Bischof weihte drei neue Diakone

In der Dalmatik, dem Messgewand treten die neugeweihten Diakone Michael Stephan, Sebastian Zinken und Peter Kurtscheid (von links) vor den Bischof. Fotos: Bistum Trier

TRIER. Am Pfingstsamstag hat Bischof Stephan Ackermann im Dom St. Peter zu Trier drei Männer zu ständigen Diakonen geweiht. Damit gehören sie zu der insgesamt 186 Mitglieder zählenden Gruppe von Diakonen, von denen 107 neben dem pastoralen Dienst in einem Zivilberuf arbeiten.

Berufung passiere meist nicht auf einen Schlag – Zug um Zug müsse sie wachsen und deutlich werden. So hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Weg von Peter Kurtscheid, Michael Stephan und Sebastian Zinken von der ersten Ahnung bis zur Weihe zu ständigen Diakonen geschildert. Ein sehr persönlicher Weg sei der Weg der Berufung. Aber er könne nicht alleine, sondern nur in der Gemeinschaft der Christen gegangen werden, erklärte der Trierer Bischof. Der feierliche Weihegottesdienst mache deutlich, dass ‟wir alle im Auftrag Christi stehen“. Den Ruf, diesen Auftrag anzunehmen, haben die drei Männer gehört. Ähnlich wie beim jungen Samuel im Text der Lesung sei die Berufung über verschiedene Stufen gewachsen. Die innere Unruhe habe sich erst entwickeln müssen. Es brauchte Zeit, dem nachzugehen, stellte Bischof Ackermann dar.

Mit ihren Familien und Bischof Stephan Ackermann freuen sich die neugeweihten ständigen Diakone Peter Kurtscheid, Sebastian Zinken und Michael Stephan (von links)

Am Pfingstsamstag sagten Kurtscheid, Stephan und Zinken nicht zuletzt durch ihren Weihespruch aus dem Buch Samuel ‟Hier bin ich, du hast mich gerufen.“ Damit bestätigten die neuen ständigen Diakone ihre Bereitschaft zum Dienst in der Kirche. Die Synode, so der Bischof weiter, habe den diakonischen Auftrag besonders herausgestellt und meine, dass ‟wir uns insgesamt als Volks Gottes, als sein Instrument verstehen sollen.“

Sensibel und wachsam zu sein, Augen für die Mitmenschen zu haben und konkrete Hilfe denen zu leisten, die nicht im Blick der Öffentlichkeit stehen, sei Bestandteil dieser Herausforderung. Es gehe darum, Menschen mit Jesus in Berührung zu bringen durch Worte und vor allem durch lebendige Taten, erklärte Ackermann. (tr)


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Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft Hinterlasse einen Kommentar

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