Unterstützung für Trierer AIDS-Hilfe

Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergibt den Bewilligungsbescheid an den Landesverband der AIDS-Hilfen: Ulla Wörner, Ulla Meyer (Vorstand), Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Markus Tyrell (v.l.n.r.) Foto: Harald Tittel/Staatskanzlei RLP

Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergibt den Bewilligungsbescheid an den Landesverband der AIDS-Hilfen: Ulla Wörner, Ulla Meyer (Vorstand), Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Markus Tyrell (v.l.n.r.) Foto: Harald Tittel/Staatskanzlei RLP

TRIER. “Mit Prävention, Beratung und der unterstützenden Begleitung von Menschen, die sich mit HIV infiziert haben, leisten die AIDS-Hilfen in Rheinland-Pfalz einen unersetzlichen Beitrag im Kampf gegen die Krankheit”, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bei der Übergabe eines Bewilligungsbescheides an die AIDS-Hilfe Rheinland-Pfalz in Trier. Mit rund 370.000 Euro fördert das Land den Landesverband, dem sechs regionale AIDS-Hilfen in Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Ludwigshafen, Mainz und Trier angehören.

“Die Förderung unterstützt die flächendeckende Beratung von infizierten Menschen und ihren Angehörigen und ermöglicht wichtige Präventionsprojekte”, betonte die Ministerpräsidentin. Ein Beispiel sei eine landesweite Aktionswoche an weiterführenden Schulen im November 2014, die die AIDS-Hilfen gemeinsam mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung durchführte. Dabei seien Schülerinnen und Schüler in 36 Klassen über die Prävention von AIDS und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen aufgeklärt worden.

“Diese Präventionsarbeit bleibt wichtig, so haben sich 2013 rund 100 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem HI-Virus infiziert”, so Dreyer. Insgesamt seien im Land rund 2.100 Menschen infiziert. Die Daten des Robert-Koch-Instituts für das Jahr 2013 zeigten zwar, dass die Neudiagnoserate im Vergleich zu anderen Bundesländern weiterhin als niedrig einzustufen sei, dennoch dürfe man bei der Prävention nicht nachlassen. “Die AIDS-Hilfen sind ein wichtiger Partner bei der Aufklärung und helfen mit ihrer einfühlsamen und kompetenten Arbeit dabei, Vorurteile abzubauen”, betonte die Ministerpräsidentin. (tr)


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