Wenn es eng, ganz eng wird in der Küche...

TRIER. Alles hat irgendwann ein Ende. Auch die Trierer Küchenparty, die seit 25 Jahren zugunsten der Aktion Trierer Kinder im Mercure Hotel Porta Nigra stattfindet. Jahr für Jahr stellten sich je zehn Spitzen-Gastronomen und Top-Weingüter in den Dienst an der guten Sache. Denn von den 150 Euro, die jeder Mehr

Glänzende Neuinszenierung von Romeo und Julia

TRIER. "Ich werde jeden loben, der mich lobt“, hat William Shakespeare einmal gesagt. Und gelobt hätte er sicherlich das Theater Trier, wenn er am Samstag in den Genuss gekommen wäre, dessen Premiere seiner Tragödie "Romeo und Julia" mitzuerleben. Denn da ist eine Inszenierung gelungen, die den Geist des großen Mehr

Mehr als 50 Flüchtlinge ins Studium gebracht

TRIER. Die Universität Trier hilft mit einem ganz besonderen Programm jungen Menschen aus Krisenregionen, ihren Weg zu finden – in den Hörsaal oder auch in eine Ausbildung. Abdulkader Alshehabi ist etwas flau im Magen. Gerade hat er eine mehrstündige Sprachprüfung hinter sich gebracht. Besteht er sie, könnte er schon in Mehr

Trier startet am Karfreitag in die Wandersaison

TRIER. Seit acht Jahren ist die Osterwanderung fester Bestandteil des Trierer Wanderkalenders. Mit ihr eröffnet die Trier Tourismus und Marketing GmbH offiziell die diesjährige Wandersaison – und das auf einer völlig neuen Wanderstrecke. Am Freitag, 19. April, geht es ab 10 Uhr auf den Moselhöhenweg zum Roscheider Hof. In Mehr

Wie Feinde im antiken Ägypten behandelt wurden

TRIER. Der Nachwuchswissenschaftler Uroš Matić erhält an der Universität Trier den Philippika-Preis für seine herausragende altertumswissenschaftliche Dissertation. Am 12. April wird Uroš Matić in einem öffentlichen Festakt an der Universität Trier der Philippika-Preis des Harrassowitz-Verlages verliehen. Der Nachwuchswissenschaftler hat in seiner Doktorarbeit an der Universität Münster den Umgang mit Feinden Mehr

meinung

Der Gastkommentar – Für Toleranz und Gelassenheit

Rüdiger Rauls - Trierer Autor und Journalist.

Rüdiger Rauls – Trierer Autor und Journalist.

Von Rüdiger Rauls

Seit Jahrzehnten nun versucht Aufklärungsarbeit in Schule und Gesellschaft, dem Rechtsextremismus das Wasser abzugraben. Der Erfolg scheint mäßig zu sein, wenn selbst unermüdliche Kämpfer/innen gegen diese politische Strömung eingestehen müssen, dass der Einfluss rechten Gedankenguts “in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein” scheint. Angesichts dieser ernüchternden Bilanz stellt sich die Frage, wieso dieser Aufklärungsarbeit, die zudem noch durch staatlich geförderte Projekte unterstützt wird, nicht derselbe Erfolg beschieden ist wie dem Rechtsextremismus selbst, obwohl er keine Fördermittel erhält. Diese Frage zieht aber die nächste gleich nach sich: Ist es denn auch genehm, diese sich aufdrängende Frage öffentlich zu stellen? Denn nichts ruft schneller den Vorwurf des Sympathiesantentums mit dem Rechtsextremismus hervor als die Kritik an denen, die ihn unermüdlich bekämpfen oder zu bekämpfen glauben. Die gute Absicht derer, die sich moralisch gegen rechtes Gedankengut empören, soll nicht bestritten werden. Nur, gute Absichten alleine genügen nicht. Es muss auch die Wirksamkeit dieser guten Absichten anhand der Ergebnisse der Taten untersucht werden. Mehr

Erstellt am Autor trier reporter in Autorenbeiträge, Featured, Meinung 4 Kommentare

Der Gastkommentar – LuxLeaks, Geschäftsmodell in der Krise

Der Trierer Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang H. Lorig.

Der Trierer Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang H. Lorig.

Von Professor Dr. Wolfgang H. Lorig

Die anfängliche Hektik um LuxLeaks und die besondere Rolle exponierter luxemburgischer Politiker scheint abzuklingen. Allerdings hat soeben das Journalistenkonsortium ICIJ ein neues Dokument zum Pimco-Ruling publiziert und weitere Teil-Veröffentlichungen zu den umstrittenen Finanzierungsinstrumenten und Steueroptimierungsmodellen im Großherzogtum angekündigt. Insoweit ist davon auszugehen, dass das Thema die interessierte Öffentlichkeit noch eine längere Zeit beschäftigen wird. Unbestritten ist, dass auch deutsche Firmen seit Jahren mit Steuerdeals in Luxemburg Millionen gespart – anders ausgedrückt: Millionen an Steuereinnahmen den deutschen Finanzbehörden vorenthalten haben, die für eine Modernisierung der Infrastruktur dringend benötigt werden. Auch wenn dieses Steueroptimierungssystem legal ist und auch in verschiedenen anderen Ländern praktiziert wird, hat die Wirtschaftswoche Luxemburg als eine “Oase für Multis und Private-Equity-Fonds” bezeichnet und das Nachbarland der Gruppe der aggressiven Steuerreduktions-Länder zugerechnet. Mehr

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Der Kommentar – Wie der Betrunkene am Laternenpfahl

Der Kommentar.

Der Kommentar.

Was also soll man nun davon halten? Die Trierer Grünen steuern schnurstracks auf eine Koalition mit der CDU zu. Den Euphemismus “Verantwortungsgemeinschaft” benutzte auf dem jüngsten Parteitag übrigens keiner der grünen Vordenker mehr. Man hat wohl in den Reihen der ehemaligen Alternativ-Partei inzwischen selbst gemerkt, wie lächerlich das in der Öffentlichkeit klingt. Selbstverständlich wird auch weiterhin betont, die Zusammenarbeit mit der Union ziele auf Gemeinsamkeiten in einzelnen Sachfragen ab. Das jedoch erinnert an eine uralte Meldung der Prawda (Wahrheit). Nach dem Laufduell zwischen einem amerikanischen und einem sowjetischen Athleten schrieb die Zeitung zur Hochzeit des kalten Krieges, der sowjetische Läufer habe einen hervorragenden zweiten Platz belegt, während der Mann des imperialistischen Klassenfeindes nur Vorletzter geworden sei. Der Amerikaner hatte gesiegt. Lediglich zwei Läufer waren am Start gewesen. Das aber verschwieg die Zeitung. Auch bei den Trierer Grünen dreht man sich die Wahrheit inzwischen so, wie man sie haben möchte. Oder um mit einem der grünen Vordenker zu sprechen: “Es gibt eben nicht nur die eine Wahrheit!” Auch gut. Folglich macht man sie sich so, wie sie einem gefällt. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung 64 Kommentare

Der Gastkommentar – Mit Geschichte(n) Zukunft gestalten

Franz Kluge - Professor für Medien, Design und Gestaltung.

Franz Kluge – Professor für Medien, Design und Gestaltung.

Von Professor Franz Kluge

Für das ganz gegenwärtige, manchmal auch gestrige Trier, das angesichts des jüngsten Neustarts “Zurück in der Zukunft” der rheinland-pfälzischen Regierungschefin im Futurum erst noch ankommen muss, ist “Kulturerbe und Medienkultur – Geschichte als digitale Erlebniswelt” ein großes Thema. Ein zu großes Thema vielleicht oder eines, das Zeichen setzen und weiter erzählt werden sollte? Initiiert und veranstaltet von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP: “Wir holen die Zukunft in die Gegenwart”), in Kooperation mit der Hochschule Trier (“Jede Menge Zukunft”) und der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE: “Wir machen Geschichte lebendig”), wollte man in diesem Sinne an einem langen Donnerstagabend, übrigens Tag drei der Fastnachtssaison 2014/15 (immerhin ebenfalls Kulturerbe, wenn auch immateriell und wie die Landesregierung so in Trier “.. fest in Frauenhand”) zukunftsweisende Kultur- und Medienfragen besprechen. Einleitend ist sogleich zu sagen, dass gerade in Trier das Zusammengehen von Kulturerbe und Medienkultur besondere Achtsamkeit erfordert, aber gerne auch karnevaleske Aufmerksamkeit beanspruchen darf. Der Bedeutung dieses Themas ist auf Dauer wohl nur dann Rechnung zu tragen, wenn man Beiträgen dieser Art als Eröffnung eines nachhaltigen, gleichermaßen kulturell wie ökonomisch motivierten Zukunftsdiskurses eine Chance auf Fortsetzung gibt. Mehr

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Der Kommentar – Wo ist Kant?

Der Kommentar.

Der Kommentar.

Na dann, Prost! Die knappe Mehrheit des Trierer Rates hat sich und der Stadt am Dienstagabend einen närrischen Bärendienst erwiesen, indem sie das Alkoholverbot für den kommenden Weiberdonnerstag 2015 kippte. Phasenweise wähnte man sich in einem jener unterirdisch schlechten B-Streifen aus Bollywood, in denen der Klamauk über alles geht und der Verstand einfach mal abgeschaltet wird. Soll ja hin und wieder entspannend sein, den kleinen grauen Zellen eine Auszeit zu gönnen. Gepoltert wurde, als ginge es hier um ein Grundrecht, um Versammlungs-, Demonstrations- oder Meinungsfreiheit. Aber gibt es ein Grundrecht auf Fasching, öffentlichen Weiberdonnerstag und uneingeschränkten Alkoholkonsum? Nein, das gibt es nicht. Das Wohl der Allgemeinheit, der Schutz der Öffentlichkeit und jener von Dritten stehen höher als die egoistischen Interessen Einzelner oder einer begrenzten Gruppe. Der Verpflichtung jener, die im Auftrag der Allgemeinheit handeln – sei es in Staat oder Stadt – lautet, Schaden von dieser abzuwenden. Der Trierer Stadtrat hat diesen Auftrag am Dienstagabend ad absurdum geführt. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Meinung 2 Kommentare

Der Gastkommentar – Ratlos nach wahllos?

Der Trierer Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang H. Lorig.

Der Trierer Politikwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang H. Lorig.

Von Professor Dr. Wolfgang H. Lorig

Bestimmte Reaktionen der Politik auf die unterirdische Wahlbeteiligung bei Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlen wecken Erinnerungen an eine Frage, die der Dichter Bertolt Brecht 1953 gestellt haben soll: “Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da doch nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?” Mehr

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Der Kommentar – Zeit der warmen Worte muss vorbei sein

Der Kommentar.

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Das Ergebnis steht fest: Hiltrud Zock von der CDU und Wolfram Leibe von der SPD gehen in die Stichwahl um das Amt des Trierer Oberbürgermeisters. Das ist nicht überraschend. Und vielleicht wird aus dem bisherigen Schmusewahlkampf jetzt ein echter Wahlkampf. Denn die unterirdische Wahlbeteiligung zeigt: Das, was in den letzten Wochen an Plattitüden und Allgemeinplätzen hinausposaunt wurde, das wollen die Menschen nicht mehr hören. Sie wollen, dass Tacheles geredet wird. Viel wird jetzt von den Grünen abhängen. Geben sie eine Wahlempfehlung ab? Oder bestimmt das politische Spiel hinter den Kulissen die Entscheidung? Weil das so sein kann und weil die Wahlbeteiligung einen extrem dunklen Schatten auf diese Wahl wirft, verdient vor allem der Wahlkampf der letzten Wochen eine genauere Betrachtung und Analyse. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Headline, Meinung Hinterlasse einen Kommentar

Der Kommentar – Im Sinne der Vernunft

Der Kommentar.

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Die Trierer Grünen haben vor dem Verwaltungsgericht eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Das haben sie sich mitten im OB-Wahlkampf selbst zuzuschreiben. So innovativ die Idee, sich über den Schriftzug “Fred Konrad” ins Gespräch zu bringen, aus Sicht der Grünen auch gewesen sein mag, so wenig durchdacht war der Gang vor die Justiz. Das war mehr als ein Schritt zu viel. Denn dass sie die bereits aufgesprühten Namenszüge nicht sofort entfernen müssen, liegt an einer entschuldbaren Nachlässigkeit der Stadt. Deren Begründung für die Anordnung zur sofortigen Entfernung der Namenszüge war nämlich offensichtlich nicht ausführlich genug. Ein ärgerlicher, aber verschmerzbarer Betriebsunfall für das Rathaus. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Headline, Meinung Kommentare deaktiviert für Der Kommentar – Im Sinne der Vernunft
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