Preisträger für Martinskloster-Ersatzneubau

TRIER. Das Studierendenwerk Trier AöR (kurz: Studiwerk) hatte im Frühjahr europaweit Architekturbüros eingeladen, sich am Planungswettbewerb für den Ersatzneubau Martinskloster zu beteiligen. Nötig wurde der Wettbewerb, um für das Wohnprojekt eine Kreditförderung durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz zu erhalten. Die Preisträger stehen nun fest.

Nach einer Präqualifikationsphase wurden 15 Büros vorausgewählt, wovon 13 in der ganztägigen Preisgerichtssitzung am 17. Oktober durch ein vielköpfiges Preisgericht, besetzt mit Vertretern der Stadt Trier, des Finanzministeriums, des Auslobers und Architekten-Juroren, unter der Leitung von Prof. Kunibert Wachten anonym begutachtet und bewertet wurden.

Für den Auslober Studiwerk zeigte sich dessen Geschäftsführer Andreas Wagner erfreut darüber, dass nun dieses umfangreiche Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnte und mit den drei Preisträgern

  • Stein, Hemmes und Wirtz, Architekten BDA, Kasel
  • BKSP Grabau Obermann Ronczka und Partner, mbB, Hannover
  • pvma – pfeiffer.volland.michel.architekten GmbH, Benjamin Michel mit hsk I architekten GmbH, Thomas Croon, Aachen

geeignete Kandidaten für die konkrete Projektumsetzung gefunden werden konnten. Sie werden nun in einem anschließenden Vergabeverfahren den Gewinner unter sich ausmachen.

Sämtliche Wettbewerbsarbeiten können von der interessierten Öffentlichkeit noch bis Freitag, 26. Oktober, besichtigt werden. Zu sehen sind die Arbeiten im Gebäude S der Hochschule Trier, Campus Gestaltung (2. Stock, Raum 212), am Paulusplatz 4.

Verbunden mit einem ausdrücklichen Dank weist das Studiwerk darauf hin, dass die Kosten des Wettbewerbs durch das Finanzministerium Rheinland-Pfalz getragen werden. (tr)


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