Das ging schnell: ADD genehmigt Trierer Haushalt

TRIER. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) hat den im Dezember beschlossenen Trierer Haushalt 2019/2020 mit Datum vom 4. Februar genehmigt – und damit nach Rathaus-Angaben so schnell wie noch nie. Für Oberbürgermeister Wolfram Leibe sei das eine gute Nachricht, betont die städtische Pressestelle am heutigen Freitag, "denn viele Mehr

Bauen, modernisieren, erneuern - die ÖKO 2019 hilft

TRIER. Seit Freitag, 14 Uhr, hat die "ÖKO 2019" ihre Tore geöffnet. Die größte Trierer Verbrauchermesse, ausgerichtet von der Handwerkskammer (HwK) Trier, erfreut sich einer ständig wachsenden Beliebtheit bei den Menschen in der Großregion. "Wir hatten bereits in den ersten Stunden des Nachmittags schon so viele Besucher wie nie Mehr

Missbrauch – "Schmerzlicher Diskussion offen stellen"

TRIER. Knapp zweihundert Priester und Diakone im Dienst des Bistums Trier haben sich nach Angaben des Bistums am Donnerstag mit der Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" befasst. Eingeladen dazu hatte der Priesterrat des Bistums. Bischof Ackermann hatte Mehr

Girls' und Boys' Day an der Hochschule Trier

TRIER. Am 28. März lädt die Hochschule Trier Mädchen und Jungs der Region erneut zum Girls' und Boys' Day ein. dabei können Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in Berufe und Studiengänge erlangen, die als sonst eher als männer- und frauendominiert gelten. Mädchen lernen beim Girls' Day-Workshop "Wie Spotify und Netflix Mehr

Konzert der AMG-Combo

TRIER. Am Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr, findet in der Tufa (großer Saal) das diesjährige Konzert der AMG-Combo statt. Die Band des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums Trier (AMG) versteht sich als Cover-Band, die sich gleichermaßen den guten alten Klassikern aus Rock, Pop und Soul wie auch aktuellen Songs von Adele, Amy Mehr

kultur

Theater Trier – “40 Millionen Euro sind Obergrenze”

40 Millionen Euro seien die Obergrenze bei den Baukosten für das Trierer Theater, sagt Markus Nöhl. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion regt zudem an, die Debatte nun zu öffnen. Es sei Zeit für eine Bürgerbeteiligung, sagt der Sozialdemokrat.

40 Millionen Euro seien die Obergrenze bei den Baukosten für das Trierer Theater, sagt Markus Nöhl. Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion regt zudem an, die Debatte nun zu öffnen. Es sei Zeit für eine Bürgerbeteiligung, sagt der Sozialdemokrat.

TRIER. Die öffentliche Diskussion über den geplanten Neubau des Trierer Theaters hat gerade erst begonnen. Kosten von rund 50 Millionen stehen nach der aktuellen Vorlage von Dezernent Thomas Egger im Raum. Verhandelt und beraten wurde bisher ausschließlich in nichtöffentlichen Gremien. Die SPD geht nun mit ihren konkreten Vorstellungen in die Öffentlichkeit. Für die Sozialdemokraten soll der geplante Architektenwettbewerb mit einer Obergrenze von 40 Millionen Euro gedeckelt werden. “Wir müssen angesichts der finanziellen Situation der Stadt realistisch bleiben, auch wenn das Land den Großteil der Kosten übernehmen wird”, betont Markus Nöhl, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat, am Dienstag gegenüber dem reporter. Ferner regt Nöhl die Öffnung der Debatte an: “Die Zeit ist reif für eine entsprechende Bürgerbeteiligung.” Der jüngsten Forderung der AfD nach einem Bürgerentscheid erteilt Nöhl hingegen eine klare Absage. “14.000 Unterschriften für den Erhalt des Theaters alleine aus Trier, dazu noch 13.000 Unterschriften aus dem Umland und viele weitere aus der ganzen Republik sind für uns bereits ein klarer Bürgerentscheid”, sagt der Sozialdemokrat. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Kultur, Politik 7 Kommentare

Der Mann für das ganz große Geld

Der neue Intendant Karl M. Sibelius ist in die Planungen des Theater-Neubaus eng einbezogen.

Der neue Intendant Karl M. Sibelius ist in die Planungen des Theater-Neubaus eng einbezogen.

TRIER. Schwindlig ist ihm bisher wohl noch nicht geworden. Und wenn doch, wird es sein Geheimnis bleiben. Triers parteiloser Dezernent Thomas Egger ist aktuell im Rathaus der Mann für das ganz große Geld. Den Neubau der Trierer Feuerwehr hat der ehemalige Freidemokrat unter seiner Regie. Bis zu 40 Millionen Euro, vielleicht auch mehr, stehen hier an. Parallel dazu treibt Egger seinen zweiten Neubau voran – den des Trierer Theaters. Die ursprüngliche Schmerzgrenze von 40 Millionen Euro ist nach reporter-Informationen wohl nicht mehr zu halten. Nach eingehender Analyse in Zusammenarbeit mit dem künftigen Intendanten Karl M. Sibelius und dem Berliner Architekten Professor Jörg Springer sind die Fachleute zum Ergebnis gekommen: Der Neubau des Kulturhauses könnte bis zu 50 Millionen Euro kosten. Am Standort Augustinerhof wird hingegen festgehalten. Egger will nun schnellstmöglich einen Architektenwettbewerb ausschreiben lassen, um so konkret in die Verhandlungen mit dem Land über die Fördermittel eintreten zu können. Der künftige Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) hatte bereits im November im Interview mit dem reporter angekündigt, er wolle bis zum Sommer die ausgearbeiteten Unterlagen in Mainz einreichen. Der scheidende Theater-Intendant Gerhard Weber stellte zudem am Dienstagabend im Kulturausschuss die Bilanzzahlen der Spielzeit 2013/2014 vor. Demnach konnte das Kulturhaus gegenüber dem Vorjahr zulegen: 112.271 Zuschauer strömten zu den Vorstellungen – und damit über 7.000 mehr als in der vorherigen Spielzeit. Mehr

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Völker, hört die Signale!

Kind einer emordeten Vaterfigur - Jan Brunhoeber lebt den in all seinen Facetten zerrissenen Helden bis zur Körperlichkeit aus. Foto: Marco Piecuch

Kind einer emordeten Vaterfigur – Jan Brunhoeber lebt den in all seinen Facetten zerrissenen Helden bis zur Körperlichkeit aus. Foto: Marco Piecuch

TRIER. Hingehen, ansehen, weitersagen. Alexander May inszeniert im Theater “Die Orestie”, aber kaum einer schaut zu. Was beweist: Das Trierer Kulturhaus hat weder ein Problem mit seiner Qualität noch mit seinen Stücken noch mit seinen Schauspielern. Das Theater Trier hat aber offensichtlich ein Kommunikationsproblem. Bleibt der halbe Saal wie am Freitagabend leer, kann etwas nicht stimmen. Denn May ist tatsächlich eine vollkommen dichte Inszenierung gelungen: kurzweilig, spannend, brennend aktuell. Vom Augustinerhof aus weist der Finger auf den Wahnsinn der Welt. Wie der Hund stets nur den Hund zeugt, so zeugt Blut immer nur Blut, Gewalt immer nur Gewalt: Naher Osten, Ukraine, Afrika, Asien – Billionen für Rüstung und Waffen, der Wahnsinn hat Methode. Er zeigt aber auch das Versagen der Mächtigen. In der Tyrannis sowieso, in den angeblichen Demokratien ebenso. Wer also kann an der Macht von Interessen zweifeln, deren schmutzige Hände immer wieder sichtbar werden? Seit Aischylos hat die Menschheit kaum etwas dazugelernt. Auch das ist eine Botschaft des Abends. Mehr

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Die Orestie – Akzent zum Ende der Weber-Ära

Der Trierer Alexander May inszeniert "Die Orestie" als Akzent zum Ende der Weber-Ära am Theater. Foto: Marco Piecuch

Der Trierer Alexander May inszeniert “Die Orestie” als Akzent zum Ende der Weber-Ära am Theater. Foto: Marco Piecuch

TRIER. Am kommenden Samstag, 21. Februar, feiert “Die Orestie” im Großen Haus des Trierer Theaters Premiere. Die sprachlich fulminante Übersetzung des großen Theatermachers Peter Stein, der die Prosafassung des Stückes schrieb, dient als Grundlage der Trierer Neuinszenierung von Alexander May, der zuletzt Tracy Letts Werk “Eine Familie” auf die Bühne brachte. Mit der Aufführung dieses Klassikers von Aischylos, neben Sophokles und Euripides der dritte große Dichter der griechischen Tragödie, setzt die Theaterleitung zum Ende der Ära von Intendant Gerhard Weber einen markanten Akzent und betont die Wichtigkeit, das antike Erbe in der Stadt Trier wach zu halten. Mehr

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Im Schatten des Tores – Porta³ als neues Format

Die Frankfurter Sinfoniker spielen am 20. Juni vor der Porta bei Porta³.

Die Frankfurter Sinfoniker spielen am 20. Juni vor der Porta bei Porta³.

TRIER. Diese Veranstaltung hat im wahrsten Sinne des Wortes Potenzial – nämlich, etwas ganz Großes zu werden. Porta³, also Porta hoch drei, das bedeutet: drei Abende, drei Künstler, drei Genres. Und das an dem Wahrzeichen, das Trier vom römischen Reich hinterlassen wurde – an der Porta Nigra. Im Juni steigt Porta³ im Schatten des Schwarzen Tores. Mehr

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“Karl Marx 2018” – Kooperation perfekt

"Karl Marx 2018" - Land, Stadt, Stiftung und Bistum unterzeichneten am Montag im Geburtshaus des Philosophen die Kooperations-Vereinbarung für das Jubiläumsjahr.

“Karl Marx 2018” – Land, Stadt, Stiftung und Bistum unterzeichneten am Montag im Geburtshaus des Philosophen die Kooperations-Vereinbarung für das Jubiläumsjahr.

TRIER. Das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt Trier, die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und das Bistum Trier werden 2018, zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai, ein vielfältiges Programm mit wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen erarbeiten, um so im Jubiläumsjahr in seiner Geburtsstadt Trier an das Werk und Leben dieses politisch einflussreichsten Gelehrten des 19. und 20. Jahrhunderts zu erinnern. Das erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Kulturministerin Vera Reiß, Oberbürgermeister Klaus Jensen, FES-Vorsitzender Kurt Beck und der Stellvertretende Generalvikar des Bistums Trier, Monsignore Dr. Michael Kneib, am Montag in Trier. Als Grundlage für die Zusammenarbeit der Partner bei der Organisation und der Durchführung des Jubiläumsprogramms unterzeichneten Ministerpräsidentin Malu Dreyer für das Land, Oberbürgermeister Klaus Jensen für die Stadt Trier, Kurt Beck für die FES und Monsignore Dr. Kneib für das Bistum Trier eine Kooperationsvereinbarung im Karl-Marx-Haus. Mehr

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“Karl Marx 2018” rückt näher

Am kommenden Montag wird die Kooperations-Vereinbarung zu "Karl Marx 2018" im Karl-Marx-Haus unterzeichnet.

Am kommenden Montag wird die Kooperations-Vereinbarung zu “Karl Marx 2018” im Karl-Marx-Haus unterzeichnet.

TRIER. Sie sollen an die weltweit beachtete Konstantin-Ausstellung von 2007 heranreichen – und diese, wenn möglich, sogar noch übertreffen. Am kommenden Montag unterzeichnen das Land, die Stadt, die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Bistum Trier die Kooperationsvereinbarung für das Groß-Projekt “Karl Marx 2018” – im Karl-Marx-Haus. In drei Jahren soll das Leben des berühmtesten Sohnes Triers, dessen Geburtstag sich 2018 zum 200. Male jährt, mit zwei Ausstellungen im Landes- und Stadtmuseum beleuchtet und gewürdigt werden. Der Stadtrat hatte am 16. Dezember den Weg zur Gründung der gemeinsamen Gesellschaft von Land und Stadt freigemacht. Mehr

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Die Simons aus Schabbach sind jetzt digital

Das Wohnhaus und die Schmiede der Simons im fiktiven Hunsrückort Schabbach. Foto: Wiki

Das Wohnhaus und die Schmiede der Simons im fiktiven Hunsrückort Schabbach. Foto: Wiki

MAINZ. Wer kennt sie nicht? Mit dem Simons Paul, der Maria, dem langen Eduard, der Katharina und dem Mathias, den Wiegands und dem Glasisch Karl im fiktiven Hunsrück-Dorf Schabbach hat Edgar Reitz in der “Heimat” Filmfiguren für die Ewigkeit geschaffen. Jetzt ist die Restaurierung der ersten Chronik abgeschlossen. “Edgar Reitz hat dem Hunsrück und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern mit seinen Heimat-Filmen weltweit einen Platz in der Filmgeschichte gesichert”, betonen demnach Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerin Vera Reiß im Vorfeld der ersten exklusiven Präsentation der restaurierten digitalen Kinofassung von “Heimat – Eine deutsche Chronik, ein Film in elf Teilen von Edgar Reitz” in Deutschland am 7. und 8. Februar im Frankfurter Hof in Mainz. Die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur hat die fast fünfjährige Restaurierung des ersten Teiles von Edgar Reitz‘ Heimat-Trilogie “Heimat – Eine deutsche Chronik” gemeinsam mit der Kulturstiftung des Bundes mit insgesamt 136.000 Euro unterstützt. Rechtzeitig zum 30. Jubiläum der Erstaufführung wurde nun das umfangreiche Restaurierungsprojekt erfolgreich beendet. Mehr

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#GERUSA – Free-EP der Rapper Akademik und C.F.

Die Trierer Rapper Akademik (rechts) und C.F. (links) von #GERUSA.

Die Trierer Rapper Akademik (rechts) und C.F. (links) von #GERUSA.

TRIER. Was haben deutscher und US-Rap gemeinsam? Schmeckt Sülze mit Barbecuesoße? Und ist der Markt bereit für ein deutsch-englisches Rapprojekt auf EP-Länge? Fragen, die die beiden Trierer Rapper Akademik (Deutschrap, 24 Jahre alt) und C.F. (aufgewachsen in Hawai und Chicago, USRap, 29 Jahre alt) zum Abschluss des Jahres beantworten wollen. Mehr

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Theater Trier – Neues von der Anstalt

Thomas Egger kann dem Stadrat erst im kommenden Jahr sein Papier zur neuen Rechtsform des Theaters vorlegen.

Thomas Egger kann dem Stadtrat erst im kommenden Jahr sein Papier zur neuen Rechtsform des Theaters vorlegen.

TRIER. Die Umwandlung des Trierer Theaters in eine neue Rechtsform nimmt konkrete Formen an. Am Dienstagabend lag den Mitgliedern des Kulturausschusses ein entsprechendes Papier in nichtöffentlicher Sitzung vor. Demnach soll das Theater nun definitiv in eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) überführt werden. Dezernent Thomas Egger hatte dies schon Anfang Oktober gegenüber dem reporter angedeutet. Hinsichtlich des möglichen Theaterneubaus am Augustinerhof, der von Egger favorisiert wird, gibt es nach reporter-Informationen noch keinen neuen Sachstand. Der Berliner Architekt Professor Jörg Springer ist derzeit dabei, ein Neubau-Konzept zu erarbeiten. Weiterhin bewegt sich die Kostenspanne zwischen 25 Millionen Euro und der Schmerzgrenze von 40 Millionen Euro. Die beiden jüngsten Projekte des Theaters, “Gott mit uns?” und “Theater Total” erfüllten bei den Zuschauerzahlen nicht die Erwartungen. Die Stadt muss hier Geld zuschießen, um das Defizit aufzufangen. Mehr

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