Glänzende Neuinszenierung von Romeo und Julia

TRIER. "Ich werde jeden loben, der mich lobt“, hat William Shakespeare einmal gesagt. Und gelobt hätte er sicherlich das Theater Trier, wenn er am Samstag in den Genuss gekommen wäre, dessen Premiere seiner Tragödie "Romeo und Julia" mitzuerleben. Denn da ist eine Inszenierung gelungen, die den Geist des großen Mehr

Mehr als 50 Flüchtlinge ins Studium gebracht

TRIER. Die Universität Trier hilft mit einem ganz besonderen Programm jungen Menschen aus Krisenregionen, ihren Weg zu finden – in den Hörsaal oder auch in eine Ausbildung. Abdulkader Alshehabi ist etwas flau im Magen. Gerade hat er eine mehrstündige Sprachprüfung hinter sich gebracht. Besteht er sie, könnte er schon in Mehr

Trier startet am Karfreitag in die Wandersaison

TRIER. Seit acht Jahren ist die Osterwanderung fester Bestandteil des Trierer Wanderkalenders. Mit ihr eröffnet die Trier Tourismus und Marketing GmbH offiziell die diesjährige Wandersaison – und das auf einer völlig neuen Wanderstrecke. Am Freitag, 19. April, geht es ab 10 Uhr auf den Moselhöhenweg zum Roscheider Hof. In Mehr

Wie Feinde im antiken Ägypten behandelt wurden

TRIER. Der Nachwuchswissenschaftler Uroš Matić erhält an der Universität Trier den Philippika-Preis für seine herausragende altertumswissenschaftliche Dissertation. Am 12. April wird Uroš Matić in einem öffentlichen Festakt an der Universität Trier der Philippika-Preis des Harrassowitz-Verlages verliehen. Der Nachwuchswissenschaftler hat in seiner Doktorarbeit an der Universität Münster den Umgang mit Feinden Mehr

Trierer Kriminalitätsbelastung landesweit am geringsten

TRIER. In Deutschlands ältester Stadt und den darum liegenden Gemeinden lebt man nicht nur gut, man lebt hier auch sicher. Das beweist die Kriminalstatistik für das Jahr 2018, die der Trierer Polizeipräsident Rudolf Berg am Freitag den Medienvertretern vorstellte. Danach bewegen sich die Zahlen der registrierten Straftaten im 10-Jahres-Vergleich Mehr

politik

Aral-Tankstelle – “Bürger sollen entscheiden”

Am 28. September muss der Stadtrat über das Bürgerbegehren entscheiden. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Auch die Trierer Grünen sprechen sich in einer Pressemitteilung für den Bürgerentscheid zur Zukunft der Aral-Tankstelle in der Ostallee aus. “Wir freuen uns über das Engagement der Bürger und sind der Auffassung, dass nur ein mit einem Bürgerentscheid verbundener Wahlgang Klarheit über den mehrheitlichen Bürgerwillen in dieser Sachfrage schafft. Dies entspricht auch dem jahrzehntelangem Einsatz unserer Partei auf der Landes- und Kommunalebene für ein Mehr an Bürgerbeteiligung und Basisdemokratie. Die Entscheidung für die Einstellung des Tankstellen-Betriebs oder die Verlängerung des Pachtvertrages soll deshalb in die Hände der Bürgerinnen und Bürger gelegt werden“, so Stadtrat Dominik Heinrich, Mitglied im Bauausschuss und Ortsvorsteher von Trier-Gartenfeld/Mitte. Rainer Lehnart von der SPD hatte sich jüngst gegenüber dem reporter ebenfalls für den Bürgerentscheid ausgesprochen. Dagegen will die CDU, Bündnispartner der Grünen, die Verwaltung per Ratsbeschluss beauftragen, Verhandlungen mit der BP-Deutschland aufzunehmen mit dem Ziel, den Pachtvertrag zu verlängern. Mehr

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Strahlende Gesichter

Strahlende Gesichter: Der rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz hat Trier-Ehrang besucht und auf der neuen Kyllbrücke Förderbescheide an die Stadt übergeben, die von OB Wolfram Leibe, Bürgermeisterin Angelika Birk und Baudezernent Andreas Ludwig (links) vertreten wurde. Das Geld ist für Projekte in Ehrang und Trier-West bestimmt. Foto: Presseamt

TRIER. Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat am Freitagabend in Trier-Ehrang gleich zwei Fördermittelbescheide für Großprojekte in der Stadt übergeben und sorgte für strahlende Gesichter auf der neuen Ehranger Kyllbrücke: Der Stadtteil hat in den vergangenen Jahren sein Gesicht stark verändert. Der Verkehr ist aus der Ortslage herausgeleitet worden, was der Stadt und vielen privaten Bauherren nun endlich die Gelegenheit gibt, Häuser zu sanieren und in Wert zu setzen. Auch in Trier-West ist bei Projekten wie dem Umbau der heruntergekommenen Häuser des Gneisenauberings schon sichtbar, dass die Mittel aus dem Programm Stadtumbau wirken. Entsprechend froh waren die Ortsvorsteher Thiébaut Puel (Ehrang) und Horst Erasmy (West) über den Besuch von Lewentz in Trier. Denn Lewentz hatte für beide Stadtteile die Fördermittelbescheide im Gepäck, dank derer die Projekte nun wie geplant weitergeführt werden können. Mehr

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Der Betrug

Die Tankstelle in der Ostallee ist keine Lagune, sondern ein bedrohliches Riff.

Der 28. September könnte erneut zu einem historischen Tag für Trier werden. Wie jener 12. Dezember 2016, als mit Thomas Egger erstmals in der Geschichte der Stadt ein Dezernent aus dem Amt gewählt wurde. Da allerdings ging es um hohe Politik und einen Skandal, der die politische Szene Triers bis ins Mark erschütterte. Heuer geht es um eine schnöde Tankstelle in der Ostallee, die weichen soll, weil die Stadt zumindest ansatzweise ihre bisher ausschließlich auf die motorisierte Mobilität zugeschnittene Verkehrspolitik ändern will. Bekommt Trier also erstmals in seiner Geschichte einen Bürgerentscheid, oder knickt die CDU doch noch ein? Letzteres wäre glatter Betrug, nicht nur an den Zielen der Stadtpolitik, sondern auch an jenen, die den Bürgerentscheid fordern – und letztlich auch an allen Trierern, denen die Möglichkeit gestohlen würde, selbst über Sein oder Nichtsein der sogenannten “Blauen Lagune” zu entscheiden. Ein Kommentar von Eric Thielen Mehr

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Schneider bleibt FDP-Chef – “Haben viel erreicht”

Tobias Schneider wurde am Montagabend als Trierer FDP-Chef im Amt bestätigt. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Die Freien Demokraten (FDP) in Trier haben am Montag auf ihrem Kreisparteitag einen neuen Vorstand gewählt und die finale Phase des Bundestagswahlkampfes eingeläutet. Im Amt bestätigt wurde dabei Vorsitzender Tobias Schneider (32), der sich für das Vertrauen und das “ungeheure Engagement” der Mitglieder in und außerhalb des Wahlkampfes bedankte. Mehr

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Ziemlich beste Poller-Freunde

Ziemlich beste Poller-Freunde: Rainer Lehnart von der SPD (links) und Thomas Albrecht von der CDU informierten sich in Koblenz. Foto: Facebook/Rainer Lehnart

TRIER. Sie könnten zumindest etwas Abhilfe beim täglichen Trierer Park-Chaos schaffen, doch noch lassen sie auf sich warten – die von Baudezernent Andreas Ludwig (CDU) bereits 2015 angekündigten Poller. Sie sollen die Zufahrten zum Domfreihof, zum Kornmarkt, zum Stockplatz und eventuell auch am Viehmarkt abriegeln. Am Montag auf der Pressekonferenz des Stadtvorstandes wand der Christdemokrat sich trotz mehrmaliger Nachfragen um die klare Antwort herum, wann die Poller denn nun installiert werden. Das hat seinen Grund: Ludwig liegt nach reporter-Informationen mit seinem Amtsleiter Wolfgang van Bellen vom Tiefbauamt über Kreuz. Der Dezernent ist für die Poller, van Bellen kategorisch dagegen. Ludwig dementierte den amtsinternen Streit nicht, ließ diesbezügliche Fragen aber ebenfalls unbeantwortet. Für Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) ist klar: “Die Poller kommen – und zwar so rasch wie möglich.” Zur Ratssitzung am 28. September wird die SPD-Fraktion nach Auskunft ihres verkehrspolitischen Sprechers Rainer Lehnart eine Anfrage zur zeitlichen Umsetzung einbringen. Mehr

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Auf Blech gebaut

Das Halteverbotsschild ist in Trier nur ein Angebot an die Autofahrer, keine Anordnung.

TRIER. Wolfsburg ist die deutsche Autostadt? Weit gefehlt! Die deutsche Autostadt liegt an der Mosel und heißt Trier. Hier werden zwar keine Blechkarossen gebaut, dafür wird ihnen zwischen Markus- und Petrisberg gehuldigt wie einem leibhaftigen Gott auf vier Rädern. Der Dauer-Kotau von Politik und Verwaltung vor Handel und Gastronomen verhindert seit Jahrzehnten eine zukunftsweisende Verkehrspolitik. Und der Druck wächst: Seit Anfang der 1980er Jahre ist alleine der Pkw-Bestand in der Stadt und im Landkreis Trier-Saarburg um knapp 60.000 Autos gestiegen – von rund 88.000 auf mehr als 146.000 Autos. Der Gesamtbestand der motorisierten Kraftfahrzeuge liegt inzwischen bei knapp 200.000. Die hiesige Politik aber wendet die Vogel-Strauß-Taktik an: Was wir nicht sehen, existiert nicht! Dabei ließe sich schon mit einem cleveren Parkmanagement der Verkehr steuern und reduzieren. Doch in Trier werden gegenüber Parksündern immer noch beide Augen zugedrückt. Von regulierenden Maßnahmen ist ohnehin keine Rede. Eine Analyse von Eric Thielen Mehr

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JuPa-Wahl im November

Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) informierte am Montag zur anstehenden JuPa-Wahl. Foto: Rolf Lorig

TRIER. Alle zwei Jahre werden die 22 Mitglieder des Trierer Jugendparlaments in der Jugendwahl neu bestimmt. Die Stadt Trier schafft auf diese Weise ein demokratisch legitimiertes Gremium, das die Interessen junger Menschen in die Stadtpolitik einbringt und gegenüber der Öffentlichkeit vertritt”, betonte Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) am Montag auf turnusmäßigen Pressekonferenz des Stadtvorstandes. Gleichzeitig ermöglicht das JuPa auch den Minderjährigen das Kennenlernen und die Partizipation an demokratischen Wahlen. Mehr

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Kaiserwetter für den Sozi

Daumen hoch: Noch beseelt der Optimismus den Kanzlerkandidaten der SPD. Alle Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Im Rom des Nordens hat SPD-Chef Martin Schulz am Dienstag zur Attacke auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geblasen. Tatsächlich haftete dem Auftritt des sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten vor dem Schwarzen Tor etwas Volkstribunhaftes an. Nicht nur, weil der schließlich jacketlose Schulz mit erhobenen Daumen das Bad in der Menge sichtlich genoss. Sondern auch, weil der hemdsärmelige Merkel-Herausforderer nicht mit Versprechungen geizte. Anwälte der Popularen nannte man jene Politiker im italienischen Rom. Deren Anführer sind bis heute berühmt: die Graachus-Brüder oder auch der junge Marcus Tullius Cicero. In der Moderne wurden aus Popularen verpönte Populisten. Diesen Vorwurf musste Schulz sich bereits gefallen lassen. Fragen blieben ohnehin offen: Etwa die, mit wem der SPD-Boss seine Versprechen umsetzen will? Und: Kann man dem kleinen Mann aus Würselen überhaupt trauen? Schließlich zählt auch er längst zur begüterten politischen Aristokratie dieser Republik. Eine Kritik von Eric Thielen
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Politik und Spaß beim Jugendparlament

Während die Redner sprechen, zeigt auf der rechten Seite ein Laptop die verbleibende Redezeit an. Fotos: Rolf Lorig

TRIER. Wie kann man Jugendliche erreichen, denen das Thema Politik und damit auch die anstehende Bundestagswahl zu öde ist? Gedanken hatte sich da das Trierer Jugendparlament gemacht und das Diskussionsformat „#blickpunkt“ wiederbelebt. Dieses Format richtet sich primär an Erstwähler sowie an alle anderen Interessierten. Mit einer Podiumsdiskussion sollten die verschiedenen politischen Meinungen vorgestellt und im Anschluss gemeinsam diskutiert werden. Mehr

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Bei Holzland Leyendecker in die Praxis geschaut

Hölzer aus aller Welt: Geschäftsführer Edwin Steffen (2. von rechts) führt Andreas Steier (Mitte) durch das große Lager von Leyendecker Holzland.

TRIER. Es sind nur noch wenige Tage hin bis zur kommenden Bundestagswahl. Was der Wähler daran merkt, dass einige recht prominente Politiker wie Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) an der Haustür klingeln und um ihre Stimme bitten. Natürlich sind zeitgleich auch weniger prominente Bewerber um ein Bundestagsmandat unterwegs. Da sie kein Ministeramt und damit keinen gleich hohen Bekanntheitsgrad haben, holen sie sich Unterstützung aus Berlin. So wie Andreas Steier (CDU), der seinem Parteikollegen Bernhard Kaster im Amt folgen will. Der Vorsitzende der Mittelstands-und Wirtschaftsvereinigung Trier und/Trier-Saarburg hatte deshalb Helge Braun, Staatsminister im Bundeskanzleramt, nach Trier zu einer Rede vor Unternehmern eingeladen. Mehr

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