Pianissimo? Nö! # 8: Axel Pätz – “Realipätztheorie”

Der Solo-Kabarettist Axel Paetz. Foto: Kay-Christian Heine

TRIER. Pianissimo, Teil acht: Am Mittwoch, 17. Juni um 20 Uhr, geht Axel Pätz in der Tufa den wirklich existenziellen (Kabarett-)Fragen nach: Wieso klaffen Realität und Wirklichkeit immer mehr auseinander? Ist das Leben deshalb so mühselig, weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern? Und weshalb können sich viele Menschen unter Phantasie überhaupt nichts vorstellen?

In seinem vierten Soloprogramm Realipätztheorie stellt sich Axel Pätz mit geballter Wort- und Tastenkraft wieder den drängenden Fragen unserer Zeit. Mit der Erkenntnis: Grausam, teurer Freund ist alle Theorie, zumal, wenn sie von einem feinsinnigen Satireschurken wie Pätz praktiziert wird.

Axel Pätz avancierte in den letzten Jahren zu einem Shooting-Star der deutschen Kabarett-Szene. Er etablierte sich nicht nur in TV-Sendungen wie “Satire-Gipfel”, “Schlachthof” und “Mitternachtsspitzen”, sondern wurde zudem mit Kabarett- und Kleinkunstpreisen überhäuft. Leider waren die dazu gehörigen Trophäen nicht immer attraktiv. Viele waren von fragwürdigem Design, manche kaum zu transportieren, die wenigsten von praktischem Nutzen. Und es befand sich unter ihnen keine einzige aus Lorbeeren, auf denen er sich hätte ausruhen können.

So bespielt Axel Pätz rastlos den deutschzüngigen Sprachraum. Mit klaren Worten und viel Musik schildert er seine in den dunklen Schluchten des brutalen Alltags erworbenen Erkenntnisse auf allen Gebieten des täglichen Lebens. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.