Rolf Lorig

“Oberbürgermeister von Trier war sein Traumberuf”

Würdigung eines vderdienten Politikers dieser Stadt: Christine Langenfeld, Lore Wagner, Horst Langes und Max Monzel. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Die Geschäftsstelle der CDU in der Seitzstraße 11 ist ab sofort das Carl-Ludwig-Wagner-Haus. Der CDU-Politiker war von 1969 bis 1976 Bundestagsabgeordneter, danach bis 1979 Oberbürgermeister der Stadt Trier. Dann folgte Carl-Ludwig Wagner dem Ruf des damaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und wechselte zunächst als Justizminister, dann als Finanzminister in die rheinland-pfälzische Landesregierung. Nach dem Rücktritt von Bernhard Vogel übernahm Wagner am 8. Dezember 1988 das Amt des Ministerpräsidenten, das er bis Mai 1991 innehatte. Mit einem Festakt würdigte der CDU-Bezirksverband Trier am Samstag in Anwesenheit der Familie den erfolgreichen Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker dieser Stadt.

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Kürenzer sollen sich mit Workshop einbringen

Der Haupteingang in der Brühlstraße. Hier deutet noch nichts auf den Abriss hin. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Mehr als 100 Jahre, von 1912 bis Ende 2014, prägte das Walzwerk das Bild des Ortsteils Kürenz. Als der letzte Besitzer, der indische Stahlhersteller Tata Steel, das Werk schloss, ging damit eine lange Epoche zu Ende. In Spitzenzeiten hatten hier bis zu 500 Menschen gearbeitet. Zwar wechselte das Werk noch einmal den Besitzer, 2015 übernahm die Trierer Unternehmensgruppe Triwo das Gelände, doch die Metallverarbeitung war ein für allemal Geschichte. Geht es nach den Plänen des neuen Besitzers, wird an dieser Stelle schon in gut zwei Jahren neuer Wohnraum zur Verfügung stehen. Aktuell werden die alten Fabrikationshallen abgerissen. Doch dagegen wehrt sich die neu ins Leben gerufene Bürgerinitiative (BI) “Quartiersentwicklung Walzwerk Kürenz“.

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“Noch nie gab es so viele Familien-Erlebnisse”

Noch laufen die Aufbauarbeiten, aber schon am Freitag wird das Bild ein anderes sein. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Am kommenden Freitag, 23. November, ist es soweit: Der 39. Trierer Weihnachtsmarkt wird wieder Zehntausende Menschen in das historische Umfeld von Hauptmarkt und Steipe sowie vor den Dom ziehen. Die offizielle Eröffnung durch den Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, findet am Dienstag, 27. November, statt. Zur Wahrung der Totenruhe und in ehrendem Andenken an die Verstorbenen hat der Markt am Totensonntag, 25. November, allerdings geschlossen. Mehr

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Die Globus-Frage: Macht der Stadtrat mit?

Interessiert verfolgen Ratsmitglieder und Stadtvorstand die Präsentation der Studie. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Wenn das geplante SB-Warenhaus der Firma Globus in Trier gebaut würde, wäre es eine Bereicherung für die hiesige Handelslandschaft. Dass es zu negativen Auswirkungen auf die Trierer Altstadt kommen werde, sei wegen des reduzierten Angebotes nicht zu erwarten. Zu diesem nicht ganz überraschenden Schluss kommt das Gutachten der CIMA-Beratung und Management GmbH, das am Montag Repräsentanten beider Unternehmen Trierer Kommunalpolitikern und den Medien in den Räumen der ERA vorstellten. Derweil spricht die Trierer FDP sich klar für die Ansiedlung des Globus-Marktes aus (siehe Extra).

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Medizinische Krankenhaus-Versorgung gefährdet

Bei Ärzten und Pflegern fehlt es gleichermaßen an qualifizertem Personal, sagen die medizinischen Kammern in Rheinland-Pfalz. Foto: Sasint

TRIER/MAINZ. Der Mangel an Ärzten und Pflegepersonal macht nicht nur der Kinder-Onkologie des Mutterhauses zu schaffen. Aktuell schlägt die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz im “Ärzteblatt” Alarm. Mehr

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“Jeder Mensch kann einen Beitrag leisten”

Gut 120 Besucher verfolgen am Donnerstag im Theaterfoyer den Auftakt zum zewitägigen Workshop “Alles ums Theater”. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Mit einer zweitägigen Veranstaltung wollen die beiden Vereine “Trier-Forum” und “Baukultur Trier” den Blick der Öffentlichkeit auf das Viertel rund um das Theater Trier lenken. Mit der Sanierung des Theaters müsse auch das Umfeld attraktiver gestaltet werden, lautet eine der Forderungen. Mehr

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Quo vadis, Walzwerk Kürenz?

Im Foyer des Großen Rathaussaales erhält Baudezernent Andreas Ludwig von Pascal Schubbe und einigen Kürenzer Bürgern die Unterschriftenliste. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Von einer noch jungen Bürgerinitiative (BI) wurde Baudezernent Andreas Ludwig am Donnerstag besucht. Der Architekt Pascal Schubbe, Vorsitzender der BI “Quartiersentwicklung Walzwerk Kürenz”, überreichte dem Dezernenten zusammen mit weiteren Bürgern eine Unterschriftenliste, mit der die BI die Unterbrechung der Abrissarbeiten der alten Hallen fordert, um einen offenen Dialog über die Zukunft des Areals und eine breite und frühzeitige Beteiligung der betroffenen Bürger zu ermöglichen. Weil die Firma TRIWO entgegen früheren Absichtserklärungen mit dem Abriss der ehemaligen Produktionshallen begonnen hatte, war die BI jüngst am 6. November ins Leben gerufen worden. Mehr

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Hektische Suche und Verärgerung

Vielen Menschen wird hier täglich geholfen, jetzt könnte das Klinikum Mutterhaus selbst Hilfe gebrauchen. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Die kinderonkologische Station des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen hatte sich schon zu Beginn des Jahres, völlig unbemerkt, zu einem drastischen Schritt entschlossen: Wegen “eines quantitativen personellen Problems im pflegerischen Bereich” wurden seither intensive stationäre Therapien für Kinder und Jugendliche, bei denen eine bösartige Erkrankung neu diagnostiziert wurde, nicht mehr im Klinikum Mutterhaus angeboten. Das Ergebnis: Zwölf Kinder und Jugendliche aus der Region erhalten aktuell ihre Therapie in der Kinder-Hämato-Onkologie im saarländischen Universitätsklinikum Homburg. Die Klinikleitung hatte gehofft, zu Beginn des kommenden Jahres den normalen Betrieb dank Neueinstellungen wieder aufnehmen zu können. Eine Hoffnung, die sich mit dem Weggang von zwei Ärzten wohl so schnell nicht erfüllen wird.

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