“Auf der Suche nach der Form”

Aquarell und Gouache auf Holzplatte. Foto: R. Schneider, Museum am Dom

Aquarell und Gouache auf Holzplatte. Foto: R. Schneider, Museum am Dom

TRIER. Antonia Bernings Kunst gehört zur abstrakten, gegenstandslosen Malerei, in der sich die Farbe von der Form loslöst. Die Grundfarben werden von kräftigen schwarzen Linien geleitet oder gelenkt. Am kommenden Donnerstag, 14. Januar, bietet das Museum am Dom um 19 Uhr eine offene Führung durch die Sonderausstellung “Antonia Berning. farben-reich” an.

Was Kandinsky und Paul Klee schon früh erprobten, findet sich in erweiterter, eigenständiger künstlerischer Formensprache bei Antonia Bernings hier ausgestelltem Spätwerk wieder. Die Künstlerin, die in Düsseldorf in der Bildhauerklasse von Mataré zusammen mit Beuys lernte, wechselte in den 1960er Jahren zur Malerei. In der Ausstellung sind vor allem Arbeiten aus ihrem Spätwerk zu sehen, dessen Mittelpunkt der monumentale Farbraum bildet.

Antonia Berning verzichtet auf eine wissenschaftliche Systematik und lässt dadurch freien Raum für den Besucher, Formen und Farben zu entdecken. Sie lädt mit ihren Arbeiten dazu ein, die versteckten gegenständlichen Formen und Landschaften ganz individuell zu suchen.

Kirstin Mannhardt gibt in der Führung einen Einblick in das Schaffen der Künstlerin und erläutert anhand der Werke die Einflüsse und Strömungen der gegenstandslosen Malerei des letzten Jahrhunderts.

Der Eintritt beträgt fünf Euro pro Person

Für Studenten ist der Eintritt frei (DiMiDo). Der Studentenausweis ist vorzulegen!

“Auf der Suche nach der Form – Abstrakte Malerei und die Auflösung des Gegenständlichen”

Offene Führung durch die Sonderausstellung “Antonia Berning. farben-reich”

Donnerstag, 14. Januar 2016, 19 Uhr im Museum am Dom Trier. (tr)


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