Infos zum Knotenpunkt Weismark

TRIER. Im städtischen Mobilitätskonzept 2025 ist als eines der Schlüsselprojekte der Verkehrsentwicklung der kommenden Jahre der sogenannte "erweiterte Tangentenring" zur Entlastung von Nord- und Südallee genannt. Ein wesentlicher Baustein ist die Neuerrichtung der Aulbrücke sowie der Ausbau von Aul- und Arnulfstraße mit einem neuen Kreisverkehr am Knotenpunkt mit der Mehr

Tempokontrollen vom 29. Mai bis 4. Juni

TRIER. In folgenden Straßen muss in der kommenden Woche nach Rathaus-Angaben mit Kontrollen der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung gerechnet werden. ♦ Mittwoch, 29. Mai: Pfalzel, Mäusheckerweg ♦ Freitag, 31. Mai: Olewig, Hunsrückstraße ♦ Samstag, 1. Juni: Trier-Nord, Zurmaiener Straße ♦ Montag, 3. Juni: Trier-Mitte-Gartenfeld, Neustraße ♦ Dienstag, 4. Juni: Trier-Mitte-Gartenfeld, Spitzmühle Das Ordnungsamt weist ferner darauf hin, Mehr

Der Sound der Eagles in der Tufa

TRIER. Kaum eine andere Gruppe hat so viele Spuren im kollektiven musikalischen Gedächtnis hinterlassen wie die "Eagles“. Mit Songs wie "Hotel California“, "New Kid in Town“ oder "Tequila Sunrise“ wurden die beiden Flügel des Adlers, Don Henley und Glenn Frey, zu einem der erfolgreichsten Songwriter-Duos der Rockgeschichte. Am Mittwoch, Mehr

Steff Becker zu Gast in der SWR-Landesschau

TRIER. Anlässlich der Eröffnung des Kultursommers gibt der Trierer Künstler Steff Becker am 15. Juni in Speicher ein Konzert und stellt zu diesem Anlass dort auch einige seiner Bilder aus. Vorher aber wird er noch vor einem wesentlich größeren Publikum auftreten: Am Mittwoch, 12. Juni, ist er im dritten Mehr

Die Serie mit dem Enkeltrick reißt nicht ab

TRIER. Nach wie vor versuchen Betrüger durch Telefonanrufe als falsche Polizeibeamte, falsche Enkel oder durch falsche Gewinnversprechen an Ihr Erspartes zu gelangen. Und die Serie reißt nicht ab, wie die Polizei Trier aktuell mitteilt. Die Täter rufen vorwiegend ältere Menschen an. In mehr als der Hälfte der angezeigten Fälle geben Mehr

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“Der Westwall ist schon mit den Dingern gebaut worden”

"Nicht unser Problem", sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

“Nicht unser Problem”, sagt Giesbert Brauner von der Bahn zum Übergang im Martinerfeld. Hier muss die Stadt aktiv werden.

TRIER. Kein Güterverkehr mehr in der Nacht, Lärmschutzmaßnahmen durch leisere Züge und niedrige Gabionenwände an der Strecke sowie die Beteuerung der Deutschen Bahn, sich den Problemen der Anwohner in den westlichen Trierer Stadtteilen zu stellen – das sind die Kernpunkte der mehr als zweistündigen Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Eurener Bürgerhaus zum Großprojekt “Westtrasse”. An der vom Trierischen Volksfreund initiierten Veranstaltung nahmen rund 150 Besucher teil, darunter zahlreiche Vertreter der Trierer Stadtratsfraktionen und Parteien. Auf dem Podium diskutierten Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani, Jürgen Berg von der Luxemburger Bahn, Giesbert Brauner von der Deutschen Bahn, Thomas Geyer vom SPNV-Nord sowie Michael Puschel vom Mainzer Innenministerium unter der Moderation von Dieter Lintz und Rainer Neubert. Mehr

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Trierer Politpoker: Nichts Genaues weiß man nicht

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem "ökologischen Desaster". Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

Nachtigall, ick hör dir trapsen! Bernhard Kaster (CDU) und Corinna Rüffer (Grüne) im Zwiegespräch auf den Hinterbänken im Berliner Bundestag. Er will Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn, sie spricht dabei von einem “ökologischen Desaster”. Führen sie Trier dennoch in ein schwarz-grünes Bündnis?

TRIER. Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder doch offene Liebe je nach Gefälligkeit, Interessen und Absichten? Die CDU als stärkste Kraft im Trierer Stadtrat schreckt aktuell noch vor einem festen Bündnis zurück. Noch? Vor der OB-Wahl am 28. September wollen sich die Konservativen ohnehin nicht festlegen. Was danach passiert, ist offen. Die Union geht mit der SPD, aber auch mit den Grünen. Zur Ratssitzung am 22. Juli ist die CDU mit beiden im Geschäft. Mit der SPD gibt es eine Anfrage zur Schulpolitik, mit den Grünen sogar einen Antrag zum “Wildparken” in Trier − in der Konsequenz auf die Berichterstattung zum Thema. Mehr

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“Ich war nie auf Populismus aus” – Klaus Jensen im Interview

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD).

TRIER. Er selbst sagt von sich, er sei ein Macher. Seine Kritiker hingegen werfen ihm Führungsschwäche vor. Er habe die Stadt in den sieben Jahre seiner Amtszeit nicht weiterentwickelt, heißt es immer wieder. Im Interview widerspricht Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen dem energisch. Der 62-jährige Sozialdemokrat, der noch bis zum April kommenden Jahres als Stadtoberhaupt amtiert, sagt: “Ich war nie auf Effekthascherei oder Populismus aus, sondern auf Nachhaltigkeit und strukturelle Reformen.” Für ihn waren die letzten sieben Jahre gute Jahre für Trier – trotz Finanzkrise und hoher Schulden. Dafür hat er viele Argumente. Eric Thielen sprach mit Klaus Jensen. Mehr

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“CDU hat Hinterzimmer bis Berlin ausgedehnt”

Jensen plädiert dafür, keine Luftschlösser zu bauen. Er hält “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn” für unrealistisch.

Seit Jahren tobt der Streit über “Moselaufstieg” und “Meulenwaldautobahn”.

TRIER. Nach der Aufnahme der Trierer Nord- und Westumfahrung (“Moselaufstieg”) durch das zuständige Berliner Ministerium unter Alexander Dobrindt (CSU) in den Bundesverkehrswegeplan 2015 verschärft sich der Streit zwischen SPD und Grünen auf der einen sowie der Union auf der anderen Seite. Die verkehrspolitischen Sprecher der rot-grünen Mainzer Regierungsfraktionen, Astrid Schmitt (SPD) und Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), kritisierten die Berliner Entscheidung am Freitag in einer Pressemitteilung. Der Trierer CDU-Chef Kaster reagierte sofort und warf der Mainzer Regierung eine Verkehrspolitik zur “ideologischen Profilierung” vor. Auch die Trierer Bundestagsabgeordnete der Grünen, Corinna Rüffer, mischte sich am Freitag in den Streit ein. Die CDU habe “anscheinend die Hinterzimmer bis nach Berlin ausgedehnt”, so Rüffer in einer eigenen Presseerklärung. Mehr

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“Wir brauchen mehr direkte Demokratie in Trier”

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

Plädiert für mehr direkte Demokratie in Trier: CDU-Stadtrat und Oberstaatsanwalt Thomas Albrecht.

TRIER. Er steht nicht im Ruf, ein Revoluzzer auf den Barrikaden wider Staat und System zu sein. Das verbietet ihm schon der Mittelteil seiner Berufsbezeichnung. Thomas Albrecht ist Oberstaatsanwalt. Er ist Christdemokrat und Stadtrat in Trier – ein überzeugter Wert-Konservativer und gläubiger Protestant. Sein Spezialgebiet ist die Internet-Kriminalität. Im WorldWideWeb jagt er jene, die Gutgläubigkeit ausnutzen, tricksen und betrügen – die gegen das Gesetz verstoßen. Und doch sieht der 58-jährige Jurist aus Mariahof gerade im Netz Chancen, die Demokratie auch auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln und Menschen für die Politik zurückzugewinnen. Eric Thielen sprach mit dem Mann, der sagt: “Wir brauchen auch in Trier mehr direkte Demokratie”, der mit seinen Thesen gelegentlich auch aneckt – auch in der eigenen Partei. Mehr

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Schöne Aussicht auf dem Berg

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère - zur schönen Aussicht.

Aus dem alten französischen Burgunderviertel in der Nähe des Petrisberges wird Belvédère – zur schönen Aussicht.

TRIER. Aus dem ehemaligen französischen Burgunderviertel in Kürenz wird “Belvédère” in unmittelbarer Nähe zum Trierer Petrisberg – schöne Aussicht eben. Seit drei Jahren stehen die Gebäude des Areals zwischen Kohlenstraße und Robert-Schuman-Allee leer. Nun hat die Stadt sich “nach zähem Ringen”, so Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU), mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) geeinigt. Der Verkehrswert des Geländes wird von Experten auf rund vier Millionen Euro geschätzt. Etwa in dieser Höhe wird auch der Verkaufspreis liegen. Kaufen und entwickeln will die Stadt aber nicht selbst. Das wird voraussichtlich die “Entwicklungs-Gesellschaft Petrisberg” (EGP) als städtische Gesellschaft übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und des Stadtrates. Mehr

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West-Trasse: Unheilige Allianz aus Politik und Geld?

Über den Bahnübergang in der Aachener Straße donnert ein Güterzug mit zwei Lokomotiven. Die Bahnschranken sind ebenso in die Jahre gekommen wie das alte Gleisnetz am Westufer.

Über den Bahnübergang in der Aachener Straße donnert ein Güterzug mit zwei Lokomotiven. Die Bahnschranken sind ebenso in die Jahre gekommen wie das alte Gleisnetz am Westufer.

TRIER. Die Deutsche Bahn AG plant aktuell keine Aufnahme der Trierer Westtrasse in ihr freiwilliges Lärmsanierungsprogramm analog zur Oststrecke. Das geht aus einer Antwort des Unternehmens auf eine Anfrage hervor. Über die DB-Systemtechnik wird laut Bahn allerdings derzeit ein Lärmgutachten erstellt, das im Sommer vorliegen soll. Dann werde entschieden, ob für die Westtrasse Lärmschutzmaßnahmen nötig seien, teilte ein Bahnsprecher mit. Die fordern Anlieger und Anwohner jedoch unabhängig vom Gutachten. In den westlichen Stadtteilen wird befürchtet, dass sich der Güterverkehr nach Reaktivierung der Strecke für den Personenverkehr ausschließlich in die Nacht verlagert. Der Ausbau des Logistik-Zentrums im luxemburgischen Bettembourg könnte dafür ein Indiz sein. Mehr

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West-Trasse: Das sagen die Trierer Parteien

Collage_Parteien_neuTRIER. Wir haben  die im neuen Trierer Stadtrat vertretenen Parteien sowie die Freien Wähler um ihre Einschätzung der Situation in den westlichen Trierer Stadtteilen gebeten. Im Einzelnen wollten wir wissen

wie die Partei/Fraktion das Problem “Bahnlärm” beurteilt?

ob die Deutsche Bahn AG – auch im Hinblick auf die Reaktivierung der Westtrasse für den Personenverkehr – Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke errichten soll?

ob die Partei/Fraktion für eine erneute beziehungsweise stärkere Bürgerbeteiligung zu diesem Projekt in den westlichen Stadtteilen plädiert?

Hier sind die Antworten (die Reihenfolge ergibt sich aus dem Abschneiden bei der letzten Kommunalwahl). Mehr

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Sondierung in Trier – Allein unter Frauen

Allein zwischen Frauen: Thomas Egger ist zurück aus dem Urlaub. Angelika Birk (links) von den Grünen und die Christdemokratin Simone Kaes-Torchiani werden wohl gehen - früher oder später.

Allein zwischen Frauen: Thomas Egger ist zurück aus dem Urlaub. Angelika Birk (links) von den Grünen und die Christdemokratin Simone Kaes-Torchiani werden wohl gehen – früher oder später.

TRIER. Der eine kehrt zurück, die beiden anderen werden wohl gehen. Die eine früher, die andere etwas später. In Trier laufen die Sondierungsgespräche an. Wer, wie und mit wem in der nächsten Legislaturperiode ins Koalitionsbett steigt oder wenigstens in freier Liebe gemeinsam tut. Treue für fünf Jahre. So zumindest wird es am Anfang beschworen. Es geht um Sachfragen. Es geht aber auch und nicht zuletzt um Personen. Es geht um das Gesicht des Stadtvorstandes, wie SPD-Chef Sven Teuber dies erst jüngst wieder beschworen hat. Es geht um Angelika Birk (Grüne), um Simone Kaes-Torchiani (CDU), und es geht um den parteilosen Thomas Egger. Der ist demnächst zurück in der politischen Schaltzentrale am Augustinerhof. Wie lange die beiden anderen dort noch residieren dürfen, darüber wird gerade öffentlich, aber mehr noch hinter verschlossenen Türen gefeilscht. Mehr

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Geheiligt werde die Planung

Aus einer anderen Welt - der dritte Block in der Gneisenaustraße.

Aus einer anderen Welt – der dritte Block in der Gneisenaustraße.

TRIER. 700 000 Euro hätte die Stadt 2013 aus dem Fördertopf “Soziale Stadt” von Bund und Land für Trier-West abrufen können. Weil das zuständige Sozialdezernat von Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) jedoch kein zuschussfähiges Projekt einreichte, blieb das Geld im Topf. Deswegen formiert sich im Stadtteil eine seltene Allianz – von der CDU bis hin zu den Linken. Ortsvorsteher Horst Erasmy sagt: “Ich habe die Nase gestrichen voll!” Das Rathaus beschwichtigt: Man plane, heißt es aus Birks Dezernat. So auch im Irminenwingert, wo in den Wohnungen der Schimmel steht. Gearbeitet wird seit Birks Amtsantritt 2010 – an einem Konzept. Mehr

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