Anke Emmerling, Autor auf Trier Reporter

Musik für einen lauen Sommerabend

Das Philharmonische Orchester der Stadt Trier unter Leitung von Jochem Hochstenbach und das Bossarenova Trio um die brasilianische Sängerin Paula Morelenbaum. Fotos: Anke Emmerling

TRIER. Im 3. Mixed Zone Konzert des Theaters Trier sind das Philharmonische Orchester der Stadt Trier unter Leitung von Jochem Hochstenbach und das Bossarenova Trio um die brasilianische Sängerin Paula Morelenbaum zusammengetroffen. Heraus kam ein entspannter musikalischer Mix aus klassischen, lateinamerikanischen und modernen Hiphop-Anklängen. Für den reporter war Anke Emmerling dabei. Mehr

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Blödsinn in der Königsklasse

Umjubelte Premiere des Monty-Python-Musicals “Spamalot” am Pfingstsonntag. Foto: Marco Piecuch

TRIER. Ein irres Vergnügen hat das Theater Trier seinen Fans am Pfingstsonntag mit der Premiere des Musicals “Spamalot” bereitet. Im Quadrathof des bischöflichen Priesterseminars Trier präsentierte es das auf dem Monty-Python-Film “Die Ritter der Kokosnuss” basierende Stück als Feuerwerk aus schrägem Humor und exquisiten Tanzszenen in einer farbenprächtigen Kostümschlacht.

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Alle Arme des einen Flusses münden ins gleiche Meer

In der französischen Version spielte François Camus. Foto: Linda Blatzek

TRIER. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran ist im Theater Trier nun auch in deutscher Sprache und einer gelungenen Inszenierung zu sehen. Vielschichtig, essenziell, berührend, hervorragend inszeniert und gespielt, so lässt sich die Bilanz der ersten deutschsprachigen Aufführung von “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” im Theater Trier zusammenfassen. In dem zuvor mehrere Wochen in französischer Originalversion präsentierten Ein-Mann-Stück von Éric-Emmanuel Schmitt brillierte Gideon Rapp als ausdrucksstarker Darsteller.

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“Lustige Weiber”: Altmodischer Stoff, witzig präsentiert

Eine kleine Begebenheit bringt die Veränderung und so werden aus den gelangweilten die “Lustigen Weiber von Windsor”. Foto: Marco Piecuch

TRIER. Wieder hat das Theater Trier sich eines bekannten Klassikers angenommen, der 1849 uraufgeführten Oper “Die lustigen Weiber von Windsor“, nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare. Das vordergründig als lustiges Possenspiel angelegte Stück ist in der Trierer Inszenierung von Jens Pesel eine unterhaltsame, mit vielen Gags, aber auch berührenden Momenten gewürzte Satire aufs Bürgertum. Eine zu Beginn etwas irritierte Anke Emmerling hat sich für den reporter die Premiere angeschaut… Mehr

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China Moses – stimmgewaltig und voll Energie

China Moses mit dem Sinfonischen Orchester der Stadt Trier und ihrer eigenen Band. Fotos: Anke Emmerling

TRIER. Beim 2. Mixed Zone Konzert im Theater Trier war die amerikanische R&B- und Jazz-Sängerin China Moses mit ihrer Band zu Gast. Zusammen mit dem Sinfonischen Orchester der Stadt Trier präsentierte sie soulgetränkte Blues- und Jazzballaden, aber auch tanzbaren Funk und Groove. Da sprangen Funken über und es herrschte zeitweise Partystimmung im Saal. Ein Bericht von Anke Emmerling. Mehr

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Glänzende Neuinszenierung von Romeo und Julia

Das Ende einer großen Liebe: Romeo und Julia sind auf weißen Podesten aufgebahrt wie auf Altären. Fotos: Marco Piecuch

TRIER. “Ich werde jeden loben, der mich lobt“, hat William Shakespeare einmal gesagt. Und gelobt hätte er sicherlich das Theater Trier, wenn er am Samstag in den Genuss gekommen wäre, dessen Premiere seiner Tragödie “Romeo und Julia” mitzuerleben. Denn da ist eine Inszenierung gelungen, die den Geist des großen Dramatikers besonders wertschätzt und greifbar macht, indem sie Werktreue mit moderner Übersetzung verbindet. Hinter diesem Kunstgriff steht ein schlüssiges und bis ins Detail konsequent durchgehaltenes Konzept des britischen Regisseurs Ryan McBride.

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Solide, anrührend – aber auch Schwächen

War sie indisponiert? Bei der Premiere blieb die Sopranistin Siheng Yi in ihrer Rolle als “Madame Butterly” deutlich hinter den Erwartungen zurück. Foto: Linda Blatzek

TRIER. Im Theater Trier hat am Samstag Giacomo Puccinis Oper “Madama Butterfly“ Premiere gefeiert. Die rund zweieinhalbstündige Aufführung in italienischer Sprache beeindruckte das Publikum, da sie emotional zu bewegen vermochte. Sie wies neben einigen guten Einfällen und starken Momenten aber auch Schwächen auf. Anke Emmerling war für den reporter in der Premiere. Hier ihr Bericht. Mehr

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Von der Macht des Hungers

Kein Bildmaterial

TRIER. Eine ergreifende, wunderbar lebendig erzählte Geschichte hat am Samstagabend das Publikum im voll besetzten Theater Trier gefangen genommen. Joachim Król rezitierte “Der erste Mensch“, den autobiografischen Rückblick Albert Camus’ auf seine Kindheit. Króls Vortrag wurde von Live-Musik eines fünfköpfigen Ensembles begleitet, die die Stimmungen des Gelesenen vertiefte und weitertrug. Das eröffnete den besonderen Zugang intensiven Miterlebens. Für den reporter hat Anke Emmerling im Theater Trier die von Joachim Król ergreifend rezitierte Kindheitsgeschichte von Albert Camus miterlebt.
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