Vor der Ordensverleihung rasch in die Beletage

Im Beisein von Stefan Metzdorf, Stefan Feltes, Andreas Peters (alle ATK), Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Bürgermeisterin Elvira Garbes und Wolfgang Schütz vom SWR trägt sich Johannes B. Kerner ins Gästebuch der Stadt Trier ein. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Am Samstagnachmittag hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe gemeinsam mit Bürgermeisterin Elvira Garbes den Fernsehmoderator Johannes B. Kerner in der Beletage auf dem Domfreihof empfangen. Anlass war die Verleihung des Kaiser-Augustus-Ordens durch die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK). Diese verleiht den Orden an prominente Persönlichkeiten, die sich durch ein besonderes soziales Engagement hervorgetan haben. Kerner unterstützt mit seiner Stiftung benachteiligte Kinder und Jugendliche und setzt sich im Aufsichtsrat der Deutschen Sporthilfe für Spitzensportler mit wenig Geld ein.

Als gebürtiger Bonner kennt Kerner die älteste Stadt Deutschlands. Trotzdem nutzte er die Gelegenheit vor dem Empfang noch rasch zu einem kurzen Spaziergang durch die Stadt. Das trübe Wetter wird ihn vermutlich nicht sonderlich gestört haben, zeichnet sich seine Wahlheimat Hamburg auch nicht gerade durch bestes Wetter aus.

Als gebürtiger Bonner kennt Johannes B. Kerner Trier und auch den Trierer Dom.

Preisgeld bleibt in der Region

Über die diesjährige Wahl der ATK bringt Oberbürgermeister Wolfram Leibe dann beim Empfang seine Freude zum Ausdruck, weiß er doch um das Wirken des beliebten Moderators. Der wiederum schmunzelt, als er auf den Orden angesprochen wird. Ja, er wisse wohl, dass das mehr als ein Karnevalsorden sei und dass dieser durchaus einen ernsten Hintergrund habe, sagt Kerner, der von ATK-Präsident Andreas Peters, Vize Stefan Feltes und ATK-Schatzmeister Stefan Metzdorf begleitet wird.

Wie will er das Preisgeld – mit dem Orden werden 5.555,55 Euro ausgeschüttet, die für wohltätige Zwecke eingesetzt werden müssen – umgehen? Wieder lächelt Kerner, denn jetzt müsste er ein kleines Geheimnis lüften, das eigentlich erst am Abend bei der Gala bekanntgegeben werden soll. Doch die neugierigen Journalisten bekommen zumindest eine Andeutung: “Das Geld bleibt in der Region und geht an drei hiesige Institutionen.”

Und dann ist es auch schon so weit, es folgt der Eintrag in das Gästebuch. Kerner überlegt einen Moment, dann legt er los: “Wer Geschichte (älteste Stadt Deutschlands) verstehen will – und wer Zukunft (20.000 Studenten) gestalten will, kommt an Trier nicht vorbei.

Vielen Dank für die Einladung. Johannes B. Kerner”

Für den prominenten Gast hat die Stadtspitze zum Schluss auch noch ein Mitbringsel: OB Leibe übereicht Kerner ein gerahmtes Petermännchen, eine Münze des Trierer Erzbischofs und Kurfürsten Karl Kaspar von der Leyen (1652 – 1676), die untrennbar mit der Münz- und Geldgeschichte des Kurfürstentums Trier im 17. und 18. Jahrhundert verbunden ist. (-flo-)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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