Wenn Vier sich zusammentun…

Die Bögen und die Traufe haben an Markanz gewonnen, das Gebäude wirkt nicht länger flach im Licht. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Nachtschwärmer werden es schon bemerkt haben: Die Konstantin-Basilika hat eine neue Beleuchtung. ‟Rechtzeitig wurde sie fertiggestellt‟, freut sich Pfarrer Thomas Luxa, ‟am Vorabend zum Reformationstag hat sie schon gebrannt.” Während eines Pressetermins vor Ort wurde sie nun ganz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Erfolg hat bekanntlich immer viele Väter. In diesem Fall sogar vier: Das Amt für Kultur und internationale Angelegenheiten – es ist zuständig für die Anstrahlungen der Baudenkmäler der Stadt. Dann das Amt für Denkmalpflege, die evangelische Kirchengemeinde und nicht zuletzt die Stadtwerke Trier (SWT), die für den technischen Part verantwortlich zeichnen.

‟Die bisherige Beleuchtung war in einem jämmerlichen Zustand‟, schildert SWT-Vertriebsmann Stefan Kohr. ‟Zum einen entsprach sie nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, zum anderen waren mehrere Beleuchtungskörper auch defekt.”

Alle Mitwirkenden sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Dank LED nur ein Viertel der Stromkosten

Dass die SWT hier helfend eingegriffen haben, war an sich eine klare Sache. ‟Im Zuge der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED rüsten wir nach und nach auch alle Anstrahlungen der Baudenkmäler auf die neue LED-Technik um‟, sagt SWT-Vorstand Arndt Müller. Dass man bei der Basilika die Umrüstung auf die energiesparende Technik vorgezogen hat, war dem Reformationstag geschuldet. ‟Die Basilika sollte abends zu diesem Anlass einfach noch besser aussehen‟, erklärt Amtsleiter Roman Schleimer im Namen der Stadtverwaltung. Was ihn besonders freut: ‟Die neue Technik benötigt nur noch ein Viertel der bisherigen Stromkosten.”

Claudia Struth, Baukirchenmeisterin der Evangelischen Kirchengemeinde Trier, klärt auf, von wann bis wann die Anstrahlung zum Einsatz kommt: ‟Mit dem Moment, wenn die Straßenbeleuchtung eingeschaltet wird. Abgeschaltet wird sie dann um Mitternacht.” Was ihr an der neuen Technik besonders gefällt: ‟Das Gebäude tritt dadurch viel plastischer in Erscheinung, gewinnt deutlich an Kontur und Markanz.” Dem pflichtet Pfarrer Luxa sofort bei: ‟Die alte Beleuchtung hat nicht in einem vergleichbarem Umfang modelliert und war von der Farbe her viel mehr orange.” (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft 1 Kommentar

Kommentar zu Wenn Vier sich zusammentun…

  1. Gisela S.

    alles ist sehr schön geworden -Respekt ! Endlich kommt dieser Prachtbau in der Dunkelheit mal richtig zu Geltung .Jetzt kann man sich auch wieder der Porta zuwenden – nach gescheiterten Versuchen lichttechnisch das Denkmal herauszuputzen – sollte es vielleicht jetzt klappen – mit dieser Vorgabe . Das gleiche gilt für Frankenturm , Viehmarktthermen ,Römer- und Kaiser Wilhelmbrücke , Drei-Königshaus und auch andere private und kirchliche Gebäude in der Stadt -Calchera in der SIM hats vorgemacht -toll!

     

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