War es fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung?

TRIER. Feueralarm in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag: Gegen 3.40 Uhr alarmierte ein Zeuge die Rettungsdienste, dass es in einem Keller in der Peter-Schroeder-Straße brenne. Die Brandermittler der Kriminalpolizei schließen nach den ersten Untersuchungen zurzeit einen technischen Defekt als Ursache aus.

Beim Eintreffen der Polizei vor Ort hatte die Feuerwehr bereits mit dem Löschen des Brandes begonnen. Das Feuer war in einem Kellerabteil des Mehrfamilienhauses ausgebrochen und hatte auf ein zweites übergegriffen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, der das Treppenhaus zunächst unpassierbar machte, konnten die anwesenden Bewohner erst evakuiert werden, nachdem die Feuerwehr dies belüftet hatte.

Insgesamt konnten zehn Personen unverletzt ins Freie gebracht werden oder sich selbst in Sicherheit bringen.

Nachdem das Feuer gelöscht und das Haus gegen 6 Uhr abschließend belüftet worden war, konnten die betroffenen Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Brandermittler der Kripo Trier schließen nach ersten Untersuchungen vor Ort einen technischen Defekt als Brandursache aus und ermitteln wegen des Verdachts der Brandstiftung. Ob es sich dabei um eine fahrlässige oder eine vorsätzliche Brandlegung handelt, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.

Hinweise auf einen Verantwortlichen hat die Polizei derzeit noch nicht. Auch die Höhe des Sachschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0651 / 9779-2290 oder -2216 zu melden. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen Hinterlasse einen Kommentar

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