Veranstaltungen im Museum Simeonstift

TRIER.  In der Woche vom 21. August bis 27. August lädt das Museum Simeonstift zu den folgenden Veranstaltungen ein.

Dienstag, 22. August, 19 Uhr
Gestapo in Trier 1933–1945. Gefährliche Rückkehrer? Fremdenlegionäre im Visier der Staatspolizeistelle Trier
Vortrag von Ksenia Stähle
Der Vortrag von Ksenia Stähle mit dem Titel “Gefährliche Rückkehrer? Fremdenlegionäre im Visier der Staatspolizeistelle Trier” ist Teil der Vortragsreihe „Gestapo in Trier 1939-1945“ in Zusammenarbeit von Stadtmuseum Simeonstift und dem Fach Geschichte an der Universität Trier. Er findet am Dienstag, dem 22. August um 19:00 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift statt. Im Vortrag geht es um den Umgang der Gestapo Trier mit ehemaligen Fremdenlegionären. Bei diesen handelt es sich um Männer, die nach Abschluss ihrer Dienstzeit in der französischen Fremdenlegion freiwillig nach Deutschland zurückkehrten. Aufgrund ihres Werdegangs stellten die freiwilligen Rückkehrer für das NS-Regime ein sicherheitspolitisches Problem dar: sie waren einerseits erprobte Kombattanten, andererseits fielen sie unter generellen Spionageverdacht. Der Vortrag dauert ungefähr eine Stunde und kostet 6,- €, Studierende haben freien Eintritt.

Samstag, 26. August, 15.30 – 16.30 Uhr
Japanische Tee-Zeremonie mit Verkostung im Stadtmuseum Simeonstift
Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Trier e.V. lädt zu einer japanischen Teezeremonie in das Stadtmuseum Simeonstift ein. Am Samstag, dem 26. August um 15:30 Uhr präsentiert Frau Soufu Mori die Grundlagen der japanischen Tee-Zeremonie in Theorie und Praxis. Sie ist Tee-Meisterin der Enshu Sado Teeschule in Tokio. Die Enshu Sado Teeschule wurde vor ca. 400 Jahren gegründet Sie gilt als eine der ältesten und bekanntesten Teeschulen in ganz Japan. Besonderer Fokus wird bei der Präsentation im Stadtmuseum auf den die Zubereitung des Matcha-Tees gelegt. Übersetzt werden die Ausführungen von Manami Ozawa. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 0651 718-1452 oder museumspaedagogik@trier.de. Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde.

Sonntag, 27. August, 11.30 Uhr
Trier im 19. Jahrhundert
Führung zur Stadtgeschichte mit Prof. Dr. Frank G. Hirschmann
Die Porta Nigra wird freigelegt, Karl Marx kommt zur Welt, Handwerker und Bauern gehen auf die Straße und protestantische Beamte sorgen für Konfliktpotential: Das 19. Jahrhundert war auch in Trier eine bewegte Zeit. Der Historiker Prof. Dr. Frank G. Hirschmann lädt ein, diese Epoche am Sonntag, dem 27. August um 11:30 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift zu entdecken: An Exponaten der Dauerausstellung zeigt er, wie historische Entwicklungen in Trier ihren Niederschlag fanden – und wo die Moselstadt ihre ganz eigenen Wege ging. Der Rundgang dauert ungefähr eine Stunde und kostet 6,- €. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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