Bürgerhaushalt startet am 27. September

TRIER. Ab Donnerstag, 27. September, haben die Bürgerinnen und Bürger Triers wieder die Möglichkeit, Vorschläge zum Doppelhaushalt der Stadt einzureichen. Abgeschlossene Projekte der Vergangenheit zeigen: Vorschläge der Trierer werden gehört und umgesetzt. Bei einem Bürgerhaushalt werden die Einwohner der Stadt an der Aufstellung des Haushaltsplans beteiligt. Die Bürgerinnen und Bürger Mehr

Mit "Äppes" zur Parkbucht unter freiem Himmel

TRIER. Die Verwaltung macht in Sachen Verkehr Ernst: Schon bald werde es ein elektronisches Parkleitsystem geben, mit dem man im Stadtgebiet via Smartphone zu freien öffentlichen Parkplätzen geleitet wird. Das kündigte Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Rande einer Sitzung des Stadtvorstandes an. Bundesweit bietet die Telekom den Kommunen ihre Hilfe an. Mehr

Material im Gegenwert von bis zu 200 Ferrari

TRIER. Vom 10. bis 12. Oktober ist die Stadtbibliothek in der Weberbach das Zentrum eines international besetzten Kongresses. Rund 90 Teilnehmer, darunter Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Rumänien und Deutschland, beschäftigen sich an diesen Tagen mit Handschriften aus der Hofschule von Kaiser Karl dem Großen. Anlass zu Mehr

Ortsbeirat Kürenz stimmt für ein autofreies Quartier

TRIER. Da war der Kürenzer Ortsbeirat einen Tick schneller als der Bauausschuss: Genau einen Tag vor dem Bauausschuss befasste man sich im ehemaligen Kirchengebäude im Weidengraben mit der Frage, ob das Burgunderviertel autofrei geplant werden sollte. Anlass für die kontrovers geführte Debatte war ein entsprechend lautender Antrag der SPD-Gruppe Mehr

Badesaison 2018 bescherte Freibad-Besucherrekorde

TRIER. Der Sommer 2018 wird mit seinen hohen Temperaturen vielen Menschen in Erinnerung bleiben. Gefreut haben sich darüber unter anderem auch die Betreiber der Freibäder in Trier und rund um die Stadt. Der reporter hat dort nachgefragt. Dabei wollten wir unter anderem wissen, ob und wie lange die Betreiber Mehr

Tief im Westen, wo man Bienen kaut

Trier? Ja, Trier-West. Nackte Realität im Gneisenaubering.

Trier? Ja, Trier-West. Nackte Realität im Gneisenaubering.

TRIER. Von wegen phlegmatisch: Triers Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) hat sich am Donnerstagabend in der Höhle der Löwen in Trier-West gut aufgelegt präsentiert. Seit Monaten steht die 59-jährige ehemalige Frauenministerin von Schleswig-Holstein als Sozial- und Schuldezernentin der Stadt im Kreuzfeuer der Kritik. Das beflügelt die Grüne offenbar: Birk zeigte sich in der Sitzung des Ortsbeirates vorbereitet, hellwach und angriffslustig. Mit Seitenhieben auf Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) und Intimfeindin Simone Kaes-Torchiani (CDU) würzte die umstrittene Dezernentin ihren knapp zweistündigen Auftritt im Dechant-Engel-Haus. Sie komme nicht in die Puschen, posaunen die Birk-Kritiker gerne öffentlich und hinter den Kulissen. Das liege nicht an ihr, konterte die derart Gescholtene jetzt. Von schweren Auseinandersetzungen in der Verwaltung zur Zukunft von Trier-West sprach Birk. Sie wolle keinen Schicki-Micki-Stadtteil, wie er sich jetzt schon auf dem Bobinet-Gelände andeute. Dafür ist die ungeliebte Kollegin Kaes-Torchiani zuständig. Von 2015 an will Birk ihre Ideen einer sozialverträglichen Entwicklung des Stadtteils umsetzen – so im Gneisenaubering. Das sagte die Bürgermeisterin zu. Mehr

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Das Egger-Papier – “Für die Sicherheit der Bürger”

Thomas Egger will seine Vorlage in der kommenden Woche in den Steuerungsauschuss einbringen - trotz des Eklats am Dienstagabend im Dezernats-Ausschuss.

Thomas Egger will seine Vorlage in der kommenden Woche in den Steuerungsauschuss einbringen – trotz des Eklats am Dienstagabend im Dezernats-Ausschuss.

TRIER. Am Dienstagabend war Thomas Egger mit der Vorlage zur Übernahme der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung (KGÜ) in seinem Ausschuss gescheitert (wir berichteten). Trotzdem will der Dezernent sein Konzept nach reporter-Informationen in der kommenden Woche in den Steuerungsausschuss einbringen. Sollte das Papier dort allerdings ebenfalls keine Mehrheit finden, droht eine Hängepartie. Denn Egger müsste sich dann zunächst mit Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) darüber beraten, ob die Vorlage am 16. Dezember dennoch dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Dazu wollte Egger sich am Donnerstag gegenüber dem reporter nicht äußern. Wohl aber zum Eklat am Dienstagabend in seinem Ausschuss. Egger kritisierte das Abstimmungsverhalten einiger Ausschussmitglieder. “Dafür habe ich kein Verständnis”, sagte der Dezernent. Die Verwaltung habe vom Stadtrat einen klaren Auftrag erhalten, der umgesetzt werden müsse. Erwartet hatte Egger wohl, dass sich die Gegner der KGÜ bei der Abstimmung enthalten. “Aber hier ging es ja nicht um Kritik an meinen Konzept, sondern offensichtlich um eine Grundsatzfrage”, so Egger. Mehr

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Großregion – Dreyer zieht positive Bilanz als Präsidentin

Gipfeltreffen zum Abschluss der rheinland-pfälzischen Präsidentschaft - Dreyer zog ein positives Fazit aus Sicht der Landesregierung. Foto: Pulkowski/StK

Gipfeltreffen zum Abschluss der rheinland-pfälzischen Präsidentschaft – Dreyer zog ein positives Fazit aus Sicht der Landesregierung. Foto: Pulkowski/StK

MAINZ/TRIER. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)  hat zum Abschluss der rheinland-pfälzischen Gipfelpräsidentschaft in der Großregion SaarLorLux eine positive Bilanz aus Sicht der Landesregierung gezogen. “Drei Sprachen, vier Länder, fünf Regionen und 11,2 Millionen Menschen, das ist die Großregion im Herzen Europas. Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen zwei Jahren gerne seinen Beitrag dazu geleistet, die Ausstrahlungskraft der Großregion weiter zu steigern. Mir war es vor allem wichtig, Maßnahmen und Projekte zu initiieren, die einen direkten und nachhaltigen Mehrwert für die Bürger und Bürgerinnen haben”, sagte Dreyer beim Abschlussgipfel in Mainz. Deshalb freue es sie besonders, dass während ihrer Gipfelpräsidentschaft das Gipfelsekretariat im Haus der Großregion in Luxemburg eingerichtet werden konnte. “Das gemeinsame Sekretariat ist Anlaufstelle für Fragen der Bürger und Bürgerinnen und wird die erfolgreiche Zusammenarbeit auch mit anderen großregionalen Akteuren und Institutionen weiter verdichten”, erläuterte die Ministerpräsidentin. Dazu beitragen werde auch das neue, erweiterte Haus der Großregion in Esch/Alzette in Luxemburg, das viele grenzüberschreitende Institutionen unter einem Dach vereine. Auch das sei ein wichtiger Erfolg aller Partner. Mehr

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Tempokontrollen – Eklat im Egger-Ausschuss

Peter Hoffmann von den Grünen war während der Abstimmung im Egger-Ausschuss telefonieren.

Peter Hoffmann von den Grünen war während der Abstimmung im Egger-Ausschuss telefonieren.

TRIER. Im Dezernatsausschuss von Thomas Egger ist es nach reporter-Informationen am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung zu einem Eklat gekommen. Egger hatte dem Gremium seine Vorlage zur kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung präsentiert. Am 13. Oktober hatte der Stadtrat unter anderem mit den Stimmen von SPD und Grünen beschlossen, die Tempokontrollen im Stadtgebiet mit mobilen Blitzern künftig selbst durchzuführen. Damit war ein jahrelanger Streit zu Ende gegangen. Die CDU hatte sich immer wieder energisch gegen städtische Tempokontrollen ausgesprochen. Am Dienstagabend sollte die Egger-Vorlage das Gremium passieren, um danach im Steuerungsausschuss beraten und schließlich im Stadtrat verabschiedet zu werden. Bei der Abstimmung fehlte jedoch Peter Hoffmann. Das Ausschussmitglied der Grünen hatte kurz zuvor den Raum verlassen. Es kam zum Patt, wodurch die Vorlage Eggers keine Mehrheit fand. CDU und Grüne planen ein Bündnis im Rat. Die Union war strikt gegen die Vorlage, die Grünen ursprünglich dafür. Schließlich verweigerten CDU und Grüne Egger ferner am selben Abend ein archäologisches Gutachten für das Gelände an der “Spitzmühle”. Das Areal gilt als möglicher Standort für den Neubau der Trierer Feuerwache. Mehr

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Rudi Müller bleibt HWK-Präsident

HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter (l.) mit Präsident Rudi Müller und den Vizepräsidenten Hermann Zahnen (2. v. l.) und Edgar Gröber (r.).

HWK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Bitter (l.) mit Präsident Rudi Müller und den Vizepräsidenten Hermann Zahnen (2. v. l.) und Edgar Gröber (r.).

TRIER. Rudi Müller bleibt für fünf weitere Jahre Präsident der Handwerkskammer Trier (HWK). Als höchstes Gremium der Kammer wählte die neu konstituierte Vollversammlung den Schreinermeister aus Gusterath am Mittwoch einstimmig wieder. Auch Vizepräsident Hermann Zahnen aus Sellerich, der als selbstständiger Zimmerermeister die Arbeitgeberseite vertritt, wurde einvernehmlich im Amt bestätigt. Einen Wechsel im Präsidium gab es in der Besetzung des zweiten Stellvertreterpostens. Die Arbeitnehmerseite vertritt künftig Edgar Gröber aus Morbach. Der 58-Jährige ist geprüfter Polier und beim Tief- und Straßenbauunternehmen Franz Lehnen GmbH & Co KG in Sehlem beschäftigt. Gröber folgt auf Maurerpolier Josef Reinert, der nach 25-jähriger Vizepräsidentschaft nicht mehr kandidierte. Mehr

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Der Gastkommentar – Für Toleranz und Gelassenheit

Rüdiger Rauls - Trierer Autor und Journalist.

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Von Rüdiger Rauls

Seit Jahrzehnten nun versucht Aufklärungsarbeit in Schule und Gesellschaft, dem Rechtsextremismus das Wasser abzugraben. Der Erfolg scheint mäßig zu sein, wenn selbst unermüdliche Kämpfer/innen gegen diese politische Strömung eingestehen müssen, dass der Einfluss rechten Gedankenguts “in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein” scheint. Angesichts dieser ernüchternden Bilanz stellt sich die Frage, wieso dieser Aufklärungsarbeit, die zudem noch durch staatlich geförderte Projekte unterstützt wird, nicht derselbe Erfolg beschieden ist wie dem Rechtsextremismus selbst, obwohl er keine Fördermittel erhält. Diese Frage zieht aber die nächste gleich nach sich: Ist es denn auch genehm, diese sich aufdrängende Frage öffentlich zu stellen? Denn nichts ruft schneller den Vorwurf des Sympathiesantentums mit dem Rechtsextremismus hervor als die Kritik an denen, die ihn unermüdlich bekämpfen oder zu bekämpfen glauben. Die gute Absicht derer, die sich moralisch gegen rechtes Gedankengut empören, soll nicht bestritten werden. Nur, gute Absichten alleine genügen nicht. Es muss auch die Wirksamkeit dieser guten Absichten anhand der Ergebnisse der Taten untersucht werden. Mehr

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“Wir können uns wirklich glücklich schätzen”

Dr. Fee-Isabelle Rautert vom Friedrich-Spee-Gymnasium wurde in Berlin mit dem "Deutschen Lehrerpreis" ausgezeichnet. Foto: Philologenverband

Dr. Fee-Isabelle Rautert vom Friedrich-Spee-Gymnasium wurde in Berlin mit dem “Deutschen Lehrerpreis” ausgezeichnet. Foto: Philologenverband

TRIER. Dr. Fee-Isabelle Rautert vom Trierer Friedrich-Spee-Gymnasium (FSG) ist am Montag in Berlin mit dem “Deutschen Lehrerpreis” ausgezeichnet worden. Rautert erhielt den Preis in der Kategorie “Schüler zeichnen Lehrer aus”. Darin nominieren Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen des jeweiligen Jahres besonders engagierte Lehrer. Die Pädagogin unterrichtet am FSG in Ehrang Deutsch und Französisch. “Wir können uns wirklich glücklich schätzen, Frau Rautert als Lehrerin an unserer Schule zu haben”, sagte Schulleiter Kajo Hammann. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) würdigte Rautert, die “ein Vorbild im Umgang mit Schülerinnen und Schülern” sei. “Ich bin stolz, dass in Trier so engagierte Lehrkräfte wie Frau Rautert an den Schulen wirken”, erklärte Dreyer. Mehr

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Der Gastkommentar – LuxLeaks, Geschäftsmodell in der Krise

Der Trierer Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang H. Lorig.

Der Trierer Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang H. Lorig.

Von Professor Dr. Wolfgang H. Lorig

Die anfängliche Hektik um LuxLeaks und die besondere Rolle exponierter luxemburgischer Politiker scheint abzuklingen. Allerdings hat soeben das Journalistenkonsortium ICIJ ein neues Dokument zum Pimco-Ruling publiziert und weitere Teil-Veröffentlichungen zu den umstrittenen Finanzierungsinstrumenten und Steueroptimierungsmodellen im Großherzogtum angekündigt. Insoweit ist davon auszugehen, dass das Thema die interessierte Öffentlichkeit noch eine längere Zeit beschäftigen wird. Unbestritten ist, dass auch deutsche Firmen seit Jahren mit Steuerdeals in Luxemburg Millionen gespart – anders ausgedrückt: Millionen an Steuereinnahmen den deutschen Finanzbehörden vorenthalten haben, die für eine Modernisierung der Infrastruktur dringend benötigt werden. Auch wenn dieses Steueroptimierungssystem legal ist und auch in verschiedenen anderen Ländern praktiziert wird, hat die Wirtschaftswoche Luxemburg als eine “Oase für Multis und Private-Equity-Fonds” bezeichnet und das Nachbarland der Gruppe der aggressiven Steuerreduktions-Länder zugerechnet. Mehr

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