Westnetz fördert private Infrastruktur für E-Mobilität

Öffentliche Ladestationen wie die der SWT auf dem Augustinerhof sind keine Seltenheit mehr. Jetzt fördert innogy den Aufbau von privaten Ladeboxen. Foto: Rolf Lorig

REGION. Die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der innogy SE, fördert ab sofort den Aufbau einer privaten Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Jeder neue Netzanschluss ist kostenlos, wenn der Kunde seine Zustimmung zur netzdienlichen Steuerung seiner Ladeeinrichtung erklärt. Voraussetzung für den so genannten eMobility Netzanschluss ist lediglich, dass die Anschlusslänge auf dem Kundengrund höchstens 30 Meter beträgt. Dies ist erfahrungsgemäß bei etwa 95 % aller neuen Netzanschlüsse der Fall.

Eine Frist für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs oder den Einbau einer Ladebox besteht dabei nicht. Bestandskunden benötigen in der Regel keinen neuen Anschluss und können bei Installation einer Ladeeinrichtung auch von dem neuen Angebot profitieren: Sie müssen lediglich einen moderaten Baukostenzuschuss zahlen, falls ihre zukünftige Leistung mehr als 30 kW beträgt. “Mit dem neuen Preissystem wollen wir einen aktiven Beitrag zur Förderung und Gestaltung der Elektromobilität leisten. innogy ist bereits einer der führenden Anbieter von öffentlicher Ladeinfrastruktur in Deutschland. Jetzt wollen wir unseren Kunden zusätzlich ermöglichen, ihr Elektrofahrzeug auch in der heimischen Garage bequem und kostengünstig zu laden“, erklärte Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH.

Der Vorteil für den Netzbetreiber besteht darin, dass er Informationen über den Aufbau der Ladepunkte erhält und so den Netzausbau gezielter vornehmen kann. Küppers: “Wir erfahren so, wo in unserem Netz Ladeeinrichtungen mit hoher Leistungsaufnahme angeschlossen werden und können diese netzdienlich steuern. So verbessern wir den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb unseres Netzes.“

Neben der Einführung des eMobility Netzanschlusses hat die Westnetz GmbH zum 1. Januar ihr Preismodell radikal vereinfacht. Jetzt gibt es nur noch drei feste Preisstufen für Strom- und Gas-Netzanschlüsse, wobei die Anschlusslänge auf dem Kundengrund preisentscheidend ist. Die Stufen liegen bei 30, 50 und 100 Metern. Die Anschlusskosten liegen nun pauschal zwischen 499 und 799 Euro.

Kunden können ihren Anschluss bequem und einfach über ein Portal auf der neu gestalteten Webseite der Westnetz bestellen. Kundenberater beantworten Fragen unter der Westnetz-Rufnummer
0800-93786389. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Gesellschaft 2 Kommentare

2 Kommentare zu Westnetz fördert private Infrastruktur für E-Mobilität

  1. Christian

    Hallo trier-reporter,
    Ihr seid Helden.
    Ihr schreibt einen Beitrag über die Westnetz und zeigt im Bild eine Ladestation der SWT.
    Top!

     
    • Rolf Lorig

      Hallo Christian, wo ist der Widerspruch? Es geht um Elektromobilität und nicht um Unternehmen.

       

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