trier brauche keinen Verwalter, betonte die 52-Jährige unter dem Applaus der Konservativen, sondern eine Gestalterin für die nächsten Jahre. Intern richten sich die Unionschristen wohl auf eine Stichwahl ein. Leibe sei nicht zu unterschätzen, so der allgemeine Tenor unter den Konservativen, schließlich könne er auf massive Unterstützung aus Mainz bauen. Mehr

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Stadtumfahrung – “Giftgrüne Politik” – “Totales Desaster”

Schon an der Schrift ist zu erkennen, wie alt der Streit um die Trierer Stadtumfahrung bereits ist: Sie hat Moos angesetzt.

Schon an der Schrift ist zu erkennen, wie alt der Streit um die Trierer Stadtumfahrung bereits ist: Sie hat Moos angesetzt.

TRIER. Die Debatte ist zwar nicht ganz so alt wie Trier, aber fast. Westumfahrung (“Moselaufstieg”) und Nordumfahrung (“Meulenwaldautobahn”) erhitzen über Jahrzehnte hinweg die Gemüter. Seit die Grünen in Mainz den verkehrspolitischen Ton angeben, sind beide Projekte auf Landesebene mausetot. Die CDU hingegen setzt auf Berlin, auf die kleine Schwester CSU, auf Minister Alexander Dobrindt und dessen Verkehrswegeplan. Die SPD sitzt irgendwo in der Mitte zwischen allen Stühlen. Hier die Grünen im Nacken, dort die Einsicht, dass Trier eine Stadtumfahrung durchaus gut gebrauchen könnte. Ein Gutachten der Ingenieurgruppe “IVV” aus Aachen gibt den Befürwortern der Projekte Munition. Ausgerechnet Lewentz’ Mainzer Ministerium für Infrastruktur hatte es in Auftrag gegeben. Im Juni letzten Jahres wurden die Ergebnisse präsentiert – dann verschwand das Papier klammheimlich in der Schublade. Mehr

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Grünes Herz, schwarze Seele, rote Ohnmacht

Dezernent Thomas Egger soll seine Mitarbeiter nun schulen lassen, um solche Vergehen in Trier besser ahnden zu können.

Dezernent Thomas Egger soll seine Mitarbeiter nun schulen lassen, um solche Vergehen in Trier besser ahnden zu können.

TRIER. CDU und Grüne haben am Dienstagabend im Stadtrat ihren gemeinsamen Antrag zur Eindämmung des Wildparkens in Trier durchgebracht. Die SPD hingegen scheiterte mit ihrem Ergänzungsantrag. Die Sozialdemokraten wollten sechs neue Stellen für den Verkehrs-Überwachungs-Dienst “zum nächstmöglichen Zeitpunkt” durchsetzen. Dezernent Thomas Egger hatte im Vorfeld der Sitzung gegenüber trier-reporter mehr Personal für seine Abteilung gefordert. Knapp eine Stunde debattierte der Rat überaus kontrovers zum Thema, wobei sich ungewohnte Allianzen herauskristallisierten – dahingehend etwa, dass FDP und Linke gemeinsam dafür plädierten, beide Anträge zunächst noch einmal im zuständigen Ausschuss zu beraten. Mehr

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Wildparken in Trier – Egger will neue Einsatztruppe

Auf vielen Trierer Wegen ist oft kein Durchkommen mehr - weil kreuz und quer und ganz nach eigenem Ermessen geparkt wird.

Auf vielen Trierer Wegen ist oft kein Durchkommen mehr – weil kreuz und quer und ganz nach eigenem Ermessen geparkt wird.

TRIER. Das Problem ist ein altes in Trier, nicht erst seit gestern da. “Wildparken” gehört in der Stadt quasi zum guten Ton. Aktuell fokussiert sich das Problem auf die Kernstadt im Alleenring – etwa in der Mustorstraße. Deswegen bringen die Fraktionen von CDU und Grünen in der Konsequenz auf die Berichterstattung zur Ratssitzung am Dienstag einen Antrag ein. Der zuständige Dezernent Thomas Egger begrüßt die Initiative zwar grundsätzlich, kritisiert im Gespräch mit trier-reporter aber: “Dann sollen beide auch so ehrlich sein und sagen, dass wir zehn bis 15 neue Stellen in der Verkehrsüberwachung brauchen.” CDU und Grünen regen hingegen an, das personelle Problem etwa durch eine Kooperation mit privaten Unternehmen zu lösen. “Nichts dagegen”, sagt Egger, “das können wir prüfen.” Ihm schwebt eine Einsatztruppe vor, “um die Überwachung endlich 24 Stunden und auch an Sonn- und Feiertagen” gewährleisten zu können. Mehr

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Auferstanden aus dem Urknall

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

Denken nicht verboten, sprechen auch nicht. Das neue Kulturleitbild der Stadt liegt nach zähem Ringen nun vor.

TRIER. Was mit einer Provokation und dem lauten Urknall in der kulturellen Szene Triers begann, mündet nun wohl in einem Ergebnis mit breitem Konsens. Die Stadt bekommt ein Kulturleitbild − vorbehaltlich der Zustimmung des Rates am kommenden Dienstag. Dezernent Thomas Egger will das achtseitige Papier als erste Etappe verstanden wissen. Nach der Sommerpause sollen aus dem Leitbild Leitlinien entwickelt werden, um so die Ziele der hiesigen Kulturpolitik vom Allgemeinen ins Besondere herunterzubrechen. Was jetzt vorliegt, ist das Fundament. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mehr

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“Der Westwall ist schon mit den Dingern gebaut worden”

"Nicht unser Problem", sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

“Nicht unser Problem”, sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

TRIER. Kein Güterverkehr mehr in der Nacht, Lärmschutzmaßnahmen durch leisere Züge und niedrige Gabionenwände an der Strecke sowie die Beteuerung der Deutschen Bahn, sich den Problemen der Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu stellen – das sind die Kernpunkte der mehr als zweistündigen Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Eurener Bürgerhaus zum Großprojekt “Westtrasse”. An der vom Trierischen Volksfreund initiierten Veranstaltung nahmen rund 150 Besucher teil, darunter zahlreiche Vertreter der Trierer Stadtratsfraktionen und Parteien. Auf dem Podium diskutierten Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Jürgen Berg von der Luxemburger Bahn, Giesbert Brauner von der Deutschen Bahn, Thomas Geyer vom SPNV-Nord sowie Michael Puschel vom Mainzer Innenministerium unter der Moderation von Dieter Lintz und Rainer Neubert. Mehr

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Trierer Politpoker: Nichts Genaues weiß man nicht

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem "ökologischen Desaster". Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem “ökologischen Desaster”. Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

TRIER. Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder doch offene Liebe je nach Gefälligkeit, Interessen und Absichten? Die CDU als stärkste Kraft im Trierer Stadtrat schreckt aktuell noch vor einem festen Bündnis zurück. Noch? Vor der OB-Wahl am 28. September wollen sich die Konservativen ohnehin nicht festlegen. Was danach passiert, ist offen. Die Union geht mit der SPD, aber auch mit den Grünen. Zur Ratssitzung am 22. Juli ist die CDU mit beiden im Geschäft. Mit der SPD gibt es eine Anfrage zur Schulpolitik, mit den Grünen sogar einen Antrag zum “Wildparken” in Trier − in der Konsequenz auf die Berichterstattung zum Thema. Mehr

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Humboldt-Gymnasium – Verhärtete Fronten

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

Er fordert die Stadt auf, ihren Pflichten nachzukommen: Ralph Borschel, der Direktor des HGT.

TRIER. Die Stadt sagt, sie habe Ralph Borschel für das kommende Schuljahr Räume im Robert-Schuman-Gebäude angeboten. Borschel wiederum sagt: “Wir brauchen eine langfristige Lösung.” Deswegen hat der Schulleiter des Trierer Humboldt-Gymnasiums (HGT) seinem Ärger jüngst in einem Brief an die zuständige Dezernentin Angelika Birk (Grüne) Luft verschafft. Das Schreiben ging auch an die Fraktionen des Rates. Eine Lösung für die prekäre Raumsituation an der Schule ist jedoch nicht in Sicht. Das Gymnasium am Augustinerhof platzt derweil aus allen Nähten. Mehr

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