Renan Demirkan eröffnet Stadtlesen

TRIER. Der Domfreihof verwandelt sich vom 13. bis 16. Juni beim sechsten Trierer Stadtlesen-Festival wieder in ein gemütliches Open-Air-Lesezimmer: Mehr als 3.000 Bücher aller Sparten sowie Sitzsäcke und Hängematten laden zum Schmökern und Entspannen ein. Das Rahmenprogramm ist noch bunter und vielfältiger. Einen Schwerpunkt legen die regionalen Organisatoren, das Mehr

Die Eltzstraße, ihre Anwohner und die Kosten

TRIER. Es war eine merkwürdige Mischung aus Wut, Enttäuschung und Resignation, die am Mittwochabend die Stimmung im alten Pfalzeler Amtshaus kennzeichnete. Thema war der geplante Ausbau der Eltzstraße, der im Juni beginnen soll. Die Stadtverwaltung hatte die Pfalzeler Bürger eingeladen, um über den aktuellen Stand zu informieren. Das Problem: Mehr

Nichts zu verschenken

TRIER. Neues Gesicht an der Spitze der UBT: Christian Schenk lenkt als Spitzenkandidat die Geschicke der Unabhängigen Bürgervertretung im Wahlkampf. Bei der Kommunalwahl am kommenden Sonntag will der 39-jährige studierte Betriebswirt die UBT möglichst zurück zu alter Stärke führen. Seit 2014 ist der politische Verein nur noch mit vier Mehr

Land bezuschusst Feuerwehrfahrzeug

TRIER/MAINZ. Das Land Rheinland-Pfalz bezuschusst die Stadt Trier beim Kauf eines Drehleiterfahrzeugs für die Feuerwehr mit 227.000 Euro – bei einem Gesamtwert von rund 593.000 Euro. Der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Randolf Stich, kam nach Trier und übergab den Bewilligungsbescheid an Dezernent Thomas Schmitt. Stich ließ es sich nicht Mehr

Infos zum Knotenpunkt Weismark

TRIER. Im städtischen Mobilitätskonzept 2025 ist als eines der Schlüsselprojekte der Verkehrsentwicklung der kommenden Jahre der sogenannte "erweiterte Tangentenring" zur Entlastung von Nord- und Südallee genannt. Ein wesentlicher Baustein ist die Neuerrichtung der Aulbrücke sowie der Ausbau von Aul- und Arnulfstraße mit einem neuen Kreisverkehr am Knotenpunkt mit der Mehr

politik

Mittler zwischen Rathaus und Öffentlichkeit

Hans-Günther Lanfer: Immer hochkonzentriert und ein aufmerksamer Zuhörer. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. 30 Jahre war Hans-Günther Lanfer, Leiter des Amtes für Presse und Kommunikation, die Stimme der Stadt Trier. Altersbedingt scheidet der gelernte Journalist und promovierte Politologe in diesem Jahr aus und übergibt das Amt an seinen bisherigen Stellvertreter Ralf Frühauf. Anlass genug für den reporter zu einem Blick auf den Menschen Hans-Günther Lanfer. Dazu haben wir mit einigen seiner Weggefährten gesprochen. Mehr

Erstellt am Autor Rolf Lorig in Featured, Gesellschaft, Politik 2 Kommentare

Wie kann Trier seine Einnahmen verbessern?

Freie Gewerbeflächen wie hier im Industriegebiet “Langwies” bei Trier-Irsch sind in Trier Mangelware. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Stadt Trier hat sich Oberbürgermeister Wolfram Leibe auf die Fahnen geschrieben. Ab dem 1. Mai, wenn der Stadtvorstand wieder komplett ist, will er verstärkt um Betriebe werben, die sich in Trier niederlassen und hier auch ihre Gewerbesteuer zahlen. Mehr

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“Schwarzer Tag für Trier”

SPD-Chef Sven Teuber. Foto: Rolf Lorig

TRIER/MAINZ. Der Bundesrat hat heute den Weg für die Einführung der umstrittenen Pkw-Maut freigemacht. “Der Beschluss des Bundestages vor einer Woche und der heutige des Bundesrates sind eine Versündigung an unserer Region. Anscheinend kennt die Mehrheit der Entscheidungsträger in Berlin nicht die gelebte europäische Wirklichkeit in Regionen wie der Trierer. So entfernt man sich vom Alltag der Bürgerinnen und Bürger”, echauffiert sich der Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber (SPD) über den Beschluss auf Bundesebene zur Einführung der Maut für EU-Bürger. Auch die Landesregierung kritisiert die Entscheidung des Bundesrates. Die Maut sei “ein falsches Signal”, sagte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). Mehr

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Marx schrumpft

“Tragfähiger Kompromiss”, sagt Leibe.

TRIER. Bei der Trierer Karl-Marx-Statue zeichnet sich ein Kompromiss ab. Vor allem die Höhe der Skulptur, die die Volksrepublik China der Stadt Trier zum 200. Geburtstag des berühmten Sozialphilosophen und Revolutionärs schenken will, war zuletzt umstritten. Um diese Frage ging es in mehreren Telefonaten und Gesprächen, die Beigeordneter Andreas Ludwig (CDU) in den vergangenen Tagen mit dem Künstler Wu Weishan und dem Leiter des chinesischen Generalkonsulats in Frankfurt, Wang Shunqing, geführt hat. Dabei einigten sich die Gesprächspartner darauf, die Gesamthöhe der Statue inklusive Sockel um 80 Zentimeter auf 5,50 Meter zu verringern. Der bisher favorisierte Standort am Simeonstiftplatz wird demnach beibehalten. Das teilte das Rathaus am Mittwoch mit. Mehr

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Weißhaus – Lichter oder Schröder?

Wer zieht hier als neuer Pächter ein: Lichter oder Schröder? Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Wer bekommt Triers weiße Perle über dem Moselufer? Nach exklusiven reporter-Informationen sind zwei Bewerber im Rennen als neue Pächter des Weißhauses. Zum einen Hans-Jürgen Lichter, ehemals mächtiger Manager der Kloster Machern AG (Reh-Gruppe/Schloss Wachenheim). Hinter Lichter steht das Unternehmen Ifa-Immobilien, dessen Geschäftsführer der ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Schäfer ist. Lichters Konkurrent ist der Trierer Hotelier Markus Schröder, der nach weiteren reporter-Informationen finanziell von der CDU-nahen Wirtschafts- und Steuerkanzlei Kram unterstützt wird. Beide Interessenten haben ihr Konzept in der nichtöffentlichen Sitzung des Bauausschusses Anfang März hinter verschlossenen Türen vorgestellt. Eine endgültige Entscheidung für oder gegen einen Bewerber ist zwar noch nicht gefallen. Die Tendenz geht nach reporter-Informationen aber aber klar in Richtung Lichter/Ifa. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik Hinterlasse einen Kommentar

Vier gewinnt

Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Quattropole-Geschäftsführer Michael Sohn stellten am Montag im Rathaus die Leitbild-Idee für das Städtenetz vor. Foto: Rolf Lorig

TRIER/REGION. Europa in der Krise? Im seit Jahrzehnten währenden Schwebezustand zwischen Nationalstaatlichkeit und der politischen Vereinigung als Vereinigte Staaten von Europa wird der Kontinent von radikalen Fliehkräften geschüttelt. Kritiker des europäischen Projektes fordern unverhohlen dessen Ende. Für sie ist Europa vor allem am bürokratischen Moloch der Technokraten gescheitert. Befürworter fordern hingegen die Weiterentwicklung des Kontinents in Richtung einer auch politischen Einigung mit Aufhebung der nationalstaatlichen Souveränitäten. In Trier demonstrieren mehr als 400 Menschen “für Europa” – wie auch in anderen Stätten von Nord bis Süd und von Ost bis West. Mittendrin und stets dabei sind die Großregion und das Städtenetz Quattropole aus Metz, Luxemburg, Saarbrücken und Trier, dessen Charakter nun mit einem strategischen Leitbild geschärft werden soll. Zugleich fordern Franz Peter Basten (CDU), Ex-Staatssekretär und Vorgänger von Klaus Jensen als Honorarkonsul Luxemburgs, sowie Ex-Landtagspräsident Christoph Grimm (SPD) in ihrem “Trierer Appell” eine Sonderstellung der Großregion. Mehr

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Villa Kunterbunt

Die Fraktion der Grünen hat ihre Parallelwelt inzwischen zur Realität erhoben. Dabei geraten den Vordenkern auch die Fakten durcheinander. Fotos: Rolf Lorig

Im Februar 2018 ist Schluss: Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) erhält keine zweite Amtszeit. Über die geheime Zusatzklausel im Bündnisvertrag zwischen CDU und Grünen hatte der reporter bereits am 5. Januar berichtet. Am Montagabend bestätigte Grünen-Sprecher Reiner Marz Birks politisches Ende in Trier auch offiziell. Die Partei tagte im “Café Balduin”, weil die Fraktion ihren Rechenschaftsbericht vorlegte. Der ist auf 26 Seiten eine einzige Rechtfertigung der Fraktionsspitze für das schwarz-grüne Bündnis im Rat. Dabei gerät den Grünen redaktionell wie auch in der Debatte vor Ort einiges durcheinander: Die Kommunale Geschwindigkeitsüberwachung (KGÜ) wird zur Erfolgstory von Schwarz-Grün. Das Theater ist nicht mehr nur Kulturhaus, sondern ein politisches Symbol für den Kampf gegen Rechts, und der Fortschritt bei der “Sozialen Stadt” in Trier-West ist ausschließlich CDU und Grünen zu verdanken. Der erklärte Feind steht immer noch links und heißt SPD. Wobei die hiesigen Sozialdemokraten aus Sicht der Stadt-Grünen auch mal rechts von der CDU stehen. Dorthin hatte der neue Parteichef der Grünen, Sven Dücker, die Genossen schon im Januar 2015 verortet. Eine Analyse von Eric Thielen Mehr

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“Demokratie ist kein Schaukelstuhl”

Preisträger, Oberbürgermeister und Laudatorin: Müntefering, Leibe, Stamm. Alle Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Zum achten Mal ist am Abend im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais der Oswald-von-Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier verliehen worden. Preisträger ist der frühere Bundesminister, Vizekanzler und SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering. Mit der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung würdigte die Stadt das Lebenswerk des 77-jährigen Sozialpolitikers, dessen vielfältiges sozialpolitisches Handeln, so die Jury, auf den Grundwerten der von Pater von Nell-Breuning maßgeblich geprägten Katholischen Soziallehre basiere. Die Laudatio hielt die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm (CSU). In seiner Dankesrede richtete Müntefering einen Appell an die junge Generation. “Mischt Euch ein!”, forderte der Sozialdemokrat. Aber nicht nur Jungen seien gefordert. Alle müssten sich für den Erhalt der gemeinsamen Grundwerte einsetzen. “Demokratie ist kein Schaukelstuhl”, sagte Müntefering unter dem lauten Applaus der Zuhörer. Mehr

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Marx-Statue – Missverständnis ausgeräumt

Telefonierte heute ausführlich mit dem chinesischen Botschafter: Wolfram Leibe. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Der chinesische Botschafter in Berlin hat Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) bestätigt, dass die Karl-Marx-Statue, die die Volksrepublik China der Stadt Trier schenken will, eine Initiative seines Landes und ein Zeichen der Freundschaft zwischen China und Deutschland sei. Botschafter Shi Mingde, der zurzeit wegen eines Kongresses in Peking ist, betonte in seinem Telefongespräch am heutigen Donnerstag mit Leibe, dass die Meldung, nach der die Stadt Trier selbst um das Geschenk gebeten habe, falsch sei: “Es handelt sich hier um ein bedauerliches Missverständnis.” Die FAZ hatte die Meldung mit dem Verweis auf eine entsprechende Mitteilung der chinesischen Botschaft in Berlin verbreitet (siehe Anm.d.Red.). Auch Triers Alt-OB Klaus Jensen  (SPD) erklärte im Gespräch mit dem reporter, dass der chinesische Generalkonsul in Frankfurt die Marx-Statue der Stadt im September 2014 als Geschenk angeboten hat. Mehr

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Marx-Statue – Verwirrung perfekt

Auch Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Dezernent Andreas Ludwig hatten stets erklärt, China habe die Statue der Stadt als Geschenk angeboten.

TRIER. Nun ist die Verwirrung um die Karl-Marx-Statue wohl perfekt: Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) behauptet die Chinesische Botschaft, das Geschenk Chinas sei “auf Bitte der Trierer Seite zustande gekommen”. Das berichtet das Blatt in seiner Online-Ausgabe. Bisher galt der Tenor, die Marx-Statue sei der Stadt von der chinesischen Seite als Geschenk angeboten worden. So die offizielle Version der Stadtverwaltung. Laut FAZ bestreitet das Rathaus die Darstellung der Botschaft. Ein entsprechendes Zitat fehlt im Artikel der Zeitung allerdings. Stattdessen bezieht die FAZ sich auf Triers Alt-OB Klaus Jensen. Er soll gegenüber dem Blatt erklärt haben, dass die Idee für die Statue vom Chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt an die Stadt herangetragen worden wurde. Laut FAZ beklagt die Volksrepublik ferner “selektive Berichterstattungen“ der deutschen Medien. FDP-Chef Tobias Schneider, der sich am Montagabend im Stadtrat vehement gegen die Annahme des Geschenks ausgesprochen hatte, fordert vom Rathaus nun “genaue Aufklärung”. Mehr

Erstellt am Autor Eric Thielen in Featured, Politik 9 Kommentare
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