Ausbildung in Luxemburg

TRIER. Für viele Trierer ist die Nähe zum Nachbarland Luxemburg alltägliche Selbstverständlichkeit: Sie besuchen das Großherzogtum auf einen Shoppingtrip, für kulturelle Aktivitäten oder um dort ihr Auto zu tanken. Trotz dieser gängigen Austauschbeziehungen ist gerade der berufliche Schritt über die eigene Landesgrenze hinaus ein großes Wagnis, das sorgfältiger Vorbereitung bedarf. Das gilt insbesondere für Jugendliche, die eine Ausbildung in Luxemburg anstreben.

Deshalb informiert am 15. Dezember ein luxemburgischer Berufsberater im Berufsinformationszentrum (BiZ) zur grenzüberschreitenden Ausbildung. Er beantwortet Fragen wie: Welche Betriebe bilden grenzüberschreitend aus? Wie sieht die Ausbildung in Luxemburg aus? Ist es möglich, dass trotz ausländischem Lehrbetrieb der Abschluss in Deutschland anerkannt wird? Jugendliche und Erwachsene mit Interesse an einer Ausbildung im Nachbarland können zwischen zehn und 12.30 Uhr sowie 14 und 16 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Trier, Dasbachstraße 9, vorbeischauen und sich im Rahmen der Sprechstunde beraten lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es im BiZ unter 0651/205 5000 und Trier.BiZ@arbeitsagentur.de. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen 1 Kommentar

Kommentar zu Ausbildung in Luxemburg

  1. techniker

    meine Meinung: Technische Ausbildung habe ich in Deutschland gemacht, hier denke ich sind die Deutschen genauer mit ihren Normen.
    Bei Ausrichtung auf Banken und Versicherungen ist eine Ausbildung in Luxemburg sicher von Vorteil, auch für spätere Job Perspektive. Für alle gilt: Lernt Französisch, egal wo ihr euch ausbilden lasst. Das ist fuer Deutsche schon mal ein guter Pluspunkt, sofern ihr später in oder mit Luxembourg/Frankreich arbeiten wollt. Wenn ihr euch mit der frz Sprache schwer tut, mal in Frankreich arbeiten (mittendrin,nicht an der Grenze), da ueberlebt man nur mit dieser Sprache und lernt sie dadurch relativ schnell.
    Viele junge RLPler sind nachher gut qualifiziert und wandern leider !!! in den Bereich Mainz/Frankfurt-Köln oder noch weiter ab. Das ist sehr schade.
    Schaut euch die Jobangebote an, die heute in unserer Region gefragt sind. IT-Bereich boomt zum Beispiel und schafft immer neue Arbeitsplätze. Gut ist, am Anfang des Berufsleben sich die Welt anzuschauen e.g. in den ersten Jahren auch weiter weg Erfahrung sammeln und dann zurueck kommen, an die schoene Mosel… . In dem Sinne wuensche ich viel Erfolg an die naechste Generation von Azubis!

     

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