Schulz-Gerhardt kandidiert für CDU in Feyen/Weismark

TRIER. Die CDU im Ortsteil Trier-Feyen/Weismark hat auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung im Vereinshaus der DJK St. Matthias die Ortsvorsteherkandidatin, Sabine Schulz-Gerhardt, sowie die Kandidaten für den Ortsbeirat, Hesham M. Said, Herbert jr. Wahlen, Barbara Dalpke-Polka, Yannic Haßbach, Helmut Thewalt, Peter Müller, Louisa Kreß und Ulrich Mathey, für die im Mehr

Gandhi und das Auguste-Viktoria-Gymnasium

TRIER. Für eine Büste ist sie groß, genau 1,06 Meter. Und schwer: gut 300 Kilo bringt sie auf die Waage. Und nicht zu vergessen breitschultrig: 68 Zentimeter misst sie in der Breite. Seit Donnerstag, 13. Dezember, weht der Geist von Mahatma Mohandas Karamchand Gandhi nun auch ganz offiziell in Mehr

Flogging Molly spielen bei Porta³

TRIER. Die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) und Popp Concerts bestätigen mit Flogging Molly die dritte Band für Porta³: Das Konzert findet am Donnerstag, 20. Juni, vor der Porta Nigra statt. Kaum eine andere Band verbreitet dermaßen gute Laune wie die Band aus Kalifornien und Irland: Flogging Molly sorgen Mehr

DEHOGA auf der Suche nach Auszubildenden

TRIER. Die Suche nach potenziellen Azubis wird immer schwieriger, nahezu alle Gewerbe suchen händeringend Kandidaten. Eine Branche schlägt besonders intensiv die Alarmglocke – das Gastgewerbe. Dort hat man es besonders schwer, die Branche ist personalintensiv, zudem haben viele Mitarbeiter das Renteneintrittsalter erreicht. Zusammen mit der Agentur für Arbeit Trier Mehr

Guts-Romantik, Lichterglanz und Hüttenzauber

TRIER. Lichterglanz, Plätzchenduft, Glühwein-Aroma und adventliche Stimmung entfalten sich auch in diesem Jahr wieder, wenn das DRK-Gut Avelsbach am dritten Adventwochenende, 15. und 16. Dezember 2018, zum traditionellen Glühweinmarkt einlädt. Das zweitägige Programm lockt mit einigen Attraktionen: Guts-Romantik, feine Genüsse, neue Geschenkideen und pfiffige Tipps für originelle Dekoration an festlichen Mehr

“Wir wollen ehrlich beraten”

Ammar Bustami, Jana Schollmeier und Martin Weiler vom Vorstand der Refugee Law Clinic Trier (v.l.).

Ammar Bustami, Jana Schollmeier und Martin Weiler vom Vorstand der Refugee Law Clinic Trier (v.l.).

TRIER. Neue Vereine gibt es immer wieder. Sie fallen in der inzwischen überbordenden Landschaft von geselligen oder sportlichen Zusammenschlüssen kaum noch auf. Bei diesem ist das anders: Der Verein “Refugee Law Clinic Trier” (RLC) widmet seine Arbeit einem Thema, das nicht nur hohe Brisanz, sondern auch eine weitreichende politische Dimension besitzt. Aus der Taufe gehoben wurde er von Jura-Studenten und Doktoranden der Universität Trier. Sie wollen Flüchtlinge rechtlich beraten, den Asylsuchenden quasi Lotse durch den Behörden-Dschungel von Gesetzen, Vorschriften und Anordnungen sein. Im Frühjahr 2016 will der Verein in die Einzelberatung einsteigen. Die Initiatoren betonen, dass sie sich nicht als Konkurrenz zu Rechtsanwälten verstehen. “Wir wollen mit den niedergelassenen Juristen zusammenarbeiten”, sagt Ammar Bustami, der Vereins-Vorsitzende. Bustami ist wie die meisten seiner Kollegen Jurastudent. Am 28. April hält die RLC ihre sogenannte Kick-Off-Veranstaltung ab. Dann stellt der Verein sich im Hörsaal sieben der Universität zwischen 16 und 18 Uhr offiziell vor (siehe Extra). Mehr

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Dem Welt-Erbe verpflichtet

Strahlende Gesichter am Donnerstag unter strahlender Sonne in den Kaiserthermen: Generaldirektor Thomas Metz, Ministerin Doris Ahnen und OB Wolfram Leibe.

Strahlende Gesichter am Donnerstag unter strahlender Sonne in den Kaiserthermen: Generaldirektor Thomas Metz, Ministerin Doris Ahnen und OB Wolfram Leibe.

TRIER. Die Kaiserthermen werden in den kommenden Jahren gegen drohenden Substanzverlust gesichert und der barrierefreie Zugang für Besucher weiter ausgebaut. Die monumentale Ruine der im 4. Jahrhundert erbauten Badeanlage für die Hofgesellschaft des römischen Trier soll in mehreren Abschnitten restauriert werden. Die Maßnahmen sind Teil des Managementplans “Bauen” für den Erhalt und die öffentliche Vermittlung der römischen UNESCO-Welterbestätten in Trier. Die Kaiserthermen, die Porta Nigra und die Konstantin-Basilika sind seit 1986 als Weltkulturerbe anerkannt. Der vom Mainzer Finanz- und Bauministerium vorgelegte Managementplan “Bauen” umfasst in Abstimmung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) als Oberer Landesbehörde sowie dem Landesbetrieb LBB die Sicherung und Restaurierung von sechs überregional bedeutenden Römerbauten in Rheinland-Pfalz. Insgesamt will das Land in den kommenden zehn Jahren zwischen zwei und drei Millionen jährlich in die Trierer Welterbestätten investieren. “Das ist unsere Verpflichtung”, sagte Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) am Donnerstag bei der Präsentation der Sanierungskonzeptes im Foyer der Kaiserthermen. Mehr

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Der Leser-Kommentar – Traurig und bedauernswert

Solidarität mit Flüchtlingen, nein? Foto: Gabi Böhm

Solidarität mit Flüchtlingen, nein? Foto: Gabi Böhm

“Das hätte auch jeden von uns treffen können!” Ein Gedankengang, der auch 14 Tage nach dem tragischen Germanwings-Unglück so präsent ist wie kaum ein anderer. Die Fassungslosigkeit und der Schock sind länderübergreifend und damit einhergehend auch die Solidarität mit den Angehörigen und Bekannten der Opfer. Es steht außer Frage, dass dieser Absturz, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen was die Ursache betrifft, ein unglaubliches Geschehen ist. Doch neben der Frage, welche Beweggründe der Copilot für sein Handeln gehabt hatte, sollte außerdem der Ansatz diskutiert werden, worin Unterschiede in der Solidaritätsbekundung liegen? Wie kann es sein, dass die Angehörigen der Opfer an dem Unglücksort seitens der Anwohner derart willkommen geheißen werden, wohingegen Flüchtlingen aus Krisenregionen mit Hass entgegengetreten wird, wenn es darum geht, diese bei sich zu beherbergen? Ein Leser-Kommentar von Nina Becker Mehr

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Jäger-Kaserne – Planungen gehen weiter

Das Gelände der alten Jägerkaserne soll langfristig als Wohngebiet entwickelt werden.

Das Gelände der alten Jägerkaserne soll langfristig als Wohngebiet entwickelt werden.

TRIER. Derzeit prüft die Stadt, ob in der ehemaligen Jägerkaserne in Trier-West Flüchtlinge untergebracht werden können (der reporter berichtete). Von Mai, spätestens aber Juni an muss auch Trier Asylsuchende dauerhaft aufnehmen. Ungeachtet dessen gehen die Planungen zur langfristigen Entwicklung der alten Jägerkaserne weiter. Das Areal soll nach städtischen Angaben vorrangig als Wohngebiet entwickelt werden. Aktuell steht die Stadt in Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immoblienaufgaben (BIMA) über den Ankauf des Geländes. Die militärische Nutzung der ehemaligen Jägerkaserne wurde zum April 2014 aufgegeben. Am 9. Mai findet in der alten Kaserne ein offener Planungsworkshop für Bürger, Kaufinteressierte und die Wohnungswirtschaft statt. Mehr

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Theater Trier – Nach Künstler-Protest: AfD entfernt Grafik

Wie viel Theater braucht Trier - und vor allem, zu welchem Preis? An der Frage scheiden sich die Geister.

Wie viel Theater braucht Trier – und vor allem, zu welchem Preis? An der Frage scheiden sich die Geister.

TRIER. In der Debatte um den geplanten Neubau des Trierer Theaters wendet sich der Vorsitzende der international tätigen Künstlervereinigung art but fair, Johannes Maria Schatz, in einem Offenen Brief an die Alternative für Deutschland (AfD) in Trier. Am vergangenen Mittwoch hatte die AfD auf ihrem jüngsten Bürgertreffen im “Postillion” ihre Forderung nach einem Bürgerentscheid über den Neubau des Theaters bekräftigt (der reporter berichtete). Der Vorstoß der Verwaltung um Kulturdezernent Thomas Egger, die Bürgerbeteiligung zum Großprojekt nun durch eine externe Beraterin anzustoßen, geht der AfD nicht weit genug. Am Ende des Prozesses will die Partei einen Bürgerentscheid stehen sehen. Die ehemalige Baudezernentin von Regensburg, Stephanie Utz, soll die Bürgerbeteiligung nach reporter-Informationen in Trier organisieren. Kritik am Vorstoß der AfD kommt von den übrigen Ratsfraktionen. So habe sich auch die AfD in der jüngsten Sitzung der baubegleitenden Kommission mit dem Vorgehen der Verwaltung einverstanden erklärt. Von einem Bürgerentscheid sei bei dem Treffen keine Rede gewesen, heißt es übereinstimmend aus den im Rat vertretenen Parteien. Am Ostersonntag hat AfD-Chef Michael Frisch den Brief von Schatz beantwortet. Dem reporter liegt Frischs E-Mail vor. Eine Grafik mit dem Schriftzug des Theaters, die den Protest ausgelöst hatte, wurde inzwischen von der Alternative aus dem Netz entfernt. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur, Sport 12 Kommentare

Frohe Ostern und schöne Feiertage!

Frohe Oster!

Frohe Ostern!

Liebe Leserinnen und Leser,

trotz des voraussichtlich eher bescheidenen Wetters in den nächsten Tagen wünscht das Team vom reporter frohe Ostern und beschauliche sowie geruhsame und stressfreie Feiertage. Vielleicht nutzen Sie die miese Wetterlage ja für einen Besuch in den Trierer Museen oder der Schatzkammer der Stadtbibliothek. Das lohnt sich immer − unabhängig vom Wetter. Da die Politik Pause macht, verabschieden auch wir uns ein paar Tage von der Bildfläche. Bis dahin können Sie gerne in unserem inzwischen umfangreichen Archiv stöbern. Innerhalb von nur fünf Monaten hat sich dort bereits einiges angesammelt − schauen Sie einfach mal hinein.

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Alles Theater

Der Neuwieder AfD-Vorsitzende Dr. Jan Bollinger (Mitte) bestärkte die Trierer Alternative darin, einen Bürgerentscheid zum Neubau des Trierer Theaters anzustreben.

Der Neuwieder AfD-Vorsitzende Dr. Jan Bollinger (Mitte) bestärkte die Trierer Alternative darin, einen Bürgerentscheid zum Neubau des Trierer Theaters anzustreben.

TRIER. Die Alternative für Deutschland (AfD) in Trier hat am Mittwochabend ihre Forderung nach einem Bürgerentscheid über die Zukunft des Trierer Theaters erneuert. Auf der gut besuchten Veranstaltung im “Postillion” unterstrich Kreis- und Fraktions-Chef Michael Frisch erneut, dass die AfD an ihrem Vorhaben festhalten wolle, die Bürger über den geplanten Neubau des Theaters entscheiden zu lassen. Rat holte sich die Partei am Mittwochabend bei Dr. Jan Bollinger, Kreischef der AfD in Neuwied. Dort hatte die Alternative in einer bunten Koalition mit den Grünen, den Linken, den Freien Wählern und der EKF (Etscheidt-Kessler-Fraktion) einen Bürgerentscheid durchgesetzt. CDU und SPD wollten einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten für Neuwied. Dagegen regte sich wegen der hohen Verschuldung der Stadt Protest. Mitte Dezember entschieden sich die Neuwieder im Bürgerentscheid gegen den Vorstoß der Großen Koalition aus CDU und SPD. Um in Trier ein Bürgerbegehren zum Theater durchzusetzen, müsste die AfD bei rund 85.000 Wahlberechtigen etwa 8.500 Unterschriften sammeln. Das sieht das Landesrecht so vor. Derweil fordern die Freien Wähler (FWG), die geplante Reaktivierung der Westtrasse für den Personennahverkehr auszusetzen. Die vom Land zugesagten 20 Millionen Euro für den Bau der Haltestellen sollten in die Sanierung der Sporthallen, Schulen und Kitas investiert werden. Mehr

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Wolfram Leibe – Der neue Chef ist da

Der neue Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Mittwochmorgen an seinem Arbeitsplatz - der Schreibtisch musste für den Nachfolger von Klaus Jensen etwas umgearbeitet werden.

Der neue Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Mittwochmorgen an seinem Arbeitsplatz – der Schreibtisch musste für den Nachfolger von Klaus Jensen etwas umgearbeitet werden.

TRIER. Ja, heute ist der 1. April. Nein, dies ist kein Scherz. Wolfram Leibe hat am Mittwochmorgen seinen Dienst als neuer Oberbürgermeister von Trier angetreten. Begrüßt wurde der Sozialdemokrat von Dezernent Thomas Egger – mit einem Weinpräsent aus der staatlichen Weinbaudomäne Trier. Die beiden Dezernentinnen Simone Kaes-Torchiani (CDU) und Angelika Birk (Grüne) sind derzeit im Osterurlaub. Der 54-jährige Jurist Leibe ist der neunte Oberbürgermeister in der Nachkriegsgeschichte der Stadt. Am Dienstag letzter Woche war der gebürtige Badener von seinem Vorgänger Klaus Jensen vereidigt worden. Leibes Amtszeit beträgt acht Jahre. Am 12. Oktober vergangenen Jahres hatte der Sozialdemokrat die Stichwahl gegen die von der CDU nominierte parteilose Unternehmerin Hiltrud Zock in einem Wahl-Krimi mit 110 Stimmen Vorsprung für sich entschieden. Mehr

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