Schrotthändler hatten trotz Sorgen ein Herz für Andere

TRIER. Vereint für den guten Zweck trafen sich im Januar 63 Schrotthändler aus der Region Trier und Mönchengladbach, um zum einen auf die Problematik eines neuen Gesetzes, welches die Annahme von Elektroschrott durch Schrotthändler unter Strafe stellt, aufmerksam zu machen und zum anderen gleichzeitig Geld für kranke Kinder in Mehr

Moselwein für exotische Reiseziele

REGION. Moselwein ist international gefragt, und das nicht nur in den klassischen Exportmärkten. Dieses Fazit die Moselweinwerbung nach dem Auftritt des Weinanbaugebietes auf der wichtigsten Weinfachmesse der Welt in Düsseldorf. Dort stellten fast 7.000 Aussteller aus aller Welt an drei Tagen ihre Produkte rund 61.500 Fachbesuchern aus 142 Ländern Mehr

Trier – ein Vorreiter in Deutschland

TRIER. Die Menschen müssen pfleglicher mit der Erde und deren Ressourcen umgehen; Sorge für eine Entwicklung tragen, die als Grundlage zur nachhaltigen Entwicklung und Frieden und Wohlstand dienen soll. Dazu haben die Vereinten Nationen im September 2015 insgesamt 17 Ziele verabschiedet. Darauf basierend hat Trier als bislang einzige Kommune Mehr

Eine großformatige und bunte Visitenkarte von Trier

TRIER. Maju, da gibt es viel zu entdecken, vor allem: "Milljunen Leit" und einen Waschbären. Das neue Trier-Buch von Josef Hammen ist eines, wie es noch keines zuvor gab – es ist ein Wimmelbuch. Ein Bilderbuch, nicht nur für Kinder, auch Erwachsene haben hier ihren Spaß. Und eigentlich ist Mehr

Der Fotograf Uli Schmidt und die "vergessenen Plätze"

SAARBURG. Wir alle kennen sie − leerstehende Häuser, scheinbar vergessene Industrieanlagen. Sogenannte "Lost Places", also verlassene und teilweise auch vergessene Plätze. Orte, die auf viele Menschen eine geradezu magische Anziehung haben. Und die man trotzdem nicht betreten darf. Der in Trier lebende Fotograf Uli Schmidt hat genau das getan. Mehr

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Rote Hände gegen Kindesmissbrauch

Die von den Kindern und Jugendlichen erhaltenen roten Hände will OB Leibe an Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier weiterleiten. Foto: Rolf Lorig (2)

Die von den Kindern und Jugendlichen erhaltenen roten Hände will OB Leibe an Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier weiterleiten. Foto: Rolf Lorig (2)

TRIER. Einen roten Handabdruck auf weißem Papier – mit diesem Symbol protestieren Tausende von Menschen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Rund 2000 Schülerinnen und Schüler aus Trier und der Umgebung haben sich diesem Protest angeschlossen. Am Freitag übergaben Sabine Mock von der Lokalen Agenda 21 sowie etliche Jugendliche Oberbürgermeister Wolfram Leibe mehrere dicke Pakete mit Handabdrücken zur Weitergabe an die Bundespolitik. Mehr

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IHKs starten Kampagne für duale Ausbildung

Yvonne Hockelmann, Auszubildende von newmedialabs in Wittlich, macht bei der Kampagne mit. Grafik: IHK Trier

Yvonne Hockelmann, Auszubildende von newmedialabs in Wittlich, macht bei der Kampagne mit. Grafik: IHK Trier

TRIER. Karriere powered by IHK − das ist das Motto der neuen landesweiten Ausbildungskampagne durchstarter.de, die die vier Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz seit dem 12. Februar gemeinsam umsetzen. Vor allem mit Blogs und in den sozialen Netzwerken wollen die IHKs damit bei Schülern und Jugendlichen für die duale Ausbildung werben und so einen starken Kontrapunkt zum anhaltenden Run auf die Hochschulen setzen. Mehr

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Aktion Autofasten – Mit dem Rad zur Kita

Johannes Wiegel von der Aktion Autofasten, Arnold Schmitt vom Landkreis Trier-Saarburg, Teneka Beckers, Katinka Fries vom evangelischen Kirchenkreis Trier, Gundo Lames vom Bistum Trier, Andreas Ludwig von der Stadt Trier, Veronika Zänglein vom Verkehrsverbund Region Trier, Ole Seidel, Petra Matthes von der Lokalen Agenda 21 und Bernhard Schmitt von der Radstation Bürgerservice (v.l.) bei der Eröffnung der Aktion auf dem Kornmarkt.

Johannes Wiegel von der Aktion Autofasten, Arnold Schmitt vom Landkreis Trier-Saarburg, Teneka Beckers, Katinka Fries vom evangelischen Kirchenkreis Trier, Gundo Lames vom Bistum Trier, Andreas Ludwig von der Stadt Trier, Veronika Zänglein vom Verkehrsverbund Region Trier, Ole Seidel, Petra Matthes von der Lokalen Agenda 21 und Bernhard Schmitt von der Radstation Bürgerservice (v.l.) bei der Eröffnung der Aktion auf dem Kornmarkt.

TRIER. Einfach einmal auf dem Weg zur Arbeit um sich blicken und das Geschehen um sich herum bewusst wahrnehmen. Das ist einer der Gründe, warum sich Ole Seidel entschlossen hat, beim Autofasten mitzumachen. Der Trierer versucht, so oft es geht, vier Wochen lang sein Auto stehen zu lassen und andere Wege der Fortbewegung wie das Fahrrad zu nutzen – auch wenn das bedeutet, seine kleine Tochter auch mal bei schlechtem Wetter mit dem Rad in die Kita zu bringen. “Man muss es einfach mal ausprobieren, und so vielleicht neue Gewohnheiten entstehen lassen.” Zum 19. Mal laden die Katholische und Evangelische Kirche im deutschen Südwesten und Luxemburg zu der Aktion Autofasten ein. Am heutigen Mittwoch wurde sie in Trier eröffnet. Statt findet die Aktion in diesem Jahr vom 21. Februar bis 20. März. Mehr

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Zoten, Zwerchfell, Zauberei – Trier, Majuuu!

Samba und Konfetti an der Mosel - Trier, Maju!

Samba und Konfetti an der Mosel – Trier, Maju!

TRIER. Mit einem karnevalesken Feuerwerk ist gestern Abend im Messepark die vierte und letzte Sitzung im Rosa Karneval zu Ende gegangen. Dabei zog die Schmit-Z-Family wieder alle Register, von Zoten bis Zauberei. Ein kurzweiliger Abend von fünf Stunden, ein Potpourri aus fastnachtlicher Tradition und schlüpfrigen Gags, gemixt mit besten Showeinlagen – verfeinert mit politischen Spitzen und jeder Menge Klamauk. Mehr

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Weißhaus – Zwischen Melancholie und neuer Hoffnung

Zwischen Nostalgie, morbidem Charme, Melancholie und neuer Bestimmung - das Trierer Weißhaus.

Zwischen Nostalgie, morbidem Charme, Melancholie und neuer Bestimmung – das Trierer Weißhaus.

TRIER. Weißhaus. Nur ein Name und doch weit mehr als das: Für Trierer ist das Kleinod nebst gleichnamigem Wald auf dem Moselfelsen ein großes Stück Heimat. Heerscharen mit Kind und Kegel zogen oder fuhren mit der inzwischen verschwundenen Kabinenbahn hinauf. Hier ließ es sich leben. Hier erwachte auch der Trierer Bürgersinn erstmals richtig zum Leben: Bürger gegen Verwaltung und Politik, als um das Weißhaus herum in den 1970er Jahren moderne Appartements gebaut werden sollten. Die Gegeninitiative, zu der damals auch Triers Alt-OB Klaus Jensen gehörte, setzte sich durch. Die Politik gab nach. Seit über einem Jahr ist die weiße Perle hoch auf dem roten Felsen verwaist. Und ein Ende des Dornröschenschlafes ist nicht absehbar. Denn die Stadt muss andere Prioritäten setzen: Sporthallen, Schulen, die Unterbringung von Flüchtlingen. Und das Weißhaus? Rein theoretisch, sagt Dr. Hans-Günther Lanfer vom städtischen Presseamt gegenüber dem reporter, sei fast alles möglich – vom Verkauf über die Verpachtung bis hin zur Überlassung in Erbpacht. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Gesellschaft, Politik 1 Kommentar

Haushalt Bistum Trier – Negatives Bilanzergebnis

Generalvikar Dr. Georg Bätzing (Bildmitte) stellte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz den Haushalt des Bistums vor. Foto: Bistum Trier

Generalvikar Dr. Georg Bätzing (Bildmitte) stellte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz den Haushalt des Bistums vor. Foto: Bistum Trier

TRIER. Erneut weist der Haushaltsplan des Bistums Trier für das Haushaltsjahr 2016 ein negatives Bilanzergebnis aus. Den Erträgen von knapp 405 Millionen Euro – davon 307 Millionen Euro aus Kirchensteuereinnahmen – stehen Aufwendungen von 427 Millionen entgegen. Dies gab das Bistum auf seiner jährlichen Haushaltspressekonferenz am Mittwoch in Trier bekannt. Der größte Ausgabeposten sind Zuschüsse an kirchliche Rechtsträger in Höhe von 175 Millionen Euro, gefolgt von knapp 158 Millionen Euro für Personal. Bei den Aufwendungen für kirchliche Rechtsträger machen die Personalkostenzuschüsse den größten Posten mit 40 Prozent aus (70,4 Millionen Euro). Mehr

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“Schule mit Stil und großem Potenzial“

Sie freuen sich über die Bereitstellung der neuen Räume: Helga Schneider-Gräfer, Frank Simons, Sonja Weber, Andreas Ludwig und Ralph Borschel. Foto: Rolf Lorig

Sie freuen sich über die Bereitstellung der neuen Räume: Helga Schneider-Gräfer, Frank Simons, Sonja Weber, Andreas Ludwig und Ralph Borschel. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Entwarnung beim städtischen Humboldt-Gymnasium (HGT): Seit dem heutigen Montag nutzen derzeit rund 100 Schülerinnen und Schüler neue Räumlichkeiten in der früheren Robert Schuman-Realschule in der Kaiserstraße, im Endausbau sollen es etwa 300 sein. Im Zuge der Schulreform hatte die alte Realschule im Sommer des vergangenen Jahres den Lehrbetrieb eingestellt. Mehr

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Ein Jahr zwischen Willkommenskultur und Rassismus

Beim Trierer Spendenlauf machte der Verein Werbung für sich selbst und für die gute Sache.

Beim Trierer Spendenlauf machte der Verein Werbung für sich selbst und für die gute Sache.

TRIER. Im April vergangenen Jahres erschien auf dem trier-reporter ein Artikel über die Gründung der Refugee Law Clinic Trier e.V., kurz “RLC”. Er berichtete über den Aufbau einer studentischen Rechtsberatung für Flüchtlinge und Asylsuchende an der Universität Trier und den Beginn des vereinseigenen Ausbildungsprogrammes im Asyl- und Ausländerrecht. Gründungsziel des Vereins war es, Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz eine erste kostenlose rechtliche Beratung und Betreuung anbieten zu können und dadurch einen Beitrag zur Willkommenskultur in Trier zu leisten. Ein Gastbeitrag von Martin Weiler Mehr

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“Ermittlungen zu Tanja Gräff nicht abgeschlossen”

Tanja Gräf starb nach den derzeitigen Erkenntnissen durch den Sturz vom Roten Felsen in Trier-Pallien.

Tanja Gräff starb nach den derzeitigen Erkenntnissen durch den Sturz vom Roten Felsen in Trier-Pallien.

TRIER. Die Staatsanwaltschaft Trier hat am Freitag einen Pressebericht zum Ermittlungsstand über die Todesursache der Trierer Studentin Tanja Gräff als “unzutreffend” zurückgewiesen. Der Trierische Volksfreund hatte in seiner Freitagausgabe getitelt “Ermittlungen im Fall Tanja Gräff abgeschlossen”. Dies treffe nicht zu, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen am Freitag in einer Pressemitteilung der Behörde. Mehr

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“Obergrenze ist wenig zielführend”

Geduldig stand Jean Asselborn (rechts) Journalisten wie Stefan Strohm, Sabine Krösser und Heribert Waschbüsch (von links) Rede und Antwort. Foto: Rolf Lorig

Geduldig stand Jean Asselborn (rechts) Journalisten wie Stefan Strohm, Sabine Krösser und Heribert Waschbüsch (von links) Rede und Antwort. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Er ist der momentan dienstälteste Außenminister der Europäischen Union: Jean Asselborn aus Luxemburg. Auf Einladung des Bezirks Trier im Deutschen Journalisten-Verband (DJV) unterhielt er sich in der Staatlichen Weinbaudomäne Trier mit mehr als 40 Journalistinnen und Journalisten aus den Regionen Trier, Pfalz, Rheinhessen und Aachen. Das Themenspektrum reichte dabei von der Flüchtlingsfrage über die Zukunft Europas bis hin zu Gerüchten über seine angebliche Amtsmüdigkeit. Mehr

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