Spielende Kinder erobern Trier

Mit dem Rollstuhl über den Hindernis-Parcour. Foto: Rolf Lorig

Mit dem Rollstuhl über den Hindernis-Parcour. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Es ist das größte kostenlose Spielfest in der Region, jedes Jahr nutzen zahllose Kinder die Gelegenheit, die der Händler-Zusammenschluss City Initiative Trier erdacht hat. Im kommenden Jahr wird das Fest 20 Jahre alt – Verschleißerscheinungen konnten beim diesjährigen Fest noch keine festgestellt werden.

Drei Plätze standen am Samstag im Mittelpunkt des Geschehens: Viehmarktplatz, Hauptmarkt und Domfreihof. Für die ganz Kleinen war der riesige Sandkasten im Schatten der Viehmarktthermen die erste Adresse. Damit ein ausgiebiges Buddeln möglich werden konnte, hatten die Organisatoren gleich 20 Tonnen Sand zu einem überdimensionalen Sandkasten ausgebreitet. Gleich daneben befand sich eine Slalomstrecke der ganz besonderen Art. Kinder hatten hier die Möglichkeit auszuprobieren, mit welchen Schwierigkeiten Rollstuhlfahrer im Alltag zu kämpfen haben.

Urzeit und Neuzeit begegneten sich ebenfalls auf dem Viehmarkt. Auf der einen Seite die Nachbildungen der Saurier aus dem Eifeler Dinopark Teufelsschlucht, auf der anderen Seite gab es Einblicke in den Nationalpark Hunsrück. Und auch der Eifelpark Gondorf nutzte die Gelegenheit, sich dem jungen Publikum vorzustellen und zu empfehlen.

Auf dem Hauptmarkt gab es zwischen 11 und 17.45 Uhr ein buntes Programm mit Tanzvorführungen und Musik. Musiker der Karl-Berg-Musikschule und der Modern Music School traten auf, neben Hip-Hop- und Video-Clip-Dancing gab es auch Kinderballett.

Formel 1-Rennfahrer haben in der Regel im Kettcar angefangen. Möglicherweise war am Samstag auf dem Domfreihof auch der ein oder andere Schumacer-Nachfolger am Start. Denn wie schon in den Vorjahren hatten die Organisatoren hier wieder einen großen Kettcar-Parcours angelegt, auf dem sich die jungen Rennsportbegeisterten so richtig austoben konnten.

Stichwort austoben: Dazu bot sich auf allen Plätzen auf den zahlreich vertretenen Hüpfburgen ausreichend Gelegenheit. Wer es lieber ruhig mochte, konnte ebenfalls auf allen Plätzen basteln oder sich fantasievoll schminken lassen. (rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft, inside54.de Hinterlasse einen Kommentar

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