Inklusion heißt heute, mitten in der Stadt leben

TRIER. Barrierefreier Wohnraum mit neuesten Standards in kürzester Distanz zur Innenstadt und das zu erschwinglichen Preisen – für 18 Menschen mit Beeinträchtigungen ist dieser Traum dank des Wohnungsbau-Unternehmens IFA in Erfüllung gegangen. In unmittelbarer Nachbarschaft des Filmtheaters "Broadway" hat die IFA in der Paulinstraße ein Haus mit fast 50 Mehr

Mund auf – Augen auch!

TRIER. Von Klassik über Gospel bis hin zu Jazz: Am Samstag, 27. April, wird die Erfolgsgeschichte der Trierer Chormeile weiter geschrieben. Dann laden der Kreis-Chorverband Trier-Stadt und die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) bereits zum zwölften Mal in die Fußgängerzone ein, die von insgesamt 41 Chören und 1.100 Mehr

15 Feuerwehrleute auf Lebenszeit verbeamtet

TRIER. Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat während eines Empfangs in seinem Büro 15 Feuerwehrmänner auf Lebenszeit verbeamtet, die eine dreijährige Ausbildung durchlaufen haben. Der Stadtchef würdigte hierbei das Engagement der jungen Männer: "Sie riskieren im Ernstfall Ihr Leben für Andere. Das verdient Respekt und dazu gehört auch die Verbeamtung.“ Da Mehr

Mehr Geld für den Dezernenten

TRIER. Der Stadtrat stimmte am Mittwoch der Umgruppierung von Thomas Schmitt zu. Die Kommunal-Besoldungsverordnung Rheinland-Pfalz sieht für die hauptamtlichen Wahlbeamten in den Gemeinden nach Größenordnungen gestaffelt jeweils zwei Besoldungsgruppen vor. Vorgesehen ist, dass die hauptamtlichen Wahlbeamten in den ersten beiden Dienstjahren in der unteren der beiden Besoldungsgruppen einzustufen sind. Entsprechend Mehr

Isaac Roosevelt kommt nach Trier

TRIER. Anlässlich der von RPR1. und der Band "dynamite funk" veranstalteten Kasino Sessions im Kasino am Kornmarkt kommt der US- amerikanische Sänger Isaac Roosevelt, bekannt aus der 2013er Staffel von The Voice of Germany, nach Trier. Der charismatische Ausnahmekünstler wird gemeinsam mit der aus North Carolina stammenden Sängerin Donniele Graves Mehr

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Der Gastkommentar – Politik am Rande der Gesellschaft

Der Trierer Journalist und Buchautor Rüdiger Rauls.

Der Trierer Journalist und Buchautor Rüdiger Rauls.

Von Rüdiger Rauls

Wieso kommt die herrschende Politik bei der Bevölkerung immer weniger an? An drei Beispielen soll das Dilemma der Politik besonders in den westlichen Ländern erläutert werden. Gerade eben hat die neue griechische Regierung kleinmütig die Bedingungen der Troika bezüglich der Fortsetzung des Reformprogramm akzeptiert. Noch vor wenigen Wochen hatten die Himmelsstürmer von Syriza vollmundig der eigenen Bevölkerung Versprechungen gemacht, die sie heute nicht mehr einhalten können. Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Meinung 3 Kommentare

Immer wieder Ärger wegen freilaufender Hunde

Hunde sind grunsätzlich anzuleinen - auf Waldwegen dürfen freilaufende Hunde nach dem Jagdrecht sogar erschossen werden.

Hunde sind grunsätzlich anzuleinen – auf Waldwegen dürfen freilaufende Hunde nach dem Jagdrecht sogar erschossen werden.

TRIER. Eine Frau will im Weißhauswald joggen. Dabei trifft sie auf eine Gruppe von Hundehaltern, die ihre Vierbeiner frei laufen lassen. Auf die Bitte der Joggerin, die Tiere anzuleinen, reagieren die Hundebesitzer mit Unverständnis. Von Anleinen keine Spur. Die Frau beendet ihre Joggingtour und beschwert sich bei Roman Schmitz, Leiter des kommunalen Vollzugsdienstes, der Teil des Ordnungsamts der Stadt ist. “Immer wieder gibt es freilaufende Hunde und Menschen, die sich vor ihnen fürchten. Sie treffen täglich aufeinander und dies führt dann zu Beschwerden”, weiß Schmitz. Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Featured, Gesellschaft 2 Kommentare

Würdige Bleibe für Heiligkreuzer Kulturgut

Gesucht, gefunden und gerettet - Hanspitt Weiler mit der historischen Fahne in der Ratsstube vom Herrenbrünnchen. Foto: Bernd Veit

Gesucht, gefunden und gerettet – Hanspitt Weiler mit der historischen Fahne in der Ratsstube vom Herrenbrünnchen. Foto: Bernd Veit

TRIER. Ein kleines, großes Stück Trierer und Heiligkreuzer Kulturgut hat seinen würdigen Altersruhesitz gefunden. Im Heiligkreuzer Herrenbrünnchen, in der Ratsstube des barocken Gebäudes, steht sie nun still in der Ecke. Die Stadtwerke Trier haben ihr Asyl gewährt, weil die Pfarrei die historische Fahne des Männergesangvereins Trier-Heiligkreuz in der Kirche nicht haben wollte. Dabei wurde sie während des ereignisreichen letzten Jahrhunderts sogar bei den Prozessionen zu Fronleichnam dem Zug vorangetragen. “Sehr unglücklich” sei er gewesen über diese Entscheidung von Pfarrverwaltungsrat und Pfarrgemeinderat, sagt Hanspitt Weiler, zumal er auf eine Begründung bis heute warte. Gerne hätte der Ur-Heiligkreuzer, der das historische Stück zusammen mit Spendern und Unterstützern vor dem Verfall bewahrte, die Fahne mit den Abbildungen der heiligen Helena und der heiligen Cäcilia in der romanischen Heiligkreuz-Kapelle gesehen – oder wenigstens doch in der benachbarten Pfarrkirche. Das hätte nicht nur Weilers Herz erfreut, sondern auch das vieler anderer Heiligkreuzer. Dass am Freitagabend bei der ersten offiziellen Präsentation mit Wolfram Leibe der künftige Oberbürgermeister nicht nur dem tuchenen Kulturgut, sondern auch den Rettern seinen Respekt erwies, mag ein wenig Trost für Weiler sein. Jetzt ist er den Stadtwerken dankbar, “dass die Fahne im Herrenbrünnchen einen würdigen Aufbewahrungsort gefunden hat”. Mehr

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Auf der Suche nach dem festen Punkt

Der Jurist Dempfle mag um die Substanzlosigkeit des eigenen Antrag gewusst haben und überließ deshalb die Begründung des Antrages dem Parteifreund Michels aus Kürenz.

Der Jurist Dempfle mag um die Substanzlosigkeit des eigenen Antrag gewusst haben und überließ deshalb die Begründung des Antrages dem Parteifreund Michels aus Kürenz.

TRIER. Unterirdische zwölf Prozent Wahlbeteiligung bei der OB-Stichwahl in Trier-West, wenig mehr als 30 Prozent allgemein bei derselben Wahl, keine 50 Prozent bei der Kommunalwahl fünf Monate zuvor – der Politik kommen die Bürgerinnen und Bürger abhanden. Bei der jüngsten Bürgerschaftswahl in Hamburg sank die Wahlbeteiligung auf einen neuen historischen Tiefstand. Die Fragestellungen, die das Gemeinwesen betreffen (politiká), interessieren jene, die davon berührt werden, sofern überhaupt nur noch am Rande. Die Schere zwischen Erleidenden (Bürgern) und Leitenden (Politikern) klafft in Zeiten, in denen sich auf den Datenbahnen des Netzes Proteststraßen ohne Asphalt als Parallelwelten bilden, immer weiter auseinander. Was der 68er-Generation die Demonstrationen vor Institutionen waren, hat die Generation des 21. Jahrhunderts in die sozialen Netzwerke verlegt. Parteien und Politiker auf der vertikalen Achse von Berlin bis in die Kommunen stehen dem gefährlichen Phänomen offensichtlich hilflos gegenüber. Reagieren sie, dann nur mit verstaubten Rezepten – wie zuletzt in Trier geschehen. Der jüngste Versuch von CDU und Grünen, die Hauptsatzung der Stadt zu Ortsbeiräten und Ortsvorstehern zu ändern, war ein untauglicher, um die Verbindung zwischen Politik auf der einen und Bürgern auf der anderen Seite zu beleben. Ein Schaufenster-Antrag, wie der Liberale Tobias Schneider formulierte. Dabei brauchte diese Stadt hierzu – wie die Politik allgemein – dringend eine ergebnisoffene Debatte auf Grundlage der habermasschen Diskurstheorie. Systemimmanent lassen sich die Defizite in der gestörten Beziehung zwischen Bürgern und Politik jedenfalls nicht beheben. Eine konstruktiv-kritische Betrachtung von Eric Thielen Mehr

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Start für Bürgerbeteiligung zum Transparenzgesetz

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt den Startschuss zum Beteiligungsverfahren für das Transparenzgesetz. Foto: Sell/Staatskanzlei

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt den Startschuss zum Beteiligungsverfahren für das Transparenzgesetz. Foto: Sell/Staatskanzlei

TRIER/MAINZ. Rheinland-Pfalz geht laut Landesregierung neue Wege: Mit dem Transparenzgesetz sollen die Bürgerinnen und Bürger künftig jederzeit Zugriff auf Informationen und Daten der Verwaltung erhalten. “Die Entscheidungen von Politik und Verwaltung sollen nachvollziehbarer werden. Dadurch verbessert die Landesregierung die Möglichkeiten zum Mitreden und Mitgestalten. Mehr Demokratie werden wir bereits beim Gesetzgebungsprozess praktizieren und ihn durch ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren ergänzen”, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bei der Auftaktveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsverfahren und der Anhörung von Verbandsvertretern in der Staatskanzlei. Mehr

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“Nicht nur Läuse, sondern auch Flöhe”

Die Halle des Schulzentrums am Mäusheckerweg bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Die Halle des Schulzentrums am Mäusheckerweg bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

TRIER. Schlechte Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler am Schulzentrum in Ehrang, ferner aber auch für die Sportvereine der Stadt: Die gesperrte Sporthalle am Mäusheckerweg bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Das gab Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) am Mittwochmorgen bekannt. Demnach würde die ausschließlich provisorische Sanierung des Gebäudes inklusive der Maßnahmen für den Brandschutz alleine rund zwei Millionen Euro kosten. Die Stadt hat sich deswegen entschlossen, am Ehranger Schulzentrum eine Zeltdachhalle aufstellen – entweder auf dem Sportplatz hinter den Schulgebäuden oder auf dem Schotterparkplatz gegenüber der Mäusheckerhalle. Reine Anschaffungskosten: 1,8 Millionen Euro. Für die meisten anderen Trierer Hallen gaben Kaes-Torchiani und Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) am Mittwoch bei einem Pressegespräch Entwarnung. 34 Hallen wurden inzwischen untersucht, ohne dass weitere Hallenschließungen folgen mussten. Für die gesperrten Bezirkssporthallen in Feyen und Trier-West wurden die Gelder für die Sanierung inzwischen freigegeben. Die Wolfsberghalle ist für den Investitionsstock des Landes angemeldet. Die Grüneberghalle hingegen bleibt endgültig geschlossen und soll verkauft werden. Mehr

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Autofasten – Mit Herz und ohne Schweinehund

Die Aktion "Autofasten" ist am Mittwoch zum 18. Mal angelaufen.

Die Aktion “Autofasten” ist am Mittwoch zum 18. Mal angelaufen.

TRIER. “Wir werden volljährig”, sagte Dr. Gundo Lames (Bistum Trier) von der Aktion Autofasten, die in diesem Jahr zum 18. Mal stattfindet. Am heutigen Aschermittwoch hat er gemeinsam mit Dr. Christopher König vom Evangelischen Kirchenkreis Trier die Aktion eröffnet. Im Trierer Alleencenter luden sie gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern dazu ein, vom 1. bis 29. März das Auto bewusster zu nutzen und alternative Formen der Mobilität auszuprobieren. “Ziel ist es”, erklärte König, “über eine Veränderung des persönlichen Lebensstils nachzudenken und so zu einem nachhaltigeren Umgang mit unserer Umwelt zu kommen.” In diesem Sinne bedeute Fasten auch, “sich stark zu machen für das Umweltbewusstsein”, fügte Lames hinzu. Und sich zu besinnen auf Möglichkeiten, das Auto überall stehen zu lassen, wo es möglich sei. Mehr

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Die Orestie – Akzent zum Ende der Weber-Ära

Der Trierer Alexander May inszeniert "Die Orestie" als Akzent zum Ende der Weber-Ära am Theater. Foto: Marco Piecuch

Der Trierer Alexander May inszeniert “Die Orestie” als Akzent zum Ende der Weber-Ära am Theater. Foto: Marco Piecuch

TRIER. Am kommenden Samstag, 21. Februar, feiert “Die Orestie” im Großen Haus des Trierer Theaters Premiere. Die sprachlich fulminante Übersetzung des großen Theatermachers Peter Stein, der die Prosafassung des Stückes schrieb, dient als Grundlage der Trierer Neuinszenierung von Alexander May, der zuletzt Tracy Letts Werk “Eine Familie” auf die Bühne brachte. Mit der Aufführung dieses Klassikers von Aischylos, neben Sophokles und Euripides der dritte große Dichter der griechischen Tragödie, setzt die Theaterleitung zum Ende der Ära von Intendant Gerhard Weber einen markanten Akzent und betont die Wichtigkeit, das antike Erbe in der Stadt Trier wach zu halten. Mehr

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Buchvorstellung – Grenzen des Kapitalismus

Das Buch "Grenzen des Kapitalismus" unseres Autors Rüdiger Rauls gibt es jetzt auch als Printausgabe.

Das Buch “Grenzen des Kapitalismus” unseres Autors Rüdiger Rauls gibt es jetzt auch als Printausgabe.

TRIER. Bisher gab es diesen Titel des reporter-Autors Rüdiger Rauls nur als E-Book. Nun ist das Buch auch in der Print-Fassung erhältlich. Darin beschäftigt sich Rauls mit Fragen über den Zustand unserer Gesellschaft, die sich immer mehr Menschen stellen. Und selbst dort, wo alles glatt zu sein scheint, fördert er auf einmal Widersprüche zutage, die so bisher nicht offenbar waren. “Das Sichere ist nicht sicher”, wie Brecht einmal behauptete. Und ähnlich kommt der Zweifel auch bei Rauls daher: “Was Jahrzehnte lang richtig schien und unumstößliches Gesetz war, gerät ins Wanken. Die Fundamente alter Glaubenssätze bekommen Risse. Die alten Wahrheiten zeigen sich als das, was sie sind: alt. Sie sind überholt und stimmen nicht mehr überein mit den neuen Wirklichkeiten der Globalisierung. Es geht nicht mehr nur aufwärts und schon gar nicht mehr für alle. Kapitalismus ist ganz anders geworden, als die Menschen ihn bisher gekannt haben. Er steckt auf einmal voller Widersprüche, für die es keine Erklärung zu geben scheint.” Mehr

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Flüchtlings-Politik – “Regierung ist gescheitert”

Die Landesregierung sei mit ihrer Flüchlings-Politik gescheitert, sagt Katrin Werner, Trierer Bundestagsabgeordnete der Linken.

Die Landesregierung sei mit ihrer Flüchlings-Politik gescheitert, sagt Katrin Werner, Trierer Bundestagsabgeordnete der Linken.

TRIER/MAINZ. Wegen des derzeit großen Zustroms von Flüchtlingen nach Rheinland-Pfalz – aktuell vor allem aus dem Kosovo – hat die Landesregierung am Freitag angekündigt, in den Aufnahmeeinrichtungen (AfA) in Trier und Ingelheim Zelte als vorübergehende Provisorien aufzustellen. Integrationsministerin Irene Alt (Grüne) sagte am Freitag in Mainz, derzeit gebe es dazu keine Alternative. Die Zelte, die einen festen Boden haben und mit Feldbetten ausgestattet sein sollen, werden in Trier in der AfA-Außenstelle in Euren aufgestellt. Alleine in den vergangenen beiden Tagen sind über 250 Flüchtlinge in Trier angekommen. Die Politik der rot-grünen Landesregierung wird derweil nicht nur von der CDU-Opposition scharf kritisiert. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete Katrin Werner (Die Linke) spricht vom Mainzer Scheitern in der Flüchtlingspolitik. Am Dienstag hatte der Trierer Stadtrat mit großer Mehrheit beschlossen, einen Runden Tisch zur Flüchtlingshilfe einzurichten – in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Integration und Migration, der AG Frieden sowie weiteren Vereinen und Organisationen. Mehr

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