Weihnachtliche Stimmung bei der AWO

An Heiligabend muss niemand allein sein: Die AWO-Feier in der Halle am Bach. Foto: AWO

An Heiligabend muss niemand allein sein: Die AWO-Feier in der Halle am Bach. Foto: AWO

TRIER. Auch in diesem Jahr vermittelte die Feier der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Trier Zuflucht, Halt und Geborgenheit in einem festlichen Rahmen. Damit Einsamkeit an Heiligabend nicht zur Qual wird, veranstaltet die AWO Trier seit Jahrzehnten eine Feier am Heiligabend für alle die, denen der Anschluss an Familie und Freunde im häuslichen Umfeld aus welchen Gründen auch immer fehlt.

So konnte der Vorsitzende der AWO Detlef Schieben insgesamt 130 Gäste, darunter auch drei syrische Familien mit ihren Kindern in der Halle der KG Trier-Süd ‟Am Bach‟ begrüßen. Oberbürgermeister Wolfram Leibe und die Ortsvorsteherin von Trier- Süd, Jutta Föhr, vervollständigten die Gästeliste. Der Oberbürgermeister würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, ohne die ein solches Fest gar nicht durchzuführen sei. Besonders freute er sich, dass drei syrische Familien den Weg zur AWO gefunden haben. ‟Dies ist ein schöner Beitrag zur Integration, gemeinsam Heiligabend zu feiern“, so Leibe.

In dem, von vielen freiwilligen Helfern feierlich geschmückten Ambiente, herrschte eine heimische, gemütliche Stimmung. Wie in jedem Jahr gab es ein festliches Programm, das von Hanspitt Weiler moderiert wurde. Elsbeth Hedderich und Gundi Fischer unterhielten die Gäste mit ihren Weihnachtsgeschichten; Olaf Kihm sang mit den Teilnehmern die schönsten Weihnachtslieder und als Höhepunkt sang er das Ave-Maria. Nach dem Festschmaus folgte mit dem Besuch des heiligen Nikolaus (Horst Wehinger) der nächste Höhepunkt des Abends. Wie nicht anders erwartet hatte dieser für alle Gäste eine volle Tüte mitgebracht. ‟Oh du fröhliche….“ bekam der heilige Mann noch zu hören, ehe er den Blicken der Gäste entschwand. Zum Abschluss des Abends gab es ein reichliches Festmenü. Olaf Kihm sang mit den Gästen ‟Stille Nacht, heilige Nacht „ während der Techniker Herbert Kaiser das Licht dimmte. Der Fahrdienst der AWO sorgte anschließend dafür, dass alle Gäste den Weg nach Hause fanden. (tr)


Drucken
Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured, inside54.de Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

* Eingabe erforderlich (Pflichtfelder). Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Die Angabe eines Klarnamens ist nicht erforderlich.