300 Meter Laufsteg unter freiem Himmel

Schöne Aus- und Ansichten bei der Open Air-Modenschau im Rahmen der Fashion Days. Fotos: Rolf Lorig

Schöne Aus- und Ansichten bei der Open Air-Modenschau im Rahmen der Fashion Days. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Mit der vierten Auflage der ‟Fashion Days‟ können alle Beteiligten zufrieden sein: Bestes Wetter an beiden Tagen, ein interessiertes Publikum und angenehme Temperaturen bildeten die Eckpunkte für ein gelungenes Event.

Die ‟Fashion Days‟ und das Wetter – nicht immer war das eine glückliche Verbindung. Wenn Esther Wisniewski von der City Initiative an das vergangene Jahr denkt, kommen ihr schaurige Erinnerungen: ‟Vor der Modenschau hatte es so viel geregnet, dass wir den roten Teppich erst nochmals abziehen mussten.” Die Menschen aber seien der Modenschau trotz des bescheidenen Wetters treu geblieben, erinnert sie sich.

In diesem Jahr musste niemand vor dem Regen fliehen oder der Feuchtigkeit trotzen. ‟Wir haben sensationell gute Voraussetzungen für unsere Modenschau‟, freute sich Gerd Guillaume, der Vorsitzende der City Initiative. Und auch sein Kollege Benno Skubsch freute sich über die vielen Menschen, die zur Open Air-Modenschau in die ‟modeaffine Stadt‟ gekommen waren.

Moderatorin Alexandra Meusel begrüßt gemeinsam mit gerd Guillaume, Benno Skubsch und Peter Lehnert das Publikum

Moderatorin Alexandra Meusel begrüßt gemeinsam mit gerd Guillaume, Benno Skubsch und Peter Lehnert das Publikum

Ein Laufsteg mit einer Länge von über 300 Meter – wo gibt es so etwas sonst noch? Etwa 15 fleißige Helfer von den Firmen Wöffler Verkehrstechnik und TM-Eventservice hatten im Vorfeld alle Hände voll zu tun, um zum Gelingen der Modenschau beizutragen. Zwei große Teleskop-Stapler sorgten mit Lautsprecherbatterien jeweils an der Jakob- und an der Glockenstraße dafür, dass die vielfältigen Informationen zur Mode nicht ungehört verhallten. Der rote Teppich reichte in diesem Jahr von der Bühne auf dem Hauptmarkt bis zum Modehaus Hochstetter – eine Strecke, die die 38 Models, darunter auch acht Männer, zu echten Dauerläufern machten. Stichwort Models: Lediglich 20 der 38 waren professionelle Models, zwölf waren einem Presseaufruf gefolgt und die restlichen sechs waren Mitarbeiterinnen der beteiligten Firmen. Damit alle einen gleich guten Auftritt abliefern konnten, dafür hatte der Choreograph Peter Lehnert Sorge getragen.

Mode zu Gast in Triers guten Stube.

Mode zu Gast in Triers guten Stube.

Anja Herznach hält große Stücke auf die Fashion Days. Ihr Unternehmen ‟Cuir Royal‟ ist einer der wenigen noch inhabergeführten Unternehmen bei dieser Veranstaltung. Sie war von Anfang an dabei und präsentiert bei dieser Modenschau acht verschiedene Leder-Outfits. Darunter auch zwei für Herren – maßgeschneidert, wie auch die übrigen Damen-Modelle. ‟Die meisten Besucher dieser Modenschau lassen sich von dem hier Gezeigten inspirieren‟, weiß sie. Und deshalb ist sich die junge Unternehmerin auch in einem Punkt ganz sicher: ‟Als ein in Trier ansässiges Mode-Unternehmen muss man bei dieser Modenschau einfach dabei sein.” Das sahen aber offenbar längst nicht alle Unternehmen so. Denn an der Modenschau selbst wirkten außer Cuir Royal nur die Firmen Hochstetter, Guillaume, Galeria Kaufhof, SinnLeffers, Trier Galerie und Kofferecke/Optik Raltschitsch mit. Alles in allem beteiligten sich an beiden Tagen 26 Unternehmen an den Fashion Days, die auch auf dem Kornmarkt mit zahlreichen Pavillons die unterschiedlichsten Akzente zu setzen wussten. -rl-


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft 1 Kommentar

Kommentar zu 300 Meter Laufsteg unter freiem Himmel

  1. Rainer Landele

    das war auf jeden fall ein förderprogramm für die höhrakustiker…

     

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