Ziemlich beste Poller-Feinde

Fast alltägliches Bild: der zugeparkte Domfreihof.

TRIER. Frühestens 2019 soll die Polleranlage in der Liebfrauenstraße hin zum Domfreihof installiert werden – drei Jahre später, als 2015 von Dezernent Andreas Ludwig (CDU) angekündigt. Für Rainer Lehnart (SPD) ist das indiskutabel. “Geht gar nicht”, sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion gegenüber dem reporter. Lehnart ist bedient. Ludwigs Antworten auf die Anfrage der Sozialdemokraten im Stadtrat seien “eine Frechheit”. Tatsächlich ergeht das Ludwig-Dezernat sich bei seiner schriftlichen Antwort in Allgemeinplätzen – ebenso wie bei der jüngsten reporter-Anfrage zum Thema. Tenor: Nichts Genaues weiß man nicht! Weder liegt ein Konzept vor, noch kann das Ludwig-Dezernat Antworten zu den Detailfragen geben. Dabei wurden die notwendigen finanziellen Mittel bereits in den Doppelhaushalt 2015/2016 eingestellt. Getan hat sich seither – nichts!

Immer wieder sonntags: Der Domfreihof ist zugeparkt, am Viehmarkt werden rücksichtslos Einfahrten zugestellt, die Konstantinstraße dient als Flaniermeile für motorisierte Spazierfahrer hin zum Kornmarkt, und der Stockplatz ist ohnehin rechtsfreie Zone für alle Wildparker – und das sogar täglich. Im Gegensatz zu anderen Städten, wo konsequent durchgegriffen wird, bekommt Trier das Problem des Wildparkens nicht in den Griff. Abhilfe könnten jene Polleranlagen bringen, für die im Doppelhaushalt 2015/2016 bereits 120.000 Euro – 60.000 Euro pro Haushaltsjahr – eingestellt worden waren.

Im Dezember 2015 kündigte Neu-Dezernent Andreas Ludwig (CDU) an, die Poller in der Liebfrauenstraße hin zum Domfreihof noch in 2016 installieren zu wollen. Nun stellt sich heraus, dass das federführende Tiefbauamt unter dem Dach des Ludwig-Dezernats seine Hausaufgaben einfach unerledigt liegen ließ. Stattdessen giftete Ludwig in der jüngsten Ratssitzung SPD-Mann Lehnart an: “Hätten Sie mich schon länger als Dezernent, hätten Sie Ihre Poller wahrscheinlich schon!” Der Sozialdemokrat hatte zuvor süffisant nachgefragt, wenn er denn zu den Pollern noch einmal nachfragen dürfe. Das brachte Ludwig in Rage.


Der motorisierte Druck auf die Trierer Straßen nimmt weiter zu. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm stieg alleine die Anzahl der Pkw seit Ende der 1980er Jahre um mehr 50 Prozent an − von 41.397 auf 63.387 Autos. Ähnlich dürfte es im Landkreis Bernkastel-Wittlich aussehen, obwohl hier keine Vergleichszahlen zu den 1980er Jahren vorliegen. Ende August waren im Landkreis Bernkastel-Wittlich 72.958 Pkw gemeldet. Auch in Trier und Trier-Saarburg ist eine rapide Zunahme der Pkw-Anzahl zu verzeichnen. Ende der 1980er Jahre waren hier 95.602 Autos zugelassen (Trier: 38.465; Landkreis: 57.137). Aktuell liegt die Anzahl der zugelassenen Pkw bei 146.303 (Trier und Trier-Saarburg). An der städtischen Verkehrspolitik hat sich jedoch seit Ende der 1980er Jahre kaum etwas geändert. Nach wie vor setzten die Verkehrs- und Stadtplaner trotz des sich abzeichnenden Kollaps auf den motorisierten Individualverkehr.


Dabei ist der Schlendrian im Dezernat des Christdemokraten offensichtlich. Seit 2015 hatte Ludwig Zeit, zumindest ein Konzept zu erarbeiten und Detailfragen zu klären. Doch aus den Antworten des Dezernats auf die reporter-Anfrage vom 3. Oktober, die nahezu deckungsgleich mit Ludwigs Ausführungen im Stadtrat sind, geht hervor: Das Thema wurde seit 2015 konsequent ignoriert. Begründung: “Aufgrund der hohen Kosten, der vielen Zugangsberechtigen und der momentanen rechtlichen Voraussetzung auf dem Domfreihof wurde das Thema hinsichtlich der Priorität gegenüber anderen baulichen Maßnahmen immer wieder aufgeschoben. Die Maßnahme bindet für das Aufstellen eines Konzeptes und die Durchführung Personal, das momentan aufgrund der vielen parallel laufenden Maßnahmen nicht zur Verfügung steht. Es ist vorgesehen, sich Anfang 2018 eingehend mit dem Thema zu befassen.”


Zum Thema − Auf Blech gebaut


Stand heute weiß das Ludwig-Dezernat noch nicht einmal, wie viele Zugangsberechtigte im Bereich des Domfreihofs überhaupt leben und wie viele motorisierte Kraftfahrzeuge dort gemeldet sind. “Eine genaue Zahl gibt es noch nicht”, so die lapidare Antwort. Diese sei “erst noch zu ermitteln”. Gerade der Domfreihof sei “bei der Nutzung sehr komplex”. Als Beispiel führt das Ludwig-Dezernat das Standesamt an. So müsse geregelt werden, “ob und wenn ja wie die Zufahrt zum Standesamt künftig laufen soll. Viele Hochzeitspaare wollen mit einem besonders schönen Wagen nach der Zeremonie den Platz verlassen, oder Angehörige bringen Sekt und Gläser vorbei, um einen kleinen Empfang vor dem Turm Jerusalem zu machen. Will man das weiterhin zulassen, muss für solche Fälle eine Lösung gefunden werden, ein temporärer Chip, ein temporärer Code oder eine andere Lösung. Auch so etwas treibt möglicherweise wieder die Kosten nach oben.”

Betonung auf “voraussichtlich”

Heißt im Klartext: Auch das ist seit 2015 nicht geklärt worden. Von einem Gesamtkonzept kann ohnehin keine Rede sein. Als Begründung führt Ludwig nun an, er habe nicht genug Personal, um alle Aufgaben parallel zu erledigen. Eine Ausrede, vor der sogar Ex-Dezernent Thomas Egger (SPD) zurückschreckte. Der im Dezember abgewählte Kulturdezernent verzichtete darauf, sich auf den Standpunkt zurückziehen, er könne sich nicht um das Theater kümmern, weil Feuerwehr, Ordnungsamt, Katastrophenschutzzentrum und Rechtsamt die personellen Ressourcen über Gebühr strapazierten. Egger wusste, dass dies nichts anderes als eine billige Ausrede sein konnte.

Seit 2015 hatte Ludwig Zeit, zumindest ein Konzept zu erarbeiten. Foto: Rolf Lorig

Die Nachrangigkeit des Poller-Themas im Ludwig-Dezernat wurde auch Anfang Juni beim Ortstermin in Koblenz deutlich, wo sich unter anderem Lehnart und Thomas Albrecht von der CDU über entsprechende Anlagen informierten. Mehr als ein Jahr hatten Ludwigs Mitarbeiter aus dem Tiefbauamt gebraucht, um überhaupt einen Termin mit den Koblenzer Kollegen festzumachen. Doch Wolfgang van Bellen fehlte in Koblenz. Der Chef des Trierer Tiefbauamtes ging am darauffolgenden Tag in Urlaub. Ludwig ließ van Bellen gewähren und befeuerte so die Gerüchte um den Disput zwischen ihm selbst und van Bellen in der Poller-Frage: Ludwig will, van Bellen nicht.

In der jüngsten Stadtratssitzung schockierte Ludwig schließlich in der vom Tiefbauamt erstellten Antwort auf die SPD-Anfrage mit den Kosten: 750.000 Euro müssten bei angenommenen 15 Pollern für die gesamte Fußgängerzone aufgebracht werden. Hinzu kämen 112.000 an jährlichen Unterhaltskosten. Grundlage dafür seien die Koblenzer Daten. Dabei ist nach wie vor ungeklärt, wie das Ludwig-Dezernat auf die Anzahl von 15 Pollern kommt. Eine konkrete Antwort bleibt Ludwig auch auf die entsprechende reporter-Anfrage schuldig.

Dafür differenziert der Christdemokrat nun zumindest bei den Kosten für die Polleranlage in der Liebfrauenstraße. Die liegen nach einer Schätzung des Dezernats bei 50.000 Euro – und damit nur geringfügig höher, als unter Ludwigs Vorgängerin Simone Kaes-Torchiani (CDU) bereits prognostiziert (43.000 Euro). Mit den im Doppelhaushalt 2015/2016 eingestellten Mitteln von insgesamt 120.000 Euro wäre die Anlage hin zum Domfreihof demnach sogar überbezahlt.

“Deswegen gibt es für uns keinen Grund für eine neuerliche Verzögerung bis 2019”, so SPD-Mann Lehnart, der seine Kritik am Ludwig-Dezernat gegenüber dem reporter erneuert. “Dass bisher nichts geklärt wurde, ist einfach nicht hinnehmbar.” Erst “bis Ende 2018” will Ludwig das Konzept für die Sperrung der Innenstadt erstellen, ferner eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Ratsfraktionen bilden und die Bürgerbeteiligung starten. Die Polleranlage in der Liebfrauenstraße, die auch von Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) und Dezernent Thomas Schmitt (CDU) gefordert wird, soll dann als “Pilotprojekt” voraussichtlich in 2019 installiert werden. Wobei die Betonung nach wie vor auf “voraussichtlich” liegt. (et)


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 25 Kommentare

25 Kommentare zu Ziemlich beste Poller-Feinde

  1. Stadtkind

    Die Verkehrssicherheit am Domplatz ist nach meiner Beobachtung nicht mehr gegeben, weil die Autofahrer undiszipliniert bis verantwortungslos handeln. Ein Beispiel von vor 2 Wochen. Ein großer SUV der Premiumklasse befuhr die Fußgängerzone von der Liebfrauensstrasse kommend bis zur Höhe Liebfrauenkirche, um dort ein ca. 16 Jahre junges Mädchen abzusetzen. Bei der Kehrtwende fuhr der SUV rückwärts und zwang eine Radfahrerin zum Stoppen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dann fuhr der SUV wieder zurück Richtung Mustor. Nach wenigen Minuten kam der SUV wieder zurückgefahren durch die Liebfrauenstrasse in die Fußgängerzone, vorbei an 2 Hilfspolizisten. Die gingen aber einfach weiter. Die Fahrerin hatte das Handy am Ohr. Diese und ähnliche Szenen kann man täglich beobachten. Schade für so eine schöne Stadt.

     
  2. V. Clemens

    Man fragt sich ernsthaft, wie diese Zahlen ihren Ursprung haben.
    So soll in Trier ein Poller 50.000 Euro kosten zuzüglich 7500 Euro für die Jährliche Wartung eines einzigen Pollers.
    Diese Poller sind mittlerweile weit verbreitet:
    So haben die die z.B. die Städte Tuttlingen derzeit pro Poller ca. 20000 Euro bezahlt(Wartung ca. 700 Euro), Bückeburg ca. 15.000 Euro (Wartung 750 Euro),
    Bad Oldeslohe 21.000 Euro (bei 1250 Euro Wartung).
    Alles Gesamtpreise inkl. Montage.
    Auch gibt es evt. Fördermöglichkeiten durch das Land( Stichwort Terrorabwehr). Immerhin ersparen die Poller ja auch bei Veranstaltungen das Blockieren mit Schneeräumern.
    Wieso sind die in Trier so teuer?
    Man gewinnt als Bürger den Eindruck das hier Mondpreise genannt werden um Politische Entscheidungen zu beeinflussen.
    Und div. Beispiele der letzen Jahre nähren den Verdacht:
    Am 20.03.2007! hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt die Planungen zur Neuanbindung des Avelertals (Ratsvorlage 063/2007) fortzuführen.
    Bis heute liegen keine Pläne vor.
    Im Jahre 2004! hat der Rat den Baubeschluss gefasst, an der Zurmainerstraße in Höhe der Jugendherberge die Unterführung zu schließen und eine Ampel dort zu errichten.(RAZ v. Dez.2004)
    Jetzt haben wir 2017. hat da jemand eine Ampel gesehen?
    Im Februar 2016 musste der Baudezernent auf einer Bürgerversammlung mitteilen, das er zum Ausbau der Paulinstraße keine Pläne vorgefunden habe.(TV v. 12.02.2016)
    Pläne die, so hieß es immer von den Vorgängern, bereitlägen.
    Dem Bürger wird so der Eindruck vermittelt man wolle nicht. Das kann es doch nicht sein.

     
  3. G.Schlugt

    Ich zahle Kfz-Steuer und will mit meinem FORESTER überall hin fahren. Und das schließt Kirchen mit ein.

     
  4. Sascha

    Es ist eine einzige Farce, dass die Stadt es nicht hinbekommt, wenigstens kleinste Veränderungen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität hinzubekommen.
    Es ist ein Unding, dass das Tiefbauamt Anweisungen des Stadtvorstandes einfach so nicht befolgt. Jeder normale Arbeitgeber hätte hier schon längst personelle Konsequenzen gezogen, aber das Tiefbauamt kann offenbar machen was es will. Da fragt man sich, wofür machen sich die Mitglieder des Stadtrates und der Ausschüsse eigentlich in ihrer Freizeit solch eine Arbeit, die dann dadurch “honoriert” wird, einfach unter den Tisch fallen gelassen zu werden.
    Genauso ist es beim Ordnungsamt (Parkraumüberwachung): Verkehrshindernisse, beispielsweise zugeparkte Geh- und Radwege oder Kreuzungen werden nicht beseitigt, sondern nur das billigste Knöllchen verteilt. Das Hindernis ist damit aber nicht beseitigt!
    Ich “freue” micht schon auf die kommenden Adventstage, wenn es wieder heißt: Freie Fahrt und freies Parken am Domfreihof!

     
    • V. Clemens

      Sacha, Ortskundige wissen aber das man in der Vorweihnachtszeit auf dem Bischoff-Stein-Platz oder dem Stockplatz besser parkt. Weil da noch weniger Kontrollen stattfinden(Abschleppen nie) und man auch besser zu der Zeit da durch kommt. (I.o.)

       
    • Ehriker

      Ach Tiefbauamt und Ordnungsamt auf, hören Sie mir doch mit denen auf. Eine kleine Anekdote aus Ehrang dieser Tage: Ehranger Straße/ Ecke Hafenstraße. Die Geschichte beginnt vor ewigen Zeiten, als dort eine Ampel installiert wurde und als vor ewigen Zeiten dort und in Biewer die Straße sowie die Gehwege neu geteert wurden. So weit, so gut. Hauptrollen spielen das Tiefbauamt, das Ordnungsamt sowie zwei Ehranger Ortsvorsteher. Irgend wann fiel es beim Tiefbauamt wohl wie von Schuppen von den Augen, dass die Hafenstraße seid wohl fast 10 Jahren zur Gemeindestraße zurückgestuft wurde, da ach Wunder, die Umgehungsstraße Biewer fertig war. Also frisch ans Werk. Ampel und Kreuzungsbereich an der Ecke Hafenstraße und Ehranger Straße müssen ja ordnungsgerecht (nach immerhin fast 10 Jahren purer Unordnung) entsprechen der jetzt erkannten Lage angepasst werden. Da die Ehranger Straße immer noch eine Bundesstraße ist (B53alt) muss diese nun wieder Vorfahrt bekommen, also abgeknickende Vorfahrt weg, Abbiegespuren weg (warum auch immer), Ampelschaltung ändern. Und jetzt: pures Chaos. Die meisten Autos kommen abeds aus der Hafenstraße, ach wunder, aber die Grünphase ist wegen des Status einer Gemeindephase ultrakurz. Also jeden Abend Stau bis in die Bahnunterführung, Gehupe, Gestank, Lärm für die Anwohner. Die Ehranger Straße ist fast frei! Dann noch die Ampel so geschaltet, dass jetzt beide Richtungen auf der Ehranger Straße gleichzeitig grün haben, toll, mehrere Unfälle, der letzte vorgestern mit Linksabbiegern, und die die geradeaus nach Biewer möchten, müssen oft warten, weil sie wegen der wartenden Linksabbieger nicht durchkommen, wahrlich eine super Ampelschaltung, die richtig gut an die Verkehrsströme angepasst ist (Ironie off!). Und ach ja, ursprünglich sollte die Ampelanlage ganz weg, die Kreuzung ist nicht gefährlich, ach wo denken Sie hin, da müssen keine Schulkinder rüber usw.

       
      • Ehriker

        Nächstes Kapitel. Tiefbauamt: Hat bei der Teeraktion in Biewer und an der Ehranger Strße vergessen die Fahrbahnmarkierungen sowie die Parkplatzmarkierungen vor etlichen Jahren wieder aufzumalen. Parkplatzsituation Ecke Hafenstraße/Ehrangerstraße seit Jahren extrem angespannt, Anwohner finden kaum Parkplätze. Die markierten Parkplätze, also die früher markierten Parkplätze auf den Gehwegen werden von den Bewohnern in gewohnter Weise genutzt, auch ohne Markierung, da man, Sie erinnern sich, auf einer Bundesstraße nicht parken darf! Schon gar nicht vor einer Ampel! Was passiert die Tage. Ordnungsamt kommt, sagt zu den Anwohnern, hey, Sie dürfen doch nicht auf dem Bürgersteig parken, da sind keine Markierungen! So bitte auf der Zunge zergehen lassen: Also weist der Ordnungsamtsmitarbeiter wohl einen Anwohner an, er solle sich doch wie vorgesehen auf die Straße stellen. Ehrang ist für ihn ein Dorf (Achtung B53alt). Der Anwohner ist weisungstreu, stellt seinen Geländewagen auf die Straße 10 Meter vor die Ampel! Was passiert: heilloses Durcheinander, LKWs und Busse fahren rechts über den Bürgersteig und links an den auf der Fahrbahn parkenden Autos vorbei! Abends scheint dann das Ordnungsamt wieder da zu sein. Auf der Bundesstraße parken, 5-10 Meter vor einer Ampel, das geht doch nicht, also alle wieder rauf auf den Bürgersteig. Lösungen liebes Ordnungsamt und liebes Tiefbauamt!? Ampelschaltung den Verkehrsströmen anpassen und schnell wieder Fahrbahn- und Parkplatzmarkierungen aufmalen. Ganz einfach!

         
        • Ehriker

          Nachtrag:
          Nun wird sich der aufmerksame Leser fragen: Wo waren jetzt die Rollen der beiden Ehranger Ortsvorsteher bzw. deren Ortsgemeindemitglieder?! Tja, die glänzen oder glänzten wie meistens durch ihre Abwesenheit! Da besteht, so macht es den Eindruck, kein Interesse und mitbekommen, nein taten sie (Markierungen) und tun sie wohl auch nichts (Parkplatzsituation, Ampelanlage, Markierungen), da sie sich allem Anschein nach selten über den Ehranger Bahnübergang in den Ortsteil Ehrang Bahnhof wagen oder vielleicht denken, ach das ist auch noch Ehrang!? Vielleicht sollten die Ehranger Bürger des Ortsteils Ehrang Bahnhof einen Beitrittsantrag nach Biewer stellen!?

           
          • Ehriker

            Ausnahme des Erscheinens: ach so, Ausnahme ist , wenn ne Bombe gefunden wird und der OB kommt sowie die Presse!

        • Peter Binsfeld

          Volle Zustimmung was das Markierungschaos und die Ampelschaltung betrifft! Bei der Parkplatzsituation sollten sie aber ehrlicherweise dazu sagen, dass zumindest die Häuser auf der hangabwärts gelegenen Seite in dem betreffenden Bereich ziemlich große Gärten haben die auch von der Rückseite her mit dem Auto erreichbar sind. Da gibt es genug (meist sogar schon angelegte, aber nicht genutzte) Abstellfläche – Nachteil ist nur, dass man dann weiter laufen muss als wenn man vorne direkt vor seiner Tür auf dem Gehweg parkt….

           
          • Ehriker

            Danke, für Ihre Zustimmung. Gut, gehen Sie mal schauen, ist bereits jetzt so, außer ein zwei Gärten. Aber andererseits bin ich auch ein wenig dagegen, Grünfläche zu versiegeln, wenn genügend Parkraum da ist, der aber auch ehrlich gesagt durch einen Betrieb als Abstellfläche für kaputte bzw. Unfallautos, Firmenwagen und Kundenautos, zur Reparatur anscheinend seit Jahren zweckentfremdet wird. Wie wäre es denn mit Anwohnerparken?

          • Stephan Jäger

            @Peter Binsfeld
            Oh mein Gott!

            Leute, die es zu Fuß nicht mehr aus dem eigenen Garten bis in die Bude schaffen! Und dann fragt sich diese Stadt ernsthaft nach den Ursachen ihrer „Verkehrsprobleme“.

  5. Ehriker

    Nachtrag: , nach Auskunft des Ordnungsamtes ist die Ehranger Straße immer noch Bundestraße, oder auch nicht, wer weiß das? Andere Quellen behaupten, nach Öffnung Umgehehungsstraße Biewer wäre sie nur noch eine Gemeindestraße!? “Die Bundesstraße 53 beginnt in Trier am westlichen Brückenkopf der Kaiser-Wilhelm-Brücke und führt von dort um die Trierer Stadtteile Biewer und Ehrang/Quint. Bis zum 16. April 2007 durchquerte die Bundesstraße den gesamten Ortskern des Stadtteils Biewer und wurde erst in Ehrang in Höhe des Güterverkehrszentrums am Trierer Hafen als Umgehungsstraße weitergeführt. Seit Verkehrsfreigabe der Umgehung Biewer-Pfalzel verläuft die Straße vollständig ohne Ortsdurchfahrten bis zur Stadt Schweich. Von dort an begleitet sie die Mosel meist links-, teils rechtsseitig, als Uferstraße über Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach und Zell bis nach Alf.” Aber dann dürfte man ja auf auf der Straße parken!? Und dann bräuchte man keine Markierungen auf dem Bürgersteig zum Parken!? Sie sehen: pures Chaos!

     
    • V. Clemens

      @Ehriker: Der VÜD ist für Auskünfte nicht grade der fachlich richtige Ansprechpartner. Hier sind Straßenverkehrsamt bzw. LBM mit Sicherheit Zielführender und mit aktuellsten Informationen versehen.

       
  6. Max

    Wie auch heute Mittag und jeden Tag dasselbe. Der Busparkplatz am Weberbach war wieder knallevoll mit PKW’s.
    An der Einfahrt steht n großes Schild das tagsüber kein Parken für PKW erlaubt ist, juckt keinen.
    Allerdings steht da auch drauf “Alle anderen Fahrzeuge werden verwarnt, ggf. abgeschleppt”
    Ich hab nicht ein Fahrzeug gesehn mit n Verwarnung, sprich Knöllchen, traurig aber wahr, juckt auch keinen.

    Es ist doch einfach nicht normal das diese Stadt nicht willens und bereit ist Falschparker zu kontrollieren, warum machen die das einfach nicht ?

     
    • Sascha

      Stimmt, dieses lustige Schild hätte man sich sparen können, es wirkt irgendwie wie eine hilflose Bitte eines unterlegenen Wesens 🙂
      Heute gegen Mittag war scheinbar auch Autosalon in der Fußgängerzone um den Dom herum. Dort habe ich nicht weniger als 25 Fahrzeuge IN (!) der Fußgängerzone parken und fahren (!) sehen. Nicht eines hatte wenigstens ein Knöllchen. Arbeitet das Ordnungsamt sonntags etwa generell nicht?
      Unser Besuch aus den Niederlanden hat sich jedenfalls mehr als pikiert geäußert, da sie nicht eine Möglichkeit hatten, den Dom ohne ein geparktes Auto zu fotografieren (!). In der Vorweihnachtszeit wollten sie eigentlich nochmal eine Woche kommen, haben sich aber nun umentschieden, da sie gerne durch echte Fußgängerzonen flanieren. Schade ist es, aber wer kann es ihnen verdenken…? Dafür werden wir dort wenigstens ein Wochenende in einer Stadt mit Fußgängerzone verbringen können (und dann auch direkt dort unsere Weihnachtseinkäufe besorgen).

       
      • Ehriker

        Im Sinne von Herrn Jäger frag ich Sie, was hat der Busparkplatz am Weberbach mit dem Domfreihof zu tun, Menno!? 😉

         
        • Sascha

          Im Prinzip haben beide Orte gar nichts miteinander zu tun, allerdings haben sie die Gemeinsamkeit, dass die Stadt als Hausherrin an beiden Orten die Kontrolle über ihr Gebiet völlig verloren hat (und offenbar auch nicht zurückgewinnen möchte).

           
          • V. Clemens

            Damit hat @Sascha vollkommen Recht. Bis vor ein paar Jahren war der Städt. Busparkplatz noch mit einer Schranke und einem Parkwächter bestückt.
            Man gehe Mittags um 12 Uhr durch die Fußgängerzone.
            Ich verstehe bis heute nicht, warum z.b. mittags in der Fleischstraße 3 gelbe Paketautos gleichzeitig vor der Galerie parken. Und das obwohl es im Zuckerberg eine riesige Rampe gibt. Alles seit Jahren bekannt. Warum stellt man da niemanden hin?
            Mit Pollern wäre da viel Ärger schon mal weg.

  7. noch ein Ehriker

    akuell, mittlerweile stehen die autos auf der fahrbahn, oder auf dem bürgersteig oder beides nebeneinander in zweierreihen, bis runter zum ehranger bahnhof absolutes chaos! warte nur bis es mal kracht. manche scheinen jetzt zu denken, ach wenn das ordnungsamt das sagt, andere Bürgersteige bzw. ehemalige Parkplätze (eingezeichnete parkplätze fehlen ja) komplett leer, chaos pur, ortssvorsteher scheint abgetaucht.

     
    • Stephan Jäger

      „absolutes chaos! warte nur bis es mal kracht.“

      Zu solch einem „Chaos“ braucht es immer zwei:
      Einen, der keine Strichlein auf die Straße malt. Und einen, der zu blöde ist, ohne Strichlein auf der Straße zu erkennen, dass sein Auto anderen Leuten im Weg steht, oder, dem ganz einfach 50 Meter weniger Fußweg zum Fernsehsessel wichtiger sind als vernünfiges Vorankommen oder gar die Sicherheit seiner Mitmenschen. Wenn es kracht, ist dann nicht der mit den Strichlein schuld.

      Ansonsten sei gestattet die Frage, was die Unfähigkeit der Ehranger, ihre Autos vernünftig zu parken mit den Pollern rund um die Fußgängerzone in der Trierer Innenstadt zu tun hat.

       
      • Ehriker

        Ach Herr Jäger, su iss et, unn nit anders! Jetzt beschimpfen Sie schon alle Ehranger auf einmal “was die Unfähigkeit der Ehranger, ihre Autos vernünftig zu parken”. Ein grandioser Aufstieg für Sie, waren es bis jetzt noch einzelne Personen, die Sie beleidigen konnten erfolgt nun Ihr Aufstieg in eine neue Liga, die “Ach-ich-maul-mal-einen-ganzen-Stadtteil-an-Liga”! Glückwunsch! Als nächstes kommt dann “Ach-ich-maul-mal-das-ganze-Land…, dann die-ganze-Welt… und dann das-ganze-Universum-an-Liga! Es haben mehrere Anwohner Knöllchen bekommen, da das Ordnungsamt wohl selbst nicht mehr wusste, wer jetzt wo parken darf oder auch nicht und den Anwohnern unterschiedliche Anweisungen gab. Was ist in Ihrem Leben schief gelaufen? Und was geht Sie das überhaupt an, was in Ehrang los ist? Warum müssen Sie jeden und alles dumm anmachen, behalten Sie doch Ihre schlechte Laune und Ihre Aggressionen für sich. Und der Mitarbeiter der Stadt ist nach Ihrer Einstellung, nur einer “der keine Strichlein auf die Straße malt.” Und nach Ihrer Logik könnten ja auch alle Zebrastreifen und sonstige Markierungen entfernt werden, da ja alle so schlau wie Sie sind, und genau immer wissen dass ich da jetzt Fußgänger rüber lassen muss, dass ich da stehen darf oder nicht. Sie haben doch noch nicht mal ein Bild der Örtlichkeit, um die es geht, aber erlauben sich mal wieder ein Urteil! Sie haben keine hohe Meinung von Ihren Mitmenschen, so sieht es aus. Und Ihre Frage, was das mit dem Artikel zu tun hat. Lesen und Verstehen Herr Jäger. Es ging um das Tiefbauamt und die Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung, sehen Sie, und dazu gehört auch die verwaltungsinterne Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, die scheinbar nicht funktioniert. Sie halten sich eh für den schlauesten und omnipotentesten Trierer aller Zeiten, der genügend Zeit hat, und der Meinung ist, zu allem seinen Senf abgeben zu müssen, aber bitte ich gönne Ihnen diesen Glauben! Ich möchte Ihnen nicht Ihren Lebensinhalt rauben! So und Sie werden jetzt wieder antworten und drohen, ihre Beschimpfungen unterhalb der Gürtellinie loslassen, alle über einen Kamm scheren (“Die Ehranger”), nur zu machen Sie sich ruhig zur neuen “Kultfigur” in Trier, de “Schänne Jäger”!

         
        • Stephan Jäger

          „…der genügend Zeit hat, und der Meinung ist, zu allem seinen Senf abgeben zu müssen, aber bitte ich gönne Ihnen diesen Glauben! Ich möchte Ihnen nicht Ihren Lebensinhalt rauben!“

          Hmmm, mal schauen: Ich zähle zu diesem Artikel über diesem hier zwei Kommentare von mir mit insgesamt 787 Zeichen. Von Ihnen bis jetzt deren 8 mit 7.992 Anschlägen. „G.Schlugt“ mal nicht mitgerechnet, obwohl (nicht nur) wir beide ja wissen, was damit los ist. Wenn nun also das Kommentieren beim Trier-Reporter mein „Lebensinhalt“ ist, was ist es dann bei Ihnen?

          Also gut. Sagen wir „die Unfähigkeit EINIGER Ehranger“, damit Sie die Faschistenkeule wieder einpacken können und Ihr Blutdruck wieder unter 180 fällt, Herr Nichtrauls. Ansonsten wirklich bewundernswert, wie man einen einzigen kleinen Satz derart überinterpretieren kann, dass einem am Ende (wiedermal) völlig die Gäule durchgehen. Wo in meinem letzten Kommentar schlechte Laune oder gar „Aggression“ anklingt, wissen vermutlich Sie alleine. Und ebenfalls, was daran „unter der Gürtellinie“ sein soll, das Verkehrsverhalten von Leuten nicht eben vorbildlich zu finden, die es schaffen, dadurch, wie sie (nach Ihren Worten) ihre Karren kreuz und quer auf die Straße stellen, den Verkehr in einem halben Stadtteil zum Erliegen zu bringen. Zumal, wenn ein Teil davon, wie Herr Binsfeld anmerkt, private Stellplätze im Garten hat, aber dennoch nicht das Minimum an nachbarschaftlichem Gemeinsinn zusammenbringt, das erforderlich wäre, die Parkplätze im öffentlichen Straßenraum dann denen zu überlassen, die nicht so privilegiert sind.

          Natürlich geht mich das alles nichts an. Ich will Ihnen sogar ein Geheimnis verraten: Es interessiert mich nicht einmal. Und es würde mich nicht wirklich wundern, wenn das den allermeisten anderen Lesern ähnlich ginge. Wenn Sie also der Meinung sind, dass das niemanden etwas angeht, warum gehen Sie dann als „Planer am Bürotisch“ „Ehriker“ oder wer auch immer zu jedem Artikel, der im weitesten Sinne etwas mit dem Trierer Straßenverkehr zu tun hat, der ganzen Welt per Copy und Paste damit auf den Senkel?

          Was die „Gürtellinie“ angeht, weiß ich nicht, ob Ihnen aufgefallen ist, Herr Nichtrauls, dass der Einzige, der hier – unter zig kindischen Stockpuppen-Namen – ständig mit Sprüchen wie „Was ist in Ihrem Leben schief gelaufen?“ „Schänne Jäger“ „dumm anmachen“ rumproletet, Sie sind. Oder hätten Sie mal kurz ein Zitat, in dem ICH das tue oder Ihnen (wem eigentlich?) gar „drohe“? Und, wenn Sie Wert darauf legen, dass irgendwer, der den Trier-Reporter liest, auch nur einen Moment glaubt, dass all die „Ehriker“, „Planer am Bürotisch“, „Grafen Zahl“, „Vorzeigedemokraten“, „Kopfschüttler“, „Trierer Frager“ und wie sie alle heißen tatsächlich verschiedene Personen sind, und sich nicht jeder nur fragt, was das wohl für ein Vollidiot sein mag, der sich da unter zig verschiedenen Namen ständig selbst Beifall klatschtt, dann müssen Sie zuallererst mal eines tun: Sich diese „ganz spezielle“ Art auf nahezu jeden meiner Kommentare zu reagieren abgewöhnen, die vermutlich unverwechselbarer ist als Ihre DNA.

           
          • trierer

            das nichts hat aber mit dem Thema zu tun

  8. Hans

    was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?

     

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