Trierer im Landesdurchschnitt seltener krank

TRIER. Die Beschäftigten in Trier haben 2016 meist wegen psychischer Erkrankungen im Job gefehlt. Das zeigt der Gesundheitsreport der Barmer-Krankenkasse. Jörg Kalkstein, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Trier, sagt: “Insgesamt waren die Beschäftigten in Trier aber seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt.”

Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte in Trier im Durchschnitt 1,2 (Land: 1,3) Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 16,1 (Land: 17,9) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Der Krankenstand lag in Trier bei 4,4 Prozent (Land: 4,9 Prozent). “Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 44 arbeitsunfähig gemeldet waren”, erklärt Kalkstein.

Häufigste Gründe für die Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten in Trier waren psychische Störungen (3,7 Tage), Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (3,2 Tage), Atemwegserkrankungen (2,3 Tage) und Verletzungen (1,9 Tage). Der Gesundheitsreport wertet die Daten von 186.000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen aus. Das sind 13,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland. (tr)


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