Auszeichnung für das Forstamt Trier

Forstamtsleiter Fundolf Bartmann (hintere Reihe, dritter von links) nimmt von Hans-Peter Schmidt und Julia Koch die Plakette entgegen. Foto: Rolf Lorig

Forstamtsleiter Gundolf Bartmann (hintere Reihe, dritter von links) nimmt von Hans-Peter Schmidt und Julia Koch die Plakette entgegen. Foto: Rolf Lorig

TRIER-QUINT. Jetzt ist es amtlich: Das Forstamt Trier ist als “Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung Rheinland-Pfalz“ (SchUR-Station) anerkannt. Eine entsprechende Urkunde sowie eine Plakette erhielt Forstamtsleiter Gundolf Bartmann am Montag von Hans-Peter Schmidt, Referent für Bildung für nachhaltige Entwicklung am Pädagogischen Landesinstitut in Bad Kreuznach. Mit dabei waren Regierungsschuldirektorin Julia Koch von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie die 3. Klasse der Grundschule Quint mit Klassenlehrerin Evelyn Locker und den beiden Lehramtspraktikanten Barbara Montefusco und Vera Ossen.

Das landesweite SchUR-Netzwerk des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur steht den Schulen des Landes in allen Belangen einer außerschulischen Umweltbildung als Kooperationspartner zur Seite. In Rheinland-Pfalz gibt es nun aktuell 83 SchUR-Stationen. Sie stellen Unterstützungsangebote zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz bereit. Die Station Trier wird im Forstamt Trier vom Waldpädagogen Peter Neukirch betreut. Kinder und junge Erwachsene zwischen vier und 22 Jahren erhalten hier Kenntnisse und Fähigkeiten über Natur und Umwelt und können unter fachkundiger Anleitung Primärerfahrungen in der Natur sammeln.

Für das Forstamt ist diese Anerkennung eine Bestätigung der hier geleisteten Arbeit. Nicht ohne Stolz konnte Forstdirektor Gundolf Bartmann darauf hinweisen, dass hier seit 2009 eine aktive Waldpädagogik geleistet wird. Dazu zählen jährlich dreitägige Waldjugendspiele mit über 1.600 Kindern, Walderlebnisführungen und Projekttage für unterschiedliche Altersstufen, Zusammenarbeit mit Partnerschulen wie der Meulenwaldschule in Schweich und der “Draußen”-Grundschule in Quint, regelmäßige eintägige Forstbildungen für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte, rollende Wald-/Wildschule sowie drei einwöchige Ferienfreizeiten.

Regierungsschuldirektorin Julia Koch zeigte sich beeindruckt von der Liste der Aktivitäten und sprach sich dafür aus, Angebote dieser Art auch in die Lehrerausbilldung einfließen zu lassen. (rl)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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