Vandalismus auf Hauptfriedhof: Polizei sucht Zeugen

Betroffen untersucht Dezernent Andreas Ludwig einen der beschmierten Grabsteine. Foto: Rolf Lorig

Betroffen untersucht Dezernent Andreas Ludwig einen der beschmierten Grabsteine. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der Schreck war groß: Unbekannte hatten in der Nacht zum Mittwoch, 10. August, 30 Grabsteine sowie vier Grabstelen im Besitz der Stadt Trier auf dem Hauptfriedhof mit Farbe besprüht. Für ihre Ermittlungen sucht die Trierer Polizei weiter nach Zeugen. Insbesondere eine vierköpfige Personengruppe könnte Hinweise geben.

Gegen 7.30 Uhr hatten Mitarbeiter des Grünflächenamtes am Mittwochmorgen die Sachbeschädigungen festgestellt und die Polizei informiert. Nach Überprüfung durch die  Mitarbeiter wurde festgestellt, dass insgesamt 30 Grabsteine bzw. Grabstelen von Privatpersonen und vier Gräber-Urnen geschändet wurden. Die Polizei hat die Betroffenen, die sich bisher noch nicht gemeldet hatten, angeschrieben und über die Sachbeschädigung informiert.

Nach Zeugenangaben halten sich nach Schließung des Friedhofes ab 21 Uhr regelmäßig Jugendliche und Heranwachsende auf dem Gelände auf. Insbesondere eine vierköpfige Personengruppe ist für die Polizei von Bedeutung. Sie soll am Tatabend auf dem Gelände des Friedhofes gewesen sein und kann möglicherweise Hinweise zu dem oder den Tätern geben.

Bei den vier Personen handelt es sich um drei Männer und eine Frau im Alter von etwa 20 Jahren. Sie sollen normale Figuren haben und von mitteleuropäischem Aussehen gewesen sein. Die Frau hatte ihre blonden Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden.

Zeugen, insbesondere die beschriebene vierköpfige Personengruppe, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0651/9779-3200 zu melden. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, inside54.de Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.