Polizei spendet 3.500 Euro für krebskranke Kinder

Geld für die Sommerfreizeit im kommenden Jahr.

TRIER. Die Besucher des Adventskonzertes des Polizeipräsidiums Trier im Trierer Dom spendeten 3.500 Euro. Polizeipräsident Rudolf Berg übergab den Betrag jetzt an den Förderverein krebskranker Kinder in Trier.

Rund 900 Gäste besuchten das Adventskonzert des Polizeipräsidiums. Das Landespolizeiorchester, die Sopranistin Dorin Rahardja vom Mainzer Staatstheater und Domorganist Josef Still gestalteten das Programm, das mit Texten des Polizeiseelsorgers Hubertus Kesselheim abgerundet wurde. Gut 90 Minuten unterhielten die Künstler ihr Publikum, das nicht nur lang anhaltenden Beifall spendete, sondern auch die Spendenkörbchen gut füllte. 3.500 Euro kamen dabei zusammen, die Polizeipräsident Rudolf Berg an den Vorsitzenden des Fördervereins Trier, Eugen Schuh, und Vorstandsmitglied Hans Dewald überreichen konnte. “Ich freue mich, dass wir die Arbeit des Fördervereins mit dieser Summe unterstützen können”, sagte Berg.

Der Verein entstand aus einem Benefizkonzert, das ein ehemaliger Polizeibeamter mit seiner Band zugunsten krebskranker Kinder veranstaltete. Weil dieses Konzert so erfolgreich war, wurde 1989 der Förderverein gegründet. Ziel ist es, krebskranken Kindern und deren Familien Hilfe sowohl im seelischen als auch im sozialen Bereich anzubieten. Betroffenen Familien entstehen neben allen psychischen Sorgen oft auch erhebliche finanzielle Belastungen. An dieser Stelle tritt der Förderverein in Aktion. Er leistet Hilfe bei der Finanzierung psychologischer Betreuungsangebote, Lernhilfen und Haushaltshilfen bis hin zu Freizeitveranstaltungen, Elternwohnungen oder Kuraufenthalten.

“Diese tolle Spende können wir sehr gut zur Finanzierung unserer Kinderfreizeit im kommenden Sommer einsetzen”, sagte Schuh und versprach, dem Polizeipräsidenten Fotos des Ausflugs zu schicken. (tr)


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