Anliegerbeiträge unter Beschuss

TRIER. Der Trierer Stadtrat ist für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Eine von der UBT-Fraktion eingebrachte Resolution, in der die Landtagsfraktionen und die Landesregierung zu einer entsprechenden Gesetzesänderung aufgerufen werden, wurde mit breiter Mehrheit beschlossen. Auch beim geplanten Ausbau der Eltzstraße in Pfalzel sorgen die Anliegerbeiträge für Diskussionen. Der bisher von Mehr

Ab Mittwoch fährt der erste E-Bus in Trier Linie

TRIER. Was lange währt, wird endlich gut: Der E-Bus-Hersteller Sileo, eine türkisch-deutsche Kooperation, hat mit einer mehrmonatigen Verspätung den ersten Elektrobus bei den SWT abgeliefert. Damit neben den Medien sich auch ganz normale Bürger einen Eindruck vom Fahrverhalten des Busses machen konnten, hatte die Stadtverwaltung Trier nach dem Zufallsprinzip Mehr

"Seite Eins“ von Johannes Kram mit Ingolf Lück

TRIER/BERLIN. "Seite Eins“, das Erfolgsstück des in Trier geborenen Autors Johannes Kram, kommt in Starbesetzung mit Ingolf Lück in einer seiner großen Paraderollen am 13. April 2019 in die Europahalle und damit erstmalig nach Trier. Das "Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone“, das 2014 in Gütersloh uraufgeführt wurde Mehr

Zeichen setzen für den Klima- und Umweltschutz

REGION. Die Pfadfinder der Diözese Trier verpflichten sich dem Klimaschutz, der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, dem Abbau von Vorurteilen und dem kritischen Handeln. Kürzlich trafen sich 60 Pfadfinder, um über das kommende Jahr zu diskutieren und um etwas zu bewegen. So auch das Motto: "Pfadfinden bewegt den Diözesanverband Trier.“ Von Clemens Sarholz Kürzlich Mehr

Kinderweihnacht im Trierer Dom

TRIER. Am kommenden Sonntag, 16. Dezember, 16 Uhr, lädt die Dommusik Trier und die Grundschule am Dom zur 7. Trierer Kinderweihnacht ein. Das Krippenspiel mit traditionellen und neuen Advents- und Weihnachtsliedern ist nach Aufführungen in den vergangenen sechs Jahren mittlerweile zur Tradition herangewachsen und wurde mit dem MUSIKUS 2015 Mehr

Nach 100 Jahren wieder zurück in Trier

Elisabeth Dühr, Thomas Schmitt, Katharina Popanda und Wolfram Leibe freuen sich über die Heimkehr der Kunst des Bildhauers Ferdinand Tietz. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Vier Skulpturen des Bildhauers Ferdinand Tietz sind nach einer 100 Jahre währenden Odyssee zurück nach Trier gekommen. Elisabeth Dühr, Direktorin des Stadtmuseums Simeonstift, konnte am Montag Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Kulturdezernent Thomas Schmitt die steinernen Meisterwerke im Magazin des Stadtmuseums präsentieren. Der Ehranger Steinmetz Henning Wirtz wird die vier steinernen Meisterwerke nun auf eventuelle Schäden hin überprüfen und mögliche Schäden fachkundig ausbessern. Die natürliche Patina aber will er auf jeden Fall erhalten. Mehr

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Ab 2020 will der Verein wieder aus eigener Kraft arbeiten

Im linken Flügel des Haupthauses ist das sogenannte Bootshaus untergebracht, das nun in einen Veranstaltungsraum umgewandelt wird. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Das Trierer Exzellenzhaus, kurz Exhaus genannt, war in den vergangenen Jahrzehnten die Anlaufstelle für viele Jugendliche schlechthin. Doch das Exhaus ist in die Jahre gekommen. Die eigentlich erforderliche Generalsanierung wäre zu teuer gekommen. Dingender aber war der Brandschutz. Denn der entsprach nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Zudem fehlte ein Aufzug für gehbehinderte Menschen. Rund 3,5 Millionen Euro sollte diese Erneuerung kosten. Doch wie so oft musste die Rechnung nach oben korrigiert werden. Das über viele Jahre praktizierte Sparprogramm rächte sich: Bei den aktuellen Arbeiten stellten Fachleute fest, dass der Hausschwamm, ein Pilz, weite Teile des alten Gebälks befallen hatte. Gefährlich, da dieser Pilz dem Holz seine Festigkeit entzieht. Neues Geld musste her. Aktuell spricht man nun von Kosten in Höhe von 4,3 Mio. Euro. Eine Summe, die sich durchaus noch erhöhen kann. Der reporter wollte wissen, wie lebt es sich auf der Baustelle? Wie viel Jugendarbeit kann hier noch stattfinden? Was passiert überhaupt noch im Exhaus, nachdem das Hauptgebäude aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde? Cornelius Günther, kommissarischer Leiter der Einrichtung, und Stadtrat Philipp Bett (CDU), in dessen örtliche Zuständigkeit das Exhaus fällt, waren zu einem Gespräch bereit.

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“Oberbürgermeister von Trier war sein Traumberuf”

Würdigung eines vderdienten Politikers dieser Stadt: Christine Langenfeld, Lore Wagner, Horst Langes und Max Monzel. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Die Geschäftsstelle der CDU in der Seitzstraße 11 ist ab sofort das Carl-Ludwig-Wagner-Haus. Der CDU-Politiker war von 1969 bis 1976 Bundestagsabgeordneter, danach bis 1979 Oberbürgermeister der Stadt Trier. Dann folgte Carl-Ludwig Wagner dem Ruf des damaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und wechselte zunächst als Justizminister, dann als Finanzminister in die rheinland-pfälzische Landesregierung. Nach dem Rücktritt von Bernhard Vogel übernahm Wagner am 8. Dezember 1988 das Amt des Ministerpräsidenten, das er bis Mai 1991 innehatte. Mit einem Festakt würdigte der CDU-Bezirksverband Trier am Samstag in Anwesenheit der Familie den erfolgreichen Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker dieser Stadt.

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“Jetzt bin ich ein linker Grüner”

Johannes Schölch-Mundorf ist jetzt ein linker Grüner. Foto: privat

TRIER. Nach knapp zehn Jahren war das Maß endgültig voll: Ende Oktober hat Johannes Schölch-Mundorf die SPD verlassen. Anfang November trat der ehemalige Ortsvereinsvorsitzende und stellvertretende Ortsvorsteher von Trier-West/Pallien bei den Grünen ein. Im Interview mit dem reporter begründet der 52-jährige Pädagoge seinen Austritt aus der SPD mit dem “autoritären Führungsstil einiger Personen vor Ort”, rechnet aber auch mit der GroKo-Politik seiner ehemaligen Partei ab. Mehr

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Kürenzer sollen sich mit Workshop einbringen

Der Haupteingang in der Brühlstraße. Hier deutet noch nichts auf den Abriss hin. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Mehr als 100 Jahre, von 1912 bis Ende 2014, prägte das Walzwerk das Bild des Ortsteils Kürenz. Als der letzte Besitzer, der indische Stahlhersteller Tata Steel, das Werk schloss, ging damit eine lange Epoche zu Ende. In Spitzenzeiten hatten hier bis zu 500 Menschen gearbeitet. Zwar wechselte das Werk noch einmal den Besitzer, 2015 übernahm die Trierer Unternehmensgruppe Triwo das Gelände, doch die Metallverarbeitung war ein für allemal Geschichte. Geht es nach den Plänen des neuen Besitzers, wird an dieser Stelle schon in gut zwei Jahren neuer Wohnraum zur Verfügung stehen. Aktuell werden die alten Fabrikationshallen abgerissen. Doch dagegen wehrt sich die neu ins Leben gerufene Bürgerinitiative (BI) “Quartiersentwicklung Walzwerk Kürenz“.

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“Noch nie gab es so viele Familien-Erlebnisse”

Noch laufen die Aufbauarbeiten, aber schon am Freitag wird das Bild ein anderes sein. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Am kommenden Freitag, 23. November, ist es soweit: Der 39. Trierer Weihnachtsmarkt wird wieder Zehntausende Menschen in das historische Umfeld von Hauptmarkt und Steipe sowie vor den Dom ziehen. Die offizielle Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, findet am Dienstag, 27. November, statt. Zur Wahrung der Totenruhe und in ehrendem Andenken an die Verstorbenen hat der Markt am Totensonntag, 25. November, allerdings geschlossen. Mehr

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Lasst die Menschen entscheiden!

Teure Gutachten, hier wie dort, sind reine Kaffeesatzleserei. Foto: Rolf Lorig

Globus will in Trier bauen. Verständlich. Weil die Stadt aus unternehmerischer Sicht Potenzial hat. Aus dem nahen Luxemburg kann viel Rahm abgeschöpft werden. Dagegen regt sich Widerstand. Verständlich. Weil solche Projekte stets Ängste schüren und Befürchtungen wecken. Teure Gutachten sollen nun die Faktenlage erhellen. Rausgeworfenes Geld. Und reine Kaffeesatzleserei. Weil Wechsel auf die Zukunft nur äußerst selten etwas mit der kommenden Realität zu tun haben. Lasst stattdessen die Menschen entscheiden. So einfach ist das. So einfach ist Demokratie. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Die Globus-Frage: Macht der Stadtrat mit?

Interessiert verfolgen Ratsmitglieder und Stadtvorstand die Präsentation der Studie. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Wenn das geplante SB-Warenhaus der Firma Globus in Trier gebaut würde, wäre es eine Bereicherung für die hiesige Handelslandschaft. Dass es zu negativen Auswirkungen auf die Trierer Altstadt kommen werde, sei wegen des reduzierten Angebotes nicht zu erwarten. Zu diesem nicht ganz überraschenden Schluss kommt das Gutachten der CIMA-Beratung und Management GmbH, das am Montag Repräsentanten beider Unternehmen Trierer Kommunalpolitikern und den Medien in den Räumen der ERA vorstellten. Derweil spricht die Trierer FDP sich klar für die Ansiedlung des Globus-Marktes aus (siehe Extra).

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