500 Nussknacker stürmen das Spielzeugmuseum

TRIER. Gut 20 Jahre lang sammelte Johannes Reuschenbach, der in Frechen bei Köln lebte, handgefertigte Nussknacker. Rund 500 verschiedene Modelle aus 100 Jahren kamen so im Laufe der Zeit zusammen. Nach seinem Tod ging die Sammlung als Schenkung komplett an das Trierer Spielzeugmuseum. Für Museumschefin Inge Ginter ein Glückfall, Mehr

Franz Grundheber in "Der fliegende Holländer"

TRIER. Der Vorverkauf zum Festkonzert ‟Der fliegende Holländer“ am Sonntag, 17. September um 18 Uhr im Theater Trier hat begonnen. Das teilt das Mosel Musikfestival mit. Kammersänger Franz Grundheber singt die Titelpartie des Holländers, mit der er Weltruhm erlangte. In der halbszenischen Aufführung der romantischen Oper von Richard Wagner verknüpfen Mehr

Zurlaubener Heimatfest - Alles ist möglich

TRIER. Einer der Höhepunkte im Trierer Veranstaltungskalender ist das Zurlaubener Heimatfest: Abertausende Menschen kommen alljährlich in das kleine Fischerdorf, um hier in romantischer Umgebung vier Tage ausgiebig zu feiern. Doch ob Veranstalter und Gäste des Festes auch in diesem Jahr auf ihre Kosten kommen werden, steht nach reporter-Informationen wegen Mehr

Osterpause

Liebe Leserinnen und Leser, mit dem Beginn der Osterferien machen auch wir Osterpause − bis voraussichtlich Ende April. Wir wünschen jetzt schon frohe und sonnige Ostertage und allen Schülerinnen und Schülern schöne Ferien. Die Mehr

Waschstraße für Pflegebetten

TRIER. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat eine neue Bettenzentrale in Betrieb genommen. In der vollautomatischen Anlage werden jeden Monat rund 3.500 Betten desinfiziert und aufbereitet. Täglich mehr als zehn Kilometer legen die Mitarbeiter des Hol- und Bringedienstes allein im Keller des Brüderkrankenhaus zurück, um zuvor genutzte Betten von Mehr

Mehr Klassik, mehr Picknick, mehr Porta³

Das Picknick-Konzert im vergangenen Jahr war ein riesiger Erfolg. Auch in diesem Jahr ist der Eintritt frei. Foto: ttm

TRIER. Am Anfang war es nur eine Idee, am Ende stand nach eingehenden Beratungen mit allen Beteiligten eine Überraschung fest, die alle Musikbegeisterten freuen wird: Auch in diesem Jahr wird es ein kostenloses Picknickkonzert des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier vor der Porta Nigra geben. Als Teil des Porta³-Festivals ersetzt es das kostenpflichtige Programm “MusiCult”, das ursprünglich an derselben Spielstätte geplant war. Bereits gekaufte Karten können ab sofort an allen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Mehr

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“Demokratie ist kein Schaukelstuhl”

Preisträger, Oberbürgermeister und Laudatorin: Müntefering, Leibe, Stamm. Alle Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Zum achten Mal ist am Abend im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais der Oswald-von-Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier verliehen worden. Preisträger ist der frühere Bundesminister, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung würdigte die Stadt das Lebenswerk des 77-jährigen Sozialpolitikers, dessen vielfältiges sozialpolitisches Handeln, so die Jury, auf den Grundwerten der von Pater von Nell-Breuning maßgeblich geprägten Katholischen Soziallehre basiere. Die Laudatio hielt die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm (CSU). In seiner Dankesrede richtete Müntefering einen Appell an die junge Generation. “Mischt Euch ein!”, forderte der Sozialdemokrat. Aber nicht nur Jungen seien gefordert. Alle müssten sich für den Erhalt der gemeinsamen Grundwerte einsetzen. “Demokratie ist kein Schaukelstuhl”, sagte Müntefering unter dem lauten Applaus der Zuhörer. Mehr

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Marx-Statue – Missverständnis ausgeräumt

Telefonierte heute ausführlich mit dem chinesischen Botschafter: Wolfram Leibe. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der chinesische Botschafter in Berlin hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) bestätigt, dass die Karl-Marx-Statue, die die Volksrepublik China der Stadt Trier schenken will, eine Initiative seines Landes und ein Zeichen der Freundschaft zwischen China und Deutschland sei. Botschafter Shi Mingde, der zurzeit wegen eines Kongresses in Peking ist, betonte in seinem Telefongespräch am heutigen Donnerstag mit Leibe, dass die Meldung, nach der die Stadt Trier selbst um das Geschenk gebeten habe, falsch sei: “Es handelt sich hier um ein bedauerliches Missverständnis.” Die FAZ hatte die Meldung mit dem Verweis auf eine entsprechende Mitteilung der chinesischen Botschaft in Berlin verbreitet (siehe Anm.d.Red.). Auch Triers Alt-OB Klaus Jensen  (SPD) erklärte im Gespräch mit dem reporter, dass der chinesische Generalkonsul in Frankfurt die Marx-Statue der Stadt im September 2014 als Geschenk angeboten hat. Mehr

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Kommen, sehen, staunen, mitmachen

Der vom Künstlerehepaar Jeanne-Claude und Christo verhüllte Reichstag zog im Sommer 1995 zahlreiche Interessierte nach Berlin. Foto: photothek.net

TRIER. Die fünf Museen der Museumsstadt Trier beteiligen sich am 21. Mai von zehn bis 17 Uhr wieder am Internationalen Museumstag und bieten unter dem Motto “Spurensuche. Mut zur Verantwortung!” ein vielfältiges Programm für die ganze Familie – bei freiem Eintritt. Das Rheinische Landesmuseum lädt zu einem Blick hinter die Kulissen des Museums ein und präsentiert die neuesten Fundstücke aus aktuellen Grabungen sowie ein umfangreiches Programm für kleine und große Spurensucher. Im Museum am Dom werden von zwölf bis 18 Uhr alle 30 Minuten Kurzführungen zu den Exponaten oder durch die Sonderausstellung angeboten. Das Museum Karl-Marx-Haus beleuchtet die Hintergründe der Reichstagsverhüllung des Künstlerehepaars Jeanne-Claude und Christo. Das für die UNESCO-Liste zum Welterbe vorgesehene Ada-Evangeliar ist in der Stadtbibliothek Weberbach ausgestellt, wo die Besucher auch verschiedene Drucktechniken studieren können. Mit der Präsentation einer ganzen Reihe an Angeboten für Jung und Alt zeigt das Stadtmuseum Simeonstift seine regelmäßigen Formate sowohl im Museum selbst als auch auf dem Porta-Nigra-Vorplatz. In allen Häusern gibt es besondere Programme für Kinder, bei denen geforscht, gebastelt und auf Spurensuche gegangen werden kann. Mehr

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Marx-Statue – Verwirrung perfekt

Auch Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Dezernent Andreas Ludwig hatten stets erklärt, China habe die Statue der Stadt als Geschenk angeboten.

TRIER. Nun ist die Verwirrung um die Karl-Marx-Statue wohl perfekt: Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) behauptet die Chinesische Botschaft, das Geschenk Chinas sei “auf Bitte der Trierer Seite zustande gekommen”. Das berichtet das Blatt in seiner Online-Ausgabe. Bisher galt der Tenor, die Marx-Statue sei der Stadt von der chinesischen Seite als Geschenk angeboten worden. So die offizielle Version der Stadtverwaltung. Laut FAZ bestreitet das Rathaus die Darstellung der Botschaft. Ein entsprechendes Zitat fehlt im Artikel der Zeitung allerdings. Stattdessen bezieht die FAZ sich auf Triers Alt-OB Klaus Jensen. Er soll gegenüber dem Blatt erklärt haben, dass die Idee für die Statue vom Chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt an die Stadt herangetragen worden wurde. Laut FAZ beklagt die Volksrepublik ferner “selektive Berichterstattungen“ der deutschen Medien. FDP-Chef Tobias Schneider, der sich am Montagabend im Stadtrat vehement gegen die Annahme des Geschenks ausgesprochen hatte, fordert vom Rathaus nun “genaue Aufklärung”. Mehr

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Theater Trier – Egger und Sibelius droht weiter Verfahren

Auf Egger und Sibelius kann ein Verfahren wegen Untreue zukommen. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Staatsanwaltschaft Trier prüft im Zusammenhang mit dem Theater-Skandal weiter die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Ex-Intendant Karl Sibelius und Ex-Dezernent Thomas Egger wegen Untreue. Das bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen am heutigen Mittwoch gegenüber dem reporter. Am 14. November vergangenen Jahres hatte die AfD Strafanzeige gegen Egger und Sibelius erstattet. Der Stadtrat verweigerte Egger am Montag auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses und wegen der anhängenden Strafanzeige die Entlastung für das Haushaltsjahr 2015. Die Budgetüberschreitungen in Millionenhöhe am Trierer Kulturhaus waren im Mai 2016 durch den reporter-Artikel Das Minus-Haus aufgedeckt worden und sorgten in den darauffolgenden Monaten bundesweit für Schlagzeilen. Egger und Sibelius gelten als Hauptverantwortliche für das Millionendefizit. Ende November vergangenen Jahres trennte die Stadt sich gegen eine Abfindung von 300.000 Euro von Sibelius. Egger wurde am 12. Dezember auf Antrag der SPD vorzeitig aus seinem Amt abgewählt. Mehr

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Mosel zeigt Kabinettstückchen am Rhein

Wie 2016 ist die Mosel auch in diesem Jahr wieder in Düsseldorf am Rhein vertreten. Foto: Moselwein e.V./Thomas Vatheuer

REGION. Mehr Betriebe als im Vorjahr beteiligen sich am Gemeinschaftsstand des Weinanbaugebietes Mosel auf der Fachmesse ProWein vom 19. bis 21. März in Düsseldorf. 56 Weingüter und Sektmanufakturen von Mosel, Saar und Ruwer – das sind acht mehr als 2016 – präsentieren ihr aktuelles Sortiment am Stand der Gebietsweinwerbung in Halle 13 (Standnummer C59). Mehr

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Der Anfangsfehler

Menschenrechte seien immer ein Thema, sagte Marz, dessen Fraktion in der Marx-Frage gespalten war. Fotos: Rolf Lorig

Es wäre an der Zeit gewesen. Doch der Stadtrat hat am Montagabend trotz der hohen Debattenkultur wieder einmal eine historische Chance verpasst. Nimmt Trier die Marx-Statue als Geschenk der Volksrepublik China an, oder weist die Stadt es zurück? Trier? Die Stadt? Wer ist das? Der Stadtrat? Die Fraktionen im Rat, die Parteien? Nein. Trier, das sind die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Ihnen will China die Statue schenken, nicht der Verwaltung, nicht dem Rat, nicht den Fraktionen. Deswegen hätte die Frage in einer Bürgerabstimmung entschieden werden müssen. Allerdings nicht erst heute, sondern schon vor Monaten. Das wäre ein Signal gewesen: Wir lassen die Trierer entscheiden, ob sie den Sechs-Meter-Koloss in ihrer Stadt haben wollen. Doch mit dem Bürgerwillen ist es an der Mosel ebenso weit her wie mit den Menschenrechten in China. Er existiert nur auf dem Papier. Ein kleines Gremium entscheidet, was 115.000 Trierer wollen – und das in einer derart elementaren Frage. Mit dem Bürgervotum hätten Rat und Verwaltung hingegen eine starke Rückendeckung gewonnen, unabhängig von dessen Ausgang. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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