“Busfahrer zahlen selbst”

Laut Grasmück sind in den ersten drei Wochen der KGÜ "weniger als zehn Fahrer" der SWT erwischt worden.

Laut Grasmück sind in den ersten drei Wochen der KGÜ “weniger als zehn Fahrer” der SWT erwischt worden.

TRIER. In Trier sind nicht nur viele Autos zu schnell unterwegs, auch Busse haben offensichtlich zu hohe Geschwindigkeiten auf dem Tacho. Dabei gefährden die Fahrer unter anderem auch viele Kinder auf dem Schulweg. Immer wieder berichten Fahrgäste von zu hohen Tempi – so etwa zwischen Pallien und Biewer, aber auch in den Ortsdurchfahrten links der Mosel. Das größte Busnetz in Trier betreiben neben vielen privaten Unternehmen die Stadtwerke (SWT). Deren Sprecher Carsten Grasmück hat nun gegenüber dem reporter klargestellt, dass in den ersten drei Wochen der städtischen Tempokontrollen “weniger als zehn Fahrer” des Unternehmens geblitzt worden seien. Die erste Statistik hatte Elmar Geimer, Leiter der städtischen Verkehrsüberwachung, am vergangenen Dienstag im zuständigen Ausschuss vorgestellt.

Ein spezielle Dienstanweisung zur Einhaltung der Geschwindigkeit im Stadtgebiet existiert laut Grasmück bei den Stadtwerken allerdings nicht. Klar sei aber, “dass die Busfahrer sich an die gesetzlichen Vorgaben im Straßenverkehr halten müssen”, sagt der SWT-Sprecher. Für erwischte Fahrer gelte die “normale Eskalationsstufe”, so Grasmück, “Gespräch, Ermahnung, Abmahnung”.

Gesonderte Schulungen oder Gespräche nach den ersten Ergebnissen der städtischen Temopkontrollen wird es aber vorläufig nicht geben. “Die Busfahrer”, erklärt der SWT-Sprecher, “werden während der jährlichen Schulungen regelmäßig darauf hingewiesen, dass sie sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten haben.” Das betreffe unter anderem die Tempolimits, die auch bei Verspätungen einzuhalten seien. Laut Grasmück müssen die erwischten Fahrer ihre Strafzettel aus eigener Tasche bezahlen, die SWT übrnähmen die Bußgelder nicht. (et)


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Erstellt am Autor Eric Thielen in Die Reporter-Meldungen, Featured Hinterlasse einen Kommentar

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