Brunnenfest in Heiligkreuz

Der von Klaus Apel geschaffene Brunnen vor der romanischen Kapelle. Foto: Marcus Stölb

TRIER. Seit dem Jahr 2000 plätschert er nun schon vor sich hin, doch lange bevor er stand, gab er bereits einem Fest seinen Namen: der vom Bildhauer Klaus Apel geschaffene Brunnen an der romanischen Kapelle im Stadtteil Heiligkreuz. Am zweiten Augustwochenende, 11. und 12. August, findet bereits das 31. Heiligkreuzer Brunnenfest statt. Von Samstagabend, 18 Uhr, bis sonntags gegen 23 Uhr wird im Herzen des Stadtteils wieder ein breites Programm geboten.

So wird es auch in diesem Jahr Grillschinken samt dicker Bohnen vom Restaurant “Georgs“ am Südbad geben. Musikalisch wird ebenfalls wieder einiges geboten: Das Spektrum reicht von der saarländischen Band “Langer Mütze“, die am Samstagabend für jeden Musikgeschmack gerüstet sein wird, bis zu den “Trierer Hofmusikanten“, die am Sonntagmittag ihren Auftritt haben werden; abends dann geben die HAT-Boys mit “Rock’n Roll and more“ quasi ein Heimspiel.

Spielt auch das Wetter mit, dürfte das Brunnenfest wie schon in den Vorjahren wieder Hunderte Menschen aufs Heiligkreuzer Plateau locken; durstig braucht dann niemand zu bleiben in einem Stadtteil, in dem es sich nicht nur hervorragend leben lässt, sondern man sich auch bestens aufs Feiern versteht. (tr)


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Erstellt am Autor trier reporter in Die Reporter-Meldungen, Featured 8 Kommentare

8 Kommentare zu Brunnenfest in Heiligkreuz

  1. Carolin

    Ein solches Fest ist sicher eine schöne Sache, aber wenn die Musik und der Jubel der Zuhörer in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 0:45 Uhr immer noch über die Weismark hallt, während der Wunsch zu schlafen immer größer wird, wächst doch der Unmut.

     
    • Stephan Jäger

      …und schon sind wir wieder in Trier, wo niemand einer Menge Anderer mal einen einzigen Abend im Jahr ihren Spaß gönnen kann, wenn das ihn selbst in seinen persönlichen Belangen auch nur im Mindesten beeinträchtigt. Und, wo es keinen nicht pünklich um 20 Uhr hochgeklappten Bürgersteig gibt, der nicht lautes Wehgeschrei auslöst. Außer natürlich dem unverzichtbaren Stück „Lebensqualität“ in der Ost-Allee.

      Ja, ich weiß: Sie müssen vermutlich am Sonntag Morgen um sieben Uhr arbeiten. Geschenkt! In der Apotheke gibt es Oropax, wenn Sie die paar Stunden denn anders gar nicht überstehen können. Und ansonsten wünsche ich Ihnen von Herzen Mitmenschen, die ein klein wenig toleranter sind als Sie selbst.

       
      • Forstverwalter

        “Und ansonsten wünsche ich Ihnen von Herzen Mitmenschen, die ein klein wenig toleranter sind als Sie selbst.”…schrieb der Intolerante!

         
      • Walter

        mhh, da steht 0:45 Uhr, nicht 20 Uhr!? Geschenkt! Kabellose Kopfhörer rein, Musik aufs Ohr!

         
  2. Carolin

    Sehr geehrter Herr Jäger,

    herzlichen Dank für Ihre Analyse meiner persönlichen Bedürfnisse. Ich freue mich sehr darüber, dass Sie eine wunderbare Nacht mit Musik und Spaß verbringen durften. Toleranz geht für mich in beide Richtungen. Deshalb gönne Ihnen und allen die an diesem Abend gefeiert haben von Herzen das Glück, eine Nacht durchzufeiern. Bitte gönnen Sie mir auch meinen wohlverdienten Schlaf, wenn ich die gleiche Nacht (weit nach Mitternacht und nicht schon ab 20 Uhr) nicht mitfeiern möchte. Sollte ich dies in meiner ersten Nachricht missverständlich ausgeführt haben, tut mir dies leid und ich entschuldige mich dafür. Bitte fühlen Sie sich nicht persönlich angegriffen, so wie ich dies auch nicht aufgrund Ihres Kommentares tue.

     
    • Forstverwalter

      @Carolin: Machen Sie lieber was schönes, Antworten an Herrn Jäger sind Zeitverschwendung, glauben Sie es mir! Allein schon die Aussage mit der Lautsprecherdurchsage zeigt, das hier nur Halbwissen über Regelungen in der Stadt zum Lärm besteht. Ich sag nur 22 Uhr und Ausnahmegenehmigung oder Konzerte im Moselstadion.

       
  3. Stephan Jäger

    Liebe Frau Carolin,

    ich weiß nicht, wie Sie auf die Idee kommen, ich selbst wäre auf diesem Fest gewesen, nur, weil ich Ihre Position nicht teile. Ich war es nicht. Allerdings glaube ich nicht, dass dort irgendwer war, der Ihnen Ihren wohlverdienten Schlaf nicht gönnt. Aber was hätten die vermutlich einigen hundert Leute, die da, wie Sie ja geschrieben haben, offensichtlich begeistert gefeiert haben, in dem Moment denn tun sollen, in dem Sie zu Bett zu gehen gedachten? Eine Lautsprecherdurchsage etwa in der Art „Vielen Dank! Es war eine nette Feier mit Euch. Aber Frau Carolin auf der Weismark möchte jetzt schlafen gehen. Deshalb geht nun alle bitte gleich und möglichst ruhig nachhause.“ Finden Sie nicht, das ist etwas viel verlangt?

    Ich habe von diesem Fest selbst nichts gehört. Dennoch höre ich ab und zu, auch dann, wenn mir selbst nach Ruhe ist, Geräusche, die andere Menschen verursachen. Und ebenfalls, ab und zu, ich muss es gestehen, kann ich es wohl nicht ganz vermeiden, Geräusche zu verursachen, die andere Menschen hören. Vielleicht sogar dann, wenn sie gut darauf verzichten könnten. Das ist nun mal so, wenn man in einer Stadt wohnt, in der viele Menschen leben. Und ich fürchte, dass man dann, wenn man nicht einmal die ein- oder andere halbe Nacht im Jahr vor Tagen, an denen man ausschlafen kann, die Geräusche zu ertragen vermag, die andere Menschen verursachen, nicht darum herum kommt, sich ein Domizil an einem Ort zu suchen, an dem keine anderen Menschen leben.

     
  4. Carolin

    🙂

     

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