Gandhi und das Auguste-Viktoria-Gymnasium

TRIER. Für eine Büste ist sie groß, genau 1,06 Meter. Und schwer: gut 300 Kilo bringt sie auf die Waage. Und nicht zu vergessen breitschultrig: 68 Zentimeter misst sie in der Breite. Seit Donnerstag, 13. Dezember, weht der Geist von Mahatma Mohandas Karamchand Gandhi nun auch ganz offiziell in Mehr

Flogging Molly spielen bei Porta³

TRIER. Die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) und Popp Concerts bestätigen mit Flogging Molly die dritte Band für Porta³: Das Konzert findet am Donnerstag, 20. Juni, vor der Porta Nigra statt. Kaum eine andere Band verbreitet dermaßen gute Laune wie die Band aus Kalifornien und Irland: Flogging Molly sorgen Mehr

DEHOGA auf der Suche nach Auszubildenden

TRIER. Die Suche nach potenziellen Azubis wird immer schwieriger, nahezu alle Gewerbe suchen händeringend Kandidaten. Eine Branche schlägt besonders intensiv die Alarmglocke – das Gastgewerbe. Dort hat man es besonders schwer, die Branche ist personalintensiv, zudem haben viele Mitarbeiter das Renteneintrittsalter erreicht. Zusammen mit der Agentur für Arbeit Trier Mehr

Guts-Romantik, Lichterglanz und Hüttenzauber

TRIER. Lichterglanz, Plätzchenduft, Glühwein-Aroma und adventliche Stimmung entfalten sich auch in diesem Jahr wieder, wenn das DRK-Gut Avelsbach am dritten Adventwochenende, 15. und 16. Dezember 2018, zum traditionellen Glühweinmarkt einlädt. Das zweitägige Programm lockt mit einigen Attraktionen: Guts-Romantik, feine Genüsse, neue Geschenkideen und pfiffige Tipps für originelle Dekoration an festlichen Mehr

Mit Kultur in den Wohnzimmern der Menschen unterwegs

REGION. Eine der Vorzüge dieser Region ist, dass sie nicht gerade arm an Kultur ist. Es gibt viele Angebote, die von einer breiten Bandbreite geprägt sind. Im kommenden Jahr gehen zum 13. Mal in Folge die Eifel Kulturtage an den Start. Eine Veranstaltungsreihe, die von dem Film- und Fernsehschauspieler Mehr

Die reporter-Satire – Weekly Visit

Weekly Visit unseres Visitors.

Weekly Visit unseres Visitors.

Wieder Zeit für die wöchentliche reporter-Satire. Der Visitor war wie immer im Netz unterwegs − und schlägt zu. Diesmal mit ganz viel Geld, ’ner Maut, die keiner will, ’nem echten Strippenzieher, ’nem Grünen von der K-Truppe (nein, nicht die Krabbelgruppe) und ’ner Kontopfändung, die beweist, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht… Genau! Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Parteitag der SPD Trier

Der alte und auch neue geschäftsführende Vorstand der Trierer SPD: Begoña Hermann, Markus Nöhl, Sven Teuber, Anna Gros und Andreas Schleimer (v.l.) Es fehlt Christine Forsch (Schatzmeisterin).

Der alte und auch neue geschäftsführende Vorstand der Trierer SPD: Begoña Hermann, Markus Nöhl, Sven Teuber, Anna Gros und Andreas Schleimer (v.l.) Es fehlt Christine Forsch (Schatzmeisterin).

TRIER. Der reporter hat heute live vom Parteitag der Trierer SPD aus der Mensa des Finanzamtes berichtet. Alter und neuer Parteichef ist Sven Teuber (Vorbericht). Der 32-jährige Lehrer wurde mit 98 Prozent wiedergewählt. Teubers Stellvertreter heißen auch weiterhin Begoña Hermann, Anna Gros und Markus Nöhl. Ferner verabschiedete der Parteitag einen Leitantrag  zu “Arbeit und Bildung”. Teuber übte in seinen Reden Kritik am Bündnis aus CDU und Grünen in Trier. “Ich erwarte von der Koalition, dass sie ihre Ankündigungen umsetzt, für stabile Mehrheiten sorgen und die Stadt entwickeln zu wollen”, sagte der alte und neue Parteichef. Ministerpräsidentin Malu Dreyer kritisierte in ihrer Rede vor allem die Konzeptlosigkeit der CDU-Opposition im Land. “Die CDU bietet keine Alternative zur rot-grünen Landesregierung”, so Dreyer. Der Tag zum Nachlesen im Live-Ticker.  Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Liveticker, Politik Hinterlasse einen Kommentar

Der Kommentar – Saurer grüner Apfel

Die Mariahofer demonstrierten am Donnerstagabend gegen das geplante Baugebiet am Brubacher Hof.

Die Mariahofer demonstrierten am Donnerstagabend gegen das geplante Baugebiet am Brubacher Hof.

Der Trierer Stadtrat hat am Donnerstagabend zum Abschied von Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hohe politische Streitkultur gezeigt. Die Debatten zu den umstrittenen Themen Flächennutzungsplan (FNP) und Feuerwache waren geprägt von großer Emotionalität. Das gehört dazu, das ist gut so. In der Politik – auch auf kommunaler Ebene – müssen strittige Fragen manchmal zugespitzt werden, um zu einer Lösung zu gelangen. Unnötig, weil überzogen, waren hingegen die persönlichen Angriffe von Dominik Heinrich (Grüne) gegen Jensen und die scheidende Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU). Ein Stadtchef hat das Recht, nein, sogar die Pflicht, sich zu politischen Konstellationen zu äußern. Das hatte Jensen am Mittwoch getan, und auch das war gut so. Die CDU muss ihre Rolle in der hiesigen Politik indes erneut überdenken. Hier ist der frischgewählte Parteichef Udo Köhler dringend gefragt. Weil offensichtlich ist, dass die Grünen als kleinerer Partner im schwarz-grünen Bündnis den Ton angeben. Dass sie die Position weidlich zu ihrem Vorteil ausnutzen, ist legitim und ebenfalls ihr gutes Recht. Die Union als Volkspartei und stärkste Kraft im Rat muss jedoch andere Ansprüche an sich selbst haben. Lässt sie sich weiter von den Grünen am Nasenring durch die Stadt führen, wird sie ohnehin verlorenes Vertrauen kaum zurückgewinnen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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+++ Live-Ticker +++ Aus dem Stadtrat Trier

Die 89. Ratssitzung war zugleich seine letzte: Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hat sich heute mit einer Mammut-Tagesordnung vom Trierer Stadtrat verabschiedet.

Die 89. Ratssitzung war zugleich seine letzte: Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hat sich heute mit einer Mammut-Tagesordnung vom Trierer Stadtrat verabschiedet.

TRIER. Der reporter hat heute live von der Sitzung des Trierer Stadtrates berichtet. Für den scheidenden Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) war es die 89. und letzte Sitzung in seiner achtjährigen Amtszeit. Am 27. März hat der 63-jährige Sozialdemokrat seinen abschließenden Arbeitstag. Wichtige Entscheidungen sind gefallen: Bei der Offenlegung des Flächennutzungsplans (FNP) setzte sich das Bündnis aus CDU und Grünen durch. Der FNP wird nicht offengelegt, sondern geht zurück in den Bauausschuss. Bei der ebenfalls umstrittenen Standortsuche für den Neubau der Trierer Feuerwache konnten sich hingegen Verwaltung und Opposition durchsetzten. Die CDU schwenkte schließlich auf die Linie der SPD ein. Damit werden die Standorte Spitzmühle und Polizeipräsidium parallel, aber ohne Priorität geprüft. Die Grünen hatten weiter darauf gepocht, den Standort Spitzmühle zu streichen. Ferner fasste das Gremium den Grundsatzbeschluss zum strategischen Konzept “Zukunft Trier 2025+”  und zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes. Die Einführung der Ehrenamtskarte wurde beschlossen. Außerdem verabschiedete der Rat mit großer Mehrheit eine Resolution gegen den Bahnlärm auf der Westtrasse. Der lange Abend zum Nachlesen im Live-Ticker. Mehr

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“Das ist keine gute Politik”

Die Bürgerinitiative “Stoppt den Bauwahn am Brubacher Hof” hat für Donnerstag zur Demo vor dem Ratssaal aufgerufen.

Die Bürgerinitiative “Stoppt den Bauwahn am Brubacher Hof” hat für Donnerstag zur Demo vor dem Ratssaal aufgerufen.

TRIER. Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hat am Mittwochvormittag scharfe Kritik an der aktuellen Politik des Mehrheits-Bündnisses aus CDU und Grünen geübt. Die schwarz-grüne Koalition stellt sich nicht nur gegen die Offenlegung des neuen Flächennutzungsplanes (FNP), sondern lehnt auch die Prioritätenliste der Verwaltung zur Standortsuche für den Neubau der Feuerwache ab. “Das ist keine gute Politik”, sagte der scheidende Stadtchef in ungewöhnlich scharfer Form. Ungewöhnlich ist auch, dass Jensen sich im Vorfeld einer Stadtratssitzung, der 89. und damit letzten in seiner Amtszeit, ausführlich zu konkreten Punkten äußert – zumal der Streitpunkt Feuerwachenneubau bisher nur in der reporter-Berichterstattung öffentlich diskutiert wurde. Beide Punkte – FNP und Feuerwache – werden allerdings am Donnerstag Gegenstand der öffentlichen Debatte im Stadtrat sein. Hinzu kommen das strategische Konzept “Zukunft Trier 2025+” sowie die Fortschreibung des städtischen Einzelhandelskonzeptes “2025+”. Deswegen sagte Jensen: “Selten wurden in einer Ratssitzung so viele Entscheidungen getroffen, die für die Entwicklung Triers derart zukunftsweisend sind.” Der Sozialdemokrat erwartet ebenso wie die meisten Beobachter der politischen Szene eine heiße Debatte – acht Tage vor dem Ende seiner Amtszeit. “Vielleicht bekommen wir ja sogar eine Nachtsitzung”, frotzelte der Stadtchef mit der ihm eigenen Ironie. Mehr

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Heißer Tanz – “CDU und Grüne spielen mit Menschenleben”

In seiner letzten Ratssitzung erwartet Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) ein heißer Tanz.

In seiner letzten Ratssitzung erwartet Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) ein heißer Tanz.

TRIER. Im Streit um die Offenlegung des neuen städtischen Flächennutzungsplans (FNP) bleibt Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) hart. Der Stadtchef wird den Punkt trotz des negativen Votums im jüngsten Bauausschuss nicht von der Tagesordnung des Stadtrates nehmen. Entsprechende reporter-Informationen bestätigte am Montag Ralf Frühauf vom städtischen Presseamt. Somit kommt es am Donnerstag in der öffentlichen Sitzung des Rates voraussichtlich zur Machtprobe zwischen der Verwaltung und der Opposition aus SPD, FWG und FDP auf der einen sowie dem von der Links-Fraktion unterstützten Mehrheits-Bündnis aus CDU und Grünen auf der anderen Seite. Die schwarz-grüne Koalition kann den Punkt nach weiteren reporter-Informationen nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit von der Tagesordnung kippen. Derweil fordert die FDP-Fraktion in einer Presseerklärung, den Neubau der Feuerwache am Standort Spitzmühle zu realisieren. CDU und Grüne sind gegen den Standort (wir berichteten mehrfach). “Mit Verantwortung hat das Handeln der sogenannten Verantwortungsgemeinschaft aus CDU und Grünen wirklich nichts zu tun, das ist vielmehr verantwortungslos”, übt Liberalen-Chef Tobias Schneider scharfe Kritik am schwarz-grünen Bündnis. CDU und Grüne spielten zum Machterhalt mit Menschenleben, so Schneider. Mehr

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Getötete Jugendliche – Tatverdächtiger festgenommen

Am Tatort in Trier-Nord stehen inzwischen Kerzen zum Gedenken an die getötete Jugendliche. Freunde und Bekannte haben Blumen niedergelegt.

Am Tatort in Trier-Nord stehen inzwischen Kerzen zum Gedenken an die getötete Jugendliche. Freunde und Bekannte haben Blumen niedergelegt.

TRIER. Rascher Fahndungserfolg für die Trierer Polizei und Staatsanwaltschaft. Keine 24 Stunden, nachdem am frühen Samstagabend in Trier-Nord die verbrannte Leiche einer 16-jährigen Schülerin aus Trier aufgefunden worden war, hat die Polizei bereits am Sonntag einen Tatverdächtigen festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der 24-jährige mutmaßliche Täter inzwischen gestanden, die Jugendliche erstochen und deren Leiche später angezündet zu haben. Der Mann aus Trier war offenbar ein Bekannter des Opfers. Er wird laut Staatsanwaltschaft noch am heutigen Montag dem Haftrichter vorgeführt. Am Mittwoch soll in der Trierer Innenstadt ein Trauermarsch für die getötete Jugendliche stattfinden. Der Trierer Stadtvorstand hat am Montag in einem Moment der Stille der getöteten Schülerin gedacht. “Wir alle sind tief erschüttert”, sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen. Mehr

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Der Kommentar – Zurück zur Sachlichkeit

Der neue Parteichef Udo Köhler muss die Kaster-Ära nun endgültig beenden und mit der Trierer CDU zur Sachlichkeit zurückkehren.

Der neue Parteichef Udo Köhler muss die Kaster-Ära nun endgültig beenden und mit der Trierer CDU zur Sachlichkeit zurückkehren.

Jutta Albrecht hat am Samstag auf dem Parteitag der Trierer CDU sehr viel Mut bewiesen. Die streitbare Chefin der Frauen Union wagte es, Udo Köhler den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Dafür gebührt ihr Respekt. Denn die Konservativen sind nicht die Grünen, auch wenn sie sich inzwischen selbst einen Hauch von grünem Anstrich verleihen wollen. Respekt gebührt ihr aber auch für die Entscheidung, ihre Kandidatur als Parteichefin nach der klaren Niederlage im ersten Wahlgang zurückzuziehen. Auch dazu gehört Mut – und ein gerüttelt Maß an Größe. Schließlich hatte sie noch tags zuvor angekündigt, in beiden Wahlgängen antreten zu wollen, komme, was da wolle. Doch Mut allein genügt nicht. Albrecht hätte nur dann eine echte Chance gehabt, hätte sie statt der kleinen Revolte eine große Revolution ausgerufen. Dafür jedoch ist die Zeit in der Trierer CDU tatsächlich noch nicht reif. Köhler war der erklärte Favorit der starken Männer in der Union: Bernhard Kaster, Ulrich Dempfle und des nach wie vor starken Mannes im Hintergrund – Helmut Schröer. Auf den neuen Parteichef wartet nun viel Arbeit. Köhler muss verlorenes Vertrauen zurückgewinnen, und er muss – unabhängig von Mainzer oder Berliner Einflüsterungen – mit der CDU in Trier zur Sachpolitik zurückkehren. Persönliche Empfindungen dürfen dabei keine Rolle spielen. Die haben in der Politik nämlich nichts zu suchen. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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