Silvester – Polizei verstärkt im Einsatz

Mit Videokameras wird die Polizei den Hauptmarkt zwischen Silvester und Neujahr überwachen.

Mit Videokameras wird die Polizei den Hauptmarkt zwischen Silvester und Neujahr überwachen.

TRIER. Die Polizei wird an Silvester besonders an den Orten, an denen traditionell viele Feiernde zusammenkommen, verstärkt präsent sein. In Trier wird sie in der Silvesternacht mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, des Kommunalen Vollzugsdienstes der Stadtverwaltung und anderer Behörden die Feiern zum Jahreswechsel begleiten. Der Trierer Hauptmarkt wird zudem mit Videokameras überwacht werden.

Besonders in der Trierer Innenstadt sollen in der Silvesternacht verstärkt Polizeibeamte in zivil und Uniform für einen friedlichen Verlauf des Jahreswechsels sorgen. Unterstützt werden die Beamten der Polizeidirektion Trier dabei von der Bereitschaftspolizei. Darüber hinaus werden auf dem Hauptmarkt vier stationäre Videokameras eingesetzt. Sie liefern von Samstag, 31. Dezember, zwölf Uhr, bis Sonntag, 1. Januar 2017, sechs Uhr, Bilder vom Hauptmarkt in die Einsatzleitung der Polizei.

“Bereits zum Silvesterlauf am Samstagmittag werden mehrere Tausend Sportler und Besucher in der Trierer Innenstadt erwartet”, sagt der Leiter der Polizeidirektion Trier, Kriminaldirektor Norbert Hausen, “die meisten von ihnen werden auf dem Hauptmarkt feiern, ebenso wie die vielen Menschen, die sich dort jedes Jahr zum Jahreswechsel treffen.” Die Videoüberwachung soll einen aktuellen Überblick über die Situation und das frühzeitige Erkennen von Gefahrensituationen liefern. Daneben könnten die Videobilder für Fahndungsmaßnahmen und zur beweissicheren Strafverfolgung genutzt werden.

Die Polizei wird nicht nur in der Trierer Innenstadt präsent sein, sondern auch an den Orten in den Außenbezirken, an denen sich bekanntermaßen die Feiernden treffen. Mit einem personell starken Nachtdienst sollen darüber hinaus alle Polizeiinspektionen die Überwachung relevanter Örtlichkeiten zum Jahreswechsel gewährleisten.

“Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung durch terroristische Anschläge liegen für die Region Trier nicht vor”, betont Kriminaldirektor Hausen, “gleichwohl besteht nach wie vor eine abstrakt hohe Gefahr, der wir mit unserer Einsatzkonzeption begegnen.” (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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