Steffen Maiwald wird kaufmännischer Vorstand der SWT

TRIER. Ab 1. Juli 2019 wird Steffen Maiwald (51), seit 2012 Geschäftsführer der Stadtwerke Hanau, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke Trier (SWT). Das haben die Aufsichtsgremien der Stadtwerke Trier in einer Sondersitzung am Mittwoch, 14. November, einstimmig beschlossen, wie das Rathaus am frühen Mittwochabend in einer Presseerklärung mitteilt. Der Diplom-Kaufmann Mehr

Hektische Suche und Verärgerung

TRIER. Die kinderonkologische Station des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen hatte sich schon zu Beginn des Jahres, völlig unbemerkt, zu einem drastischen Schritt entschlossen: Wegen "eines quantitativen personellen Problems im pflegerischen Bereich" wurden seither intensive stationäre Therapien für Kinder und Jugendliche, bei denen eine bösartige Erkrankung neu diagnostiziert wurde, nicht Mehr

Weihnachtsbaum vor Porta aufgestellt

TRIER. Knapp sechs Wochen vor Weihnachten ist vergangene Woche der Weihnachtsbaum vor der Porta aufgestellt worden. Eine Fachfirma fällte die etwa 25 Jahre alte Weißtanne im Vorgarten von Familie Pardey in Mertesdorf und brachte sie mit einem Tieflader nach Trier. Unter fachmännischer Aufsicht des städtischen Grünflächenamts hob dort ein Mehr

Tempokontrollen vom 21. bis 27. November

TRIER. In folgenden Straßen muss in der kommenden Woche nach Rathaus-Angaben mit Kontrollen der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung gerechnet werden. ♦ Mittwoch, 21. November: Trier-Süd, Saarstraße ♦ Donnerstag, 22. November: Trier-Süd, Südallee ♦ Freitag, 23. November: Trier-Nord, Benediktinerstraße ♦ Samstag, 24. November: Trier-Süd, Medardstraße ♦ Montag, 26. November: Heiligkreuz, Berliner Allee ♦ Dienstag, 27. November: Trier-Mitte/Gartenfeld, Ostallee Das Mehr

Unfallverursacher fährt Kind an und flüchtet

TRIER. Am Dienstag, 12. November, wurde gegen 7 Uhr am Fußgängerüberweg in Trier Feyen, Nähe des Kreisverkehrs Castelnau, ein Junge auf dem Weg zum Schulbus angefahren. Er stand am Fußgängerüberweg in der Mitte der Fahrbahn auf der dortigen Verkehrsinsel und wartete auf eine Gelegenheit, sicher die Straße zu überqueren. Als Mehr

CDU Trier – Kaster tritt ab, Zock ist drin

Hiltrud Zock, hier mit dem scheidenden Parteichef Bernhard Kaster, wird kooptiertes Mitglied im Vorstand der Trierer Union.

Hiltrud Zock, hier mit dem scheidenden Parteichef Bernhard Kaster, wird kooptiertes Mitglied im Vorstand der Trierer Union.

TRIER. Bernhard Kaster tritt im kommenden Jahr als Kreisvorsitzender der Trierer CDU ab. Das gab die Union am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt. Der 57-jährige Bundestagsabgeordnete hatte seinen Rückzug am Mittwochabend während der Vorstandssitzung der CDU angekündigt. 2007 war Kaster als Trierer Parteichef auf Ulrich Holkenbrink gefolgt. Der jetzt angekündigte Rückzug des gebürtigen Pfalzelers kommt selbst für viele Christdemokraten überraschend. Nach der verlorenen OB-Wahl hatte Kaster in Parteikreisen stets betont, die Union auch weiter führen zu wollen. Doch der Druck auf den 57-Jährigen war in den vergangenen Wochen enorm gestiegen. Ihm wurde parteiintern die Niederlage bei der OB-Stichwahl angelastet, da Kaster als klarer Verfechter und Initiator des geplanten schwarz-grünen Bündnisses im Stadtrat gilt. Am 12. Oktober unterlag Hiltrud Zock für die CDU Wolfram Leibe von der SPD. Im März hatte Kaster hingegen noch angekündigt, die Union wolle im Trierer Stadtrat kein festes Bündnis, sondern “eine Zusammenarbeit der Vernunft”. Mehr

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Feuerwehr – Egger steht im schwarz-grünen Regen

CDU und Grüne wollen den Neubau auch gegen den Stadtratsbeschluss und den gültigen Bebauungsplan am ART-Standort in der Löwenbrückener Straße dutchsetzen.

CDU und Grüne wollen den Neubau der Feuerwache auch gegen den Stadtratsbeschluss und den gültigen Bebauungsplan am ART-Standort in der Löwenbrückener Straße durchsetzen.

TRIER. Um den neuen Standort der Trierer Hauptfeuerwache deutet sich ein politisches Tauziehen hinter den Kulissen an. Das noch nicht festgezurrte Bündnis aus CDU und Grünen verweigerte dem zuständigen Dezernenten Thomas Egger in der jüngsten Sitzung des Dezernatsausschusses seine Zustimmung für ein archäologisches Gutachten zum Standort “Spitzmühle” (wir berichteten). Egger wollte das Gelände derart untersuchen lassen, um mögliche Risiken bei der Bebauung ausschließen zu können. Dabei sollten sowohl die Erforschung von Hinterlassenschaften des Gerbereibetriebes aus dem 19. Jahrhundert als auch die historische Dimension des römischen Tempelbezirks im Fokus stehen. Dafür setzten CDU und Grüne den Standort an der Löwenbrückenerstraße in nichtöffentlicher Sitzung erneut auf die Tagesordnung. Der war im Frühjahr bereits aus dem Rennen. In einem internen Papier vom 19. November, das dem reporter vorliegt, heißt es, dass der Standort an der Spitzmühle “einsatztaktisch am besten geeignet ist für den Neubau der Hauptfeuerwache”. Mehr

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Mit einem schönen Gruß an den Uli

Papa Pešić, Sohn Rödl - der Schüler bezwang den Lehrmeister. Foto: Thewalt

Papa Pešić, Sohn Rödl – der Schüler bezwang den Lehrmeister. Foto: Thewalt

TRIER. In der Hatz nach immer neuen Superlativen für das digitale Zeitalter neigen Beobachter wie Medien gerne zu Übertreibungen. Aus Überraschungen werden schnell Sensationen, aus Enttäuschungen gleich Katastrophen. Begrifflichkeiten wie Einordnungen zerfließen wie der Schnee in der Frühlingssonne, Grenzen weichen auf und verschwimmen. Dass die TBB Trier den Deutschen Meister FC Bayern München am frühen Sonntagabend in der ausverkauften Arena mit 79:74 (34:42) Punkten schlagen konnte, beweist indes nur eines: Hüben wie drüben agieren Menschen. Die einen sind gefangen in punktueller Lethargie, die anderen wachsen für eine ganz kurze Zeit über sich hinaus – magische Momente inbegriffen. “Unser Erfolg zeigt nur, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann”, sagte Triers Center Stefan Schmidt. Wohl wahr. Namen sind Schall und Rauch, Leistung und Einstellung hingegen alles. Mehr

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Türöffner für Berufseinstieg nach dem Studium

Heribert Wilhelmi, Christiane Luxem (beide Arbeitsagentur), Michael Hewera (Career Service), Uni-Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel, Yvonne Laux (Career Service). v.l.n.r.

Heribert Wilhelmi, Christiane Luxem (beide Arbeitsagentur), Michael Hewera (Career Service), Uni-Präsident Prof. Dr. Michael Jäckel, Yvonne Laux (Career Service). v.l.n.r.

TRIER. Mehr als 2.000 Praktika, mindestens ebenso viele Beratungsgespräche und noch viel mehr Jobs und feste Stellen – das ist nur ein Ausschnitt aus der Bilanz des Career Services, der gemeinsamen Beratungsstelle von Agentur für Arbeit Trier und Universität Trier, die im Dezember 2009 ihren Anfang nahm. Zum fünfjährigen Jubiläum trafen sich die Leiter der beiden Institutionen, Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel und Heribert Wilhelmi, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit Trier gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Career Service von Universität und Hochschulteam der Arbeitsagentur zu einer kleinen Feier und blickten zurück – und nach vorne. Mehr

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Ausweg aus der Weihnachts-Wüste

Zurlauben einmal anders - beim ersten Sterntaler-Markt am Moselufer.

Zurlauben einmal anders – beim ersten Sterntaler-Markt am Moselufer.

TRIER. Die “Kultur-Karawane”, ein gemeinnütziges Projekt von drei jungen Machern, will Trier aus der (kulturellen) Wüste führen: Das jüngste Projekt der “Karawanenführer” Jochen Leuf, Aline Pichon und Toby Urban heißt “Sterntalermarkt”. Der neue Trierer Weihnachtsmarkt am Zurlaubener Ufer ist eine lichttechnisch märchenhaft arrangierte Alternative zum gewohnten Budenzauber auf Hauptmarkt und Domfreihof. Bis zum Sonntagabend kann man dort weihnachtstechnisch entspannen – bei Livemusik oder mit der Märchenerzählerin. Mehr

Erstellt am Autor Gabi Böhm in Featured, Gesellschaft 1 Kommentar

Der Gastkommentar – Trier-West im Fokus der Soziologen

Der Trierer Soziologe Professor Dr. Waldemar Vogelgesang.

Der Trierer Soziologe Professor Dr. Waldemar Vogelgesang.

Von Professor Dr. Waldemar Vogelgesang

Wie viele deutsche Städte kennt auch Trier soziale Brennpunktgebiete, die durch Unterschichtung und Diskreditierung charakterisiert sind. Dies gilt insbesondere für zwei Stadtteile: Trier-Nord und Trier-West. Seit der Neugründung der Universität im Jahr 1970 bis in die Gegenwart haben sich Trierer Soziologen in mehreren Untersuchungen mit den Lebensbedingungen in diesen Problemvierteln beschäftigt. Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der zum ersten Mal in Trier stattfand, wurde mit einem besonderen Kongressformat daran erinnert: “Soziologie konkret: Stadt- und Quartiersentwicklung in Trier.” Trotz widriger Wetterbedingungen nahmen über 50 Fachvertreter/innen aus ganz Deutschland an der als Fahrradexkursion konzipierten Veranstaltung teil. Das Ziel war, sie vor Ort mit der Geschichte, der Sozialstruktur und den Problemen, aber auch mit Veränderungen und Entwicklungspotenzialen dieser Stadtteile vertraut zu machen. Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Autorenbeiträge, Featured, Meinung 1 Kommentar

Tief im Westen, wo man Bienen kaut

Trier? Ja, Trier-West. Nackte Realität im Gneisenaubering.

Trier? Ja, Trier-West. Nackte Realität im Gneisenaubering.

TRIER. Von wegen phlegmatisch: Triers Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) hat sich am Donnerstagabend in der Höhle der Löwen in Trier-West gut aufgelegt präsentiert. Seit Monaten steht die 59-jährige ehemalige Frauenministerin von Schleswig-Holstein als Sozial- und Schuldezernentin der Stadt im Kreuzfeuer der Kritik. Das beflügelt die Grüne offenbar: Birk zeigte sich in der Sitzung des Ortsbeirates vorbereitet, hellwach und angriffslustig. Mit Seitenhieben auf Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) und Intimfeindin Simone Kaes-Torchiani (CDU) würzte die umstrittene Dezernentin ihren knapp zweistündigen Auftritt im Dechant-Engel-Haus. Sie komme nicht in die Puschen, posaunen die Birk-Kritiker gerne öffentlich und hinter den Kulissen. Das liege nicht an ihr, konterte die derart Gescholtene jetzt. Von schweren Auseinandersetzungen in der Verwaltung zur Zukunft von Trier-West sprach Birk. Sie wolle keinen Schicki-Micki-Stadtteil, wie er sich jetzt schon auf dem Bobinet-Gelände andeute. Dafür ist die ungeliebte Kollegin Kaes-Torchiani zuständig. Von 2015 an will Birk ihre Ideen einer sozialverträglichen Entwicklung des Stadtteils umsetzen – so im Gneisenaubering. Das sagte die Bürgermeisterin zu. Mehr

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Das Egger-Papier – “Für die Sicherheit der Bürger”

Thomas Egger will seine Vorlage in der kommenden Woche in den Steuerungsauschuss einbringen - trotz des Eklats am Dienstagabend im Dezernats-Ausschuss.

Thomas Egger will seine Vorlage in der kommenden Woche in den Steuerungsauschuss einbringen – trotz des Eklats am Dienstagabend im Dezernats-Ausschuss.

TRIER. Am Dienstagabend war Thomas Egger mit der Vorlage zur Übernahme der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung (KGÜ) in seinem Ausschuss gescheitert (wir berichteten). Trotzdem will der Dezernent sein Konzept nach reporter-Informationen in der kommenden Woche in den Steuerungsausschuss einbringen. Sollte das Papier dort allerdings ebenfalls keine Mehrheit finden, droht eine Hängepartie. Denn Egger müsste sich dann zunächst mit Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) darüber beraten, ob die Vorlage am 16. Dezember dennoch dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Dazu wollte Egger sich am Donnerstag gegenüber dem reporter nicht äußern. Wohl aber zum Eklat am Dienstagabend in seinem Ausschuss. Egger kritisierte das Abstimmungsverhalten einiger Ausschussmitglieder. “Dafür habe ich kein Verständnis”, sagte der Dezernent. Die Verwaltung habe vom Stadtrat einen klaren Auftrag erhalten, der umgesetzt werden müsse. Erwartet hatte Egger wohl, dass sich die Gegner der KGÜ bei der Abstimmung enthalten. “Aber hier ging es ja nicht um Kritik an meinen Konzept, sondern offensichtlich um eine Grundsatzfrage”, so Egger. Mehr

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