Trier unterm Hakenkreuz

Ein Schlüsseldokument der Judenverfolgungen in Trier: Die sogenannte Kennkarte. Foto: Stadtmuseum Simeonstift

Ein Schlüsseldokument der Judenverfolgungen in Trier: Die sogenannte Kennkarte. Foto: Stadtmuseum Simeonstift

TRIER. Am 8. Mai wird dem Ende des Zweiten Weltkriegs gedacht und an die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur erinnert. Der Historiker Prof. Dr. Frank G. Hirschmann nimmt an diesem Tag um 11.30 Uhr im Stadtmuseum die Trierer Stadtgeschichte während dieser Zeit in den Blick und zeigt, wie vor Ort die menschenverachtende Verfolgungs- und Vernichtungspolitik von 1933 bis 1945 durchgesetzt wurde. Bei dem Rundgang durch die Ausstellung werden Alltagsgegenstände, Kunstwerke, Plakate und Interviews vorgestellt, die dieses düstere Kapitel der Trierer Stadtgeschichte illustrieren. Führerstaat und Volksgemeinschaft werden dabei ebenso beleuchtet wie die Opfer der Gewaltherrschaft. Der Eintritt kostet sechs Euro.

Jugendclub

Lust auf Kunst? Davon hat Trier jede Menge zu bieten: von antiker Kulturgeschichte bis zu jungen Gegenwartskünstlern. Der Jugendclub des Stadtmuseum Simeonstift trifft sich immer am ersten Samstag im Monat (7. Mai) ab 15 Uhr, um quer durch die Jahrhunderte Kunst anzuschauen, zu diskutieren und selbst auszuprobieren. Im Mai dreht sich im alles um das Thema Farben: In der Museumswerkstatt werden eigene Farben hergestellt, mit denen anschließend Bilder gemalt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an einem Einzeltermin kostet fünf Euro. Geeignet für Jugendliche ab zwölf Jahre. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.