Trier-Gesellschaft erhält Preis für Denkmalschutz

Vertretung des Vorstandes der Trier-Gesellschaft: OB Wolfram Leibe, Dr. Gilbert Haufs-Brusberg, Prof. Dr. Lukas Clemens, Prof. Dr. Rudolf Terner, Gerd Burscheid, Dr. Elisabeth Dühr, Gerd Kintzinger, August Thormeyer, Karl-Heinz Scheurer, Peter Lürenbaum. Foto: privat

TRIER. Für ihr Engagement um den Erhalt des baulichen und archäologischen Erbes wurde die Trier-Gesellschaft vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz mit dem deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet. Der Preis ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland.

Wie das Komitee in Bonn dazu mitteilt, haben sich die Preisträger “in besonderem Maße um die Erhaltung des baulichen und archäologischen Erbes verdient gemacht“. Der Preis in Form einer silbernen Halbkugel wird am 13. November 2017 in Basel verliehen. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an insgesamt vier Initiativen, eine Privatperson, drei Journalisten und eine Onlineplattform.

Die Trier-Gesellschaft setzt sich auf vielfältige Weise für die Rettung von Denkmälern ein. Bereits über 100 Projekte konnten von ihr realisiert werden. Zu den jüngsten, die sie unterstützt hat, zählt die Renovierung der Trierer Judengasse, die Restaurierung eines Freskos im Kreuzgang der Abtei St. Matthias, der Kapelle auf dem Trierer Hauptfriedhof sowie des Petrusbrunnens auf dem Hauptmarkt in Trier.

Die Trier-Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein mit den Zielen, den Wiederaufbau, die Instandsetzung und die Erhaltung von Kulturdenkmalen in der Stadt Trier zu fördern und für diesen Zweck in allen Bevölkerungsschichten zu werben. Die finanziellen Mittel für ihre Aufgaben gewinnt die Gesellschaft über Mitgliedsbeiträge, Spenden und über Zuwendungen und Vermächtnisse. Seit 1982, dem Gründungsjahr der Trier-Gesellschaft, setzte sie nach eigenen Angaben 1,9 Millionen Euro für denkmalpflegerische Zwecke und zur Verbesserung des Trierer Stadtbildes ein. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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